Inhaltsverzeichnis:
Sind E‑Autos zu laut? Wie alte Reifen neue Geräusche dämpfen sollen
Forschende aus Magdeburg haben einen innovativen Ansatz entwickelt, um die Geräuschkulisse von Elektroautos zu verbessern. Da E-Autos als leise gelten, fehlt das vertraute Motorgeräusch, was dazu führt, dass andere Geräusche wie ein feines Sirren oder das Surren der Elektronik in den Vordergrund rücken. Hermann Rottengruber, Leiter des Instituts für Mobile Systeme an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, betont: "Elektroautos fahren leiser, aber nicht lautlos".
Um die Geräusche zu reduzieren, setzen die Forscher auf ein überraschendes Material: alte Autoreifen. Jährlich fallen in Deutschland rund 50 Millionen Altreifen an, von denen nur ein kleiner Teil wiederverwendet wird. Die Idee ist, vorhandene Hohlräume in Bauteilen mit Granulat aus recycelten Autoreifen zu füllen, um die Geräusche effizient zu dämpfen.
"Wir zeigen eine zusätzliche Anwendung dieses Materials in der Fahrzeugtechnik und verbinden akustischen Komfort, Leichtbau und Kreislaufwirtschaft", erklärt Rottengruber.
Laborversuche haben bereits gezeigt, dass die Geräusche im für Menschen besonders sensiblen Frequenzbereich um etwa 6,5 Dezibel reduziert werden konnten. Dies mag wenig erscheinen, ist jedoch deutlich hörbar und kann den Unterschied zwischen einem auffälligen Sirren und einem unauffälligen Hintergrundgeräusch ausmachen.
Die Technik ist jedoch noch nicht serienreif, da viele Faktoren wie Größe, Material und Temperatur die Wirkung beeinflussen. Langfristig könnte dieser Ansatz auch in anderen Bereichen Anwendung finden, wo elektrische Systeme Schwingungen ausgesetzt sind.
Zusammenfassung: Magdeburger Forscher nutzen alte Autoreifen, um die Geräuschkulisse von Elektroautos zu dämpfen. Erste Laborversuche zeigen eine Reduzierung der Geräusche um 6,5 Dezibel, was signifikante Verbesserungen verspricht.
E-Mobilität, Radwege, Energie: Das ist aus dem Klimaschutzkonzept geworden
In Petershagen ist der dreijährige befristete Einsatz einer Klimaschutzmanagerin ausgelaufen, was nicht bedeutet, dass das Thema Klimaschutz für die Stadt abgeschlossen ist. Emilia Scharner hat viele Maßnahmen angestoßen, jedoch stießen einige Vorhaben an praktische oder strukturelle Grenzen. Die Stadt steht nun vor der Herausforderung, die begonnenen Projekte fortzuführen und neue Initiativen zu entwickeln.
Die Förderung der Klimaschutzmanagerin war ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für Klimaschutz zu schärfen. Dennoch bleibt abzuwarten, wie die Stadt die Herausforderungen meistern wird, die sich aus der Beendigung dieser Förderung ergeben. Die Notwendigkeit, nachhaltige Mobilität und Infrastruktur zu fördern, bleibt weiterhin ein zentrales Anliegen.
Zusammenfassung: Der Einsatz einer Klimaschutzmanagerin in Petershagen ist ausgelaufen, was die Stadt vor neue Herausforderungen im Klimaschutz stellt. Es bleibt abzuwarten, wie die begonnenen Projekte fortgeführt werden.
Quellen:
- Sind E‑Autos zu laut? Wie alte Reifen neue Geräusche dämpfen sollen
- E-Mobilität, Radwege, Energie: Das ist aus dem Klimaschutzkonzept geworden
- E-Mobilität: „Laden, wenn ich kann, nicht, wenn ich muss“
- Fast jeder dritte Wagen ein E-Auto: Was Deutschland vom Norwegen-Modell lernen kann und welche Risiken es birgt
- Zahl der Ladesäulen im Landkreis hat sich versechsfacht, Ladeleistung reicht aber noch nicht aus
- Autozulieferer: Neuer E-Turbo für diese Aktien
















