EU lockert CO2-Vorgaben und investiert Milliarden in Elektromobilität

    07.03.2025 204 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die EU-Kommission hat einen neuen Aktionsplan für die Automobilbranche vorgestellt, der die CO2-Vorgaben ab 2025 lockern soll. Ziel ist es, den Druck auf Autohersteller zu verringern und hohe Strafen zu vermeiden, während gleichzeitig ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen zugelassen werden. Die Überprüfung des Gesetzes wird auf Herbst 2025 vorgezogen. Zudem plant die EU, 570 Millionen Euro in die Ladeinfrastruktur zu investieren, insbesondere für schwere Nutzfahrzeuge.
    Volkswagen hat den ID.Every1 präsentiert, ein Elektro-Kleinwagen, der ab 2027 für rund 20.000 Euro erhältlich sein soll. Mit diesem Modell möchte VW eine erschwingliche Alternative im Bereich der Elektromobilität bieten und sich gegen die Konkurrenz behaupten. Der ID.Every1 ist Teil der Strategie des Unternehmens, die Elektrifizierung seiner Fahrzeugpalette voranzutreiben und die Kosten für Verbraucher zu senken. Dies könnte den Zugang zu Elektrofahrzeugen für viele erleichtern.
    Experte Ferdinand Dudenhöffer fordert eine stärkere Zusammenarbeit der EU mit China im Bereich der Elektromobilität. Er betont, dass China führend in diesem Sektor ist und Europa von einer Kooperation profitieren könnte. Diese Zusammenarbeit könnte die Elektrifizierung in Europa beschleunigen und den Austausch von Technologien fördern. Ein gemeinsames Vorgehen könnte entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit Europas sein.
    In Österreich wird ab 2025 die Steuerbefreiung für Elektroautos abgeschafft, was zu jährlichen Mehreinnahmen von rund 65 Millionen Euro führen könnte. Besitzer von Elektroautos müssen mit einer durchschnittlichen Steuerbelastung von etwa 400 Euro pro Jahr rechnen. Trotz dieser neuen Regelung bleibt die Förderung für elektrische Firmenwagen bestehen, und der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird weiter vorangetrieben. Dies zeigt, dass die Unterstützung für Elektromobilität weiterhin wichtig bleibt.
    Der ZVEI hat den EU-Aktionsplan für die Automobilbranche begrüßt, warnt jedoch vor einer Abkehr von der Elektrifizierung. Der Verband betont die Bedeutung der Elektromobilität als Schlüsseltechnologie und fordert gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung. Zudem plädiert der ZVEI für günstigere Strompreise und den konsequenten Ausbau der Ladeinfrastruktur, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu sichern. Eine klare Linie in der Antriebswende ist entscheidend für die Zukunft der Branche.

    EU-Kommission plant Entlastungen für die Autobranche und Förderung der Elektromobilität

    Die EU-Kommission unter der Leitung von Ursula von der Leyen hat einen umfassenden Aktionsplan für die Automobilbranche vorgestellt. Ziel ist es, die CO2-Flottengrenzwerte ab 2025 zu lockern, sodass Autohersteller diese über einen Zeitraum von drei Jahren erreichen können. Dies soll den Druck auf die Branche verringern und mögliche Milliardenstrafen vermeiden. Gleichzeitig bleibt das Ziel bestehen, ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen zuzulassen. Die Überprüfung dieses Gesetzes wird auf Herbst 2025 vorgezogen. Zudem plant die EU, 570 Millionen Euro in die Ladeinfrastruktur zu investieren, insbesondere für schwere Nutzfahrzeuge. Weitere Maßnahmen umfassen ein „Batterie-Booster-Paket“ mit drei Milliarden Euro Förderung und die Einführung von „Social-Leasing-Programmen“ für einkommensschwache Haushalte. Quelle: ecomento.de (https://ecomento.de/2025/03/06/eu-kommission-will-autobranche-entlasten-und-e-mobilitaet-weiter-foerdern/)

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    Volkswagen präsentiert den ID.Every1 als erschwingliches Elektroauto

    Volkswagen hat den ID.Every1 vorgestellt, ein Elektro-Kleinwagen, der ab 2027 für rund 20.000 Euro erhältlich sein soll. Mit diesem Modell möchte VW eine erschwingliche Alternative im Bereich der Elektromobilität bieten und sich gegen die Konkurrenz behaupten. Der ID.Every1 ist Teil der Strategie des Unternehmens, die Elektrifizierung seiner Fahrzeugpalette voranzutreiben und gleichzeitig die Kosten für Verbraucher zu senken. Quelle: Süddeutsche Zeitung - SZ.de (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/e-mobilitaet-vw-stellt-id-every1-vor-li.3214666)

    Forderung nach EU-Kooperation mit China für Elektromobilität

    Ferdinand Dudenhöffer, ein Experte für Automobilwirtschaft, hat sich für eine stärkere Zusammenarbeit der EU mit China im Bereich der Elektromobilität ausgesprochen. Er betont, dass China in diesem Bereich führend ist und Europa von einer Kooperation profitieren könnte. Dudenhöffer sieht in der Zusammenarbeit eine Möglichkeit, die Elektrifizierung in Europa zu beschleunigen und von Chinas Fortschritten zu lernen. Quelle: n-tv NACHRICHTEN (https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Dudenhoeffer-wuenscht-sich-EU-Kooperation-mit-China-article25610097.html)

    Österreich führt Kfz-Steuer für Elektroautos ein

    In Österreich wird ab 2025 die bisherige Steuerbefreiung für Elektroautos abgeschafft. Die neue Regelung könnte laut dem Verkehrsclub ÖAMTC zu jährlichen Mehreinnahmen von rund 65 Millionen Euro führen. Besitzer von Elektroautos müssen künftig mit einer durchschnittlichen Steuerbelastung von etwa 400 Euro pro Jahr rechnen. Trotz dieser Maßnahme bleibt die Förderung für elektrische Firmenwagen bestehen, und der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird weiter vorangetrieben. Quelle: wa.de (https://www.wa.de/wirtschaft/mobilitaet-in-oesterreich-fuer-elektroautos-wird-kuenftig-kfz-steuer-faellig-93608843.html)

    ZVEI fordert klare Linie bei der Antriebswende

    Der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) hat den EU-Aktionsplan für die Automobilbranche begrüßt, warnt jedoch vor einer Abkehr von der Elektrifizierung. Der Verband betont die Bedeutung der Elektromobilität als Schlüsseltechnologie und fordert gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung. Zudem plädiert der ZVEI für günstigere Strompreise und den konsequenten Ausbau der Ladeinfrastruktur, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu sichern. Quelle: VISION mobility (https://vision-mobility.de/news/zvei-elektroindustrieverband-fordert-kurs-halten-bei-antriebswende-370779.html)

    Quellen:

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    Zusammenfassung des Artikels

    Die EU-Kommission plant Entlastungen für die Autobranche, Investitionen in Elektromobilität und Ladeinfrastruktur, während VW ein günstiges E-Auto vorstellt. Experten fordern Kooperationen mit China sowie klare Strategien zur Elektrifizierung, Österreich führt jedoch eine Kfz-Steuer für Elektroautos ein.

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