VW Nutzfahrzeuge steigert Elektromobilität: ID. Buzz und neue Kaufprämie im Fokus

    17.01.2026 15 mal gelesen 0 Kommentare
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    Volkswagen Nutzfahrzeuge hat im letzten Jahr seine Auslieferungen auf 401.000 Fahrzeuge gesteigert, wobei der ID. Buzz eine zentrale Rolle spielt. Besonders beeindruckend ist die Verdopplung der weltweiten Auslieferungen des ID. Buzz, der sich als beliebter Elektro-Transporter etabliert hat. In Nordamerika wurden trotz Herausforderungen 7.300 Einheiten verkauft, was die wachsende Nachfrage nach Elektromobilität unterstreicht. Lars Krause, Vertriebsvorstand, beschreibt das Jahr als herausfordernd, aber auch voller Höhepunkte.
    Die Bundesregierung plant eine neue Kaufprämie für Elektroautos, die zwischen 1.500 und 6.000 Euro liegen soll. Experten äußern jedoch Bedenken, dass diese Prämie vor allem Käufer anzieht, die ohnehin ein Elektroauto kaufen wollten. Der Preisunterschied zwischen Verbrennern und Elektroautos ist bereits auf nur 1.340 Euro gesunken, was die Wirksamkeit der Prämie in Frage stellt. Kritiker befürchten, dass die Prämie nicht nachhaltig ist und die Hersteller ihre Rabatte reduzieren könnten.
    Zusätzlich soll die Kaufprämie rückwirkend für seit 2025 zugelassene Elektroautos gelten. Die Zuschüsse werden je nach Einkommen und Familienstand gestaffelt, jedoch wird die Einkommensgrenze von 80.000 Euro als zu hoch kritisiert. Bundesumweltminister Carsten Schneider schätzt, dass die Mittel für etwa 800.000 Fahrzeuge ausreichen werden. Die genauen Details der Prämie werden in den kommenden Tagen erwartet, was für Unsicherheit sorgt.
    Die Denkfabriken Agora und Stiftung Klimaneutralität empfehlen, die Förderung von Elektroautos auf Haushalte mit einem Bruttoeinkommen bis 4.000 Euro zu konzentrieren. Sie fordern eine Basisförderung von 3.000 Euro pro Fahrzeug und eine schnellere Ausweitung der Förderung auf gebrauchte Elektrofahrzeuge. Die derzeitige Einkommensgrenze wird als unzureichend angesehen, um den Bedürfnissen einkommensschwächerer Haushalte gerecht zu werden.
    Insgesamt wird eine sozial gerechte und effektive Förderung der Elektromobilität gefordert, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert. Die Entwicklungen rund um die Kaufprämie und die Elektromobilität bleiben spannend und könnten entscheidend für die Zukunft der Branche sein. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Maßnahmen auf den Markt auswirken werden.

    VW Nutzfahrzeuge treibt die Elektromobilität deutlich voran

    Volkswagen Nutzfahrzeuge hat im vergangenen Jahr insgesamt 393.700 Fahrzeuge an Kund:innen übergeben. Inklusive Nordamerika, wo der ID. Buzz erstmals in nennenswertem Umfang ausgeliefert wurde, stieg die Zahl auf 401.000 Einheiten. Besonders im Bereich der Elektromobilität zeigt sich eine deutliche Verschiebung, die den strategischen Kurs des Herstellers widerspiegelt.

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    Der ID. Buzz hat seine weltweiten Auslieferungen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt und festigte seine Position im Segment der kompakten Elektro-Transporter. Rund 46 Prozent der ausgelieferten Modelle entfielen auf die Cargo-Variante. In Nordamerika wurden trotz widriger Markt- und Zollbedingungen 7.300 ID. Buzz übergeben, was insgesamt 60.700 Fahrzeuge an Kunden ausmacht.

    „Ein Jahr mit Herausforderungen, aber auch echten Highlights“, so Lars Krause, Vertriebsvorstand von Volkswagen Nutzfahrzeuge.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Volkswagen Nutzfahrzeuge im Jahr 2025 die Zahl seiner vollelektrischen Autos auf 65.900 Einheiten verdoppelte, was einem Anteil von 16,4 Prozent entspricht. Quelle: Volkswagen Nutzfahrzeuge – Pressemitteilung vom 15.01.2026.

    Massive Mitnahmeeffekte: E-Prämie macht Autoexperten fassungslos

    Die Bundesregierung plant eine neue Kaufprämie zur Förderung der Elektromobilität, die Zuschüsse zwischen 1.500 und 6.000 Euro bieten soll. Branchenkenner äußern jedoch Bedenken, dass diese Prämie vor allem zu Mitnahmeeffekten führen wird, da viele Käufer ohnehin den Kauf eines Elektroautos geplant hatten. Frank Schwope, Lehrbeauftragter für Automotive Management, spricht von „Kopfschütteln, wenn nicht Fassungslosigkeit“ über die geplante Prämie.

    Die Experten befürchten, dass die Prämie nicht nachhaltig wirkt und die Hersteller ihre Rabatte kürzen werden. Der Preisabstand zwischen Verbrennern und Elektroautos ist bereits auf durchschnittlich nur noch 1.340 Euro gesunken. Die geplante Einkommensgrenze von 80.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen wird ebenfalls als zu hoch angesehen, da das durchschnittliche Haushaltseinkommen bei etwa 65.000 Euro brutto liegt. Quelle: ntv.de.

    Zusammenfassend wird die neue Kaufprämie von Experten als wenig durchdacht und potenziell schädlich für die Elektromobilität angesehen.

    Kaufprämie für Elektroautos soll auch rückwirkend gezahlt werden

    Die Bundesregierung plant, die Kaufprämie für Elektroautos rückwirkend für Fahrzeuge zu gewähren, die seit Jahresbeginn 2025 erstmals zugelassen wurden. Die Zuschüsse sollen je nach Einkommen und Familienstand zwischen 1.500 und 6.000 Euro liegen. Bundesumweltminister Carsten Schneider schätzt, dass die Mittel für etwa 800.000 Fahrzeuge in den nächsten drei bis vier Jahren ausreichen werden.

    Die Einkommensgrenze für die Prämie liegt bei 80.000 Euro, was von Experten als zu hoch kritisiert wird. Die genauen Details der Prämie sollen in den kommenden Tagen vorgestellt werden, nachdem der ursprüngliche Termin verschoben wurde. Quelle: heise online.

    Zusammenfassend wird die Rückwirkung der Kaufprämie als ein Schritt zur Unterstützung der Elektromobilität angesehen, jedoch bleibt die genaue Auswirkung auf den Markt ungewiss.

    Agora & Stiftung Klimaneutralität: Elektroauto-Förderung nur bis 4.000 Euro Bruttoeinkommen

    Die Denkfabriken Agora Verkehrswende und Stiftung Klimaneutralität empfehlen, die Förderung von Elektroautos auf Personen mit einem Bruttoeinkommen bis 4.000 Euro zu konzentrieren. Dies soll insbesondere Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen zugutekommen. Die geplante Basisförderung von 3.000 Euro pro Fahrzeug wird als nicht ausreichend erachtet, um den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu fördern.

    Die Experten fordern zudem eine schnellere Ausweitung der Förderung auf gebrauchte Elektrofahrzeuge und eine Verbesserung der Ladeinfrastruktur. Die derzeitige Einkommensgrenze von 80.000 Euro wird als zu hoch angesehen, da sie nicht den Bedürfnissen der einkommensschwächeren Haushalte gerecht wird. Quelle: ecomento.de.

    Zusammenfassend wird eine sozial gerechte und effektive Förderung der Elektromobilität gefordert, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert.

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