Elektromobilität wächst: Akzeptanz, Wettbewerb und neue Herausforderungen

    KI-generiert
    08.10.2026 7 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die Elektromobilität gewinnt deutlich an Akzeptanz: Laut Shell-Studie erwägt inzwischen jeder dritte Verbrennerfahrer den Wechsel zum Elektroauto. Komfort, Alltagstauglichkeit und steigende Fahrleistungen machen den Umstieg attraktiver.
    Der Wandel zeigt sich weltweit unterschiedlich: In Kenia setzen Liefer- und Taxifahrer auf elektrische Motorräder mit Wechselakkus. Niedrige Betriebskosten und Batterietausch in wenigen Minuten verbessern dort die Wirtschaftlichkeit.
    Auch Deutschland erreicht eine neue Marktphase: Im September 2026 waren 34,5 Prozent der Neuzulassungen batterieelektrisch. Tesla und chinesische Hersteller wachsen stark, während etablierte Marken wie Volkswagen, Toyota und andere zunehmend unter Wettbewerbsdruck geraten.
    Der Hochlauf bringt jedoch neue Aufgaben. Hersteller müssen Kosten senken, Modelle vereinfachen und Produktion, Batterien, Leistungselektronik sowie Ladeinfrastruktur weiterentwickeln. Gleichzeitig bleiben Anschaffungspreise, Ladezeiten und regionale Unterschiede wichtige Hürden.
    Der Elektroauto-Boom verändert auch Politik und Gesellschaft: Sinkende Einnahmen aus Benzin- und Dieselsteuern führen zu Diskussionen über Maut, Fahrstromsteuer oder höhere Kfz-Abgaben. Bei Akku-Bränden liegt die besondere Herausforderung laut Feuerwehr vor allem in der Brandnachbereitung.

    Elektromobilität zwischen wachsender Akzeptanz, globalem Wettbewerb und neuen Herausforderungen

    Shell-Studie: Ein Drittel der Verbrennerfahrer erwägt den Wechsel auf Elektro

    Die Elektromobilität gewinnt laut Auto Bild weiter an Akzeptanz. Eine Shell-Studie kommt demnach zu dem Ergebnis, dass ein Drittel der Fahrer eines Verbrenners einen Wechsel auf ein Elektroauto erwägt.

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    Auto Bild berichtet außerdem von einer steigenden Bereitschaft, sich mit batterieelektrischer Mobilität auseinanderzusetzen. Als Gründe werden unter anderem die angenehmeren Fahreigenschaften von Elektroautos und ihre zunehmende Nutzung auch durch Vielfahrer genannt.

    „Das E-Auto gewinnt an Fahrt“

    Zusammenfassung: Laut Auto Bild erwägt ein Drittel der Verbrennerfahrer den Wechsel auf ein Elektroauto. Die Akzeptanz steigt insbesondere wegen des Fahrkomforts und der zunehmenden Alltagstauglichkeit.

    Kenias Liefer- und Taxifahrer setzen auf E-Bikes mit Wechselakkus

    In Ostafrika entwickelt sich Elektromobilität laut t3n zu einem wichtigen Bestandteil des öffentlichen Verkehrs. Besonders elektrische Motorräder mit Wechselbatterien werden von Lieferdiensten, Motorradtaxis und anderen gewerblichen Fahrern eingesetzt.

    Der kenianische Fahrer Clinton Landon arbeitet in Nairobi als Zweirad-Taxi-Fahrer und Lieferant für zwei Fahrdienstvermittler. Da seine Gewinnmargen gering und seine Arbeitstage lang sind, kann er es sich nicht leisten, während des Ladens zu warten. An einer Wechselstation tauscht er seine Batterien innerhalb weniger Minuten aus.

    Landon wechselte laut t3n vor rund einem Jahr von einem Verbrenner auf ein elektrisches Motorrad. Die Betriebskosten des Verbrenners hätten einen großen Teil seiner Einnahmen verschlungen. Von Kollegen hörte er, dass ihnen mit Elektromotorrädern mehr vom täglichen Umsatz blieb.

    „Das E-Bike ist wirtschaftlicher, es ist komfortabel, und Wechselstationen finde ich genug.“

    Nach Angaben des Branchenverbandes Electric Mobility Association of Kenya stieg die Zahl der Elektrofahrzeuge in Kenia von etwa 700 Fahrzeugen im Jahr 2022 auf rund 40.000. Etwa neunzig Prozent davon sind Motorräder, rund zwei Prozent Busse oder Minibusse, der Rest PKW. Jedes sechste neu zugelassene Motorrad ist inzwischen elektrisch.

    AngabeWert
    Elektrofahrzeuge in Kenia im Jahr 2022etwa 700
    Elektrofahrzeuge in Kenia heuterund 40.000
    Anteil der Motorräderetwa neunzig Prozent
    Anteil der Busse oder Minibusserund zwei Prozent
    Anteil der PKWRest
    Anteil elektrischer Motorräder an den NeuzulassungenJedes sechste

    Zusammenfassung: In Kenia werden Elektrofahrzeuge vor allem im gewerblichen Verkehr eingesetzt. Wechselakkus, niedrigere Betriebskosten und eine wachsende Ladeinfrastruktur machen elektrische Motorräder für Fahrer wirtschaftlich interessant.

    Infoabend in Nieheim: Lohnt der Wechsel zum E-Auto?

    Das Westfalen-Blatt berichtet über einen Informationsabend zur Elektromobilität im Sackmuseum Nieheim. Viele Menschen im Kreis Höxter denken angesichts astronomischer Spritpreise über einen Wechsel zum E-Auto nach.

    Die „Brandstiftung“ und der Heimatverein Nieheim e.V. laden am Donnerstag, 8. Oktober, um 19 Uhr zu der Veranstaltung ein. Thematisiert werden die Energie- und Verkehrswende, die Voraussetzungen für den Umstieg sowie die Frage, ob sich ein Elektroauto lohnt.

    Zusammenfassung: Der Infoabend in Nieheim stellt praktische Fragen rund um den Wechsel zum Elektroauto in den Mittelpunkt. Anlass sind die hohen Spritpreise und das wachsende Interesse an Elektromobilität im Kreis Höxter.

    CAM-Studie: Elektroautos erreichen den deutschen Massenmarkt

    Nach Angaben von Taxi Heute hat die Elektromobilität in Deutschland im September 2026 eine neue Marktphase erreicht. Mehr als jeder dritte neu zugelassene Pkw war im September ein batterieelektrisches Fahrzeug.

    Nach den ersten neun Monaten des Jahres wurden in Deutschland 604.144 batterieelektrische Fahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bereits Ende September wurden damit mehr Elektroautos zugelassen als im gesamten Jahr 2025.

    Im September wurden 88.599 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Der BEV-Anteil erreichte mit 34,5 Prozent einen Rekordwert. Benzin- und Dieselfahrzeuge kamen zusammen nur noch auf einen Marktanteil von 26,4 Prozent.

    „Das Elektroauto ist in Deutschland im Massenmarkt angekommen“, sagt Studienleiter Prof. Dr. Stefan Bratzel.
    KennzahlWert
    Neu zugelassene BEV nach neun Monaten 2026604.144
    Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum58 Prozent
    Neu zugelassene Elektrofahrzeuge im September88.599
    BEV-Anteil im September34,5 Prozent
    Marktanteil von Benzinern und Dieselfahrzeugen zusammen26,4 Prozent

    Beim Wettbewerb der Hersteller verschieben sich die Kräfteverhältnisse. Der Volkswagen-Konzern bleibt Marktführer, sein Marktanteil sank jedoch von 41,7 auf 39,5 Prozent. Während die Kernmarke Volkswagen bei den Zulassungen leicht verliert, konnte Skoda deutlich zulegen.

    Tesla steigerte den Absatz um 202 Prozent auf 44.810 Fahrzeuge. Damit lag der US-Hersteller vor BYD. BYD erhöhte seine Zulassungen um 262 Prozent auf 42.788 Fahrzeuge und überholte Volvo auf dem deutschen Markt.

    Der gemeinsame Marktanteil chinesischer Hersteller stieg innerhalb eines Jahres von 4,3 auf 6,7 Prozent. Mit 148.102 Neuzulassungen lagen sie laut Taxi Heute nahezu gleichauf mit den japanischen Herstellern. Auch MG, Leapmotor und Xpeng verzeichneten deutliche Zuwächse.

    Hersteller oder HerstellergruppeEntwicklung
    Volkswagen-KonzernMarktanteil von 41,7 auf 39,5 Prozent gesunken
    TeslaPlus 202 Prozent auf 44.810 Fahrzeuge
    BYDPlus 262 Prozent auf 42.788 Fahrzeuge
    Chinesische Hersteller zusammenMarktanteil von 4,3 auf 6,7 Prozent gestiegen
    Chinesische Hersteller zusammen148.102 Neuzulassungen
    Japanische Marken zusammenMarktanteil von 7,7 auf 6,7 Prozent gesunken
    ToyotaAbsatzminus von 19,2 Prozent
    MazdaPlus von 22,8 Prozent

    Während Elektroautos zulegen, gingen die Neuzulassungen von Benzinern im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 29,2 Prozent zurück. Dieselmodelle verloren 20,1 Prozent. Plug-in-Hybride hielten ihren Marktanteil bei rund elf Prozent.

    Elektroautos und Plug-in-Hybride kamen zusammen auf 45,4 Prozent aller Neuzulassungen. Als Gründe nennt das CAM das breitere Angebot an Elektrofahrzeugen, staatliche Fördermaßnahmen und weiterhin hohe Kraftstoffpreise.

    Für das Taxigewerbe bleiben hohe Anschaffungskosten, Ladezeiten und regionale Unterschiede bei der Ladeinfrastruktur wichtige Hürden. Zugleich wächst das Angebot an elektrischen Großraumlimousinen, Vans und SUVs, während klassische Dieselmodelle zunehmend aus den Modellpaletten verschwinden.

    Zusammenfassung: Der deutsche Elektroautomarkt wächst stark und erreicht laut CAM den Massenmarkt. Tesla und chinesische Hersteller gewinnen Marktanteile, während mehrere etablierte Marken unter Druck geraten.

    VW sucht eine neue Wachstumsstory zwischen Elektroantrieb und Technologieoffenheit

    Auf dem Pioneer-Medienschiff sprach Volkswagen-Konzernchef Oliver Blume laut autohaus.de über Elektromobilität, Produktivität, Modellpolitik und die Rolle des Handels. Sein Auftritt sei von Realismus und Zuversicht geprägt gewesen.

    Blume erklärte, der Verbrenner weiche der Elektromobilität, der Wandel solle jedoch nicht „mit der Brechstange“, sondern gemeinsam mit den Kunden erfolgen. Als Beispiel nannte er den neuen Porsche Macan, der als Electric-Only-Variante auf den Markt kam. Laut dem Bericht räumte Blume ein, dass eine Verbrenner-Variante notwendig sei.

    Beim Sparkurs gehe es laut Blume darum, den Konzern bei der Produktivität auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen. Volkswagen sei technologisch wettbewerbsfähig, bei den Kosten jedoch nicht. Außerdem solle die Modellpalette verkleinert und Überkomplexität abgebaut werden.

    Bei den Modellnamen setzt Volkswagen laut autohaus.de wieder stärker auf etablierte Bezeichnungen. ID. Polo und ID. Tiguan sollen die Vertrautheit bisheriger Modelle mit der Transformation zur Elektromobilität verbinden. Ein ID. Golf und ID. Passat könnten folgen.

    Das Händlernetz bezeichnete Blume als Wettbewerbsvorteil der Konzernmarken gegenüber chinesischen Quereinsteigern. Die Pflege der Partnerschaft und die Schaffung von „Future Readiness“ seien daher besonders wichtig.

    • Elektromobilität soll gemeinsam mit den Kunden entwickelt werden.
    • Die Produktivität des Konzerns soll auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gebracht werden.
    • Die Modellpalette soll ausgedünnt und Überkomplexität abgebaut werden.
    • Etablierte Modellbezeichnungen sollen die Transformation unterstützen.
    • Das Händlernetz soll als Wettbewerbsvorteil gepflegt werden.

    Zusammenfassung: Volkswagen verbindet den Elektrohochlauf mit einer flexibleren Modellpolitik, höherer Produktivität und einer stärkeren Einbindung des Handels. Die zentrale strategische Frage bleibt laut autohaus.de, ob der Konzern für reine Elektromobilität oder für technologieoffene Lösungen stehen will.

    EPTS 2026: Produktionstechnologien für die Elektromobilität im Mittelpunkt

    Die Konferenz EPTS 2026 findet laut all-electronics.de am 8. und 9. Dezember 2026 in der Meistersingerhalle Nürnberg statt. Im Mittelpunkt stehen Fertigungstechnologien für Elektromotoren, Batterien, Leistungselektronik, Wireless Charging und KI.

    Das vorläufige Programm umfasst 72 wissenschaftliche und industrielle Beiträge. Beteiligigt sind unter anderem Mercedes-Benz, BorgWarner, Bosch, Ford, Schaeffler, Trumpf und Valeo. Als Keynote-Speaker bestätigt sind Dr. Uwe Keller, Head of Battery Development bei Mercedes-Benz, und Dr. Jürgen Adam, Vice President & General Manager Europe PowerDrive Systems bei BorgWarner.

    Bei elektrischen Maschinen geht es unter anderem um Hairpin- und Flachdrahtwicklungen, Isolation, Kontaktierung und Qualitätssicherung. Die RWTH Aachen untersucht Strategien für das Laserschweißen von X-Pin-Statoren, Ford betrachtet Elektronenstrahlschweißen für Kupfer-Hairpins, und Trumpf stellt adaptive Lasersysteme sowie Multi-Sensor-Fusion vor.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Batterieproduktion. Themen sind Zellstapeln, Elektrodenhandling, On-the-fly-Laserschneiden und datenbasierte Prozessüberwachung bei der Elektrodenbeschichtung. Die TU München analysiert den Einfluss von Prozessstörungen auf lasergeschweißte Kontakte großer zylindrischer Batteriezellen.

    Auch Leistungselektronik und Verbindungstechnik sind Teil des Programms. Behandelt werden unter anderem die Laserreinigung von Kupferoberflächen vor dem Sintern, großflächige Sinterverfahren für Leistungsmodule sowie Friction Stir Spot Welding für hybride Kupfer-Aluminium-Busbars.

    AngabeWert
    VeranstaltungEPTS 2026
    Termin8. und 9. Dezember 2026
    VeranstaltungsortMeistersingerhalle Nürnberg
    Vorläufige wissenschaftliche und industrielle Beiträge72
    Wireless Charging bei Valeo11-kW

    Beim Laden reicht das Spektrum laut all-electronics.de von 11-kW-Wireless-Charging bei Valeo bis zum Megawatt-Laden. KI-Anwendungen sollen unter anderem Fehler beim Hairpin-Schweißen klassifizieren und ein KI-basiertes End-of-Line-Monitoring für lasergeschweißte Bimetallverbindungen ermöglichen.

    Die Konferenz widmet sich außerdem der Kreislaufwirtschaft. Ein Beitrag der RWTH Aachen untersucht, welche Informationen für die automatisierte Demontage von Elektromotoren erforderlich sind und welche Rolle digitale Produktpässe dabei spielen können. Brennstoffzellen und Wasserstoff bleiben ebenfalls Bestandteil des Programms.

    Zusammenfassung: Die EPTS 2026 zeigt, dass der Fortschritt der Elektromobilität stark von industriellen Produktionsprozessen abhängt. Im Fokus stehen unter anderem Motorfertigung, Batterieproduktion, Leistungselektronik, KI, Laden und Kreislaufwirtschaft.

    Steigende Elektroauto-Zahlen setzen den Staatshaushalt unter Druck

    BASIC thinking beschreibt den Zielkonflikt zwischen dem Elektroauto-Boom und sinkenden Einnahmen aus der Besteuerung fossiler Kraftstoffe. Mit dem Rückgang von Benzin- und Dieselverbrauch gehen dem Staat Einnahmen aus Energiesteuer und weiteren Abgaben verloren.

    Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden im August 2026 fast 69.000 reine Elektroautos in Deutschland neu zugelassen. Das waren 75,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Jens Boysen-Hogrefe vom Kieler Institut für Weltwirtschaft wird mit der Einschätzung zitiert, dass die hohen Spritpreise den Boom der E-Autos vorwegnehmen.

    Das Steueraufkommen aus Benzin und Diesel sank laut Statistischem Bundesamt von rund 37 Milliarden Euro im Jahr 2016 auf rund 33 Milliarden Euro im Jahr 2025. Eine Studie der Universität Münster kommt demnach zu dem Ergebnis, dass sich die Einnahmen ohne politisches Gegensteuern bis 2050 gegenüber dem Basisjahr 2024 voraussichtlich halbieren.

    KennzahlWert
    Neue reine Elektroautos im August 2026fast 69.000
    Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat75,1 Prozent
    Steueraufkommen aus Benzin und Diesel im Jahr 2016rund 37 Milliarden Euro
    Steueraufkommen aus Benzin und Diesel im Jahr 2025rund 33 Milliarden Euro
    Prognose für die Einnahmen bis 2050voraussichtlich halbieren gegenüber dem Basisjahr 2024

    Als mögliche Instrumente werden eine Fahrstromsteuer, eine Pkw-Maut, eine Vignette, eine Erhöhung der Kfz-Steuer und eine Erhöhung der Energiesteuer diskutiert. Großbritannien plant laut BASIC thinking ab April 2028 die Electric Vehicle Excise Duty. Für batterieelektrische Fahrzeuge sollen 3 Pence pro gefahrener Meile anfallen, umgerechnet etwa 2,2 Cent pro Kilometer.

    Die Studie des Instituts für Verkehrswissenschaften der Universität Münster sieht bei der Maut die höchste Effizienz. Die Fahrstromsteuer habe die geringsten regressiven Verteilungswirkungen. Maut und Vignette ermöglichten eine hohe Einnahmeplanbarkeit, während eine Erhöhung der Energiesteuer langfristig nicht ausreiche, um das angestrebte Einnahmenniveau zu sichern.

    „Der motorisierte Individualverkehr muss sich stärker an den Kosten der Infrastruktur beteiligen“, sagt Andreas Knie.

    Die Kfz-Steuerbefreiung für neu zugelassene batterieelektrische Fahrzeuge wurde in Deutschland verlängert. Das Bundesministerium der Finanzen stellt jedoch ein Ende der Förderung in Aussicht, sobald die Ziele der Elektromobilität erreicht und reine Elektrofahrzeuge weiter im Markt verbreitet sind.

    Zusammenfassung: Der E-Auto-Boom verringert die Einnahmen aus der Besteuerung fossiler Kraftstoffe. Diskutiert werden verschiedene Ersatzmodelle, wobei die konkrete Ausgestaltung entscheidend dafür ist, ob die Elektromobilität weiter unterstützt oder finanziell belastet wird.

    Akku-Brände: Feuerwehr sieht die größte Herausforderung bei der Brandnachbereitung

    Nach dem Brand eines Hybridautos beim Laden in Brühl erläutert der SWR die Besonderheiten von Bränden bei Elektro- und Hybridfahrzeugen. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar.

    Feuerwehrmann Stefan Heim von der Feuerwehr Mannheim erklärt, dass es beim Löschen zunächst keinen wesentlichen Unterschied mache, ob ein Elektro-, Hybrid-, Benzin- oder Dieselfahrzeug brenne. Entscheidend sei, das Fahrzeug schnell und mit viel Wasser zu löschen.

    „Was uns insbesondere bei der E-Technologie vor Herausforderungen stellt, ist eher die Brandnachbereitung“, sagt Stefan Heim.

    Auch die hohe Stichflamme beim Brand in Brühl konnte Heim laut SWR nicht mit Sicherheit auf den Akku des Hybridautos zurückführen. Die Feuerwehr unterscheidet damit zwischen der unmittelbaren Brandbekämpfung und den besonderen Anforderungen, die nach dem Löschen eines akkubetriebenen Fahrzeugs entstehen können.

    • Das Fahrzeug soll schnell und mit viel Wasser gelöscht werden.
    • Die Brandnachbereitung stellt bei E-Fahrzeugen besondere Herausforderungen dar.
    • Die Ursache einer hohen Stichflamme lässt sich nicht automatisch dem Akku zuordnen.

    Zusammenfassung: Nach Darstellung des SWR unterscheidet sich die erste Brandbekämpfung bei Elektro- und Verbrennerfahrzeugen zunächst nicht wesentlich. Besonderheiten ergeben sich vor allem bei der Brandnachbereitung von Fahrzeugen mit Hochvoltbatterien.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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