US-Elektroautomarkt vor Einbruch: Kaufprämie entfällt, Hersteller reagieren mit Rabatten

    03.10.2025 241 mal gelesen 0 Kommentare Vorlesen
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    In den USA steht der Elektroautomarkt vor einem möglichen Einbruch, da die Kaufprämie von 7.500 Dollar für E-Fahrzeuge entfällt. Experten warnen, dass der Anteil der E-Autos an den Gesamtverkäufen auf nur fünf Prozent sinken könnte, was dramatische Folgen für die Branche hätte.
    Ford-Chef Jim Farley bezeichnete die Situation als Wendepunkt und warnte vor einem "Zusammenbruch" des Marktes. Auch Nissan USA sieht einen intensiven Wettbewerb, der die Verkaufszahlen weiter belasten könnte.
    Die Steuergutschrift wurde 2008 eingeführt und zuletzt 2022 verlängert, doch der Wegfall ist Teil eines Gesetzespakets von Präsident Trump. Branchenvertreter befürchten, dass die Zulassungen von E-Autos um bis zu 27 Prozent zurückgehen könnten.
    Um die Auswirkungen abzufedern, bieten Hersteller wie Hyundai Rabatte an, während Ford und General Motors Leasingverträge anpassen. Händler sind jedoch besorgt über hohe Lagerbestände und die Gefahr, auf unverkauften E-Autos sitzen zu bleiben.
    Im internationalen Vergleich hinken die USA hinterher, während E-Autos in China und Europa bereits hohe Marktanteile haben. Trotz der Herausforderungen bleibt die Hoffnung auf eine positive Entwicklung des E-Auto-Marktes bestehen.

    Markt für Elektroautos in den USA vor einem Einbruch

    In den USA ist die Kaufprämie für Elektroautos ausgelaufen, was zu einem massiven Rückgang der Verkaufszahlen führen könnte. Ab dem 30. September 2025 entfällt die zuvor gewährte Steuergutschrift von 7.500 Dollar pro E-Fahrzeug. Ford-Chef Jim Farley äußerte, dass der Anteil von E-Autos an den gesamten Verkäufen in den USA auf nur fünf Prozent sinken könnte, was die Hälfte des Niveaus vom August 2025 darstellt. Christian Meunier, Chef von Nissan USA, warnte ebenfalls vor einem "Zusammenbruch" des Marktes im Oktober, da der Wettbewerb "superbrutal" werden könnte.

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    "Das ist ein Wendepunkt", sagte Ford-Chef Jim Farley.

    Die Steuergutschrift wurde ursprünglich 2008 eingeführt und zuletzt 2022 verlängert. Der Wegfall dieser Förderung ist Teil eines Gesetzespakets, das von Präsident Donald Trump im Juli 2025 unterzeichnet wurde. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, das von der Biden-Regierung eingeführte "E-Auto-Mandat" zu beenden. Branchenvertreter befürchten, dass die Zulassungen von E-Autos ohne die Prämie um bis zu 27 Prozent zurückgehen könnten.

    Zusammenfassung: Die US-Autoindustrie steht vor einem möglichen Markteinbruch, da die Kaufprämie für Elektroautos entfällt. Experten warnen vor einem drastischen Rückgang der Verkaufszahlen und einem intensiven Wettbewerb.

    BYD verzeichnet ersten Absatzrückgang seit 18 Monaten

    Der chinesische E-Auto-Hersteller BYD hat im September 2025 396.270 Fahrzeuge verkauft, was einem Rückgang von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies ist der erste Absatzrückgang seit über 18 Monaten. Der CEO von BYD erklärte, dass die "kurzfristige Rentabilität" des Unternehmens durch Preisnachlässe belastet sei. Der Wettbewerb auf dem chinesischen Markt ist intensiv, da etwa 100 Marken, einschließlich Tesla, um Marktanteile kämpfen.

    Im April 2025 senkte Tesla die Preise für seine Modelle um jeweils 14.000 Yuan (etwa 1.640 Euro), konnte jedoch den Rückgang der Verkaufszahlen nicht aufhalten. Die jährlichen Verkäufe von Tesla in China gingen 2024 um einen Prozent auf 1,79 Millionen Fahrzeuge zurück.

    Zusammenfassung: BYD hat im September 2025 einen Absatzrückgang von 5,5 Prozent verzeichnet, was auf den intensiven Wettbewerb und Preisnachlässe im chinesischen E-Automarkt zurückzuführen ist.

    Hersteller reagieren auf das Ende der US-Elektroprämie

    Um den Wegfall der Steuergutschrift abzufedern, bieten einige Hersteller Rabatte an. Hyundai gewährt beispielsweise einen Nachlass von 7.500 Dollar auf seine Ioniq-5-Modelle des Jahrgangs 2025. Ford und General Motors planen, die Steuergutschrift über angepasste Leasingverträge weiterzugeben. Händler äußern jedoch Besorgnis über hohe Lagerbestände und die Möglichkeit, auf unverkauften E-Autos sitzen zu bleiben.

    Die USA hinken im internationalen Vergleich hinterher, da der Anteil von E-Autos und Plug-in-Hybriden in China bei über 40 Prozent und in Europa bei rund 20 Prozent liegt. Trotz der Herausforderungen zeigen sich einige Hersteller optimistisch und glauben an die Zukunft des E-Auto-Marktes.

    Zusammenfassung: Hersteller in den USA reagieren auf das Ende der Elektroprämie mit Rabatten und Anpassungen der Leasingkonditionen, während die Branche sich auf einen intensiven Wettbewerb vorbereitet.

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