Inhaltsverzeichnis:
Elektromobilität: Tesla ist nicht mehr der weltweit größte Hersteller von E-Autos
Tesla hat im letzten Quartal einen signifikanten Rückgang der Auslieferungen verzeichnet, was auf das Auslaufen der Elektroauto-Subventionen in den USA zurückzuführen ist. Die Auslieferungen sanken im Jahresvergleich um 15,6 Prozent auf 418.227 Fahrzeuge, wodurch Tesla nicht mehr das führende Unternehmen in der Elektromobilität ist, da der chinesische Hersteller BYD mit 2,26 Millionen abgesetzten Elektrofahrzeugen im Jahr 2025 überholt hat.
Die Tesla-Aktie stieg jedoch um 11,4 Prozent, da Anleger auf zukünftige Projekte wie Robotaxis und autonome Fahrzeuge setzen. Trotz der gesunkenen Verkaufszahlen bleibt der Optimismus der Anleger bestehen, während BYD seine Produktionskapazitäten außerhalb Chinas ausbaut, um sich gegen Handelskonflikte abzusichern.
„Die Tesla-Auslieferungen sind im vergangenen Quartal nach dem Ende der Elektroauto-Subventionen in den USA deutlich zurückgegangen.“ - DIE ZEIT
Zusammenfassung: Tesla hat seine Führungsposition in der Elektromobilität verloren, während BYD an Marktanteil gewinnt. Trotz eines Rückgangs der Auslieferungen stieg die Tesla-Aktie aufgrund von Zukunftsprojekten.
Umweltminister Schneider: E-Mobilität setzt sich jetzt durch
Bundesumweltminister Carsten Schneider äußerte sich optimistisch über die Fortschritte in der Elektromobilität und erwartet für 2026 konkrete Entwicklungen. Er betonte, dass in diesem Jahr erstmals mehr Wärmepumpen als konventionelle Heizungen installiert wurden, was einen positiven Trend für die Elektrifizierung im Verkehr und im Gebäudebereich darstellt.
Schneider wies darauf hin, dass die Bundesregierung bis zum Frühjahr ein neues Klimaschutzprogramm vorlegen muss, um die Klimaziele zu erreichen. Er ist zuversichtlich, dass die Sektoren Verkehr und Gebäude nun Fortschritte liefern werden, auch wenn es noch Lücken gibt.
„Die Elektromobilität setzt sich jetzt durch, ich fahre selbst so ein Auto, das ist top.“ - VISION mobility
Zusammenfassung: Umweltminister Schneider zeigt sich optimistisch über die Fortschritte in der Elektromobilität und erwartet konkrete Entwicklungen bis 2026. Die Installation von Wärmepumpen übersteigt erstmals die von konventionellen Heizungen.
Elektromobilität: Norwegen – Fast alle neu zugelassenen Pkw sind Elektroautos
Norwegen hat im Jahr 2025 einen Rekord bei der Zulassung von Elektroautos erreicht, mit 95,9 Prozent aller neu registrierten Pkw, die batterieelektrisch sind. Dies stellt einen Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar. Die beliebtesten Marken sind Tesla, Volkswagen und Volvo, wobei Tesla einen Marktanteil von 19,1 Prozent hat.
Die norwegische Regierung hat durch steuerliche Anreize und die Erhöhung der Gebühren für Benzin- und Dieselautos die Umstellung auf Elektromobilität vorangetrieben. Im Dezember 2025 betrug der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen sogar 97,6 Prozent.
„Wir sehen die Wirkung einer langfristigen und zielgerichteten Elektroauto-Politik und wie sich konkrete Steuerentscheidungen unmittelbar auf den Markt auswirken.“ - stuttgarter-nachrichten.de
Zusammenfassung: Norwegen hat einen Rekordanteil von 95,9 Prozent bei neu zugelassenen Elektroautos erreicht. Die Regierung fördert die Elektromobilität durch steuerliche Anreize und Gebührenerhöhungen für Verbrenner.
E-Lkw im Fernverkehr: Technik reif, Infrastruktur noch nicht
Das Öko-Institut hat in zwei neuen Fallstudien die Einsatzmöglichkeiten von batterieelektrischen Lkw im nationalen Fernverkehr untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Technik bereits heute ausgereift ist, jedoch die Ladeinfrastruktur oft nicht ausreicht. Viele der untersuchten Touren könnten ohne Zwischenladen absolviert werden, jedoch benötigen etwa 40 Prozent der Fahrten zusätzliche Energie.
Ein zentrales Problem ist das Nachtladen, da 87 Prozent der Fahrzeuge nachts kein eigenes Depot erreichen. Die Studie empfiehlt, dass eine breitere Verfügbarkeit von Lkw-tauglicher Ladeinfrastruktur notwendig ist, um die Elektrifizierung im Fernverkehr voranzutreiben.
„Elektrische Fern-Lkw können viele Einsatzprofile bereits heute abdecken. Damit dies jedoch zuverlässig gelingt, muss eine deutlich breiter verfügbare Lkw-taugliche Ladeinfrastruktur entstehen.“ - TRANSPORT
Zusammenfassung: Die Technik für E-Lkw im Fernverkehr ist bereit, jedoch mangelt es an geeigneter Ladeinfrastruktur. Nachtladen stellt eine große Herausforderung dar, die gelöst werden muss, um die Elektrifizierung voranzutreiben.
Quellen:
- Elektromobilität: Tesla ist nicht mehr der weltweit größte Hersteller von E-Autos
- Umweltminister Schneider: E-Mobilität setzt sich jetzt durch
- Elektromobilität: Norwegen – Fast alle neu zugelassenen Pkw sind Elektroautos
- E-Lkw im Fernverkehr: Technik reif, Infrastruktur noch nicht
- Norwegen: 96 Prozent der Neuzulassungen sind reine Elektroautos
- Premiere in Hessen: Hybrider Ladepark in Bad Nauheim eröffnet
- Strombedarf von Elektroautos: Neue Studie zeigt erhebliche Veränderung
- Neue Elektroautos 2026: Eine Übersicht
- China verschärft Regeln zum Energieverbrauch von E-Autos
- Verkehr Hamburg: E-Autos sollen auch an Bordsteinen und Laternen laden können
- BYD überholt Tesla bei E-Auto Verkäufen • news
- E-Auto im Barnim: Wie Autohändler aus Bernau die Zukunft für Elektroautos sehen
- Ladeinfrastruktur für E-Autos in Offenbach kommt gut an
- Nicht nur Panzer: Rheinmetalls genialer Bordsteinlader löst das größte E-Auto-Problem
- Elektroauto-Jahr 2026: 800‑Volt, neue Modelle, Reichweite













