Range-Extender-Trucks senken Kosten um 33 Prozent im Fernverkehr, zeigt FEV-Studie

Range-Extender-Trucks senken Kosten um 33 Prozent im Fernverkehr, zeigt FEV-Studie

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: FEV zeigt, dass Range-Extender-Trucks die TCO um bis zu 33 % senken können und Vorteile wie kleinere Batterien bieten. Tesla hat „Standard“ in „Hinterradantrieb“ umbenannt, ohne technische Änderungen oder Preisänderungen vorzunehmen.

Range-Extender-Trucks fĂĽr den Fernverkehr

Das Technologieunternehmen FEV hat in einer aktuellen Untersuchung die Wirtschaftlichkeit von elektrifizierten Nutzfahrzeugen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Lkw mit Range-Extender-Architektur (REEV/Hybrid-BEV) die Total Cost of Ownership (TCO) um bis zu 33 Prozent im Vergleich zu konventionellen Diesel-Lkw senken können, abhängig vom Fahrzyklus. Diese Berechnungen basieren auf einem realistischen europäischen Einsatzprofil mit nächtlichem Depotladen zu Strompreisen von rund 19 Cent pro Kilowattstunde.

Ein zentraler Vorteil der REEV-Architektur ist die deutlich reduzierte Batteriegröße, die bei etwa 280 kWh liegt. Dies ermöglicht eine Integration in bestehende Depotstrukturen und senkt die Fahrzeugkosten sowie das Gewicht, was die Nutzlast erhöht. FEV argumentiert, dass die geringere Abhängigkeit von öffentlicher Hochleistungs-Ladeinfrastruktur die Einsatzflexibilität im Fernverkehr erhöht und Investitionsrisiken für Flottenbetreiber senkt.

„Unsere Analyse zeigt klar: Der Range Extender macht elektrische Lkw sofort wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll nutzbar – ohne Warten auf den flächendeckenden Ausbau von Hochleistungs-Ladeinfrastruktur“, sagte Norbert W. Alt, COO der FEV Group.

Zusammenfassung: FEV hat herausgefunden, dass Range-Extender-Trucks die TCO um bis zu 33 Prozent senken können. Die kleinere Batteriegröße und die Integration in bestehende Depotstrukturen bieten zusätzliche Vorteile für Flottenbetreiber.

Warum Tesla Basismodelle von Standard in Hinterradantrieb umbenennt

Tesla hat die Bezeichnung „Standard“ für die Basisversionen seiner Modelle Model 3 und Model Y durch „Hinterradantrieb“ ersetzt. Diese Änderung betrifft nur die Namensgebung, während die technischen Spezifikationen unverändert bleiben. Beide Modelle verfügen weiterhin über einen einzelnen Motor an der Hinterachse, eine Höchstgeschwindigkeit von 201 km/h und eine Reichweite von bis zu 534 Kilometern nach WLTP.

Die Preise für die Basisversionen bleiben trotz der Namensänderung unverändert. Das Model 3 Hinterradantrieb startet bei 36.990 Euro, während das Model Y mit kleiner Batterie ab 39.990 Euro erhältlich ist. Die neue Variante mit größerem Akku kostet mindestens 46.990 Euro. Diese Preisgestaltung zeigt, dass Tesla weiterhin auf ein breites Angebot setzt, um unterschiedliche Käufergruppen anzusprechen.

„Die Umbenennung könnte Teil einer Strategie sein, die Modelle klarer zu positionieren und Missverständnisse zu vermeiden“, so die Analyse.

Zusammenfassung: Tesla hat die Bezeichnung „Standard“ in „Hinterradantrieb“ geändert, um Missverständnisse zu vermeiden. Die technischen Spezifikationen bleiben gleich, während die Preise unverändert bleiben.

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