Stellantis setzt auch nach 2030 auf Verbrenner in Europa trotz E-Offensive

    13.09.2025 295 mal gelesen 0 Kommentare Vorlesen
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    Stellantis hat auf der IAA in München angekündigt, dass der Konzern auch nach 2030 in Europa weiterhin Verbrenner anbieten wird. Diese Entscheidung bedeutet einen Strategiewechsel weg von der ursprünglichen Vision einer reinen E-Flotte. Stattdessen setzt Stellantis auf einen flexiblen Mix aus Elektroautos, Hybriden und Verbrennern. Europachef Jean-Philippe Imparato betont die Notwendigkeit dieser Anpassung an die Marktentwicklung.
    Die Nachfrage nach Elektroautos in vielen europäischen Ländern bleibt hinter den Erwartungen zurück. Zudem ist die Ladeinfrastruktur oft unzureichend und die Preise für Elektrofahrzeuge sind hoch. Günstige chinesische Hersteller setzen die etablierten Marken unter Druck, während hohe Produktionskosten die Profitabilität belasten. Imparato bezeichnet die EU-Vorgabe, ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen zuzulassen, als unrealistisch.
    Unter der neuen Führung von CEO Antonio Filosa verfolgt Stellantis eine Multi-Powertrain-Strategie. Diese Strategie umfasst neben Elektroautos auch Hybride und Plug-in-Hybride, um sowohl Kundennähe als auch Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Stellantis passt sich somit den aktuellen Marktbedingungen an und bleibt flexibel.
    Trotz der Abkehr von einer reinen E-Zielsetzung investiert Stellantis weiterhin Milliarden in die Elektromobilität. Ein neues Batterie-Werk in Spanien und eine Partnerschaft mit dem chinesischen Hersteller Leapmotor sollen die Kosten senken. Das Ziel der Klimaneutralität bis 2038 bleibt bestehen, jedoch wird der Weg dorthin vielfältiger gestaltet.
    Zusammenfassend passt Stellantis seine Strategie an die Marktrealitäten an und wird auch nach 2030 Verbrenner in Europa anbieten. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen bestrebt, in die Elektromobilität zu investieren und die Herausforderungen des Marktes zu meistern. Die Zukunft der Mobilität wird somit bunter und flexibler gestaltet.

    Stellantis baut auch nach 2030 Verbrenner in Europa

    Stellantis hat angekündigt, dass der Konzern auch nach 2030 in Europa weiterhin Verbrenner anbieten wird. Diese Entscheidung markiert einen Wendepunkt, da Stellantis sich von der ursprünglichen Vision einer reinen E-Flotte verabschiedet, die im Rahmen des Programms "Dare Forward 2030" formuliert wurde. Der Europachef Jean-Philippe Imparato bestätigte auf der IAA in München, dass der Konzern künftig auf einen flexiblen Mix aus Elektroautos, Hybriden und Verbrennern setzen wird.

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    Die Gründe für diesen Strategiewechsel liegen in der aktuellen Marktentwicklung. In vielen europäischen Ländern zeigt die Nachfrage nach Elektroautos nicht die erhoffte Dynamik. Zudem bleibt die Ladeinfrastruktur oft hinter den Erwartungen zurück, während die Preise für Elektrofahrzeuge hoch sind. Günstige chinesische Hersteller setzen die etablierten Marken zusätzlich unter Druck, während hohe Entwicklungs- und Produktionskosten die Profitabilität belasten.

    „Die EU-Vorgabe, ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen zuzulassen, ist unrealistisch“, erklärte Imparato.

    Unter der neuen Führung von CEO Antonio Filosa hat Stellantis seine E-Offensive neu bewertet. Anstatt sich ausschließlich auf batterieelektrische Fahrzeuge zu konzentrieren, verfolgt der Konzern nun eine Multi-Powertrain-Strategie. Diese Strategie sieht vor, dass neben Elektroautos auch Hybride und Plug-in-Hybride eine bedeutende Rolle spielen, um sowohl Kundennähe als auch Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten.

    Trotz der Abkehr von der reinen E-Zielsetzung investiert Stellantis weiterhin Milliarden in die Elektromobilität. Ein neues Batterie-Werk in Spanien sowie eine Partnerschaft mit dem chinesischen Hersteller Leapmotor sollen dazu beitragen, die Kosten zu senken und Elektroautos erschwinglicher zu machen. Das übergeordnete Ziel, Klimaneutralität bis 2038 zu erreichen, bleibt bestehen, jedoch wird der Weg dorthin vielfältiger gestaltet.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Stellantis seine Strategie an die Marktrealitäten anpasst und auch nach 2030 Verbrenner in Europa anbieten wird, während gleichzeitig in die Elektromobilität investiert wird.

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