Hybridspeicher auf Baustellen: Deutliche CO2-Reduktion und hohe Kosteneinsparung

    17.08.2025 161 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die Walo Bertschinger AG in der Schweiz setzt auf innovative Hybridspeichersysteme von Atlas Copco, um Baustellen umweltfreundlicher zu gestalten. Diese Systeme kombinieren Stromerzeuger mit leistungsstarken Batteriespeichern und Photovoltaikmodulen, die bei gutem Wetter den Stand-by-Betrieb abdecken und überschüssige Energie speichern.
    Der Einsatz dieser Hybridspeicher erfolgt beim Bau eines neuen Autobahnabschnitts zwischen Thun und Spiez, wo kein konventioneller Stromanschluss verfügbar ist. Im Vergleich zu klassischen Generatoren bieten sie eine deutlich höhere Effizienz und geringere CO2-Emissionen.
    Bereits im ersten Quartal konnten 6000 Liter Diesel eingespart werden, was zeigt, dass sich die Systeme innerhalb von zwei bis drei Jahren amortisieren. Die Einsparungen können bis zu 80 bis 90 % im Vergleich zu Stand-alone-Generatoren betragen.
    Ein weiterer Vorteil ist die geringere Lärmbelastung, da der Generator seltener anspringt und die Bedienung einfach ist. Die integrierten Photovoltaikmodule erhöhen die Unabhängigkeit vom Kraftstoffbetrieb und steigern die Effizienz der Energieversorgung.
    Atlas Copco bietet zudem Schnellladestationen an, die das Laden von Elektrofahrzeugen erheblich beschleunigen. Diese Technologien zeigen, dass Hybridspeichersysteme die Zukunft der Baustellenenergieversorgung sind und einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.

    Hybridspeichersysteme revolutionieren Baustellenbetrieb: CO2-Reduktion und Kosteneinsparungen

    Die Walo Bertschinger AG in Dietikon, Schweiz, setzt auf innovative Hybridspeichersysteme von Atlas Copco, um die Energiewende auf der Baustelle voranzutreiben. Diese Systeme kombinieren klassische Stromerzeuger mit leistungsstarken Batteriespeichern und sind zusätzlich mit Photovoltaikmodulen ausgestattet. Der erzeugte Strom wird gespeichert und bedarfsgerecht abgegeben, wobei die Photovoltaikmodule bei gutem Wetter mindestens den Stand-by-Betrieb abdecken und überschüssige Energie speichern.

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    Die Hybridspeicher kommen beim Bau eines längeren Autobahnabschnitts zwischen Thun und Spiez zum Einsatz, der voraussichtlich 2027 oder 2028 fertiggestellt wird. Da große Teile der Strecke durch Wald führen und kein konventioneller Stromanschluss verfügbar ist, war die Wahl zwischen Generatoren und Hybridsystemen entscheidend. Ursprünglich war der Einsatz klassischer Stromerzeuger vorgesehen, doch deren ineffizienter Leerlaufbetrieb hätte zu erhöhtem Verschleiß, mehr Wartungsaufwand und höherem CO2-Ausstoß geführt.

    Nach ersten Kalkulationen zeigte sich das Potenzial der Hybridsysteme deutlich: Die kalkulierte Amortisationszeit liegt bei zwei bis drei Jahren. Bereits im ersten Quartal des Jahres konnten 6000 Liter Diesel eingespart werden, obwohl die Anlage kaum laufen musste. Atlas Copco gibt an, dass sich – abhängig von der Auslastung – Einsparungen von bis zu 80 bis 90 % gegenüber dem Betrieb eines Stand-alone-Stromerzeugers erzielen lassen.

    Vergleich Hybridsystem Stand-alone-Generator
    Dieseleinsparung (Q1) 6000 Liter -
    Wartungsintervall Generator Alle 500 Betriebsstunden Häufiger durch Leerlauf
    CO2-Reduktion Bis zu 80–90 % -
    Amortisationszeit 2–3 Jahre -
    Anfangsinvestition 3–4x höher Geringer

    Ein weiterer Vorteil der Hybridsysteme ist die geringere Lärmbelastung, da der Generator seltener anspringt. Die Bedienung ist einfach gehalten: Ein Knopfdruck genügt, um das System zu starten. Die Einweisung der Mitarbeiter dauert lediglich eine halbe Stunde. Die Ladeleistung ist steuerbar, sodass der Generator stets im optimalen Lastbereich läuft, was die Technik schont und die Lebensdauer erhöht.

    Die integrierte Solarstromnutzung ermöglicht es, den Stand-by-Betrieb der Energiespeicher zu decken. Bei entsprechender Fläche können externe Solarpanels angeschlossen werden, was die Unabhängigkeit vom Kraftstoffbetrieb weiter erhöht. Atlas Copco sieht in Europa großes Potenzial für diese Technologie, da klassische Dieselgeneratoren mittelfristig verschwinden werden. Besonders auf Baustellen mit variabler Leistungsabnahme sind Hybridsysteme die ideale Lösung.

    Ergänzend zu den Hybridspeichern bietet Atlas Copco Schnellladestationen der FCP-Baureihe an. Diese ermöglichen das Laden von Batterien schwerer Elektrofahrzeuge oder -maschinen mit 160 oder 240 kW Nennleistung. Das FCP 160 Modell lädt sieben Mal schneller als eine herkömmliche Wallbox und 42 Mal schneller als ein normales Wandladegerät. Das 240-kW-Modell ist sogar elf Mal schneller als die Wallbox und 63 Mal schneller als das Wandladegerät.

    • Hybridspeichersysteme senken CO2-Belastung und Betriebskosten signifikant.
    • Bis zu 80–90 % Kraftstoffeinsparung gegenüber Stand-alone-Generatoren möglich.
    • Amortisationszeit der Systeme beträgt zwei bis drei Jahre trotz höherer Anfangsinvestition.
    • Integrierte Photovoltaikmodule und Schnellladestationen erhöhen die Effizienz und Unabhängigkeit.
    "Nach nur wenigen Monaten kann ich schon sagen: Die Systeme rechnen sich eindeutig! Allein im ersten Quartal dieses Jahres haben wir bereits 6000 Liter Diesel eingespart, obwohl die Anlage kaum laufen musste", berichtet Björn Faes, Leiter Elektrotechnik bei Walo.

    Infobox:
    Die Einführung von Hybridspeichersystemen auf Baustellen ermöglicht erhebliche Einsparungen bei Kraftstoff, Wartung und CO2-Emissionen. Die Systeme amortisieren sich innerhalb von zwei bis drei Jahren und bieten durch die Kombination von Batteriespeicher, Generator und Photovoltaik eine nachhaltige und effiziente Energieversorgung für temporäre Baustellen. (Quelle: Allgemeine Bauzeitung)

    Quellen:

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