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Details zur staatlichen E-Auto-Förderung
Die schwarz-rote Koalition hat sich auf die Ausgestaltung einer staatlichen Förderung für Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen beim Kauf von Elektroautos geeinigt. Förderfähig sind Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 80.000 Euro, wobei die Grenze um 5.000 Euro pro Kind erhöht wird. Die Kaufprämie beträgt 3.000 Euro, die sich um 500 Euro pro Kind erhöhen kann, maximal jedoch um 1.000 Euro. Für Haushalte mit besonders niedrigen Einkommen ist eine zusätzliche Aufstockung um 1.000 Euro vorgesehen, wenn das monatliche Nettoeinkommen 3.000 Euro nicht übersteigt.
„Wir wollen gezielte Anreize setzen, um die Nachfrage von Verbrauchern nach emissionsarmen Fahrzeugen im Straßenverkehr zu stärken und den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität zu unterstützen“, erklärten die Koalitionäre.
Das Förderprogramm soll im Jahr 2026 starten, vorbehaltlich der Genehmigung durch die EU-Kommission. Die Koalition plant, dafür drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds bereitzustellen.
Zusammenfassung: Die neue E-Auto-Förderung richtet sich an Haushalte mit einem Jahreseinkommen bis 80.000 Euro und sieht eine Basisförderung von 3.000 Euro vor, die durch Kinderboni erhöht werden kann. Das Programm soll 2026 starten.
Kaufprämie für E-Autos und Plug-in-Hybride
Die Koalition hat sich auf eine Kaufprämie von mindestens 3.000 Euro für Elektroautos und Plug-in-Hybride geeinigt. Diese Prämie soll insbesondere Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen unterstützen. Die Förderfähigkeit wird durch ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 80.000 Euro bestimmt, wobei die Grenze um 5.000 Euro pro Kind steigt. Die Förderung soll unbürokratisch erfolgen und schnellstmöglich im Jahr 2026 starten.
Die Koalitionäre betonen, dass die Förderung beim Neuwagenkauf und Leasing von emissionsarmen Fahrzeugen dazu beitragen soll, die Nachfrage zu steigern und den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität zu fördern.
Zusammenfassung: Die Kaufprämie für E-Autos beträgt mindestens 3.000 Euro und richtet sich an Haushalte mit einem Jahreseinkommen bis 80.000 Euro. Das Programm soll 2026 starten.
Fehlende Ladeinfrastruktur bremst emissionsfreie Lkw aus
Eine Studie von McKinsey zeigt, dass in Europa bereits knapp 50 batterieelektrische Nutzfahrzeugmodelle verfügbar sind, jedoch nur rund 2.000 öffentliche Ladepunkte für Trucks existieren. Um den Übergang zu Nullemissionstrucks zu ermöglichen, müssten bis 2030 etwa 50.000 Ladepunkte gebaut werden. Die Studie hebt hervor, dass die aktuelle Geschwindigkeit des Umstiegs auf batterieelektrische Trucks nicht ausreicht, um die angestrebte CO2-Reduktion zu erreichen.
Die Studie warnt, dass die Branche bis 2030 mit Strafzahlungen von über 2,2 Milliarden Euro rechnen könnte, wenn die CO2-Ziele nicht erreicht werden. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit der Nutzfahrzeughersteller zu sichern.
Zusammenfassung: Die Studie von McKinsey zeigt, dass die Ladeinfrastruktur für emissionsfreie Lkw stark ausgebaut werden muss, um die CO2-Ziele zu erreichen. Aktuell gibt es nur 2.000 Ladepunkte, benötigt werden jedoch 50.000 bis 2030.
ZDK begrüßt E-Auto-Förderung
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die neuen Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität begrüßt. Die Förderung soll insbesondere der Mittelschicht zugutekommen und orientiert sich an der Mobilitätsprämie "Generation Zukunft". Der ZDK schlägt zudem vor, Ladegutscheine einzuführen, die hälftig von Staat und Energieversorgern finanziert werden sollen, um auch Gebrauchtwagenkäufer zu erreichen.
Der ZDK fordert, dass die Förderanträge direkt zwischen den Kunden und der KfW-Förderbank abgewickelt werden, um bürokratische Hürden zu minimieren. Die geplante Förderung soll im Jahr 2026 beim Kauf und Leasing von rein batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden greifen.
Zusammenfassung: Der ZDK begrüßt die E-Auto-Förderung und schlägt Ladegutscheine vor, um auch Gebrauchtwagenkäufer zu unterstützen. Die Förderung soll 2026 starten.
Unsichtbare Gefahr bei Feststoffakkus
Eine Studie der Technischen Universität München hat gezeigt, dass Feststoffakkus, die als sicherer gelten, ebenfalls gefährliche Lithium-Dendriten bilden können. Diese Dendriten können während des Ladezyklus entstehen und im schlimmsten Fall Kurzschlüsse verursachen. Die Ergebnisse der Studie stellen die bisherige Annahme in Frage, dass Feststoffakkus immun gegen solche Gefahren sind.
Die Forscher betonen, dass die Materialqualität und Zellarchitektur entscheidend sind, um das Risiko von Dendriten zu minimieren. Die Entwicklung von Feststoffbatterien könnte sich als komplexer herausstellen als ursprünglich angenommen.
Zusammenfassung: Eine Studie zeigt, dass Feststoffakkus nicht so sicher sind wie erhofft, da sie ebenfalls gefährliche Dendriten bilden können. Die Materialqualität ist entscheidend für die Sicherheit.
VAD-Appell an die EU-Kommission
Der Verband des Automobilhandels Deutschland (VAD) hat in einem Appell an die EU-Kommission bessere Bedingungen für die Elektromobilität gefordert. Der VAD spricht sich gegen temporäre Anreize wie Kaufprämien aus, da diese oft zu kurzfristigen Nachfrageeffekten führen und die Restwerte der Fahrzeuge beeinträchtigen können. Stattdessen fordert der Verband einen schnellen Ausbau der Ladeinfrastruktur und eine transparente Preisgestaltung beim Ladestrom.
Der VAD warnt vor starren Vorgaben wie einer Elektroquote für Flotten und betont die Notwendigkeit technologieoffener Ansätze, um die Elektromobilität voranzubringen.
Zusammenfassung: Der VAD fordert bessere Bedingungen für die Elektromobilität und warnt vor temporären Anreizen sowie starren Vorgaben. Ein schneller Ausbau der Ladeinfrastruktur ist entscheidend.
Quellen:
- Details stehen fest: So soll die staatliche E-Auto-Förderung aussehen
- Mindestens 3000 Euro: Koalition einigt sich auf Kaufprämie für E-Autos und Plug-in-Hybride
- Elektromobilität: Fehlende Ladeinfrastruktur bremst emissionsfreie Lkw aus
- ZDK begrüßt E-Auto-Förderung - Socialising statt Social-Leasing
- Unsichtbare Gefahr: Warum Feststoffakkus nicht so sicher sind, wie erhofft
- VAD-Appell an EU-Kommission: Ja zur E-Mobilität – aber ohne Zwang













