Thüringen investiert in 46 neue Elektro- und Wasserstoffbusse für den Nahverkehr
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: In Thüringen werden 46 neue Elektro- und Wasserstoffbusse angeschafft, um den Nahverkehr zu modernisieren und die Umweltbelastung zu reduzieren.
Elektromobilität: Neue Elektrobusse für mehrere Thüringer Städte
In Thüringen wird der öffentliche Nahverkehr durch die Anschaffung neuer Elektrobusse und Wasserstoffbusse auf insgesamt 46 Fahrzeuge erweitert. Diese Initiative wird durch Fördermittel der EU unterstützt, die insbesondere für die Städte Gera, Meiningen, Suhl, Leinefeld und Jena bereitgestellt werden. Die GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH plant, zehn neue Elektrobusse zu integrieren, wofür 4,4 Millionen Euro von der EU bewilligt wurden.
„Elektrobusse machen den Nahverkehr für alle attraktiver. Sie sind modern, leise und umweltfreundlich“, erklärte Energieminister Tilo Kummer (BSW).
Die Einführung dieser Busse soll bis 2029 abgeschlossen sein, wobei Gera als eines der größten Förderprojekte hervorgehoben wird. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Attraktivität des Nahverkehrs zu steigern und die Umweltbelastung zu reduzieren.
Zusammenfassung: Thüringen plant die Anschaffung von 46 neuen Elektro- und Wasserstoffbussen, gefördert durch die EU, um den Nahverkehr umweltfreundlicher zu gestalten.
Elektromobilität in Sachsen: Diese Spedition hat ihre ersten Schwerlaster mit Batterie gekauft
Die Spedition Hanitzsch in Kesselsdorf hat nun elektrische Lkw in ihre Flotte aufgenommen. Der Geschäftsführer betont, dass diese Investition in die Zukunft der Logistikbranche entscheidend ist. Die Entscheidung für elektrische Schwerlaster zeigt den Trend zur nachhaltigen Mobilität in der Transportwirtschaft.
Diese Entwicklung ist Teil eines größeren Wandels in der Branche, der durch den Druck zur Reduzierung von CO2-Emissionen und die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Transportlösungen vorangetrieben wird.
Zusammenfassung: Die Spedition Hanitzsch in Sachsen hat elektrische Lkw angeschafft, was den Trend zur nachhaltigen Mobilität in der Logistikbranche unterstreicht.
Norwegen erreicht fast vollständige Elektrifizierung des Pkw-Verkehrs
Norwegen hat mit 95,9 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge im Jahr 2025 einen bemerkenswerten Fortschritt in der Elektromobilität erzielt. Im Dezember 2025 lag der Anteil sogar bei 98 Prozent. Dies steht im Gegensatz zu Deutschland, wo der Anteil reiner Elektroautos im November 2025 bei 22 Prozent lag, trotz eines Anstiegs von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die norwegische Regierung hat durch langfristige Förderungen und Anreize, wie die Befreiung von der Mehrwertsteuer für Elektroautos, einen entscheidenden Beitrag zu diesem Erfolg geleistet. Diese Maßnahmen haben die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen erheblich gesteigert.
Zusammenfassung: Norwegen hat mit 95,9 Prozent der Neuzulassungen im Jahr 2025 einen hohen Anteil an Elektroautos erreicht, während Deutschland bei 22 Prozent liegt.
Kaufprämien für Elektroautos ab 2026 in Deutschland
Die Bundesregierung plant, ab Januar 2026 eine Kaufprämie von mindestens 3.000 Euro für neue und gebrauchte Elektroautos einzuführen. Diese Prämie soll bis 2029 gelten und wird von Herstellern und Händlern in gleicher Höhe ergänzt. Die Förderung ist jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft, wie einen maximalen Bruttopreis von 53.550 Euro und ein Bruttoeinkommen der Käufer von maximal 3.800 Euro.
Die Union fordert ebenfalls eine Kaufprämie für Haushalte mit einem Jahreseinkommen zwischen 40.000 und 60.000 Euro, was zu Diskussionen über die genaue Höhe der Prämie führen könnte.
Zusammenfassung: Ab 2026 plant die Bundesregierung eine Kaufprämie von 3.000 Euro für Elektroautos, die an bestimmte Einkommens- und Preisgrenzen gebunden ist.
E-Mobilität kostet deutschen Staat bis 2030 rund 39 Mrd. Euro
Eine Analyse von EY zeigt, dass die Förderung der Elektromobilität den deutschen Staat bis 2030 etwa 39 Milliarden Euro kosten wird. Diese Summe setzt sich aus Kaufprämien und erheblichen Steuerausfällen zusammen, insbesondere bei den Energiesteuern. Die Einnahmeausfälle durch die geringere Besteuerung von Elektrodienstwagen werden bis 2030 auf insgesamt 10,8 Milliarden Euro geschätzt.
Die Analyse verdeutlicht, dass ohne staatliche Förderungen der Markt für Elektroautos in Deutschland zusammenbrechen könnte, da nur 18 Prozent der Deutschen angeben, ihr nächstes Auto solle ein E-Auto sein.
Zusammenfassung: Die Förderung der Elektromobilität wird den deutschen Staat bis 2030 rund 39 Milliarden Euro kosten, was die Notwendigkeit staatlicher Unterstützung unterstreicht.
Elektromobilität in Deutschland: Wachstum mit angezogener Handbremse
Eine Studie des Leibniz-Instituts für Länderkunde zeigt, dass die Zulassungen von Elektroautos in Deutschland seit 2015 regional stark variieren. Während einige Regionen ein starkes Wachstum verzeichnen, bleibt der Fortschritt in anderen Teilen des Landes hinter den Erwartungen zurück. Diese Unterschiede sind auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter die Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur und regionale Förderprogramme.
Die Studie hebt hervor, dass die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland nicht nur von technologischen Fortschritten, sondern auch von politischen Rahmenbedingungen und regionalen Initiativen abhängt.
Zusammenfassung: Die Elektromobilität in Deutschland zeigt regionale Unterschiede in den Zulassungszahlen, was auf unterschiedliche politische und infrastrukturelle Rahmenbedingungen zurückzuführen ist.
Zukunft des E-Auto-Ladens: Der Pkw wird zur Powerbank
Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos wird sich in den kommenden Jahren erheblich weiterentwickeln. Mit der Einführung von Ultra-Schnellladepunkten, die in wenigen Minuten Energie für mehrere Hundert Kilometer Reichweite liefern, wird das Laden von E-Autos komfortabler. Zudem wird die 800-Volt-Technologie die Ladezeiten weiter verkürzen.
Innovationen wie "Plug & Charge" und bidirektionales Laden ("Vehicle-to-Grid") ermöglichen es Elektroautos, nicht nur Strom zu beziehen, sondern auch ins Netz zurückzuspeisen. Dies könnte die Rolle von E-Autos als mobile Energiespeicher revolutionieren.
Zusammenfassung: Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos wird durch neue Technologien und Konzepte revolutioniert, wodurch E-Autos zu wichtigen Akteuren im Energiesystem werden.
Betreiber hoffen auf mehr Elektroautos: So viele Ladesäulen und Wallboxen für Elektroautos gibt's in der Pfalz
In der Pfalz wird der Ausbau von Ladesäulen und Wallboxen für Elektroautos vorangetrieben. Die Pfalzwerke betreiben rund 330 öffentliche Ladesäulen, während die Technischen Werke Ludwigshafen 28 Ladesäulen betreiben. Die Nachfrage nach Lademöglichkeiten steigt, und Betreiber hoffen, dass mehr Elektroautos auf die Straßen kommen, um die Wirtschaftlichkeit der Ladeinfrastruktur zu verbessern.
Ein Förderprogramm für die Installation von Wallboxen in Mehrfamilienhäusern wird ebenfalls in Aussicht gestellt, um den Zugang zu Lademöglichkeiten zu erleichtern.
Zusammenfassung: In der Pfalz wird der Ausbau von Ladesäulen und Wallboxen vorangetrieben, um die Nutzung von Elektroautos zu fördern und die Wirtschaftlichkeit der Ladeinfrastruktur zu verbessern.
Die Preise purzeln weiter: Luxus-E-Autos mit heftigem Wertverlust
Der Markt für gebrauchte Elektroautos zeigt signifikante Wertverluste, insbesondere bei Luxusmodellen. Käufer müssen sich auf einen starken Wertverlust einstellen, was die Attraktivität von gebrauchten E-Autos beeinflusst. Diese Entwicklung könnte potenzielle Käufer abschrecken und die Nachfrage nach neuen Elektroautos beeinträchtigen.
Die Preisentwicklung auf dem Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos ist ein wichtiger Faktor, der die zukünftige Akzeptanz und Verbreitung von E-Fahrzeugen beeinflussen könnte.
Zusammenfassung: Luxus-E-Autos erfahren erhebliche Wertverluste auf dem Gebrauchtwagenmarkt, was die Nachfrage nach neuen Elektroautos beeinträchtigen könnte.
Quellen:
- Elektromobilität: Neue Elektrobusse für mehrere Thüringer Städte
- Elektromobilität in Sachsen: Diese Spedition hat ihre ersten Schwerlaster mit Batterie gekauft
- Dieses Land hat das Verbrenner-Aus geschafft – ganz ohne Verbote
- E-Autos sollen günstiger werden als Verbrenner: Welche Förderung könnte es ab 2026 geben?
- E-Mobilität kostet deutschen Staat bis 2030 rund 39 Mrd. Euro
- Elektromobilität in Deutschland: Wachstum mit angezogener Handbremse und regionalen Unterschieden
- Zukunft des E-Auto-Ladens: Der Pkw wird zur Powerbank
- Betreiber hoffen auf mehr Elektroautos: So viele Ladesäulen und Wallboxen für Elektroautos gibt's in der Pfalz
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- E-Auto Kaufprämie soll kleine und mittlere Einkommen unterstützen
- Fahrer von E-Autos müssen 40.000 km pro Jahr zurücklegen …
- BUND kritisiert Umweltpolitik der Bundesregierung und sieht großes Potenzial in E-Autos
- Elring-Klinger: Unter dem Hohenneuffen entsteht Batterietechnologie von morgen
- Battery X Metals Inc. treibt Entwicklung der patentierten Lithium-Ionen-Batterietechnologie der nächsten Generation voran