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Wasserstoff-Technik nimmt Fahrt auf
Hyundai setzt, ähnlich wie BMW, auf Wasserstoff als Antrieb für verschiedene Fahrzeugtypen. Manfred Harrer, der Entwicklungschef von Hyundai, betont, dass Wasserstoff nicht nur für Pkw, sondern auch für Nutzfahrzeuge und stationäre Anwendungen von Bedeutung ist. Er sieht Wasserstoff als eine Schlüsseltechnologie, die in den kommenden Jahren, insbesondere in Asien, an Bedeutung gewinnen wird. In Korea existiert bereits ein flächendeckendes Tankstellennetz, und der Preis für Wasserstoff liegt bei etwa 5,50 Euro pro kg.
„Wir halten am Wasserstoff-Thema fest, sowohl für Pkw als auch für Nutzfahrzeuge mit spezifischen Lösungen“, so Manfred Harrer.
BMW plant, bis 2028 den ersten Serienwagen mit Wasserstoff-Brennstoffzelle, den BMW X5, auf den Markt zu bringen. Joachim Post, der Entwicklungsvorstand von BMW, hebt hervor, dass Wasserstoff eine geopolitische Unabhängigkeit von bestimmten Rohstoffen ermöglicht und in der Industrie eine entscheidende Rolle spielen wird.
Zusammenfassung: Hyundai und BMW setzen auf Wasserstofftechnologie, die in Asien an Bedeutung gewinnt. Wasserstoffpreise liegen bei 5,50 Euro pro kg, und BMW plant die Markteinführung des X5 mit Wasserstoff-Brennstoffzelle bis 2028.
Reluktanzmotor für E-Autos: Starke Leistung mit schwachen Magneten
Der Zulieferer Astemo hat einen leistungsstarken E-Motor entwickelt, der ohne seltene Erden auskommt. Diese Technologie soll ab 2030 auf den Markt kommen und reagiert auf die geopolitischen Risiken, die mit Materialien wie Neodym verbunden sind. Der Motor kombiniert einen Hauptantrieb mit 180 kW (245 PS) und einen Nebenantrieb mit bis zu 135 kW (184 PS), wobei letzterer ohne Magnete auskommt.
Die neue Antriebstechnik basiert auf Synchronreluktanz, die eine effiziente Drehbewegung ermöglicht, ohne auf starke Permanentmagnete angewiesen zu sein. Dennoch müssen noch Herausforderungen, wie die Kühlung des Stators, überwunden werden, bevor die Technologie serienreif ist.
Zusammenfassung: Astemo entwickelt einen E-Motor ohne seltene Erden, der ab 2030 auf den Markt kommen soll. Der Motor kombiniert starke und schwache Antriebskomponenten und nutzt eine innovative Synchronreluktanztechnik.
Neuzulassungen klar über Vorjahresniveau: Alternative Antriebe legen deutlich zu
In Österreich wurden bis November 2025 rund 285.000 Fahrzeuge neu zugelassen, was einem Anstieg von etwa 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In Niederösterreich liegt der Zuwachs sogar bei etwa 15 Prozent. Hybridfahrzeuge sind die am häufigsten gewählte Antriebsart, gefolgt von Benzin- und Elektrofahrzeugen. Besonders Benzin-Hybride verzeichnen ein Plus von rund 52 Prozent, während der Elektroanteil um etwa 46 Prozent gestiegen ist.
Wolfgang Schirak, Obmann des Fahrzeughandels in der Wirtschaftskammer NÖ, betont die Notwendigkeit eines breiten Angebots an modernen und emissionsarmen Fahrzeugen, um den unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden. Er fordert klare Rahmenbedingungen für die Transformation zur Elektromobilität.
Zusammenfassung: In Österreich steigen die Neuzulassungen von Fahrzeugen, insbesondere von Hybrid- und Elektroautos. Der Fahrzeughandel fordert klare Rahmenbedingungen für die Elektromobilität, um individuelle Mobilität zu sichern.
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