Wiesbaden: Zweitplatzierte Stadt in Deutschland bei E-Auto-Zulassungen
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
Veröffentlicht:
Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Wiesbaden belegt den zweiten Platz in Deutschland bei E-Autos mit 12,0 Prozent und plant bis 2030 den Ausbau um 800 Ladepunkte.
Wiesbaden bei Zahl der zugelassenen E-Autos auf Platz zwei
Die Stadt Wiesbaden hat in diesem Jahr einen Bericht über den E-Autobestand und den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur veröffentlicht. Laut diesem Bericht belegt Wiesbaden, wenn man Sondereffekte wie Miet- und Firmenwagenflotten herausrechnet, den zweiten Platz in Deutschland hinsichtlich der Zahl der zugelassenen E-Autos.
Der Anteil elektrisch betriebener Personenwagen lag zum 31. Juli 2025 in Wiesbaden bei 12,0 Prozent, während er in Hessen bei 6,6 Prozent und in ganz Deutschland bei 5,8 Prozent lag. Bis zum 1. Januar 2026 wird der Anteil in Wiesbaden auf 17,1 Prozent steigen. Im Jahr 2025 waren 30,8 Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeuge Elektroautos. Bis 2030 sind rund 800 weitere Ladepunkte in Wiesbaden geplant.
„Die Infrastruktur soll so ausgebaut werden, dass das Laden für alle Einwohner einfach und bezahlbar wird“, sagt Verkehrsdezernent Andreas Kowol.
Zusammenfassung: Wiesbaden ist führend in der E-Mobilität mit einem Anteil von 12,0 Prozent an E-Autos und plant bis 2030 den Ausbau um 800 Ladepunkte.
Milliardenmarkt im Schatten der E-Mobilität – Plug Power, dynaCERT und Daimler Truck heben den Schatz
Plug Power hat im 4. Quartal 2025 erstmals eine positive Bruttomarge von 2,4 Prozent erreicht, was einen Sprung von 125 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Das Unternehmen profitiert von einem Großauftrag über ein 275-Megawatt-Elektrolyseur-System und hat eine globale Projektpipeline von rund 8 Milliarden USD.
dynaCERT hat eine Nachrüstlösung für Dieselaggregate entwickelt, die Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt, um den Kraftstoffverbrauch zu senken. Das Unternehmen hat Pilotanlagen in Vietnam installiert und plant, seine Technologie in einem Markt mit über 3,5 Millionen Dieselfahrzeugen zu validieren.
Daimler Truck plant die Einführung von Wasserstoff-LKWs und erwartet, dass die Kleinserie von 100 Wasserstoff-LKWs bis Ende 2026 an ausgewählte Kunden ausgeliefert wird. Der Wasserstoffpreis muss jedoch gesenkt werden, um die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten.
„Es gibt erste Zeichen für ein Umdenken, auch in einem großen Markt wie Amerika“, erklärt Klaus Rosenfeld von Schaeffler.
Zusammenfassung: Plug Power und dynaCERT zeigen Fortschritte in der E-Mobilität, während Daimler Truck auf Wasserstoff-LKWs setzt, jedoch Herausforderungen bei der Wirtschaftlichkeit bestehen.
E-Mobilität in Leipzig: AfD will Laternenladen fördern - doch es gibt Grenzen
Die AfD-Fraktion im Leipziger Stadtrat fordert mehr Pilotprojekte für das Laden von Elektroautos an Straßenlaternen und Bordsteinen. Die Stadt hat das Thema bereits im Blick, jedoch gibt es Grenzen, die beachtet werden müssen.
Die Idee, Elektroautos am Straßenrand zu laden, könnte die E-Mobilität in Leipzig voranbringen, doch die Umsetzung ist mit Herausforderungen verbunden, die noch geklärt werden müssen.
Zusammenfassung: Die AfD in Leipzig fordert Pilotprojekte für Laternenladen, jedoch gibt es Herausforderungen bei der Umsetzung.
Wie CATLs Kondensationsbatterie die E-Mobilität revolutionieren könnte
CATL hat eine neue Kondensationsbatterie vorgestellt, die eine Reichweite von bis zu 1.500 Kilometern bieten könnte. Diese Technologie basiert auf einer halbfesten Zellarchitektur und erreicht eine Energiedichte von bis zu 350 Wh/kg auf Packebene.
Die Kondensationsbatterie könnte nicht nur die Automobilbranche, sondern auch die Luftfahrt revolutionieren, indem sie die Sicherheit erhöht und das Risiko von Bränden minimiert. Herausforderungen bleiben jedoch in der Fertigung und der Markteinführung.
Zusammenfassung: CATLs Kondensationsbatterie könnte die E-Mobilität mit einer Reichweite von bis zu 1.500 Kilometern revolutionieren, steht jedoch vor Herausforderungen in der Produktion.
Umstieg auf E-Mobilität: Das sind die Zahlen für den Landkreis Kusel
Im Landkreis Kusel halten viele Menschen trotz steigender Benzinpreise an ihren Verbrennerfahrzeugen fest. Die Zahlen zeigen, dass das Auto in ländlichen Gebieten nach wie vor unverzichtbar ist, was den Umstieg auf E-Mobilität erschwert.
Die Herausforderungen für die E-Mobilität in ländlichen Regionen sind erheblich, da die Infrastruktur und die Akzeptanz bei den Bürgern noch ausgebaut werden müssen.
Zusammenfassung: Trotz steigender Benzinpreise bleibt der Umstieg auf E-Mobilität im Landkreis Kusel eine Herausforderung, da viele an Verbrennerfahrzeugen festhalten.
Automobilzulieferer: Schaeffler wächst nur bei E-Mobilität
Schaeffler hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 5,764 Milliarden Euro erzielt, was einem Rückgang von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz im Bereich E-Mobilität stieg jedoch um 3,7 Prozent auf 1,210 Milliarden Euro.
Vorstandschef Klaus Rosenfeld sieht erste Anzeichen für ein Umdenken in der E-Mobilität, insbesondere aufgrund der gestiegenen Ölpreise. Schaeffler plant, seine Sparmaßnahmen fortzusetzen, um die Kosten zu optimieren.
Zusammenfassung: Schaeffler verzeichnet im Bereich E-Mobilität ein Umsatzwachstum, während die Gesamtumsätze rückläufig sind. Erste Anzeichen für ein Umdenken in der Branche sind erkennbar.
Quellen:
- Wiesbaden bei Zahl der zugelassenen E-Autos auf Platz zwei
- Milliardenmarkt im Schatten der E-Mobilität – Plug Power, dynaCERT und Daimler Truck heben den Schatz
- E-Mobilität in Leipzig: AfD will Laternenladen fördern - doch es gibt Grenzen
- Wie CATLs Kondensationsbatterie die E-Mobilität revolutionieren könnte
- Umstieg auf E-Mobilität: Das sind die Zahlen für den Landkreis Kusel
- Automobilzulieferer: Schaeffler wächst nur bei E-Mobilität