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Autoindustrie: ZF erwartet auch 2025 Verluste – Jobs weiter in Gefahr
Der Autozulieferer ZF rechnet auch für das Jahr 2025 mit einem Verlust. Das Unternehmen hat sich mit verschiedenen Kunden darauf geeinigt, mehrere Projekte vorzeitig zu beenden, da diese aufgrund des langsamen Hochlaufs der E-Mobilität nicht die erwartete Profitabilität erreichen konnten. Dies führt zu einer Einmalbelastung, die das Jahresergebnis negativ beeinflussen wird. Bereits im Jahr 2024 verzeichnete ZF einen Verlust von über einer Milliarde Euro.
Besonders betroffen ist die Division E, die neben elektrischen und hybriden Antrieben auch Verbrenner entwickelt. Die operative Entwicklung dieser Sparte hat sich im Vergleich zum Vorjahr signifikant verbessert, liegt jedoch weiterhin im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms, das bis 2026 fortgeführt werden soll. ZF plant, bis Ende 2028 in Deutschland bis zu 14.000 Stellen abzubauen, was bereits zu zahlreichen Jobverlusten geführt hat.
„Die gesteigerte operative Performance und der schneller als geplant reduzierte Schuldenstand geben Anlass zur Zuversicht“, so Vorstandschef Mathias Miedreich.
Zusammenfassung: ZF erwartet auch 2025 Verluste und plant den Abbau von bis zu 14.000 Stellen in Deutschland. Die Division E steht im Fokus der Restrukturierung.
5x: Wohnwagen-Konzepte für die E-Mobilität
Die Caravaning-Branche steht vor Herausforderungen, da die Zulassungen von Wohnwagen stark rückläufig sind. Die Transformation zur E-Mobilität erschwert die Situation zusätzlich, da Wohnanhänger die Reichweite von E-Autos erheblich reduzieren. Auf der Stuttgarter Freizeitmesse CMT wurden fünf innovative Wohnwagen-Konzepte vorgestellt, die leicht und flexibel sind und modulare Innenraum-Lösungen bieten.
Ein Beispiel ist der Dethleffs c.fold, ein Klapp-Caravan mit einem Leergewicht von 775 Kilogramm, der im Fahrbetrieb nur 1,65 Meter hoch ist. Der Beauer 3X bietet durch das Ausfahren von zwei Modulen eine Wohnfläche von 12 Quadratmetern und ist ab 30.000 Euro erhältlich. Der Fendt Next 381 ist ein leichter Wohnwagen für Familien, der ab 19.350 Euro angeboten wird.
„Die neuen Konzepte sind alles andere als bieder und bieten innovative Lösungen für die E-Mobilität“, so die Messeveranstalter.
Zusammenfassung: Innovative Wohnwagen-Konzepte wurden auf der CMT vorgestellt, die auf die Herausforderungen der E-Mobilität reagieren. Beispiele sind der Dethleffs c.fold und der Beauer 3X.
E-Mobilität 2025: China bleibt Taktgeber, Europa beschleunigt, USA schwächen sich ab
Der „Electromobility Report 2026“ zeigt, dass China auch 2025 der führende Markt für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) bleibt. Die Neuzulassungen in China steigen von 6,31 Millionen im Jahr 2024 auf 7,88 Millionen im Jahr 2025, was einem Anstieg von 24,8 % entspricht. Der Marktanteil von BEVs in China erhöht sich von 27,6 % auf 33,2 %.
In Europa wird ein Anstieg der BEV-Neuzulassungen um rund 28 % auf etwa 2,5 Millionen Pkw prognostiziert. Deutschland, UK und Frankreich sind die größten Märkte, wobei Deutschland ein Wachstum von 43,2 % erwartet. Im Gegensatz dazu verzeichnen die USA einen Rückgang der BEV-Neuzulassungen auf 1,28 Millionen Fahrzeuge, was einem Minus von 2 % entspricht.
„China hat sich als dominierender Leitmarkt etabliert und setzt den globalen Takt bei Volumen, Skalierung und Geschwindigkeit“, so Studienleiter Stefan Bratzel.
Zusammenfassung: China bleibt der führende Markt für E-Mobilität mit einem Anstieg der Neuzulassungen auf 7,88 Millionen BEVs. Europa zeigt ebenfalls Wachstum, während die USA an Dynamik verlieren.
E-Mobilität: Schönebeck: Schnellladestationen weiterhin Zielscheibe von Diebstahl und Vandalismus
In Schönebeck sind die Schnellladestationen und Ladesäulen weiterhin Ziel von Vandalismus und Diebstahl. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise, während Anbieter an Schutzmechanismen arbeiten. Viele Ladestationen sind aufgrund von Kabeldiebstahl unbrauchbar, was die Nutzung von Elektrofahrzeugen in der Region erheblich erschwert.
Die Bundesregierung unterstützt den Kauf von E-Autos mit bis zu 6.000 Euro, jedoch ist das Aufladen in Schönebeck eine große Herausforderung. Neu angebrachte Kabel werden oft innerhalb weniger Tage wieder beschädigt oder gestohlen, was die Situation für E-Auto-Fahrer weiter verschärft.
„Die Sicherheit der Ladesäulen muss dringend verbessert werden, um die E-Mobilität voranzubringen“, so ein Sprecher der Stadt.
Zusammenfassung: In Schönebeck sind Schnellladestationen häufig Ziel von Vandalismus, was die Nutzung von E-Autos erschwert. Die Polizei und Anbieter arbeiten an Lösungen.
Volvo EX60: "E-Mobilität ist nicht länger ein Kompromiss"
Volvo hat die Weltpremiere des EX60 gefeiert, das als „Game-Changer“ in der E-Mobilität gilt. CEO Håkan Samuelsson betont, dass die neue Modellreihe in Bezug auf Reichweite, Ladezeiten und Preise neue Maßstäbe setzt. Der EX60 wird auch in einer Cross-Country-Version angeboten, die den Lifestyle-Aspekt der Marke unterstreicht.
Die Premiere fand in Stockholm statt, wo zahlreiche Medienschaffende anwesend waren. Volvo positioniert sich mit dem EX60 klar im Wettbewerb um die besten Elektrofahrzeuge und hebt die Vorteile der E-Mobilität hervor.
„E-Mobilität ist nicht länger ein Kompromiss, sondern eine attraktive Alternative“, so Samuelsson.
Zusammenfassung: Volvo präsentiert mit dem EX60 ein neues Elektrofahrzeug, das in Bezug auf Reichweite und Preis Maßstäbe setzen soll. Die Premiere fand in Stockholm statt.
Deutschlands E-Auto-Markt sortiert sich politisch
Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass die politische Überzeugung einen größeren Einfluss auf die Kaufentscheidung für Elektroautos hat als das Einkommen. Sympathisanten der Grünen sind deutlich aufgeschlossener gegenüber E-Mobilität, während AfD-Anhänger weniger Interesse zeigen. Über 20 % der Grünen-Wähler fahren bereits ein Elektro- oder Hybridfahrzeug.
Die Studie zeigt auch, dass deutsche Marken wie VW, BMW und Mercedes einen Vertrauensvorsprung genießen, während chinesische Anbieter weniger beliebt sind. Tesla hat aufgrund von politischen Äußerungen von CEO Elon Musk an Beliebtheit verloren und verzeichnete einen Rückgang der Verkaufszahlen um fast 50 % im Jahr 2025.
„Die politische Aufladung des Marktes hat Tesla stark getroffen“, so die Forscher.
Zusammenfassung: Die Kaufentscheidung für E-Autos in Deutschland wird stark von politischen Überzeugungen beeinflusst. Deutsche Marken genießen einen Vertrauensvorsprung, während Tesla an Beliebtheit verliert.
Quellen:
- Autoindustrie: ZF erwartet auch 2025 Verluste – Jobs weiter in Gefahr
- 5x: Wohnwagen-Konzepte für die E-Mobilität
- E-Mobilität 2025: China bleibt Taktgeber, Europa beschleunigt, USA schwächen sich ab
- E-Mobilität: Schönebeck: Schnellladestationen weiterhin Zielscheibe von Diebstahl und Vandalismus
- Volvo EX60: "E-Mobilität ist nicht länger ein Kompromiss"
- Deutschlands E-Auto-Markt sortiert sich politisch













