Staatliche Kosten für E-Auto-Umstieg bis 2030: 39 Milliarden Euro in Sicht

    03.01.2026 33 mal gelesen 0 Kommentare
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Der Umstieg auf E-Autos wird für den deutschen Staat bis 2030 ein finanzieller Kraftakt. Laut einer Berechnung summieren sich die staatlichen Förderungen und Steuerausfälle auf 39,1 Milliarden Euro. Hauptursache sind entgangene Einnahmen bei der Energie- und Kfz-Steuer sowie steuerliche Vorteile für elektrische Dienstwagen. Experten warnen, dass ohne diese Förderungen der Markt zusammenbrechen könnte.
    Bis 2030 werden Elektroautofahrer durch niedrigere Stromsteuern und Kfz-Steuerbefreiungen insgesamt 36,2 Milliarden Euro einsparen. Die Bundesregierung plant zudem eine neue, zielgenauere Kaufprämie für Elektroautos, die den abgeschafften Umweltbonus ersetzen soll. Konkrete Pläne zur Finanzierung der Steuerausfälle sind jedoch noch nicht in Sicht. Der Umstieg auf E-Mobilität bleibt also eine Herausforderung.
    In Schweinfurt wurde ein bedeutender Schritt in Richtung Elektromobilität vollzogen: Über die Hälfte der Stadtbusflotte ist nun vollelektrisch. Mit 17 neuen E-Bussen sind insgesamt 23 Fahrzeuge umweltfreundlich unterwegs. Dieses Projekt wird mit 7 Millionen Euro vom Bundesverkehrsministerium gefördert und soll die Lebensqualität in der Stadt verbessern.
    Norwegen zeigt, wie es geht: Im Jahr 2025 waren dort 95,9 Prozent aller neu zugelassenen Pkw Elektroautos. Im Vergleich dazu lag der Anteil in Deutschland bei nur 18,8 Prozent. Massive staatliche Förderungen und eine gute Ladeinfrastruktur haben den Markt in Norwegen stark gefördert. Ein Vorbild für Deutschland, das noch viel zu tun hat!
    Renault hat auf einer Veranstaltung innovative Ansätze zur Elektromobilität präsentiert. Die vorgestellten Modelle zeigen, wie Emissionen reduziert und die Energieeffizienz verbessert werden können. Mit fortschrittlicher Batterietechnologie und nachhaltigen Produktionsmethoden setzt Renault ein Zeichen für die Zukunft der E-Mobilität. Die Entwicklung umweltfreundlicher Lösungen bleibt ein zentrales Ziel.

    Gigantisches Subventions-Programm – So viel kostet der Umstieg auf E-Autos den Staat

    Der Wechsel zur Elektromobilität wird für den deutschen Staat zu einem erheblichen finanziellen Kraftakt. Laut einer exklusiven Berechnung der Beratungsfirma EY für die „Welt am Sonntag“ summieren sich die staatlichen Förderungen und Steuerausfälle bis 2030 auf 39,1 Milliarden Euro. Haupttreiber dieser Kosten sind entgangene Einnahmen bei der Energie- und Kfz-Steuer sowie steuerliche Vorteile für elektrische Dienstwagen.

    Werbung
    „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Energiewende im Verkehrssektor und die damit einhergehende Senkung der CO2-Emissionen im Verkehrsbereich einen sehr hohen Preis haben. Ohne diese Förderungen würde der Markt zusammenbrechen“, sagte Constantin Gall, EY-Partner.

    Die Berechnungen gehen davon aus, dass die Zahl der E-Autos und aufladbaren Hybride in Deutschland bis 2030 auf 9,4 Millionen steigen wird. Von 2025 bis 2030 werden die aktiven Förderungen und Steuerausfälle durch den Abschied vom Verbrenner auf 39,1 Milliarden Euro ansteigen.

    Zusammenfassung: Der Umstieg auf E-Autos wird den deutschen Staat bis 2030 39,1 Milliarden Euro kosten, hauptsächlich durch Steuerausfälle und Förderungen.

    E-Mobilität kostet Staat bis 2030 rund 39 Milliarden

    Eine weitere Analyse von EY zeigt, dass die Halter von Elektroautos bis 2030 durch die niedrigere Stromsteuer rund 21,5 Milliarden Euro einsparen werden. Zusätzlich profitieren sie von der Befreiung von der Kfz-Steuer, was weitere 3,9 Milliarden Euro Entlastung bedeutet. Nutzer elektrischer Firmenautos genießen Steuervorteile, die nach Berechnungen 10,8 Milliarden Euro ausmachen.

    Die Bundesregierung plant eine neue, zielgenauer ausgerichtete Kaufprämie für Elektroautos, die mehr Zielgenauigkeit als der 2024 abgeschaffte Umweltbonus bieten soll. Konkrete Pläne zur Gegenfinanzierung der Steuerausfälle sind jedoch noch nicht vorhanden.

    Zusammenfassung: Elektroautofahrer sparen bis 2030 insgesamt 36,2 Milliarden Euro durch Steuervorteile, während die Bundesregierung an einer neuen Kaufprämie arbeitet.

    Schweinfurt: Meilenstein – Mehr als die Hälfte der Stadtbusflotte elektrisch

    In Schweinfurt wurde ein bedeutender Schritt in Richtung Elektromobilität vollzogen: Mit der Inbetriebnahme von 17 neuen E-Bussen ist nun mehr als die Hälfte der Stadtbusflotte, insgesamt 23 Fahrzeuge, vollelektrisch unterwegs. Oberbürgermeister Sebastian Remelé betonte, dass diese Elektrobusse nicht nur moderne Fahrzeuge sind, sondern auch ein klares Bekenntnis zu einer zukunftssicheren Mobilität darstellen.

    Das Projekt wird mit rund 7 Millionen Euro durch das Bundesverkehrsministerium gefördert. Diese Fördermittel stammen auch aus dem Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) und sollen die Lebensqualität in der Stadt verbessern.

    Zusammenfassung: In Schweinfurt sind nun 23 Stadtbusse vollelektrisch, gefördert mit 7 Millionen Euro vom Bundesverkehrsministerium.

    Elektromobilität: Norwegen: Fast alle neu zugelassenen Pkw sind Elektroautos

    Im Jahr 2025 waren in Norwegen 95,9 Prozent aller neu zugelassenen Pkw Elektroautos. Im Vergleich dazu lag der Anteil der Elektroautos in Deutschland von Januar bis November 2025 bei nur 18,8 Prozent. Die beliebteste Automarke in Norwegen war Tesla, gefolgt von Volkswagen.

    Norwegen hat durch massive staatliche Förderungen, wie steuerliche Vorteile und ausreichende Ladeinfrastruktur, den Markt für Elektroautos stark gefördert. Der Anteil der Elektroautos am gesamten Pkw-Bestand in Norwegen übertraf erstmals den der Dieselautos.

    Zusammenfassung: Norwegen verzeichnete 2025 einen Elektroauto-Anteil von 95,9 Prozent bei Neuzulassungen, während Deutschland bei 18,8 Prozent liegt.

    Renault zeigt, was E-Mobilität theoretisch kann

    Renault hat auf einer Veranstaltung demonstriert, welche Möglichkeiten die Elektromobilität bietet. Die vorgestellten Modelle zeigen innovative Ansätze zur Reduzierung von Emissionen und zur Verbesserung der Energieeffizienz. Renault setzt auf eine Kombination aus fortschrittlicher Batterietechnologie und nachhaltigen Produktionsmethoden.

    Die Präsentation unterstreicht das Engagement des Unternehmens, die Elektromobilität voranzutreiben und gleichzeitig umweltfreundliche Lösungen zu entwickeln, die den Anforderungen der Zukunft gerecht werden.

    Zusammenfassung: Renault demonstriert innovative Ansätze in der Elektromobilität, die auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz abzielen.

    Quellen:

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Keine Kommentare vorhanden
    Counter