E-Mobilität im Aufwind: Neue Ladesäulen, Kooperationen und Reiseerfahrungen in Europa

    07.07.2025 216 mal gelesen 0 Kommentare
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    In Schwelm gibt es jetzt zwei neue öffentliche Ladesäulen für Elektroautos, die in der Holthausstraße und der Straßburger Straße installiert wurden. Diese Initiative der Wohnungsgenossenschaft Schwelmer & Soziale zielt darauf ab, die E-Mobilität für Mitglieder und Anwohner zu fördern. Bereits vor der Inbetriebnahme gab es großes Interesse, was den Bedarf an Lademöglichkeiten unterstreicht. Im Fuhrpark der Genossenschaft sind bereits drei E-Autos im Einsatz.
    Die E-Mobilitätsbranche hat in letzter Zeit eine schwierige Phase durchlebt, doch Experten sehen Anzeichen für eine bevorstehende Erholung. Trotz der Herausforderungen, wie der Kursentwicklung und der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, gibt es Chancen für nachhaltiges Wachstum. Die Branche könnte sich stabilisieren und neue Impulse erhalten. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die Richtung der E-Mobilität zu bestimmen.
    Das Bayerische Dachdeckerhandwerk spielt eine wichtige Rolle in der E-Mobilität, wie beim 117. Landesverbandstag in Neumarkt betont wurde. Rund 450 Fachbetriebe setzen sich für klimafreundliche Energiegewinnung und nachhaltige Mobilitätslösungen ein. Ihr Fokus liegt auf der Steigerung der Energieeffizienz und der Umsetzung innovativer Speicherlösungen. Damit sind sie zentrale Akteure für die Integration von E-Mobilität und erneuerbaren Energien.
    Eine spannende Kooperation zwischen dem chinesischen Autohersteller BYD und dem US-Fahrdienstleister Uber soll die Anzahl der Elektrofahrzeuge in der Schweiz erhöhen. Uber-Fahrer profitieren von attraktiven Konditionen und gesunkenen Anschaffungskosten für Modelle wie den BYD Seal. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, die E-Mobilität im Fahrdienstsektor zu fördern und bis 2030 eine emissionsfreie Plattform zu schaffen. Uber-Chauffeure nutzen bereits fünfmal häufiger E-Autos als der Durchschnitt der Schweizer Bevölkerung.
    Auf einer Reise mit dem E-Auto zum Nordkap zeigt sich, dass schnelles Laden in Skandinavien möglich ist, jedoch Herausforderungen bei der Ladeinfrastruktur bestehen. Nach 310 Kilometern wurde ein Ladestopp an einem IONITY-Ladepark eingelegt, wo der Akku in weniger als 20 Minuten auf 90 Prozent geladen werden konnte. In Finnland gab es jedoch Probleme mit einer DC-Ladesäule, die nur 30 kW lieferte. Diese Erfahrungen verdeutlichen die Notwendigkeit einer besseren Ladeinfrastruktur in abgelegenen Regionen.

    Schwelm: Neue Ladesäulen für Elektroautos

    In Schwelm stehen ab sofort zwei neue öffentliche Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Die Standorte befinden sich in der Holthausstraße und in der Straßburger Straße. Die Ladesäulen wurden von der Wohnungsgenossenschaft Schwelmer & Soziale erworben und auf deren Grundstück installiert. Für den laufenden Betrieb ist die AVU zuständig.

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    Uwe Fischer, Vorstandsvorsitzender der Schwelmer & Soziale, betont, dass das Ziel darin besteht, Angebote für E-Mobilität zu schaffen, von denen sowohl die Mitglieder der Genossenschaft als auch Dritte profitieren können. Bereits vor der offiziellen Inbetriebnahme gab es erste Anfragen von Anwohnern, was auf ein reges Interesse und einen bestehenden Bedarf hinweist. Im Fuhrpark der Genossenschaft sind bereits drei E-Autos im Einsatz.

    „Wir wollen Angebote für E-Mobilität schaffen – hiervon können unsere Mitglieder, aber auch Dritte profitieren.“ (Uwe Fischer, Vorstandsvorsitzender der Schwelmer & Soziale)
    • Zwei neue öffentliche Ladesäulen in Schwelm
    • Standorte: Holthausstraße und Straßburger Straße
    • Kooperation zwischen Wohnungsgenossenschaft und AVU
    • Bereits drei E-Autos im Fuhrpark der Genossenschaft

    Infobox: Die Stadt Schwelm baut ihr Angebot für E-Mobilität weiter aus. Die neuen Ladesäulen sind ein wichtiger Schritt, um die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge zu verbessern und die Nutzung von E-Autos attraktiver zu machen. (Quelle: Westfalenpost)

    E-Mobilität im Tal der Tränen – doch hier beginnt die Erholung!

    Die E-Mobilitätsbranche hat in den vergangenen Monaten eine Phase der Korrektur und des Rückgangs erlebt. Dennoch gibt es Anzeichen für eine bevorstehende Erholung. Der Artikel thematisiert die aktuelle Situation der Branche und weist darauf hin, dass nach dem Crash und der Korrektur nun ein Comeback bevorstehen könnte.

    Die Entwicklung der E-Mobilität wird weiterhin von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die Kursentwicklung von Unternehmen, die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und die politischen Rahmenbedingungen. Trotz der Herausforderungen sehen Experten Chancen für eine nachhaltige Erholung und weiteres Wachstum in der Branche.

    • Branche durchlebt derzeit eine Korrekturphase
    • Erholung und Comeback werden erwartet
    • Chancen und Risiken bleiben bestehen

    Infobox: Nach einer schwierigen Phase könnte die E-Mobilitätsbranche vor einer Erholung stehen. Die weitere Entwicklung bleibt jedoch von verschiedenen Faktoren abhängig. (Quelle: Ariva)

    Auch die E-Mobilität braucht das Dachdeckerhandwerk

    Das Bayerische Dachdeckerhandwerk, vertreten durch den Landesinnungsverband, hebt die Bedeutung des Handwerks für die E-Mobilität hervor. Im Rahmen des 117. Landesverbandstags in Neumarkt in der Oberpfalz wurde betont, dass Dachdecker-Fachbetriebe eine wichtige Rolle bei der Umsetzung klimafreundlicher Energiegewinnung und nachhaltiger Mobilitätslösungen spielen.

    Rund 450 Dachdecker-Fachbetriebe in Bayern sind im Landesinnungsverband organisiert. Sie tragen dazu bei, die Energiekosten zu senken, die Energieeffizienz zu steigern und nachhaltige Speicherlösungen zu realisieren. Das Dachdeckerhandwerk ist somit ein zentraler Akteur bei der Integration von E-Mobilität und erneuerbaren Energien.

    • Rund 450 Dachdecker-Fachbetriebe im Landesinnungsverband Bayern
    • Wichtige Rolle bei klimafreundlicher Energiegewinnung und E-Mobilität
    • Fokus auf Energieeffizienz, Sanierung und nachhaltige Speicherlösungen

    Infobox: Das Dachdeckerhandwerk ist ein unverzichtbarer Partner für die Umsetzung nachhaltiger Mobilitäts- und Energiekonzepte. (Quelle: lifePR)

    China-Gigant BYD kooperiert mit US-Fahrdienstleister Uber

    Der chinesische Autohersteller BYD und das amerikanische Fahrdienstunternehmen Uber haben eine Partnerschaft geschlossen, um die Anzahl der Elektrofahrzeuge im Schweizer Fahrdienst zu erhöhen. Uber ist in mehr als 16 Städten in der Schweiz aktiv, doch bislang sind nur wenige Fahrzeuge vollelektrisch unterwegs. Die Kooperation soll dies ändern und die E-Mobilität im Fahrdienstsektor maßgeblich fördern.

    Uber-Fahrerinnen und -Fahrer erhalten BYD-Fahrzeuge zu attraktiven Konditionen und profitieren von deutlich gesunkenen Anschaffungskosten. Modelle wie der BYD Seal, Seal U DM-i oder Sealion 7 werden erschwinglicher und bieten zudem niedrigere Wartungs- und Reparaturkosten. Uber-Chauffeure greifen bereits fünfmal häufiger als die Schweizer Durchschnittsbevölkerung auf E-Autos zurück. Jean-Pascal Aribot, General Manager von Uber Schweiz, betont, dass diese Partnerschaft das Ziel unterstützt, bis 2030 eine emissionsfreie Plattform zu werden.

    „Wir wollen den Umstieg auf Elektrofahrzeuge für Fahrerinnen und Fahrer erleichtern. Diese Partnerschaft bringt uns unserem globalen Ziel näher, bis 2030 eine emissionsfreie Plattform zu werden.“ (Jean-Pascal Aribot, General Manager von Uber Schweiz)
    • Partnerschaft zwischen BYD und Uber für mehr E-Autos im Schweizer Fahrdienst
    • Attraktive Konditionen und gesunkene Anschaffungskosten für Uber-Fahrer
    • Modelle: BYD Seal, Seal U DM-i, Sealion 7
    • Uber-Chauffeure nutzen fünfmal häufiger E-Autos als der Schweizer Durchschnitt

    Infobox: Die Kooperation zwischen BYD und Uber soll die Elektrifizierung des Fahrdienstsektors in der Schweiz beschleunigen und den Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge erleichtern. (Quelle: Blick)

    Mit dem E-Auto zum Nordkap – Tag 2: Kilometerfresser Richtung Norden

    Die Reise mit dem Xpeng G9 in Richtung Nordkap führt durch Schweden und Finnland. Die Strecke ist geprägt von Tempolimits und zahlreichen Blitzern, die eine Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h selten erlauben. Bereits 10 km/h zu schnell werden in Schweden mit 1.500 Schwedischen Kronen, umgerechnet rund 135 Euro, geahndet. Nach rund 310 Kilometern wurde ein erster Ladestopp an einem IONITY-Ladepark bei Töre eingelegt, der sechs Schnelllader mit bis zu 350 kW Ladeleistung bietet.

    Dank der 800-Volt-Technik des Xpeng G9 kann der Akku mit bis zu 300 kW in weniger als 20 Minuten auf 90 Prozent geladen werden. Die Kosten für das Laden an der IONITY-Säule in Schweden betragen 6,4 Schwedische Kronen pro kWh, was etwa 58 Cent entspricht. Zum Vergleich: In Deutschland kostet die kWh an einer IONITY-Säule 75 Cent, mit der IONITY App 70 Cent. An den Tesla Superchargern in Schweden zahlt man sogar nur 49 Cent pro kWh, ad hoc und ohne Anmeldung. Die Reise führte weiter nach Överkalix, wo ein Classic-Car-Treffen für eine 90-minütige Pause sorgte. Nach fast 700 Kilometern wurde Enontenkiö in Finnland erreicht, wo nur eine DC-Ladesäule mit zwei Ladepunkten und maximal 50 kW zur Verfügung stand. In der Praxis lieferte einer der Ladepunkte jedoch nur rund 30 kW.

    Ladepreise Schweden Preis pro kWh
    IONITY 6,4 SEK (ca. 58 Cent)
    IONITY Deutschland 75 Cent (App: 70 Cent)
    Tesla Supercharger Schweden 49 Cent
    • Tempolimit in Schweden meist 100 km/h
    • Bußgeld für 10 km/h zu schnell: 1.500 SEK (ca. 135 Euro)
    • Ladestopp nach 310 km, Restreichweite noch 25 Prozent
    • Ladezeit auf 90 Prozent: unter 20 Minuten (Xpeng G9, 800-Volt-Technik)
    • Gesamtdistanz am Tag: fast 700 Kilometer
    • Probleme mit Ladeinfrastruktur in Finnland (nur 30 kW an DC-Ladesäule)

    Infobox: Die Langstreckenreise mit dem E-Auto zeigt, dass schnelles Laden und günstige Preise in Skandinavien möglich sind. Herausforderungen bestehen jedoch weiterhin bei der Ladeinfrastruktur in abgelegenen Regionen. (Quelle: inside digital)

    Quellen:

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