ZF plant 1,6 Milliarden Euro Kosten für Bereinigung unprofitabler Projekte bis 2025

    20.03.2026 7 mal gelesen 0 Kommentare
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    ZF Friedrichshafen plant bis 2025, unprofitable Elektromobilitätsprojekte zu bereinigen, was Kosten von 1,6 Milliarden Euro verursachen wird. Diese Maßnahmen führen zu einem Nettoverlust, der sich von 1,059 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 2,147 Milliarden Euro im Jahr 2025 mehr als verdoppelt. ZF-Chef Mathias Miedreich betont, dass diese Abschreibungen notwendig sind, um die Schulden zu reduzieren und das Geschäft zu stabilisieren. Trotz der Herausforderungen zeigt das operative Geschäft positive Entwicklungen mit einem bereinigten operativen Gewinn von 1,748 Milliarden Euro im Jahr 2025.
    Die Bereinigungsmaßnahmen sind Teil eines umfassenden Sparkurses, der auch die Reduzierung von 11.000 bis 14.000 Stellen in Deutschland bis 2028 umfasst. Miedreich erklärt, dass die Bilanz die Last der Vergangenheit zeigt, während das operative Geschäft in die Zukunft weist. Die Anpassungen sollen langfristig die Wettbewerbsfähigkeit von ZF stärken und die finanzielle Stabilität sichern. Die positive Entwicklung im operativen Geschäft gibt Anlass zur Hoffnung für die Zukunft des Unternehmens.
    In anderen Nachrichten hat die CEO von XCharge, Albina Iljasov, Deutschland als Schlüsselmarkt für die Elektromobilität hervorgehoben. In einer neuen Partnerschaft mit EnBW wird die Ladeinfrastruktur in Deutschland diversifiziert und verbessert, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Diese Zusammenarbeit ist entscheidend für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen und soll die Zuverlässigkeit der Schnellladeerfahrung steigern. XCharge plant zudem, die Produktion von Ladestationen in Europa zu intensivieren, um die Nachhaltigkeit der Lieferkette zu stärken.
    Der niederländische Logistiker Simon Loos hat bei Mercedes-Benz Trucks 75 neue eActros 600 bestellt, um seinen elektrischen Fuhrpark auszubauen. Mit dieser Bestellung wird die Flotte auf insgesamt 210 E-Lkw anwachsen, was Simon Loos zu einem der größten Betreiber von E-Lkw in den Niederlanden macht. Die neuen Fahrzeuge werden hauptsächlich in der Lebensmitteldistribution eingesetzt, und die ersten Tests zeigen bereits positive Ergebnisse. Dies unterstreicht die wachsende Akzeptanz von elektrischem Transport in der Branche.
    Die Continental AG hat neue strategische Partnerschaften in der Elektromobilität angekündigt, um ihre Position in der Branche zu stärken. Diese Kooperationen konzentrieren sich auf die Entwicklung neuer Batteriemanagementsysteme und sollen die Abhängigkeit vom Verbrenner-Markt reduzieren. Analysten zeigen sich optimistisch über die Marktreaktion auf diese Ankündigungen, die das Vertrauen in die langfristige Strategie von Continental widerspiegeln. Diese Schritte sind entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in der Elektromobilität.

    ZF: Aufräumarbeiten in der Elektromobilität kosten 1,6 Milliarden Euro

    Der Zulieferer ZF Friedrichshafen hat angekündigt, dass die Bereinigung unprofitabler Elektromobilitätsprojekte bis 2025 Kosten in Höhe von 1,6 Milliarden Euro verursachen wird. Diese Maßnahmen führen zu einem Nettoverlust, der sich von 1,059 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 2,147 Milliarden Euro im Jahr 2025 mehr als verdoppelt hat. ZF-Chef Mathias Miedreich betont, dass die Abschreibungen auf unprofitable Projekte einen Einmaleffekt auf die Bilanz haben, aber notwendig sind, um die Schulden zu reduzieren und das Geschäft zu stabilisieren.

    Werbung
    „Die Bilanz zeigt die Last der Vergangenheit, das operative Geschäft weist in die Zukunft“, sagte Miedreich.

    Die Anpassungen sind Teil eines umfassenden Sparkurses, der auch die Reduzierung von 11.000 bis 14.000 Stellen in Deutschland bis 2028 umfasst. Trotz der Herausforderungen zeigt das operative Geschäft positive Entwicklungen, mit einem bereinigten operativen Gewinn (Ebit) von 1,748 Milliarden Euro im Jahr 2025, was einer operativen Umsatzrendite von 4,5 Prozent entspricht.

    Zusammenfassung: ZF plant bis 2025 Kosten von 1,6 Milliarden Euro zur Bereinigung unprofitabler Projekte, was zu einem Nettoverlust von 2,147 Milliarden Euro führt. Der operative Gewinn zeigt jedoch positive Tendenzen.

    XCharge-Chefin Albina Iljasov im VM-Gespräch: "Deutschland ist ein Schlüsselmarkt"

    Die CEO von XCharge, Albina Iljasov, hebt die Bedeutung Deutschlands als Schlüsselmarkt für die Elektromobilität hervor. In einer neuen Partnerschaft mit EnBW wird angestrebt, die Ladeinfrastruktur in Deutschland zu diversifizieren und zu verbessern. Die Zusammenarbeit soll die Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit der Schnellladeerfahrung erhöhen, was für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen entscheidend ist.

    Iljasov betont, dass die Testphase mit den HPC-Systemen in Deutschland erfolgreich war und dass XCharge plant, die Produktion von Ladestationen in Europa zu intensivieren, um die Nachhaltigkeit der Lieferkette zu stärken. Die Partnerschaft mit EnBW wird als strategische Diversifizierung angesehen, um die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter zu verringern.

    Zusammenfassung: XCharge sieht Deutschland als Schlüsselmarkt und hat eine Partnerschaft mit EnBW geschlossen, um die Ladeinfrastruktur zu diversifizieren und die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.

    eActros 600: Simon Loos bestellt 75 neue E-Lkw

    Der niederländische Logistiker Simon Loos hat bei Mercedes-Benz Trucks einen Großauftrag über 75 neue eActros 600 erteilt, um seinen elektrischen Fuhrpark auszubauen. Mit dieser Bestellung wird die Flotte des Unternehmens auf insgesamt 210 E-Lkw anwachsen, was Simon Loos zu einem der größten Betreiber von E-Lkw in den Niederlanden macht.

    Die neuen eActros 600 werden hauptsächlich in der Lebensmitteldistribution eingesetzt, einschließlich dreiachsiger Fahrzeuge für Netzwerktransporte. Fuhrparkmanager Wim Roks hebt hervor, dass die ersten Fahrzeuge bereits erfolgreich im praktischen Einsatz getestet wurden und die Akzeptanz von E-Transport in der Branche weiter steigt.

    Zusammenfassung: Simon Loos bestellt 75 neue eActros 600, um seine E-Lkw-Flotte auf 210 Fahrzeuge zu erweitern, was die Bedeutung von elektrischem Transport in der Lebensmitteldistribution unterstreicht.

    Continental AG: Aufbruch in die Elektromobilität mit neuen Partnerschaften

    Die Continental AG hat neue strategische Partnerschaften in der Elektromobilität angekündigt, die das Unternehmen in der Transformationsphase der Branche stärken sollen. Diese Kooperationen konzentrieren sich auf die Entwicklung neuer Batteriemanagementsysteme und positionieren Continental zentral in der Lieferkette für Elektrofahrzeuge.

    Analysten heben hervor, dass die neuen Partnerschaften Continental helfen, die Abhängigkeit vom Verbrenner-Markt zu reduzieren und langfristige Einnahmen zu sichern. Die positive Marktreaktion auf die Ankündigungen spiegelt das Vertrauen in die Strategie des Unternehmens wider.

    Zusammenfassung: Continental AG stärkt ihre Position in der Elektromobilität durch neue Partnerschaften zur Entwicklung von Batteriemanagementsystemen und reduziert die Abhängigkeit vom Verbrenner-Markt.

    Mercedes eActros 600 liefert Langstreckendaten zum Megawattladen

    Mercedes-Benz Trucks hat erfolgreich Langstreckentests mit dem eActros 600 durchgeführt, um die Kompatibilität mit dem Megawatt Charging System (MCS) zu überprüfen. Die Testfahrt umfasste eine Strecke von rund 2.400 Kilometern und lieferte wertvolle Erkenntnisse über die Praxistauglichkeit des Ladens unter winterlichen Bedingungen.

    Die Tests bestätigten, dass Ladeleistungen im Megawatt-Bereich auch bei niedrigen Temperaturen möglich sind, sofern die Batterie eine ausreichende Betriebstemperatur aufweist. Mercedes-Benz Trucks plant, die Ergebnisse der Tests in die weitere Entwicklung des MCS-Standards einfließen zu lassen.

    Zusammenfassung: Mercedes-Benz Trucks hat erfolgreich Langstreckentests mit dem eActros 600 durchgeführt, um die Praxistauglichkeit des Megawattladens zu bestätigen und plant weitere Tests zur Optimierung des MCS-Standards.

    Quellen:

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Keine Kommentare vorhanden
    Counter