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Reiche will Solarförderung stutzen: Auch für die E-Mobilität gefährlich
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche plant Einschnitte bei der Förderung privater Solaranlagen, was laut Experten auch negative Auswirkungen auf die E-Mobilität haben könnte. Ein Arbeitsentwurf des Ministeriums sieht vor, die Förderung für neue, kleine Solaranlagen einzustellen, was diese Anlagen unrentabel machen könnte, insbesondere wenn sie mit Akkuspeichern und E-Mobilität kombiniert werden.
Das Verbraucherportal Finanztip hat errechnet, dass sich die Kosten für eine Anlage mit E-Auto, Wärmepumpe und Stromspeicher statt in knapp 13 Jahren erst nach 17 Jahren amortisieren würden. Eine PV-Anlage allein würde sich erst nach 31 Jahren lohnen, was viele Haushalte von der Anschaffung abhalten könnte. Henning Herbst, Energieexperte der Verbraucherzentrale Bundesverband, betont, dass Haushalte Planungssicherheit benötigen und die Streichung der Vergütung starke Verunsicherung schafft.
„Die beliebteste Form der Erneuerbaren Energien wird ganz bewusst sabotiert.“ - Katharina Dröge, Fraktionsvorsitzende der Grünen
Zusammenfassung: Die geplanten Einschnitte bei der Solarförderung könnten die Rentabilität kleiner Solaranlagen gefährden und somit auch die E-Mobilität negativ beeinflussen.
Liverpool erhält die ersten von mehr als 100 Elektrobussen
In Liverpool sind die ersten von über 100 neuen Elektro-Doppeldeckerbussen eingetroffen, die eine markante gelb-grau-schwarze „Metro“-Lackierung tragen. Diese lokal emissionsfreien Busse können mit einer 90-minütigen Aufladung bis zu 440 km zurücklegen und sind Teil des Plans der Region, bis 2035 CO2-Neutralität zu erreichen.
Die neuen Busse bieten zahlreiche Annehmlichkeiten, darunter Platz für Rollstuhlfahrer, audiovisuelle Durchsagen mit Echtzeitinformationen, USB-Ladeanschlüsse und kostenloses WLAN. Bürgermeister Steve Rotheram bezeichnete die Einführung der Elektrobusflotte als Wendepunkt für den öffentlichen Nahverkehr in der Region.
„Diese hochmodernen, emissionsfreien Busse werden den Menschen eine echte Alternative zum Auto bieten.“ - Steve Rotheram, Bürgermeister von Liverpool
Zusammenfassung: Liverpool hat mit der Einführung von über 100 Elektro-Doppeldeckerbussen einen wichtigen Schritt in Richtung CO2-Neutralität bis 2035 gemacht.
„EU und Elektromobilität: Ein nicht zu Ende gedachtes Drama“
In einem Kommentar wird die E-Mobilitätsstrategie der EU als strukturell schwach kritisiert, was der Autoindustrie keinen Wettbewerbsvorteil verschafft. Der Zugang zu Rohstoffen, die für die Elektromobilität entscheidend sind, bleibt problematisch, da die Kontrolle über diese Ressourcen größtenteils in China liegt.
Die EU hat 2023 ein Gesetz über kritische Rohstoffe verabschiedet, um die Abhängigkeit von Ländern wie China zu verringern. Dennoch wird prognostiziert, dass der Bedarf an Rohstoffen wie Lithium und Kobalt bis 2050 erheblich steigen wird, was die EU vor große Herausforderungen stellt.
„Die Zahn- und planlose Rohstoffpolitik der EU könnte die Energiewende gefährden.“ - Arndt Uhlendorff, Chef des Instituts für Seltene Erden und Metalle
Zusammenfassung: Die EU steht vor großen Herausforderungen in der Rohstoffpolitik, die für die Elektromobilität entscheidend ist, und könnte dadurch ihre Klimaziele gefährden.
Ford Pro: Mehr Reichweite für E-Tourneo und E-Transit Courier
Ford Pro hat die Reichweite seiner Kompaktvan-Modelle E-Tourneo und E-Transit Courier um mehr als 10 Prozent erhöht. Der E-Tourneo Courier erreicht nun eine Reichweite von bis zu 320 Kilometern, während der E-Transit Courier bis zu 334 Kilometer weit kommt. Die Ladezeit bleibt unverändert, sodass innerhalb von 10 Minuten 100 Kilometer Reichweite nachgeladen werden können.
Die neuen Modelle sind ab sofort bestellbar, wobei die Preise für den E-Transit Courier bei 29.930 Euro netto und für den E-Tourneo Courier bei 30.949,58 Euro netto beginnen. Beide Fahrzeuge sind mit einem 5G-Modem ausgestattet, was eine verbesserte Vernetzung ermöglicht.
„Die neuen Modelle bieten eine praktische und robuste Ausstattung für Privat- und Gewerbekunden.“ - Ford Pro
Zusammenfassung: Ford Pro hat die Reichweite seiner E-Tourneo und E-Transit Courier Modelle erhöht und bietet nun verbesserte Vernetzungsmöglichkeiten.
Österreich-Premiere: Dr. Richard setzt elektrische Reisebusse ein
Die Dr. Richard Gruppe hat drei elektrische Reisebusse des Typs Yutong T12E in Betrieb genommen, die mit einer Batteriekapazität von 400 kWh ausgestattet sind und eine Reichweite von bis zu 380 km bieten. Diese Premiere markiert einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität im Reiseverkehr in Österreich.
Die Einführung dieser elektrischen Busse zeigt das Engagement von Dr. Richard für umweltfreundliche Transportlösungen und könnte als Vorbild für andere Unternehmen in der Branche dienen.
„Wir setzen auf nachhaltige Mobilität und möchten mit unseren elektrischen Reisebussen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“ - Dr. Richard
Zusammenfassung: Dr. Richard hat mit der Einführung elektrischer Reisebusse einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität in Österreich gemacht.
Quellen:
- Reiche will Solarförderung stutzen: Auch für die E-Mobilität gefährlich
- Liverpool erhält die ersten von mehr als 100 Elektrobussen
- „EU und Elektromobilität: Ein nicht zu Ende gedachtes Drama“
- Ford Pro: Mehr Reichweite für E-Tourneo und E-Transit Courier
- Österreich-Premiere: Dr. Richard setzt elektrische Reisebusse ein
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