Tiroler Automobilmarkt 2025: Elektrofahrzeuge wachsen um 27 Prozent im Bestand

    02.03.2026 8 mal gelesen 0 Kommentare
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Der Tiroler Automobilmarkt zeigt 2025 ein starkes Wachstum, insbesondere im Bereich der Elektrofahrzeuge. Die Zahl der zugelassenen E-Autos stieg um 27 Prozent auf 22.819 Fahrzeuge, während der gesamte Pkw-Bestand auf 432.757 anstieg. Tesla führt das Ranking der Elektromarken in Tirol an, gefolgt von VW und BMW. Trotz des Wachstums bleibt die Pkw-Dichte in Tirol unter dem österreichischen Durchschnitt.
    Österreichweit ist das Wachstum der Elektrofahrzeuge sogar noch stärker mit 28,5 Prozent. Die Beliebtheit von Elektroautos zeigt sich auch in der steigenden Nachfrage, die den Markt nachhaltig verändert. Die Entwicklung der Elektromobilität wird durch staatliche Förderungen und Rabatte unterstützt, die jedoch auch Herausforderungen mit sich bringen. Die Hersteller müssen sich anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
    Die SMT Scharf AG plant eine strategische Neuausrichtung mit Fokus auf Elektromobilität und erwartet für 2026 einen Umsatz zwischen 95 und 115 Millionen Euro. Gleichzeitig bleibt die Diskussion um Rabatte auf Elektroautos in Deutschland relevant, da diese stabil hoch bleiben, trotz neuer Prämien. Branchenexperten warnen, dass die neue Prämie möglicherweise chinesischen Anbietern zugutekommt, was den Wettbewerb verschärfen könnte.
    Stellantis hat kürzlich 22,2 Milliarden Euro abgeschrieben, was auf eine strategische Neuausrichtung hinweist, da die Nachfrage nach Elektroautos langsamer wächst als erwartet. In der Leserwahl 2026 hat der Renault 5 E-Tech überzeugt und zeigt sich als beliebtes Elektroauto. Volkswagen hat sein zweimillionstes Elektroauto ausgeliefert und plant, sein Portfolio um neue E-Kleinwagen zu erweitern, um die Elektromobilität weiter zu fördern.
    Die Zukunft der Elektromobilität wird auch durch neue Modelle wie den Aion i60 D-SUV und den Cupra Raval geprägt, die beide auf den europäischen Markt kommen. Kia steigt mit dem PV5 in das Geschäft mit elektrischen Nutzfahrzeugen ein und bietet eine attraktive Alternative zu bestehenden Modellen. Die Entwicklungen zeigen, dass die Elektromobilität nicht nur wächst, sondern auch vielfältiger wird, was die Marktlandschaft nachhaltig verändert.

    Tiroler Automobilmarkt 2025: Elektromobilität auf dem Vormarsch

    Der Tiroler Pkw-Bestand wächst weiter, und der Trend zeigt klar in Richtung Elektroantrieb. Laut aktuellen Daten der Statistik Austria stieg die Zahl der zugelassenen Personenkraftwagen in Tirol im Jahr 2025 um rund ein Prozent auf 432.757 Fahrzeuge. Besonders dynamisch entwickelte sich dabei das Segment der Elektrofahrzeuge, wo die Zahl der zugelassenen Elektrofahrzeuge Ende Dezember 2025 auf 22.819 anstieg, was einem Anstieg von knapp 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

    Werbung

    Österreichweit fiel das Wachstum mit 28,5 Prozent sogar noch etwas kräftiger aus. Bei den Elektromarken führt Tesla das Tiroler Ranking mit 3.540 Fahrzeugen an, gefolgt von VW mit 3.025 und BMW mit 2.320. Trotz des Wachstums liegt die Pkw-Dichte in Tirol mit 555 Pkws je 1.000 Einwohner leicht unter dem österreichischen Durchschnitt von 573.

    „Der E-Pkw-Bestand innerhalb eines einzigen Jahres legte um fast 5.000 Einheiten zu.“

    Zusammenfassung: Der Tiroler Automobilmarkt zeigt ein starkes Wachstum im Bereich der Elektrofahrzeuge, mit einem Anstieg von 27 Prozent im Jahr 2025. Tesla führt das Ranking der Elektromarken an.

    SMT Scharf setzt auf Elektromobilität: Umbau, China-Produktion

    Die SMT Scharf AG hat am 26. Februar 2026 ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026 sowie eine umfassende Strategie zur Stärkung des globalen Geschäfts im Untertagebergbau und Tunnelbau veröffentlicht. Für 2025 wird ein Konzernumsatz zwischen 100 und 120 Mio. EUR sowie ein operatives Ergebnis (EBIT) zwischen 0,5 und 2,5 Mio. EUR erwartet. Für 2026 wird ein leichter Rückgang der Umsatzspanne auf 95 bis 115 Mio. EUR prognostiziert.

    Kern der Strategie 2026 ist die internationale Neuausrichtung, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf Elektromobilität gelegt wird. Geplant ist die Entwicklung und Produktion leichter Elektrofahrzeuge (LEVs) und batteriebetriebener Transportlösungen für den Einsatz im untertägigen Kohle- und Nicht-Kohlebergbau sowie auf Tunnelbaustellen. Die Fertigung soll überwiegend in China erfolgen.

    „Die Maßnahmen signalisieren einen klaren strategischen Kurs hin zu Elektrifizierung, Kostenoptimierung und globaler Standortsynchronisation.“

    Zusammenfassung: SMT Scharf plant eine strategische Neuausrichtung mit Fokus auf Elektromobilität und erwartet für 2026 einen Umsatz zwischen 95 und 115 Mio. EUR.

    Elektromobilität: Rabatte auf Stromer bleiben trotz neuer Prämie hoch

    Im Februar 2026 lagen die Rabatte auf Elektroautos in Deutschland stabil bei hohen 19,5 Prozent, was fast einen Prozentpunkt höher ist als bei Verbrennern. Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer äußert, dass die Hersteller nicht weniger Rabatt bieten, obwohl der Staat die Autos billiger macht. Dies sei eine typische Verhaltensweise, die in der alten Umweltprämie teilweise zu beobachten war.

    Die Konstruktion der neuen Prämie wird jedoch als schwierig angesehen, da die Kalkulierbarkeit unklar ist. Dudenhöffer befürchtet, dass die Prämie chinesischen Anbietern die Tür zum deutschen Markt öffnen könnte, da deren Autos tendenziell günstiger sind.

    „Die neue Prämie wird den deutschen Herstellern kaum helfen, da deren Autos für die Menschen, die die höchste Förderung beziehen, tendenziell zu teuer sind.“

    Zusammenfassung: Die Rabatte auf Elektroautos bleiben hoch, während die neue Prämie als schwierig in der Kalkulierbarkeit angesehen wird, was potenziell chinesischen Anbietern zugutekommt.

    Stellantis schreibt 22 Milliarden Euro ab

    Der Autokonzern Stellantis hat offiziell 22,2 Milliarden Euro abgeschrieben, was nicht nur einen Gewinneinbruch darstellt, sondern auch einen strategischen Totalschaden signalisiert. Der Betrag übersteigt den Börsenwert des Unternehmens, der zuletzt unter 19 Milliarden Euro lag. Stellantis hat Milliarden in Batterien, Plattformen und Werke investiert und rudert nun zurück, da die Nachfrage nach Elektroautos langsamer wächst als erwartet.

    Die Abschreibungen betreffen vor allem den US-Markt, wo 15 der 22 Milliarden Euro an Verlusten verzeichnet wurden. Stellantis hat sein Batterie-Joint-Venture in Kanada für symbolische 100 Dollar verkauft, nachdem zuvor rund eine Milliarde Euro investiert wurde.

    „Die alte Strategie war falsch. Und sie war teuer.“

    Zusammenfassung: Stellantis hat 22,2 Milliarden Euro abgeschrieben, was auf eine strategische Neuausrichtung hinweist, da die Nachfrage nach Elektroautos langsamer wächst als erwartet.

    Sieger in der Leserwahl: Warum der Renault 5 E-Tech die Herzen erobert

    Der Renault 5 E-Tech hat bei der BEST-CARS-Leserwahl 2026 von auto motor und sport den ersten Platz in der Importwertung und den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Kleinwagen-Klasse erreicht. Der Preis für den R5 E-Tech beginnt bei 28.000 Euro, was ihn im E-Auto-Umfeld verhältnismäßig zurückhaltend macht.

    Die Leser schätzen den stylischen Auftritt und die liebevollen Details des Fahrzeugs, das eine moderne Interpretation des klassischen Renault 5 darstellt. Die gute Übersichtlichkeit und die intuitive Bedienung tragen ebenfalls zu seiner Beliebtheit bei.

    „Die Form bringt diese guten Erinnerungen zurück. Und das ist eigentlich die beste Kombination.“

    Zusammenfassung: Der Renault 5 E-Tech hat bei der Leserwahl 2026 überzeugt und zeigt sich als beliebtes Elektroauto mit einem Preis von 28.000 Euro.

    VW liefert E-Auto Nummer 2.000.000 aus

    Volkswagen hat sein zweimillionstes Elektroauto ausgeliefert, ein VW ID.3, und damit einen wichtigen Meilenstein in der Elektrifizierungsstrategie erreicht. Die ID.3-Fertigung in der Gläsernen Manufaktur in Dresden ist bekanntlich im Dezember 2025 ausgelaufen. Insgesamt entfallen rund 628.000 der zwei Millionen Auslieferungen auf den ID.3, während der ID.4 mit 901.000 Auslieferungen die meistverkaufte Baureihe ist.

    Volkswagen plant, sein Portfolio um vier neue E-Kleinwagen zu erweitern, darunter der ID. Polo und ID. Cross, um Elektromobilität einer breiteren Kundengruppe zugänglich zu machen.

    „Mit diesen neuen Modellen machen wir Elektromobilität einer noch breiteren Kundengruppe zugänglich.“

    Zusammenfassung: Volkswagen hat sein zweimillionstes Elektroauto ausgeliefert und plant die Einführung neuer E-Kleinwagen, um die Elektromobilität weiter zu fördern.

    Wenn die Garantie endet: Was bei E-Auto-Akkus möglich ist

    Nach Ablauf der Garantie stehen viele E-Auto-Besitzer vor hohen Kosten für den Austausch der Batterie, die oft bei rund 22.000 Euro liegen. Daniel Herzig von BHFM Technologies erklärt, dass in vielen Fällen eine Instandsetzung der Hochvoltbatterien möglich ist, was die Kosten erheblich senken kann.

    Das Unternehmen bietet eine professionelle Instandsetzung an, die alle notwendigen Tests umfasst, um die Sicherheit der Batterien zu gewährleisten. Zudem wird auf Recycling gesetzt, um die Umweltbelastung zu minimieren.

    „Statt eines Komplettaustauschs werden Module, Schütze oder Sicherungen gezielt instand gesetzt oder ersetzt.“

    Zusammenfassung: Nach Ablauf der Garantie können E-Auto-Besitzer oft auf kostengünstige Instandsetzungen der Batterien zurückgreifen, anstatt einen teuren Austausch vorzunehmen.

    E-Autos als Werkstatt-Schreck: Herstellern sitzt schon der Schweiß auf der Stirn

    In Norwegen, wo der Anteil neuer Elektroautos bei rund 96 Prozent liegt, erzielt der VW-Importeur bei Stromern einen um 46 Prozent geringeren Werkstattumsatz als bei vergleichbaren Verbrennern. E-Autos benötigen weniger Wartung, was zu einem Rückgang der Umsätze im Aftersales-Geschäft führt.

    Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, setzen viele Händler verstärkt auf Garantien für Verbrenner und Hybridmodelle, um Kunden an die Vertragswerkstätten zu binden. Toyota bietet beispielsweise mit „Toyota Relax“ eine Garantie, die bis zu 15 Jahre oder 250.000 Kilometer verlängert werden kann.

    „Die Kombination aus langer Garantie und hohem Hybridanteil verschiebt mögliche Einbußen im Servicegeschäft zeitlich nach hinten.“

    Zusammenfassung: E-Autos führen zu einem Rückgang der Werkstattumsätze, weshalb Händler verstärkt auf Garantien für Verbrenner und Hybridmodelle setzen.

    Aion i60 D-SUV: Neues Elektroauto für Europa mit 650 km Reichweite

    Aion, eine Marke des chinesischen Konzerns GAC, plant die Markteinführung des neuen Aion i60 D-SUV in Europa. Das Modell zielt auf die Mittelklasse der Elektro-Crossover ab und bietet eine Reichweite von bis zu 650 km im CLTC-Zyklus, was etwa 570 km nach WLTP-Standard entspricht.

    Der i60 wird mit einer 75-kWh-Batterie ausgestattet sein und ist auch in einer Range-Extender-Variante erhältlich, die eine Gesamtreichweite von bis zu 1.240 km ermöglicht. Die Markteinführung wird als strategischer Schritt angesehen, um im wettbewerbsintensiven D-SUV-Segment Fuß zu fassen.

    „Der finale Preis und die Anpassung an europäische Kundenpräferenzen werden entscheidende Faktoren sein.“

    Zusammenfassung: Aion plant die Einführung des i60 D-SUV in Europa, der mit einer Reichweite von bis zu 650 km und einer Range-Extender-Variante auf den Markt kommen soll.

    Cupra Raval 2027: Elektroauto-Debüt mit Sportlichkeit und Technik

    Der Cupra Raval, der 2027 auf den Markt kommen soll, wird als kompaktestes Elektroauto der Marke auf der MEB+-Plattform gebaut. Mit einer Länge von 4.046 mm und einem sportlichen Design wird der Raval als sportlichste Option in der Modellpalette positioniert.

    Die VZ-Version des Raval wird mit einem 166 kW starken Elektromotor ausgestattet sein und bietet zwei Batterieoptionen: 38 kWh und 56 kWh. Das Fahrzeug soll eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,9 Sekunden ermöglichen und eine Reichweite von bis zu 439 km bieten.

    „Der Raval ist Teil von Cupras Strategie, Elektroautos für den urbanen Raum zu entwickeln.“

    Zusammenfassung: Der Cupra Raval wird 2027 als sportliches Elektroauto mit zwei Batterieoptionen und einer Reichweite von bis zu 439 km auf den Markt kommen.

    Erste Ausfahrt im Kia PV5: Kias erster Schritt ins E-Transporter-Segment

    Mit dem PV5 steigt Kia in das Geschäft mit elektrischen leichten Nutzfahrzeugen ein. Das Modell soll als preislich attraktive Alternative zu Wettbewerbern wie dem VW ID. Buzz vor allem Flottenkunden ansprechen. Die erste Ausfahrt zeigt, dass das Konzept in vielen Details stimmig ist, jedoch typische Nutzfahrzeug-Kompromisse bestehen.

    Der PV5 wird in zwei Varianten angeboten: als Passenger für die Personenbeförderung oder als Cargo für den Warentransport. Das Design bricht bewusst mit dem klassischen Lieferwagen-Look und bietet eine funktionale Innenausstattung.

    „Ziel ist es, in dem Segment zu einem relevanten Anbieter zu werden.“

    Zusammenfassung: Kia bringt mit dem PV5 ein elektrisches Nutzfahrzeug auf den Markt, das als attraktive Alternative zu bestehenden Modellen positioniert wird.

    Quellen:

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Keine Kommentare vorhanden
    Counter