Volkswagen und Stellantis fordern EU-Bonus für Elektroautos zur Produktionsförderung

Volkswagen und Stellantis fordern EU-Bonus für Elektroautos zur Produktionsförderung

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: Volkswagen und Stellantis fordern einen CO₂-Bonus für in Europa produzierte Elektroautos, um die heimische Produktion zu stärken und Wettbewerbsnachteile auszugleichen.

Volkswagen und Stellantis fordern EU-Bonus für Elektroautos

Die beiden großen Automobilhersteller Volkswagen und Stellantis haben sich für eine stärkere Unterstützung der Europäischen Union für die Produktion von Elektroautos in Europa ausgesprochen. In einem gemeinsamen Gastbeitrag fordern VW-Chef Oliver Blume und Stellantis-Manager Antonio Filosa, dass jedes Elektrofahrzeug, das in Europa hergestellt wird, einen CO₂-Bonus erhalten sollte. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die heimische Produktion zu fördern und Wettbewerbsnachteile auszugleichen. Die beiden Unternehmen betonen, dass die Kriterien für den "Made in Europe"-Status auch die Produktion, Antrieb, Batteriezellen und elektronische Schlüsselkomponenten umfassen sollten.

„Wir können nicht um jede Werkbank einen protektionistischen Zaun ziehen“, schreiben Blume und Filosa.

Die vorgeschlagene Strategie zielt darauf ab, Investitionen in der EU zu stärken und gleichzeitig die Resilienz in strategischen Komponenten zu erhöhen. Die beiden Manager warnen vor einer wirtschaftlichen Abschottung und betonen die Notwendigkeit, dass Europa als Produzent und Industriemacht bestehen bleibt.

Zusammenfassung: Volkswagen und Stellantis fordern einen CO₂-Bonus für in Europa gebaute Elektroautos, um die heimische Produktion zu fördern und Wettbewerbsnachteile auszugleichen. Die Strategie soll Investitionen stärken und die Resilienz in der Automobilindustrie erhöhen. (Quelle: DIE ZEIT)

Neuer Schnellladepark in Elmshorn eröffnet

Eviny, ein führender Anbieter von Schnellladeinfrastruktur aus Skandinavien, hat in Elmshorn einen neuen Schnellladepark mit zwölf Ladepunkten eröffnet. Diese Ladepunkte bieten eine Leistung von bis zu 400 kW und sind rund um die Uhr verfügbar. Der Standort befindet sich strategisch günstig an der Autobahnausfahrt Elmshorn und richtet sich sowohl an Marktbesucher als auch an Pendler und Durchreisende. Die Bezahlung erfolgt unkompliziert per App oder Kreditkarte, ohne vertragliche Bindung.

Der Ladepark ist Teil des vom Bundesministerium für Verkehr geförderten Deutschlandnetzes, das über 9.000 Schnellladepunkte an mehr als 1.000 Standorten in Deutschland schaffen soll. Eviny plant, in den kommenden Monaten weitere Standorte in Schleswig-Holstein zu eröffnen, um die flächendeckende Versorgung mit Schnellladeinfrastruktur zu unterstützen.

Zusammenfassung: Eviny hat in Elmshorn einen neuen Schnellladepark mit 12 Ladepunkten eröffnet, die bis zu 400 kW Leistung bieten. Der Standort ist Teil des Deutschlandnetzes, das den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur in Deutschland vorantreibt. (Quelle: VISION mobility)

Wachstum des E-Auto-Anteils in Deutschland

Der Anteil von Elektroautos in Deutschland wächst, jedoch nicht schnell genug, um die Klimaziele im Verkehr zu erreichen. Laut aktuellen Berichten ist der Zuwachs der E-Autos zu langsam, um den Verkehr zügig klimaneutral zu machen. Experten warnen, dass ohne eine signifikante Steigerung der Verkaufszahlen die angestrebten Klimaziele nicht erreicht werden können.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 mindestens 15 Millionen Elektrofahrzeuge auf die Straßen zu bringen. Derzeit sind jedoch nur etwa 1,5 Millionen E-Autos in Deutschland zugelassen, was zeigt, dass noch erheblicher Handlungsbedarf besteht.

Zusammenfassung: Der Anteil von Elektroautos in Deutschland wächst, jedoch nicht schnell genug, um die Klimaziele zu erreichen. Die Bundesregierung strebt bis 2030 mindestens 15 Millionen E-Autos an, während aktuell nur etwa 1,5 Millionen zugelassen sind. (Quelle: Deutschlandfunk)

Erste Flotte elektrischer Doppelgelenkbusse in Brasilien

In Goiânia, Brasilien, wurde die weltweit erste Flotte elektrischer Doppelgelenkbusse im Linienverkehr in Betrieb genommen. Diese Flotte besteht aus fünf Doppelgelenkbussen auf Volvo-BZRT-Fahrgestellen, die auf BRT-Schnelllinien eingesetzt werden. Die Einführung dieser Busse stellt einen bedeutenden Fortschritt für den städtischen Nahverkehr dar und zeigt das Engagement für nachhaltige Mobilität.

Das Depot, in dem die Busse geladen werden, ist mit 23 Ladegeräten ausgestattet, die eine Leistung von 240 kW bieten und bis zu 46 Busse gleichzeitig mit Energie versorgen können. Diese Initiative ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mehrerer Partner und soll die Mobilität in der Stadt revolutionieren.

Zusammenfassung: In Brasilien wurde die erste Flotte elektrischer Doppelgelenkbusse im Linienverkehr eingeführt, die aus fünf Bussen besteht. Diese Initiative ist ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität im städtischen Nahverkehr. (Quelle: busplaner)

Akzeptanz von E-Lkw steigt, Wissenslücken bremsen Antriebswende

Eine aktuelle Studie des Öko-Instituts zeigt, dass die Akzeptanz von batterieelektrischen Lastkraftwagen in der Logistikbranche steigt. 77 Prozent der befragten Unternehmen erwarten, dass E-Lkw bis 2030 entweder standardmäßig oder teilweise eingesetzt werden. Dennoch bestehen erhebliche Wissenslücken, insbesondere in Bezug auf Kosten, Mautregelungen und Ladeinfrastruktur, die den Markthochlauf bremsen.

Wasserstoffbetriebene Lkw verlieren an Bedeutung, da weniger als die Hälfte der Unternehmen deren Einsatz bis 2030 als realistisch einschätzt. Die Studie hebt hervor, dass fehlende öffentliche Ladeinfrastruktur als zentrales Hemmnis für die Beschaffung von E-Lkw genannt wird.

Zusammenfassung: Die Akzeptanz von E-Lkw in der Logistik steigt, jedoch bremsen Wissenslücken und fehlende Ladeinfrastruktur den Markthochlauf. 77 Prozent der Unternehmen erwarten bis 2030 einen breiten Einsatz von E-Lkw. (Quelle: TRANSPORT - die Zeitung für den Güterverkehr)

Quellen: