Unfallrisiko bei E-Autos, Kaufprämie für Gebrauchte und steigende Nachfrage in Russland
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Eine Studie zeigt, dass Technologien wie One-Pedal-Drive das Unfallrisiko bei Elektroautos erhöhen können, insbesondere für ältere Fahrer.
Unfallrisiko bei Elektroautos: Neue Forschungsergebnisse
Eine aktuelle Studie zeigt, dass bestimmte Technologien das Unfallrisiko bei Elektroautos erhöhen können. Forscher haben herausgefunden, dass insbesondere die One-Pedal-Drive-Funktion, die in vielen modernen E-Autos integriert ist, zu einer Verwechslungsgefahr führen kann. Dies könnte dazu führen, dass Fahrer in kritischen Situationen nicht angemessen reagieren, was die Unfallzahlen erhöhen könnte. Laut der Studie war jeder zweite Unfallfahrer über 75 Jahre alt, was auf eine besondere Gefährdung älterer Fahrer hinweist.
„Die Technik muss so gestaltet werden, dass sie intuitiv und sicher zu bedienen ist“, so ein Experte der Studie.
Zusammenfassung: Die Forschung zeigt, dass Technologien wie One-Pedal-Drive das Unfallrisiko bei Elektroautos erhöhen können, insbesondere bei älteren Fahrern.
Kaufprämie für gebrauchte Elektroautos gefordert
Markus Söder, der bayerische Ministerpräsident, hat eine Ausweitung der Kaufprämie auf gebrauchte Elektroautos gefordert. Er argumentiert, dass die aktuelle Prämienregelung vor allem ausländischen Herstellern zugutekommt und deutsche Autobauer benachteiligt. Söder betont, dass eine Öffnung der Prämie für Gebrauchtwagen notwendig sei, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie zu stärken.
Die derzeitige Förderung gilt nur für Neufahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2026 erstmals in Deutschland zugelassen werden. Söder kritisiert zudem die EU-Pläne zur Zukunft von Verbrennermotoren als unzureichend und fordert eine grundlegende Überarbeitung.
Zusammenfassung: Söder fordert eine Kaufprämie für gebrauchte Elektroautos, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hersteller zu stärken und kritisiert die EU-Pläne zur Zukunft von Verbrennern.
Steigende Nachfrage nach Elektroautos in Russland
Die Nachfrage nach Elektroautos in Russland steigt aufgrund der aktuellen Treibstoffkrise, die durch ukrainische Drohnenangriffe verursacht wird. Die Preise für Benzin und Diesel sind von Januar bis Mai 2026 um über 12 Prozent gestiegen, was Autofahrer dazu veranlasst, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. Ein Moskauer Autohändler berichtet, dass sich die Verkaufszahlen von Elektroautos von zwei bis drei pro Monat auf zwei bis drei pro Tag erhöht haben.
Im ersten Quartal 2026 stieg die Zahl der verkauften neuen Elektroautos im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent. Auch die Verkäufe von Plug-in-Hybriden haben sich verdoppelt, was auf ein wachsendes Interesse an E-Mobilität hinweist.
Zusammenfassung: In Russland steigt die Nachfrage nach Elektroautos aufgrund der Treibstoffkrise, was zu einem Anstieg der Verkaufszahlen führt.
Ionity führt Belohnungsprogramm für Ladevorgänge ein
Ionity hat ein neues Bonusprogramm eingeführt, das Kunden für das Laden bis zu einem Batteriestand von 80 Prozent belohnt. Nutzer erhalten eine Gutschrift von 5 Kilowattstunden, wenn sie während der Hauptverkehrszeiten laden. Dies soll die Auslastung der Schnellladeinfrastruktur verbessern und Wartezeiten reduzieren. Zusätzlich gibt es einen Bonus für nächtliche Ladevorgänge zwischen 22 und 6 Uhr.
Das Programm zielt darauf ab, die Verfügbarkeit von Ladepunkten zu erhöhen und die Nutzung der Ladeinfrastruktur effizienter zu gestalten. Die neuen Anreize sind ab sofort über die Ionity App verfügbar.
Zusammenfassung: Ionity belohnt Kunden für das Laden bis 80 Prozent und in verkehrsarmen Zeiten, um die Nutzung der Ladeinfrastruktur zu optimieren.
Octopus bringt Gehaltsumwandlungsmodell für E-Autos nach Deutschland
Octopus Electric Vehicles startet in Deutschland ein Modell zur Gehaltsumwandlung für Elektroautos, das Beschäftigten Einsparungen von rund 40 Prozent im Vergleich zu klassischen Leasingangeboten verspricht. Arbeitnehmer können die Fahrzeuge sowohl privat als auch geschäftlich nutzen, während Arbeitgeber das Angebot kostenneutral einführen können.
Das Angebot umfasst 67 Modelle von 14 Herstellern und beinhaltet Versicherung, Wartung und ein jährliches Ladeguthaben von 250 Euro. Octopus hat bereits über 50.000 Fahrzeuge international ausgeliefert und sieht in diesem Modell eine Möglichkeit zur Mitarbeiterbindung.
Zusammenfassung: Octopus bietet in Deutschland ein Gehaltsumwandlungsmodell für Elektroautos an, das erhebliche Einsparungen für Beschäftigte ermöglicht.
Quellen:
- Diese Technik erhöht das Crashrisiko bei Elektroautos
- Autoindustrie: Söder fordert Kaufprämie für gebrauchte E-Autos
- Elektroautos-Absatz in Russland steigt: Warum Drohnenangriffe die Verkaufszahlen treiben
- Wie Europa die E-Mobility-Produktion beschleunigen kann
- Ionity belohnt Laden bis 80 Prozent mit Freikilowattstunden
- Octopus: Modell E-Auto per Gehaltsumwandlung startet in Deutschland