Volkswagen verschiebt Elektromodelle: Produktionsstart erst 2030 aufgrund von Problemen

    21.09.2025 247 mal gelesen 0 Kommentare
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Volkswagen hat die Produktion seiner Elektromodelle ID.Roc und ID.Golf auf 2030 verschoben. Diese Entscheidung ist eine erhebliche Verzögerung im Vergleich zu den ursprünglichen Plänen und wurde durch Kostendruck und Produktionsprobleme verursacht.
    Die Verschiebung hat auch Auswirkungen auf die Belegung der Werke, da der Verbrenner-Golf später nach Mexiko verlagert wird. Wolfsburg könnte frühestens 2028 elektrisch werden, was die Pläne von VW weiter kompliziert.
    Auch Porsche ist betroffen: Aufgrund einer schleppenden Nachfrage nach Elektroautos plant das Unternehmen, neue Verbrennerfahrzeuge zu entwickeln. Dies führt zu geschätzten Kosten von 3,1 Milliarden Euro und hat auch Auswirkungen auf den Mutterkonzern Volkswagen.
    VW rechnet mit Abschreibungen und Folgekosten von 5,1 Milliarden Euro, was die Gewinnprognosen erheblich senkt. Die operative Umsatzrendite wird auf zwei bis drei Prozent angepasst.
    In der Branche gibt es jedoch auch positive Entwicklungen: Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe hat einen „Tag der Elektromobilität“ veranstaltet, um den Austausch zwischen Autohändlern und Energieversorgern zu fördern. Diese Vernetzung ist entscheidend für die Zukunft der Elektromobilität in Deutschland.

    E-Mobilität: Schwierigkeiten bei Volkswagen und die Verschiebung wichtiger Elektromodelle

    Volkswagen hat angekündigt, dass die Produktion der Elektromodelle ID.Roc und ID.Golf erst ab 2030 starten wird, was eine erhebliche Verzögerung im Vergleich zu den ursprünglichen Plänen darstellt. Diese Information wurde von mehreren mit der Angelegenheit vertrauten Personen an das Handelsblatt weitergegeben. Die Verzögerungen sind auf Kostendruck, offene Produktionsfragen und geringere Verkaufszahlen von Elektroautos zurückzuführen.

    Werbung
    „Die Abläufe werden dann konkret in der Planungsrunde von VW beschlossen, die wahrscheinlich noch dieses Jahr stattfinden wird.“

    Die Verschiebung hat auch Auswirkungen auf die Belegung der Werke im Konzern. So wird der Verbrenner-Golf später als geplant nach Mexiko verlagert, und der ID.3 bleibt vorerst in Zwickau. Dies bedeutet, dass Wolfsburg frühestens 2028 elektrisch werden könnte.

    Zusammenfassung: VW verschiebt den Produktionsstart der Elektromodelle ID.Roc und ID.Golf auf 2030, was auf Kostendruck und Produktionsprobleme zurückzuführen ist. Die Verzögerungen betreffen auch die Belegung der Werke.

    Chinas Elektroauto-Offensive: Ein globaler Trend

    China hat sich als dominierende Kraft im globalen Markt für Elektromobilität etabliert. Laut einem Bericht der Internationalen Energie-Agentur (IEA) wird für 2024 ein Anstieg der E-Auto-Neuzulassungen in Asien und Lateinamerika um über 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwartet. In Vietnam sind bereits 40 Prozent der neu zugelassenen Autos elektrisch, während in der Türkei der Anteil bei 13 Prozent liegt.

    Ein entscheidender Faktor für diesen Boom ist die lokale Produktion von Elektroautos, wie beispielsweise bei VinFast in Vietnam, das den Großteil seiner E-Autos vor Ort produziert. Selbst in Burkina Faso wurde ein Elektroauto mit 330 Kilometern Reichweite entwickelt, was zeigt, dass die Elektrifizierung in Entwicklungsländern schneller voranschreitet als viele annehmen.

    Zusammenfassung: China dominiert den globalen Markt für Elektromobilität, während in Entwicklungsländern wie Vietnam und Burkina Faso die Elektrifizierung schneller voranschreitet als erwartet.

    Porsche verschiebt E-Modelle: Milliardenbelastung für VW

    Porsche hat aufgrund einer schleppenden Nachfrage nach Elektroautos seine Produktstrategie angepasst und plant, neue Verbrennerfahrzeuge zu entwickeln. Diese Entscheidung wird mit erheblichen Kosten verbunden sein, die für das laufende Jahr auf etwa 3,1 Milliarden Euro geschätzt werden. Die Gewinnprognose für Porsche wurde bereits mehrfach gesenkt, und die operative Umsatzrendite wird nur noch bei maximal zwei Prozent erwartet.

    Die Probleme bei Porsche wirken sich auch auf den Mutterkonzern Volkswagen aus, der mit geschätzten Abschreibungen und Folgekosten von 5,1 Milliarden Euro rechnet. Dies führt dazu, dass VW seine operative Umsatzrendite auf zwei bis drei Prozent anpassen muss.

    Zusammenfassung: Porsche verschiebt E-Modelle und plant neue Verbrenner, was zu einer Milliardenbelastung für VW führt. Die Gewinnprognosen wurden aufgrund der aktuellen Marktentwicklungen erheblich gesenkt.

    Neue Geschäftsfelder für den Handel in der Elektromobilität

    Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat kürzlich einen „Tag der Elektromobilität“ veranstaltet, um den Austausch zwischen Autohändlern, Werkstätten und Energieversorgern zu fördern. Die Veranstaltung fand im neuen Elektroauto-Ladepark „Home of Mobility“ in Wertheim statt, der über 40 Ladepunkte verfügt.

    Rund 80 Teilnehmer diskutierten über Batterietests, Ladeinfrastruktur und die unverzichtbare Rolle des Handels zwischen Industrie und Kunden. Diese Vernetzung ist entscheidend für die zukünftige Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland.

    Zusammenfassung: Der ZDK veranstaltete einen „Tag der Elektromobilität“, um den Austausch zwischen verschiedenen Akteuren der Branche zu fördern und die Rolle des Handels in der Elektromobilität zu betonen.

    Quellen:

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Keine Kommentare vorhanden
    Counter