Revolutionäre Feststoffbatterie von Donut Lab: Hoffnung oder Marketing-Trick?
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen wächst rasant, während die Ladeinfrastruktur hinterherhinkt, was zu potenziellen Engpässen führen könnte.
Wunderbatterien für E-Autos: Kommt es zur Donut-Revolution?
Die globale Batterie-Community ist in Aufruhr, da das finnische Unternehmen Donut Lab eine neue Feststoffbatterie für E-Fahrzeuge entwickelt haben will, die viele der aktuellen Probleme der E-Mobilität lösen könnte. Diese Batterie soll nicht nur kostengünstig und sicher sein, sondern auch eine gravimetrische Energiedichte von 400 Wattstunden pro Kilogramm erreichen, was deutlich über den derzeitigen Lithium-Ionen-Zellen liegt, die etwa 300 Wattstunden bieten. Experten zeigen sich jedoch skeptisch und warnen vor übertriebenen Versprechungen, die häufig in der Branche zu beobachten sind.
„Wunderbatterien sind ein wiederkehrendes Phänomen in der Elektromobilität“, so die Experten.
Die Donut-Batterie könnte bereits in diesem Jahr in E-Motorrädern der Marke Verge zum Einsatz kommen, was die Frage aufwirft, ob sie tatsächlich eine Revolution in der E-Mobilität darstellt oder ob es sich um einen weiteren Marketing-Trick handelt. Die versprochenen Eigenschaften wie extrem schnelles Laden in nur 10 Minuten und eine Lebensdauer von bis zu 100.000 Ladezyklen sind für viele Fachleute schwer nachvollziehbar und werfen Fragen auf.
Zusammenfassung: Donut Lab behauptet, eine revolutionäre Feststoffbatterie entwickelt zu haben, die viele Probleme der E-Mobilität lösen könnte. Experten sind jedoch skeptisch und warnen vor unrealistischen Versprechungen.
Ottobrunner Kandidaten diskutieren über Klimaschutz, Ortsentwicklung und E-Mobilität
In Ottobrunn fand eine Diskussionsrunde zwischen den Bürgermeisterkandidaten Thomas Loderer (CSU), Florian Schardt (SPD) und Leon Matella (Grüne) statt, bei der die Themen Klimaschutz und E-Mobilität im Fokus standen. Während Loderer die Ladesäulen in Tiefgaragen bevorzugt, fordert Matella mehr kommunales Engagement für die E-Lade-Infrastruktur und sieht die Mobilitätswende als entscheidend an.
Die Kandidaten waren sich einig, dass die U-Bahn-Verlängerung wichtig ist, jedoch unterschiedliche Ansätze zur Verbesserung der E-Lade-Infrastruktur vorschlugen. Schardt möchte Ladesäulen auf Grünstreifen installieren, während Matella eine umfassendere Strategie für die E-Mobilität fordert.
Zusammenfassung: Die Bürgermeisterkandidaten in Ottobrunn diskutierten unterschiedliche Ansätze zur E-Mobilität und Klimaschutz, wobei Loderer, Schardt und Matella verschiedene Prioritäten setzten.
Carwow-Auswertung: Neue E-Auto-Förderung beschleunigt Wandel in Deutschland
Eine Analyse von Carwow zeigt, dass Elektroautos in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnen. Im Jahr 2025 entfielen bereits 32 Prozent aller Neuzulassungen auf E-Fahrzeuge, wobei Baden-Württemberg und Berlin mit jeweils 37 Prozent führend sind. Diese Entwicklung wird durch die neue staatliche Förderung und den Ausbau der Ladeinfrastruktur unterstützt.
Die Nachfrage nach E-Autos ist in den ersten zwei Wochen nach Ankündigung der neuen Kaufprämie um 268 Prozent gestiegen, während die Anfragen zu Verbrennern zurückgingen. Dennoch gibt es Informationslücken, da nur 48 Prozent der Befragten genau wissen, wie die Förderung für sie gilt.
Zusammenfassung: Die neue E-Auto-Förderung in Deutschland hat zu einem signifikanten Anstieg der Neuzulassungen geführt, während gleichzeitig Informationslücken bei den Verbrauchern bestehen.
Weitere Daten und Fakten zum neuen Škoda Epiq
Škoda plant, in der ersten Hälfte des Jahres 2026 den neuen vollelektrischen Epiq vorzustellen, der als wichtiger Bestandteil der Strategie gilt, das vollelektrische Portfolio der Marke zu verdoppeln. Der Epiq wird mit einer Reichweite von bis zu 430 Kilometern und einer Schnellladefunktion von bis zu 133 kW ausgestattet sein, was ihn für den Alltag attraktiv macht.
Das Fahrzeug wird auf der neuen MEB+-Plattform basieren und bietet verschiedene Batteriegrößen sowie eine Leistungsspanne von 85 bis 155 kW. Der Innenraum des Epiq wird großzügig gestaltet sein und moderne Fahrerassistenzsysteme beinhalten, um Sicherheit und Komfort zu erhöhen.
Zusammenfassung: Der neue Škoda Epiq wird 2026 vorgestellt und soll mit einer Reichweite von bis zu 430 Kilometern und modernen Technologien die Elektromobilität weiter vorantreiben.
Analyse: Nachfrage wächst schneller als Ladeinfrastruktur
Eine Analyse von ChargePoint zeigt, dass die Anzahl der Ladevorgänge im Jahr 2025 um 34 Prozent gestiegen ist, während das Wachstum neuer Ladepunkte nur bei 16 Prozent lag. Dies deutet darauf hin, dass die Ladeinfrastruktur nicht mit der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen Schritt hält.
ChargePoint berichtet, dass monatlich über 1 Million Fahrer die Dienste des Unternehmens nutzen, was die Dringlichkeit des Ausbaus der Ladeinfrastruktur unterstreicht. Die Diskrepanz zwischen der Nachfrage und dem Angebot könnte sich im Jahr 2026 weiter verschärfen, wenn die Installationsrate neuer Ladegeräte nicht steigt.
Zusammenfassung: Die Nachfrage nach Ladevorgängen wächst schneller als die Ladeinfrastruktur, was zu Engpässen führen könnte, wenn die Installationsrate neuer Ladegeräte nicht erhöht wird.
Quellen:
- "Wunderbatterien" für E-Autos: Kommt es zur Donut-Revolution?
- Ottobrunner Kandidaten diskutieren über Klimaschutz, Ortsentwicklung und E-Mobilität
- Carwow-Auswertung: Neue E-Auto-Förderung beschleunigt Wandel in Deutschland
- Weitere Daten und Fakten zum neuen Škoda Epiq
- Analyse: Nachfrage wächst schneller als Ladeinfrastruktur
- Autostrom günstiger: So lädst du dein E-Auto jetzt zum Spartarif