Elektromobilität wächst in ÖPNV, Camping und Carsharing – Verbrenner dominieren noch

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    06.10.2026 5 mal gelesen 0 Kommentare
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    Elektromobilität gewinnt in vielen Bereichen an Bedeutung: im Nahverkehr, beim Camping, im Carsharing und im privaten Alltag. Doch trotz des Trends dominieren Verbrenner weiterhin zahlreiche Verkehrsmittel.
    Besonders deutlich zeigt sich das bei Stadtbussen: In den 39 größten deutschen Städten fahren 70 Prozent ausschließlich mit Diesel, inklusive Mildhybriden sind es sogar 77 Prozent. Mannheim, Freiburg und Karlsruhe sind Vorreiter mit Elektrobus-Anteilen von mehr als 50 Prozent.
    Die Vorteile elektrischer Busse liegen nicht nur beim Klimaschutz, sondern auch bei der Luftqualität vor Ort. Zwar verursacht die Herstellung zunächst mehr Emissionen als bei Dieselbussen, über die gesamte Lebensdauer wird dieser Nachteil laut Studien mehr als ausgeglichen.
    Auch beim Reisen wächst das Interesse: Auf der Caravan-live in Freiburg informierten sich rund 18.000 Besucher über E-Mobilität und nachhaltiges Camping. Gleichzeitig zeigen Carsharing-Angebote wie der Dorfstromer in Steinkirchen, dass ein gemeinsames Elektroauto sogar den eigenen Zweitwagen ersetzen kann.
    Im Alltag sprechen zudem sinkende Betriebskosten für Elektroautos, während hohe Kraftstoffpreise den Umstieg attraktiver machen. Der Weg ist jedoch noch lang: Die Deutsche Umwelthilfe fordert, ab sofort keine neuen Verbrennerbusse mehr zu kaufen und kommunale Flotten bis 2030 vollständig auf Elektroantrieb umzustellen.

    ÖPNV, Camping und Carsharing: Elektromobilität gewinnt an Bedeutung

    Deutsche Verkehrsbetriebe setzen weiterhin überwiegend auf Verbrennerbusse

    In den 39 größten deutschen Städten dominieren weiterhin Busse mit Dieselantrieb. Nach einer Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe, über die der Spiegel berichtet, machen reine Dieselantriebe 70 Prozent der Busflotten aus. Werden sogenannte Mildhybride einbezogen, bei denen ein Elektromotor den Verbrennungsmotor unterstützt, steigt der Anteil auf 77 Prozent.

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    Gleichzeitig gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Städten. Mannheim führte die Auswertung zum Jahreswechsel mit einem batterieelektrischen Anteil von 60,6 Prozent an. Dahinter folgten Freiburg mit 51,7 Prozent und Karlsruhe mit 51,6 Prozent. Alle drei Städte wollen bis 2030 nur noch Elektrobusse beschaffen, soweit Neubeschaffungen geplant sind.

    Die Untersuchung verweist zudem auf die Klimabilanz batterieelektrischer Busse. Nach einer Untersuchung des International Council on Clean Transportation aus dem Jahr 2023 entstehen bei der Herstellung zwar höhere Emissionen als bei Dieselbussen, diese würden über die Lebensdauer jedoch mehr als ausgeglichen. Je höher der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix ist, desto besser fällt die Bilanz aus; außerdem verbessern Elektrobusse die Luftqualität vor Ort.

    In Magdeburg, Krefeld, Wuppertal, Essen und Augsburg gab es der Umfrage zufolge zum Jahreswechsel keine klassischen batterieelektrischen Elektrobusse. Wuppertal setzt allerdings auf Brennstoffzellenbusse, die nach Angaben der Stadtwerke ein Sechstel der Flotte ausmachen. In den Flotten der untersuchten 39 größten Städte lag der Anteil von Brennstoffzellenbussen laut Deutscher Umwelthilfe bei 1,5 Prozent.

    Kritik übte die Umweltorganisation auch an der weiteren Beschaffung von Verbrennerbussen. In Augsburg setzen die Stadtwerke zu zwei Dritteln auf den Neukauf von Verbrennern und haben 30 neue Biogasbusse als Ersatz für veraltete Fahrzeuge gekauft. Als Grund wurde genannt, dass die Umstellung auf Elektrobusse wegen der erforderlichen Infrastruktur nicht schnell genug vorankomme.

    „Fast 10.000 Diesel-Busse sind in den abgefragten 40 Städten zurzeit unterwegs und verpesten die Atemluft mit dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid“, erklärte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch laut Spiegel.

    Resch forderte, den Neukauf von Verbrennerbussen zu stoppen und die kommunalen Verkehrsbetriebe bis 2030 vollständig auf Elektroantrieb umzustellen. Außerdem verwies die Deutsche Umwelthilfe darauf, dass technisch geeignete Dieselbusse inzwischen auf Elektroantrieb umgerüstet werden könnten.

    Stadt beziehungsweise KategorieAnteil beziehungsweise Wert
    Mannheim60,6 Prozent batterieelektrische Busse
    Freiburg51,7 Prozent batterieelektrische Busse
    Karlsruhe51,6 Prozent batterieelektrische Busse
    Reine Dieselantriebe in 39 größten Städten70 Prozent
    Diesel und Mildhybride zusammen77 Prozent
    Brennstoffzellenbusse in den untersuchten Flotten1,5 Prozent

    Zusammenfassung: Die Umstellung der Stadtbusflotten auf elektrische Antriebe ist in einigen Städten weit fortgeschritten, insgesamt prägen jedoch weiterhin Verbrennerbusse den öffentlichen Verkehr.

    VW e-Bulli im Fahrtest: Elektro-T1 bleibt ein ungewöhnliches Fahrzeug

    Das Fachmagazin Taxi Heute berichtet über eine Fahrt mit dem VW e-Bulli auf Basis des T1. Das Fahrzeug ist dem Beitrag zufolge bereits sieben Jahre alt, wirkt aber weiterhin zeitgemäß und wurde bislang nur von wenigen Menschen gefahren.

    Die Gelegenheit für den Fahrtest ergab sich bei einem Car-Design-Event. Dort nahm die Redaktion hinter dem Lenkrad des Elektrofahrzeugs Platz und beschreibt den Fahreindruck als überraschend. Weitere technische Daten oder konkrete Verbrauchswerte nennt der vorliegende Beitrag nicht.

    Zusammenfassung: Der VW e-Bulli verbindet die Gestaltung des historischen T1 mit einem Elektroantrieb und bleibt laut Taxi Heute trotz seines Alters ein selten gesehenes Fahrzeug.

    E-Autos werden laut SZ im Alltag günstiger

    Die Süddeutsche Zeitung berichtet unter dem Titel „E-Autos fahren günstiger“ über die wirtschaftlichen Vorteile von Elektroautos. Dem Beitrag zufolge erleben Elektroautos in diesem Jahr einen Boom, der nicht nur mit hohen Spritpreisen erklärt wird.

    Als weiterer Grund wird genannt, dass Käufer für ihr Geld zunehmend leistungsfähigere Elektrofahrzeuge erhalten. Die Anschaffungskosten wirken laut SZ auf den ersten Blick zwar weiterhin relativ hoch, doch die laufenden Kosten sprechen aus Sicht des Beitrags für den Elektroantrieb.

    Zur Einordnung nennt die Zeitung Literpreise von 2,50 Euro für Diesel und 2,30 Euro für Benzin. Der Tankrabatt habe an der Belastung für Stimmung und Portemonnaies nur wenig geändert. Immer mehr Menschen in Deutschland und Europa entschieden sich deshalb für E-Autos.

    Genannter KraftstoffLiterpreis
    Diesel2,50 Euro
    Benzin2,30 Euro

    Zusammenfassung: Die SZ führt den Boom der Elektroautos sowohl auf hohe Kraftstoffpreise als auch auf leistungsfähigere Fahrzeuge zurück, die zunehmend für das verfügbare Budget angeboten werden.

    Caravan-live in Freiburg rückt E-Mobilität beim Reisen in den Mittelpunkt

    Bei der Messe „Caravan-live“ in Freiburg stand erstmals der Bereich „E-Mobility & Travel“ im Mittelpunkt. Wie der Schwarzwälder Bote berichtet, konnten sich Besucher dort über elektrische Mobilität im Reise- und Freizeitbereich informieren.

    Rund 18.000 Besucher kamen an vier Tagen zur Freiburger Messe. Insgesamt präsentierten 145 Aussteller, darunter etwa 60 Fahrzeugmarken, ihre Produkte, Trends und Innovationen aus der Campingwelt.

    Die Veranstalter werteten das Interesse an den Ständen als Beleg dafür, dass Nachhaltigkeit in der Camping-Community einen hohen Stellenwert erreicht hat. Neben der Elektromobilität blieb auch der Selbstausbau von Vans stark gefragt.

    Auf einer Fläche im Freigelände wurden an allen Messetagen Live-Ausbauten vorgeführt. Außerdem konnten verschiedene ausgebaute Fahrzeuge besichtigt und Informationen zu Technik, Materialien und Do-it-yourself-Tipps ausgetauscht werden.

    Die nächste Messe soll vom 30. September bis 3. Oktober 2027 stattfinden.

    VeranstaltungswertAngabe
    BesucherRund 18.000
    Aussteller145
    FahrzeugmarkenEtwa 60
    Nächster Messetermin30. September bis 3. Oktober 2027

    Zusammenfassung: Die Freiburger Caravan-live verband klassische Campingthemen mit einem neuen Schwerpunkt auf elektrischer Mobilität und zeigte, dass E-Mobilität auch im Reisebereich stärker nachgefragt wird.

    Grünendeicher setzt auf Carsharing statt Zweitwagen

    Im niedersächsischen Grünendeich wird Elektromobilität mit einem Carsharing-Modell verbunden. Das Tageblatt berichtet über Erik Meek, der seinen Zweitwagen verkauft hat und stattdessen den Dorfstromer in Steinkirchen nutzt.

    Meek ist einer von drei Dorfstromer-Paten in Steinkirchen. Zu seinen Aufgaben gehört es, dafür zu sorgen, dass das Elektroauto stets in gutem Zustand ist.

    Das Beispiel zeigt, wie ein gemeinschaftlich genutztes Elektrofahrzeug den privaten Autobestand ergänzen oder einen Zweitwagen ersetzen kann. Der vorliegende Beitrag enthält keine weiteren Angaben zu Fahrzeug, Tarif, Reichweite oder Nutzerzahlen.

    Zusammenfassung: In Steinkirchen ersetzt ein gemeinschaftlich genutztes Elektroauto für einen Nutzer den eigenen Zweitwagen; betreut wird das Angebot von drei Dorfstromer-Paten.

    Curocon aus Zwingenberg arbeitet auch mit Elektroantrieben

    Echo Online berichtet über das Unternehmen Curocon aus Zwingenberg und dessen Aktivitäten im Bereich Elektromobilität. Im Mittelpunkt steht Michael Wißbach sowie eine Schnelllade-Option am Bensheimer Bahnhof, die im Beitrag als Ausdruck der Innovationskraft des Unternehmens bezeichnet wird.

    Curocon sitzt dem Artikel zufolge seit 2019 in Zwingenberg. Der Beitrag stellt außerdem einen Zusammenhang zwischen der Unternehmensgeschichte und dem Automobilmarkt her und verweist auf die Ausrichtung auf Elektroantriebe.

    Der vorliegende Quelltext enthält allerdings zahlreiche nicht nutzbare Platzhaltertexte. Konkrete technische Daten, Stückzahlen, Preise oder weitere überprüfbare Angaben zur Schnelllade-Option werden darin nicht verlässlich genannt.

    Zusammenfassung: Curocon aus Zwingenberg wird von Echo Online als Unternehmen mit Engagement für Elektromobilität beschrieben; als Beispiel nennt der Beitrag eine Schnelllade-Option am Bensheimer Bahnhof.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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