Elektromobilität: Stromkosten, Kaufanreize und Ladeinfrastruktur im Fokus

    KI-generiert
    25.08.2026 11 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die Debatte um Elektromobilität dreht sich derzeit vor allem um drei Fragen: Wie teuer ist der Strom, welche Kaufanreize gibt es und wo kann geladen werden? Der ZDK warnt, dass eine höhere Stromsteuer den Kostenvorteil von Elektroautos gegenüber Verbrennern schmälern könnte. Gefordert wird deshalb Strom zum europäischen Mindeststeuersatz.
    Im internationalen Vergleich zeigt sich: Die Schweiz liegt beim Elektroauto-Hochlauf zurück. Während in Dänemark 2026 rund 80 Prozent der Neuzulassungen vollelektrisch sind, kommt die Schweiz bislang auf etwa 25 Prozent. Als Gründe gelten höhere Anschaffungskosten, steuerliche Rahmenbedingungen und fehlende Lademöglichkeiten zuhause.
    Swiss eMobility fordert verbindliche Ziele für Elektroautos, ein Recht auf Laden sowie bessere Bedingungen für Mieter und Stockwerkeigentümer. Auch intelligente Ladesysteme an Wohnorten, Arbeitsplätzen und Langzeitparkplätzen sollen stärker gefördert werden. Künftig könnten Elektroautos zudem bidirektional laden und als flexible Stromspeicher dienen.
    Auto-Schweiz lehnt massive Subventionen und Zwangsmassnahmen ab und setzt auf ein funktionierendes Ökosystem. Dazu gehören günstiger Strom, steuerliche Anreize, faire Preise und einfacher Zugang zu Ladestationen. Norwegen und Dänemark zeigen, dass steuerliche Vorteile den Umstieg deutlich beschleunigen können.
    Laut ETH-Forschung bremsen in der Schweiz vor allem der zunächst höhere Kaufpreis, fehlende Ladepunkte zuhause und unverbindliche politische Ziele. Ein Gesetzesvorschlag soll den Zugang zu privaten Ladestationen erleichtern. Für E-Lkw gilt zusätzlich: Fahrprofile, Standzeiten und Ladefenster müssen datenbasiert geplant werden, damit elektrische Flotten wirtschaftlich und zuverlässig funktionieren.

    Stromsteuer, Kaufanreize und Ladeinfrastruktur prägen die Debatte um Elektromobilität

    ZDK warnt vor höherer Stromsteuer als Belastung für Elektroautos

    Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert, die Stromsteuer für alle Verbraucher auf das europäische Mindestmaß abzusenken. Eine zusätzliche Besteuerung von Strom dürfe nicht „zum Bremsklotz für die Elektromobilität“ werden, berichtet ecomento.de am 24.08.2026.

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    Hintergrund ist ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums an die Europäische Kommission. Deutschland möchte sich demnach auf EU-Ebene die Möglichkeit erhalten, Strom oberhalb des europäischen Mindeststeuersatzes zu besteuern. Der ZDK warnt, dass dadurch der Kostenvorteil elektrischer Fahrzeuge gegenüber Verbrennern kleiner werden könnte.

    ZDK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Hasler erklärt, elektrisches Fahren müsse wirtschaftlich attraktiv bleiben. Wenn steigende Stromkosten den Kostenvorteil gegenüber einem Verbrenner verringerten, werde die Entscheidung für ein Elektroauto schwieriger.

    „Wer Elektromobilität will, muss auch dafür sorgen, dass elektrisches Fahren für die Menschen wirtschaftlich attraktiv bleibt. Strom darf deshalb nicht immer weiter verteuert werden.“ – Jürgen Hasler, ZDK

    Nach Darstellung des ZDK seien die laufenden Energiekosten ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtkosten eines Fahrzeugs. Aktuelle Kostenvergleiche zeigten laut Verband, dass der Kostenvorteil von Elektrofahrzeugen gegenüber vergleichbaren Verbrennern mit steigenden Strompreisen schrumpfe.

    Für das Kfz-Gewerbe gehe es dabei nicht nur um die Stromrechnung von Autohäusern und Werkstätten. Entscheidend sei der Fahrzeugmarkt, weil die Betriebe Fahrzeuge verkauften und warteten, mit denen die Menschen künftig unterwegs seien. Eine stärkere steuerliche Belastung von Strom könne die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen bremsen.

    Der ZDK verweist außerdem darauf, dass die Europäische Kommission die Elektrifizierung des Verkehrs ausdrücklich beschleunigen wolle. Die Kommission selbst führe an, dass das bestehende Preisgefälle zwischen Strom und fossilen Energieträgern die Elektrifizierung erschwere.

    Besonders kritisch bewertet der Verband die Diskussion mit Blick auf den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Darin sei vereinbart worden, die Stromsteuer für alle Unternehmen und Verbraucher auf das europäische Mindestmaß zu senken. Der ZDK fordert deshalb, auf zusätzliche Belastungen des Stroms zu verzichten.

    Forderung des ZDKInhalt
    StromsteuerAbsenkung für alle Verbraucher auf das europäische Mindestmaß
    Zusätzliche BelastungenVerzicht auf eine höhere Besteuerung von Strom
    ElektromobilitätWettbewerbsfähige und bezahlbare Rahmenbedingungen

    Infobox: Der ZDK sieht steigende Stromkosten als möglichen Bremsfaktor für die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und fordert eine Stromsteuer auf europäischem Mindestniveau.

    Internationale Unterschiede: Schweiz bleibt hinter europäischen Spitzenreitern zurück

    Die Schweizer E-Auto-Verkäufe wachsen, liegen im internationalen Vergleich jedoch deutlich hinter Ländern wie Uruguay, Singapur, Hongkong, China und Dänemark. Das berichtet Watson in einem Vergleich der Neuzulassungen und der politischen Rahmenbedingungen.

    In der Schweiz fährt dem Bericht zufolge inzwischen jeder vierte neu zugelassene Personenwagen zu 100 Prozent elektrisch. Im Juli erreichte der Anteil vollelektrischer Autos in Uruguay fast 53 Prozent, in Singapur 64,6 Prozent und in Hongkong 77,4 Prozent.

    China verzeichnete im Juli 647'000 neue vollelektrische E-Autos. Diese entsprachen 44,3 Prozent der Neuzulassungen. Weitere 20,8 Prozent entfielen auf teilelektrische Plug-in-Hybride, womit elektrifizierte Autos insgesamt zwei von drei Neuzulassungen im weltweit grössten Automarkt ausmachten.

    Auch innerhalb Europas habe sich die Schweiz von einer früheren Position unter den Top 5 entfernt. Skandinavische Länder und Benelux-Staaten elektrifizierten ihren Verkehr schneller. Watson zufolge zögen auch Deutschland, Frankreich und Grossbritannien an der Schweiz vorbei.

    Land oder RegionAnteil vollelektrischer NeuzulassungenZeitraum
    Uruguayfast 53 ProzentJuli
    Singapur64,6 ProzentJuli
    Hongkong77,4 ProzentJuli
    China44,3 ProzentJuli
    China, elektrifizierte Autos insgesamtzwei von drei NeuzulassungenJuli

    Besonders stark ist der Unterschied zu Dänemark. Dort stieg der E-Auto-Anteil laut Watson von unter 20 Prozent im Jahr 2022 auf 80 Prozent im Jahr 2026. In der Schweiz erhöhte sich der Anteil dagegen von knapp 20 Prozent auf lediglich 25 Prozent.

    Im Juli entschieden sich in Dänemark 97 Prozent der Privatkunden sowie 80 Prozent aller Kunden für ein E-Auto. Als Gründe für die Unterschiede werden im Bericht der Anschaffungspreis, die Ladeinfrastruktur, politische Zielvorgaben und die jeweiligen steuerlichen Rahmenbedingungen genannt.

    Forderungen von Swiss eMobility

    Der Elektromobilitätsverband Swiss eMobility hält einen BEV-Anteil von 80 Prozent bei den Neuverkäufen in der Schweiz noch für sehr weit entfernt. Um in die Top 10 zurückzukehren, fordert der Verband ein klares Bekenntnis des Bundes zur Elektrifizierung des Strassenverkehrs, verbindliche BEV-Ziele und ein klares Ausstiegsziel für fossile Antriebe.

    Darüber hinaus verlangt Swiss eMobility ein verbindliches Beschleunigungspaket. Dazu gehören ein rasches Recht auf Laden, die Sistierung der Automobilsteuer für Elektrofahrzeuge sowie die Einführung einer Ersatzabgabe für die Mineralölsteuer erst ab einem BEV-Anteil von mindestens 30 Prozent.

    Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur setzt sich der Verband für finanzielle Unterstützung bei Grundinstallationen intelligenter Ladesysteme ein. Diese sollen dort entstehen, wo Fahrzeuge lange stehen, also zuhause, am Arbeitsplatz und an weiteren Langzeitparkplätzen. Für das Schnellladen fordert Swiss eMobility einfachere Bewilligungen, einheitliche Netzanschlusskosten und geeignete Standorte.

    Elektromobilität solle zudem stärker in das Energiesystem integriert werden. Elektroautos könnten künftig nicht nur Strom verbrauchen, sondern auch als flexible Stromspeicher dienen. Dafür müssten die regulatorischen Voraussetzungen für intelligentes und bidirektionales Laden geschaffen werden.

    • Verbindliche BEV-Ziele und ein Ausstiegsziel für fossile Antriebe
    • Ein Recht auf Laden für Mieter und Stockwerkeigentümer
    • Sistierung der Automobilsteuer für Elektrofahrzeuge
    • Ersatzabgabe für die Mineralölsteuer erst ab einem BEV-Anteil von mindestens 30 Prozent
    • Förderung intelligenter Ladesysteme an Langzeitparkplätzen
    • Einfachere Genehmigungen und einheitliche Netzanschlusskosten beim Schnellladen
    • Regulatorische Voraussetzungen für intelligentes und bidirektionales Laden

    Infobox: Swiss eMobility fordert verbindliche politische Ziele, bessere Bedingungen für das Laden zuhause und eine stärkere Einbindung von Elektroautos in das Energiesystem.

    Auto-Schweiz lehnt Zwangsmassnahmen und massive Subventionen ab

    Der Verband der Schweizer Automobilimporteure Auto-Schweiz hält einen schnellen Anstieg des E-Auto-Anteils auf das dänische Niveau unter den bestehenden Rahmenbedingungen für illusorisch. Direktor Thomas Rücker begründet dies mit einer zu geringen natürlichen Nachfrage und einem fehlenden stimulierenden Umfeld.

    Auto-Schweiz weist darauf hin, dass mittlerweile ein grosses Angebot an E-Autos in allen Preisklassen vorhanden sei. Es würden dieselben Modelle wie im übrigen Europa angeboten, dennoch wachse der BEV-Anteil in der Schweiz nur langsam.

    Nach Ansicht des Verbands hätten die Spitzenreiter ihre hohen Anteile nur durch massive Subventionen und Zwangsmassnahmen erreicht. Beides lehnt Auto-Schweiz ab. Käufer investierten in ein E-Auto, wenn der Nutzen grösser sei als die Kosten.

    Als zentrale Voraussetzung nennt Auto-Schweiz ein funktionierendes Ökosystem. Dazu gehörten günstiger Strom, steuerliche Anreize, Zugang zu Ladestationen für Mieter und Mitarbeitende sowie ein Preiswettbewerb am Strommarkt.

    Infobox: Auto-Schweiz setzt auf günstigeren Strom, steuerliche Anreize und bessere Ladezugänge, lehnt jedoch massive Subventionen und Zwangsmassnahmen ab.

    Bundesamt für Energie verweist auf steuerliche Unterschiede

    Das Bundesamt für Energie erklärt gegenüber Watson, dass Norwegen und Dänemark bei den batterieelektrischen Fahrzeugen die mit Abstand höchsten Anteile an den Neuzulassungen von Personenwagen erreichen. Ein zentrales Element sei, dass Verbrenner dort in der Anschaffung deutlich teurer als vergleichbare elektrische Modelle seien.

    In Norwegen werde dies durch einen Teilerlass der hohen Mehrwertsteuer von 25 Prozent sowie eine deutlich niedrigere Registrierungssteuer für BEV erreicht. In Dänemark mache die hohe Registrierungssteuer Verbrenner fast doppelt so teuer wie vergleichbare elektrische Modelle. Der BEV-Rabatt werde jedoch von Jahr zu Jahr zurückgefahren.

    In Finnland, Schweden und den Niederlanden bestünden ebenfalls Anreize durch reduzierte Registrierungssteuern und Rabatte bei jährlichen Verkehrssteuern. Steuerliche Vorteile für die private Nutzung von Firmenwagen seien dort ebenfalls verbreitet. Kaufprämien würden in diesen Ländern hingegen nicht mehr gewährt.

    Obwohl Rabatte und Befreiungen für BEV in den meisten Ländern zurückgefahren würden, blieben die Neuzulassungen in Norwegen laut Bundesamt für Energie unverändert hoch.

    LandGenannte Anreize oder Rahmenbedingungen
    NorwegenTeilerlass der Mehrwertsteuer von 25 Prozent; niedrigere Registrierungssteuer für BEV
    DänemarkHohe Registrierungssteuer für Verbrenner; Verbrenner fast doppelt so teuer wie vergleichbare elektrische Modelle
    FinnlandReduzierte Registrierungssteuern und Rabatte bei jährlichen Verkehrssteuern
    SchwedenReduzierte Registrierungssteuern und Rabatte bei jährlichen Verkehrssteuern
    NiederlandeReduzierte Registrierungssteuern und Rabatte bei jährlichen Verkehrssteuern

    Infobox: Das Bundesamt für Energie führt die hohen BEV-Anteile in Norwegen und Dänemark vor allem auf steuerliche Unterschiede zulasten von Verbrennern und zugunsten elektrischer Fahrzeuge zurück.

    Schweiz erleichtert Zugang zu Ladepunkten im Mietverhältnis

    Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 einen Gesetzesvorschlag in die Vernehmlassung geschickt. Damit soll die vom Parlament überwiesene Motion 23.3936 „Laden von Elektroautos im Mietverhältnis und Stockwerkeigentum“ umgesetzt werden.

    Ziel ist es, den Zugang zu einer Ladestation zuhause für Mieter und Stockwerkeigentümerinnen zu erleichtern. Viele Menschen nennen fehlende Lademöglichkeiten zuhause als Hauptgrund, sich kein Elektrofahrzeug zuzulegen.

    Im Schwerverkehr nimmt die Schweiz laut Bundesamt für Energie eine Vorreiterrolle ein. Sie habe in Europa den höchsten Anteil an schweren E-LKW. Als Haupttreiber gilt die Befreiung von der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA).

    Durch diese Befreiung könnten Elektrolastwagen den aktuell noch höheren Anschaffungspreis mit tieferen Betriebskosten kompensieren. Im Vergleich zu Dieselmodellen wiesen sie dadurch tiefere Gesamtbetriebskosten auf.

    Infobox: Ein Gesetzesvorschlag vom 19. Juni 2026 soll das Laden zuhause erleichtern. Im Schwerverkehr unterstützt die Befreiung von der LSVA die Verbreitung schwerer E-LKW.

    ETH-Forschung: Anschaffungspreis, Ladeinfrastruktur und Ziele entscheidend

    Die ETH-Forschenden Inga Nienkerke und Tim Tröndle nennen drei wesentliche Faktoren für den langsameren Hochlauf der Elektromobilität in der Schweiz: den Anschaffungspreis, die Ladeinfrastruktur und verbindliche Zielvorgaben.

    Beim Anschaffungspreis sei Strom in der Schweiz im Vergleich zu Treibstoff günstig. Über die gesamte Lebenszeit gerechnet seien E-Autos heute schon gleich teuer oder sogar günstiger als Verbrenner. Beim Kauf müsse jedoch häufig zunächst mehr bezahlt werden, während sich die Ersparnis erst über die Jahre einstelle.

    Bei der Ladeinfrastruktur sei das Laden unterwegs bereits gut möglich. Entlang der Autobahnen gebe es zahlreiche Ladesäulen, von denen viele Fahrzeuge in weniger als einer halben Stunde auf 80 Prozent laden könnten. Zuhause fehlten dagegen häufig Ladestellen, deren Installation insbesondere für Mieter regulatorisch und finanziell schwierig sei.

    Norwegen und Dänemark hätten beim Laden zuhause einen Vorteil, weil beide Länder einen höheren Anteil an Einfamilienhäusern und Wohneigentum aufwiesen. Eine 2025 vom Parlament angenommene Motion soll in der Schweiz nachbessern und Mietenden künftig einen Anspruch auf eine Ladestation geben.

    Als dritten Faktor nennen die Forschenden verbindliche Zielvorgaben. Norwegen habe ein klares Ziel für die Einführung von E-Autos erfüllt, während Dänemark ein klares Ziel für die Abschaffung von Verbrennern verfolge. Die Schweiz habe ihr selbstgestecktes Ziel im vergangenen Jahr verpasst, auch weil es unverbindlich geblieben sei.

    Die Roadmap Elektromobilität sei eine freiwillige Branchenvereinbarung ohne rechtliche Verbindlichkeit. Eine verbindlichere Zielvorgabe in Verbindung mit wirkungsvollen finanziellen Anreizen und einer besseren Ladeinfrastruktur könne zu deutlich höheren Neuzulassungen von E-Autos führen.

    Infobox: Nach Einschätzung der ETH-Forschenden bremsen vor allem der zunächst höhere Kaufpreis, fehlende Lademöglichkeiten zuhause und unverbindliche politische Ziele den Schweizer BEV-Hochlauf.

    Logistra: E-Lkw-Flotten sollen datenbasiert geplant werden

    Logistra.de widmet sich dem Aufbau effizienter E-Lkw-Flotten und stellt einen datenbasierten Ansatz der Planung nach Bauchgefühl gegenüber. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen elektrische Nutzfahrzeuge anhand konkreter Einsatzdaten wirtschaftlich und zuverlässig einsetzen können.

    Für die Flottenplanung sind dem Beitrag zufolge die tatsächlichen Fahrprofile, Standzeiten und Ladebedingungen entscheidend. Eine datenbasierte Betrachtung kann sichtbar machen, welche Fahrzeuge wann unterwegs sind, wo sie regelmässig stehen und an welchen Punkten Lademöglichkeiten benötigt werden.

    Dadurch lässt sich die Auswahl elektrischer Lkw stärker an den realen Betriebsabläufen ausrichten. Gleichzeitig können Unternehmen prüfen, ob Reichweite, Ladefenster und tägliche Einsatzdauer zu den Anforderungen einzelner Touren passen.

    Der Ansatz zielt darauf, den Umstieg nicht pauschal, sondern für jede Flotte und jedes Einsatzprofil zu bewerten. Damit sollen Investitionsentscheidungen, Ladeplanung und Fahrzeugauslastung auf einer belastbaren Datengrundlage beruhen.

    • Analyse realer Fahrprofile statt pauschaler Annahmen
    • Berücksichtigung von Standzeiten und Ladefenstern
    • Abgleich von Reichweite und täglicher Einsatzdauer
    • Planung der Ladeinfrastruktur anhand konkreter Betriebsabläufe
    • Wirtschaftliche Bewertung einzelner Fahrzeuge und Touren

    Infobox: Logistra.de empfiehlt, E-Lkw-Flotten anhand realer Betriebsdaten zu planen. Fahrprofile, Standzeiten, Ladefenster und Einsatzdauer bilden dabei die Grundlage für Fahrzeug- und Infrastrukturentscheidungen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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