Tesla verliert Führungsposition in der Elektromobilität an BYD – Ein Blick auf die Trends

    03.01.2026 11 mal gelesen 0 Kommentare
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    Tesla hat seine Führungsposition in der Elektromobilität verloren, da die Auslieferungen im letzten Quartal um 15,6 Prozent gesunken sind. Dies ist vor allem auf das Auslaufen der Elektroauto-Subventionen in den USA zurückzuführen. Im Gegensatz dazu hat der chinesische Hersteller BYD mit 2,26 Millionen verkauften Elektrofahrzeugen im Jahr 2025 die Spitze übernommen. Trotz der gesunkenen Verkaufszahlen stieg die Tesla-Aktie aufgrund von Zukunftsprojekten wie Robotaxis und autonomen Fahrzeugen.
    Bundesumweltminister Carsten Schneider zeigt sich optimistisch über die Fortschritte in der Elektromobilität und erwartet bis 2026 konkrete Entwicklungen. Er hebt hervor, dass in diesem Jahr erstmals mehr Wärmepumpen als konventionelle Heizungen installiert wurden, was einen positiven Trend für die Elektrifizierung darstellt. Schneider betont die Notwendigkeit eines neuen Klimaschutzprogramms, um die Klimaziele zu erreichen. Er ist zuversichtlich, dass die Sektoren Verkehr und Gebäude Fortschritte liefern werden.
    Norwegen hat im Jahr 2025 einen Rekord bei der Zulassung von Elektroautos erreicht, mit 95,9 Prozent aller neu registrierten Pkw, die batterieelektrisch sind. Dies stellt einen Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar. Die norwegische Regierung fördert die Elektromobilität durch steuerliche Anreize und Gebührenerhöhungen für Benzin- und Dieselautos. Im Dezember 2025 betrug der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen sogar 97,6 Prozent.
    Das Öko-Institut hat die Einsatzmöglichkeiten von batterieelektrischen Lkw im nationalen Fernverkehr untersucht und festgestellt, dass die Technik bereits ausgereift ist. Allerdings mangelt es oft an geeigneter Ladeinfrastruktur, was die Elektrifizierung im Fernverkehr behindert. Viele Touren könnten ohne Zwischenladen absolviert werden, jedoch benötigen etwa 40 Prozent der Fahrten zusätzliche Energie. Eine breitere Verfügbarkeit von Lkw-tauglicher Ladeinfrastruktur ist notwendig, um diese Herausforderung zu meistern.
    Die Entwicklungen in der Elektromobilität zeigen, dass der Markt sich dynamisch verändert. Während Tesla seine Führungsposition verloren hat, setzen andere Hersteller wie BYD auf Wachstum. Gleichzeitig gibt es positive Trends in Ländern wie Norwegen und durch politische Unterstützung in Deutschland. Die Herausforderungen bei der Ladeinfrastruktur für E-Lkw müssen jedoch angegangen werden, um die Elektrifizierung weiter voranzutreiben.

    Elektromobilität: Tesla ist nicht mehr der weltweit größte Hersteller von E-Autos

    Tesla hat im letzten Quartal einen signifikanten Rückgang der Auslieferungen verzeichnet, was auf das Auslaufen der Elektroauto-Subventionen in den USA zurückzuführen ist. Die Auslieferungen sanken im Jahresvergleich um 15,6 Prozent auf 418.227 Fahrzeuge, wodurch Tesla nicht mehr das führende Unternehmen in der Elektromobilität ist, da der chinesische Hersteller BYD mit 2,26 Millionen abgesetzten Elektrofahrzeugen im Jahr 2025 überholt hat.

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    Die Tesla-Aktie stieg jedoch um 11,4 Prozent, da Anleger auf zukünftige Projekte wie Robotaxis und autonome Fahrzeuge setzen. Trotz der gesunkenen Verkaufszahlen bleibt der Optimismus der Anleger bestehen, während BYD seine Produktionskapazitäten außerhalb Chinas ausbaut, um sich gegen Handelskonflikte abzusichern.

    „Die Tesla-Auslieferungen sind im vergangenen Quartal nach dem Ende der Elektroauto-Subventionen in den USA deutlich zurückgegangen.“ - DIE ZEIT

    Zusammenfassung: Tesla hat seine Führungsposition in der Elektromobilität verloren, während BYD an Marktanteil gewinnt. Trotz eines Rückgangs der Auslieferungen stieg die Tesla-Aktie aufgrund von Zukunftsprojekten.

    Umweltminister Schneider: E-Mobilität setzt sich jetzt durch

    Bundesumweltminister Carsten Schneider äußerte sich optimistisch über die Fortschritte in der Elektromobilität und erwartet für 2026 konkrete Entwicklungen. Er betonte, dass in diesem Jahr erstmals mehr Wärmepumpen als konventionelle Heizungen installiert wurden, was einen positiven Trend für die Elektrifizierung im Verkehr und im Gebäudebereich darstellt.

    Schneider wies darauf hin, dass die Bundesregierung bis zum Frühjahr ein neues Klimaschutzprogramm vorlegen muss, um die Klimaziele zu erreichen. Er ist zuversichtlich, dass die Sektoren Verkehr und Gebäude nun Fortschritte liefern werden, auch wenn es noch Lücken gibt.

    „Die Elektromobilität setzt sich jetzt durch, ich fahre selbst so ein Auto, das ist top.“ - VISION mobility

    Zusammenfassung: Umweltminister Schneider zeigt sich optimistisch über die Fortschritte in der Elektromobilität und erwartet konkrete Entwicklungen bis 2026. Die Installation von Wärmepumpen übersteigt erstmals die von konventionellen Heizungen.

    Elektromobilität: Norwegen – Fast alle neu zugelassenen Pkw sind Elektroautos

    Norwegen hat im Jahr 2025 einen Rekord bei der Zulassung von Elektroautos erreicht, mit 95,9 Prozent aller neu registrierten Pkw, die batterieelektrisch sind. Dies stellt einen Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar. Die beliebtesten Marken sind Tesla, Volkswagen und Volvo, wobei Tesla einen Marktanteil von 19,1 Prozent hat.

    Die norwegische Regierung hat durch steuerliche Anreize und die Erhöhung der Gebühren für Benzin- und Dieselautos die Umstellung auf Elektromobilität vorangetrieben. Im Dezember 2025 betrug der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen sogar 97,6 Prozent.

    „Wir sehen die Wirkung einer langfristigen und zielgerichteten Elektroauto-Politik und wie sich konkrete Steuerentscheidungen unmittelbar auf den Markt auswirken.“ - stuttgarter-nachrichten.de

    Zusammenfassung: Norwegen hat einen Rekordanteil von 95,9 Prozent bei neu zugelassenen Elektroautos erreicht. Die Regierung fördert die Elektromobilität durch steuerliche Anreize und Gebührenerhöhungen für Verbrenner.

    E-Lkw im Fernverkehr: Technik reif, Infrastruktur noch nicht

    Das Öko-Institut hat in zwei neuen Fallstudien die Einsatzmöglichkeiten von batterieelektrischen Lkw im nationalen Fernverkehr untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Technik bereits heute ausgereift ist, jedoch die Ladeinfrastruktur oft nicht ausreicht. Viele der untersuchten Touren könnten ohne Zwischenladen absolviert werden, jedoch benötigen etwa 40 Prozent der Fahrten zusätzliche Energie.

    Ein zentrales Problem ist das Nachtladen, da 87 Prozent der Fahrzeuge nachts kein eigenes Depot erreichen. Die Studie empfiehlt, dass eine breitere Verfügbarkeit von Lkw-tauglicher Ladeinfrastruktur notwendig ist, um die Elektrifizierung im Fernverkehr voranzutreiben.

    „Elektrische Fern-Lkw können viele Einsatzprofile bereits heute abdecken. Damit dies jedoch zuverlässig gelingt, muss eine deutlich breiter verfügbare Lkw-taugliche Ladeinfrastruktur entstehen.“ - TRANSPORT

    Zusammenfassung: Die Technik für E-Lkw im Fernverkehr ist bereit, jedoch mangelt es an geeigneter Ladeinfrastruktur. Nachtladen stellt eine große Herausforderung dar, die gelöst werden muss, um die Elektrifizierung voranzutreiben.

    Quellen:

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    Zusammenfassung des Artikels

    Die Technik für E-Lkw im Fernverkehr ist ausgereift, jedoch fehlt es an geeigneter Ladeinfrastruktur, insbesondere beim Nachtladen. Eine breitere Verfügbarkeit von Lkw-tauglichen Ladestationen ist notwendig, um die Elektrifizierung voranzutreiben.

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