Wasserstoff und E-Motoren: Fortschritte in der Mobilität und steigende Neuzulassungen

    15.01.2026 22 mal gelesen 0 Kommentare
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Hyundai und BMW setzen verstärkt auf Wasserstoff als Antriebstechnologie. Manfred Harrer von Hyundai sieht Wasserstoff als Schlüsseltechnologie für Pkw und Nutzfahrzeuge, besonders in Asien. In Korea gibt es bereits ein flächendeckendes Tankstellennetz und der Preis für Wasserstoff liegt bei etwa 5,50 Euro pro kg. BMW plant, bis 2028 den ersten Serienwagen mit Wasserstoff-Brennstoffzelle, den BMW X5, auf den Markt zu bringen.
    Der Zulieferer Astemo entwickelt einen innovativen E-Motor, der ohne seltene Erden auskommt. Diese Technologie soll ab 2030 verfügbar sein und reagiert auf geopolitische Risiken. Der Motor kombiniert einen Hauptantrieb mit 180 kW und einen Nebenantrieb mit bis zu 135 kW, wobei letzterer ohne Magnete funktioniert. Die neue Synchronreluktanztechnik ermöglicht eine effiziente Drehbewegung, doch Herausforderungen wie die Kühlung des Stators müssen noch gelöst werden.
    In Österreich steigen die Neuzulassungen von Fahrzeugen deutlich an, mit einem Plus von etwa 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders Hybridfahrzeuge sind gefragt, gefolgt von Benzin- und Elektroautos. Benzin-Hybride verzeichnen einen Anstieg von rund 52 Prozent, während der Elektroanteil um etwa 46 Prozent gestiegen ist. Wolfgang Schirak fordert klare Rahmenbedingungen für die Elektromobilität, um den unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden.
    Die Entwicklungen in der Wasserstofftechnologie und bei E-Motoren zeigen, dass die Mobilität der Zukunft vielfältiger wird. Wasserstoff bietet nicht nur eine umweltfreundliche Alternative, sondern auch geopolitische Unabhängigkeit. Gleichzeitig sorgt die innovative E-Motorentechnologie für eine nachhaltige Lösung ohne seltene Erden. Die steigenden Neuzulassungen belegen das wachsende Interesse an alternativen Antrieben.
    Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch und wasserstoffbasiert. Mit den Fortschritten in der Technologie und der steigenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Fahrzeugen wird der Wandel zur Elektromobilität immer greifbarer. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Märkte entwickeln und welche neuen Lösungen auf uns zukommen. Seid ihr bereit für die Mobilität von morgen?

    Wasserstoff-Technik nimmt Fahrt auf

    Hyundai setzt, ähnlich wie BMW, auf Wasserstoff als Antrieb für verschiedene Fahrzeugtypen. Manfred Harrer, der Entwicklungschef von Hyundai, betont, dass Wasserstoff nicht nur für Pkw, sondern auch für Nutzfahrzeuge und stationäre Anwendungen von Bedeutung ist. Er sieht Wasserstoff als eine Schlüsseltechnologie, die in den kommenden Jahren, insbesondere in Asien, an Bedeutung gewinnen wird. In Korea existiert bereits ein flächendeckendes Tankstellennetz, und der Preis für Wasserstoff liegt bei etwa 5,50 Euro pro kg.

    Werbung
    „Wir halten am Wasserstoff-Thema fest, sowohl für Pkw als auch für Nutzfahrzeuge mit spezifischen Lösungen“, so Manfred Harrer.

    BMW plant, bis 2028 den ersten Serienwagen mit Wasserstoff-Brennstoffzelle, den BMW X5, auf den Markt zu bringen. Joachim Post, der Entwicklungsvorstand von BMW, hebt hervor, dass Wasserstoff eine geopolitische Unabhängigkeit von bestimmten Rohstoffen ermöglicht und in der Industrie eine entscheidende Rolle spielen wird.

    Zusammenfassung: Hyundai und BMW setzen auf Wasserstofftechnologie, die in Asien an Bedeutung gewinnt. Wasserstoffpreise liegen bei 5,50 Euro pro kg, und BMW plant die Markteinführung des X5 mit Wasserstoff-Brennstoffzelle bis 2028.

    Reluktanzmotor für E-Autos: Starke Leistung mit schwachen Magneten

    Der Zulieferer Astemo hat einen leistungsstarken E-Motor entwickelt, der ohne seltene Erden auskommt. Diese Technologie soll ab 2030 auf den Markt kommen und reagiert auf die geopolitischen Risiken, die mit Materialien wie Neodym verbunden sind. Der Motor kombiniert einen Hauptantrieb mit 180 kW (245 PS) und einen Nebenantrieb mit bis zu 135 kW (184 PS), wobei letzterer ohne Magnete auskommt.

    Die neue Antriebstechnik basiert auf Synchronreluktanz, die eine effiziente Drehbewegung ermöglicht, ohne auf starke Permanentmagnete angewiesen zu sein. Dennoch müssen noch Herausforderungen, wie die Kühlung des Stators, überwunden werden, bevor die Technologie serienreif ist.

    Zusammenfassung: Astemo entwickelt einen E-Motor ohne seltene Erden, der ab 2030 auf den Markt kommen soll. Der Motor kombiniert starke und schwache Antriebskomponenten und nutzt eine innovative Synchronreluktanztechnik.

    Neuzulassungen klar über Vorjahresniveau: Alternative Antriebe legen deutlich zu

    In Österreich wurden bis November 2025 rund 285.000 Fahrzeuge neu zugelassen, was einem Anstieg von etwa 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In Niederösterreich liegt der Zuwachs sogar bei etwa 15 Prozent. Hybridfahrzeuge sind die am häufigsten gewählte Antriebsart, gefolgt von Benzin- und Elektrofahrzeugen. Besonders Benzin-Hybride verzeichnen ein Plus von rund 52 Prozent, während der Elektroanteil um etwa 46 Prozent gestiegen ist.

    Wolfgang Schirak, Obmann des Fahrzeughandels in der Wirtschaftskammer NÖ, betont die Notwendigkeit eines breiten Angebots an modernen und emissionsarmen Fahrzeugen, um den unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden. Er fordert klare Rahmenbedingungen für die Transformation zur Elektromobilität.

    Zusammenfassung: In Österreich steigen die Neuzulassungen von Fahrzeugen, insbesondere von Hybrid- und Elektroautos. Der Fahrzeughandel fordert klare Rahmenbedingungen für die Elektromobilität, um individuelle Mobilität zu sichern.

    Quellen:

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Keine Kommentare vorhanden
    Counter