Ammann: Wasserstoff chancenlos, E-Maschinen kämpfen mit hohen Kosten und Standards

    06.06.2026 11 mal gelesen 0 Kommentare
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    Der Wandel von Diesel zu alternativen Antrieben in der Baumaschinenbranche stagniert. Jochen Hörster von Ammann sieht Wasserstoff als nahezu chancenlos an, da die Wirtschaftlichkeit und Infrastruktur fehlen. Technisch nutzbare Kraftstoffe wie HVO und eFuels scheitern an den hohen Kosten und der Konkurrenz um begrenzte Ressourcen. Die Branche erlebt eine Phase der Ernüchterung, während die Suche nach Lösungen weitergeht.
    Der Fokus liegt auf batterieelektrischen Maschinen, doch die Verkaufszahlen bleiben hinter den Erwartungen zurück. Hohe Anschaffungskosten und fehlende Industriestandards sind massive Hürden für den Markt. Es gibt keine genormten Wechselakkus oder einheitliche Ladestecker, was zu Verwirrung und Elektroschrott führt. Großkunden sind nicht bereit, für jeden Hersteller spezifische Ladegeräte bereitzustellen.
    Zusätzliche Herausforderungen für E-Maschinen ergeben sich durch die unzureichende Netzinfrastruktur auf Baustellen. Mobile Batteriegroßspeicher erhöhen die Kosten für Bauunternehmen erheblich. In Deutschland fehlen staatliche Förderungen, die die Nachfrage ankurbeln könnten, im Gegensatz zu Ländern wie Skandinavien, wo die Elektrifizierung bereits weiter fortgeschritten ist.
    Trotz der aktuellen Rückstände ist die Elektrifizierung der Baumaschinen laut Hörster nicht aufzuhalten. Es geht nicht darum, ob der Wandel kommt, sondern wann und wie schnell er gelingt. Um echte Fortschritte zu erzielen, sind transparente Förderungen und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Lieferanten notwendig. Einheitliche Standards müssen geschaffen werden, um den Prozess zu beschleunigen.
    Die Zukunft der Baumaschinen liegt in der Elektrifizierung, auch wenn der Weg dorthin herausfordernd ist. Die Branche steht vor großen Hürden, aber mit den richtigen Maßnahmen kann der Wandel gelingen. Bleibt dran, um mehr über die Entwicklungen in der Baumaschinenindustrie zu erfahren!

    Baumaschinen-Antriebe: Ammann über Wasserstoff-Aus und E-Hürden

    Der Wandel weg vom Diesel bei Baumaschinen stagniert, wie Jochen Hörster, Produktmanager beim Verdichtungsspezialisten Ammann, feststellt. Er sieht den Erfolg der Elektromobilität blockiert und bezeichnet Wasserstoff als „nahezu chancenlos“. Die Antriebstransformation in der Bauwirtschaft durchlebt eine Phase der Ernüchterung, da alternative Kraftstoffe wie HVO und eFuels zwar technisch nutzbar sind, jedoch an der Wirtschaftlichkeit scheitern.

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    „Wir glauben daher, dass Wasserstoffantriebe in der Baumaschinenbranche, abgesehen von wenigen Nischen, keine wirkliche Zukunft mehr haben.“ - Jochen Hörster

    Die hohen Kosten und die Konkurrenz anderer Branchen um die begrenzten Kraftstoffmengen verhindern eine breite Marktdurchdringung. Langfristig sind keine sinkenden Kosten zu erwarten, was die Situation zusätzlich verschärft.

    Zusammenfassung: Ammann-Experte Jochen Hörster sieht Wasserstoffantriebe in der Baumaschinenbranche als chancenlos an, da die Wirtschaftlichkeit und die Infrastruktur fehlen.

    Hürden für E-Maschinen

    Der Fokus der Branche liegt klar auf batterieelektrischen Maschinen, jedoch hinken die Verkaufszahlen hinterher. Hörster identifiziert die zwei- bis dreifachen Anschaffungskosten im Vergleich zu Dieselmaschinen sowie fehlende Industriestandards als massive Probleme. Es existieren bislang weder genormte Wechselakkus für handgeführte Maschinen noch branchenübergreifende Ladestecker.

    Die fehlende Skalierbarkeit treibt die Kosten in die Höhe, und Großkunden sind nicht bereit, für jeden Maschinenhersteller spezifische Ladegeräte vorzuhalten. Dies führt zu Verwirrung und vermeidbarem Elektroschrott.

    Zusammenfassung: Die hohen Anschaffungskosten und fehlende Standards bremsen den Verkauf von E-Maschinen, was die Branche vor große Herausforderungen stellt.

    Fehlende Förderung und Regulierung

    Zusätzliche Hürden für den batterieelektrischen Betrieb großer Maschinen entstehen durch die unzureichende Netzinfrastruktur auf Großbaustellen. Technische Lösungen wie mobile Batteriegroßspeicher erhöhen die Initialkosten für Bauunternehmen erheblich. Hörster bemängelt, dass in Deutschland staatliche Förderungen zur Kompensation dieser Kosten fehlen, was die Nachfrage im Vergleich zu Vorreitermärkten wie Skandinavien oder den Niederlanden erklärt.

    In diesen Ländern wird mehr als die Hälfte aller in Europa verkauften Elektromaschinen abgesetzt, während die Regulierungsdichte in der EU bei Konformitätsbewertungen und Risikobeurteilungen steigt, was besonders mittelständische Hersteller vor enorme bürokratische Herausforderungen stellt.

    Zusammenfassung: Fehlende staatliche Förderungen und eine unzureichende Netzinfrastruktur behindern die Elektrifizierung der Baumaschinen in Deutschland.

    Die Zukunft der Elektrifizierung

    Trotz des aktuellen Rückstands auf die Automobilindustrie ist die Transformation laut Ammann-Experte Hörster nicht aufzuhalten. Er betont, dass es nicht die Frage ist, ob die Elektrifizierung der Baumaschinen kommt, sondern vielmehr, wann und wie schnell dieser Wandel gelingt. Echte Fortschritte erforderten transparente Förderungen und eine stärkere Kooperation zwischen Herstellern und Lieferanten zur Schaffung einheitlicher Standards.

    Zusammenfassung: Die Elektrifizierung der Baumaschinen wird kommen, jedoch sind klare Förderungen und Kooperationen notwendig, um den Wandel zu beschleunigen.

    Quellen:

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    Zusammenfassung des Artikels

    Jochen Hörster von Ammann sieht Wasserstoffantriebe in der Baumaschinenbranche als chancenlos an und betont, dass hohe Kosten sowie fehlende Standards den Verkauf von E-Maschinen bremsen. Die Elektrifizierung wird zwar kommen, erfordert jedoch klare Förderungen und Kooperationen zur Beschleunigung des Wandels.

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