Inhaltsverzeichnis:
Mercedes-Benz: Serienfertigung für Axial-Fluss-Motor in Berlin gestartet
Mercedes-Benz hat die Großserienproduktion seines neu entwickelten Axial-Fluss-Motors im Werk Berlin-Marienfelde aufgenommen. Dieser innovative Elektromotor wird erstmals im vollelektrischen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé eingesetzt und stellt einen bedeutenden Schritt in der Industrialisierung der Elektromobilität dar. Michael Schiebe, Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz Group AG, betont die technologische Führungsstärke und operative Exzellenz, die mit diesem Projekt verbunden sind.
Die Produktion des Motors erfolgt auf einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern und umfasst 98 Prozessschritte, von denen 65 erstmals bei Mercedes-Benz zum Einsatz kommen. Die Fertigung nutzt hochpräzise Bearbeitungstechniken und automatisierte Prozesse, um die hohe Leistungsdichte des Antriebs zu gewährleisten. Der Axial-Fluss-Motor erreicht Drehzahlen von über 15.000 Umdrehungen pro Minute und könnte die Elektromobilität im Premiumsegment entscheidend voranbringen.
„Das Beherrschen der anspruchsvollen Axial-Fluss-Technologie ist eine große Chance für die deutsche und europäische Automobilindustrie.“ - Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr
Zusammenfassung: Mercedes-Benz hat die Serienfertigung des Axial-Fluss-Motors in Berlin gestartet, was einen bedeutenden Fortschritt in der Elektromobilität darstellt. Der Motor wird im neuen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé eingesetzt und nutzt innovative Fertigungstechniken.
E-Auto: Bis zu 1.000 Euro Ersparnis und kaum Reichweitenprobleme
Eine aktuelle Analyse zeigt, dass die öffentliche Ladeinfrastruktur in Deutschland bereits über 200.000 Ladepunkte verfügt, die im Durchschnitt nur zu 17 Prozent belegt sind. Dies bedeutet, dass 99 Prozent aller Pkw-Fahrten mit den Reichweiten aktueller Elektrofahrzeuge problemlos möglich sind. Die Studie, die im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland und des ACE Auto Club Europa erstellt wurde, hebt hervor, dass das Laden eines Elektrofahrzeugs in der Regel günstiger ist als das Tanken von fossilen Kraftstoffen.
Die Studie fordert jedoch auch transparente Ladepreise und ein breiteres Angebot an gebrauchten Elektrofahrzeugen, um den Umstieg auf Elektromobilität weiter zu beschleunigen. Wer zu Hause laden kann, kann jährlich bis zu 1.000 Euro sparen, was die wirtschaftlichen Vorteile der Elektromobilität unterstreicht.
Zusammenfassung: Die Analyse zeigt, dass Elektrofahrzeuge im Alltag gut nutzbar sind und erhebliche Kostenvorteile bieten. Die Ladeinfrastruktur ist ausreichend, jedoch sind transparente Preisstrukturen notwendig, um die Akzeptanz zu erhöhen.
Elektromobilität: Stadtwerke Schweinfurt laden zur Informationsveranstaltung „Laden im Mehrparteienhaus“ ein
Die Stadtwerke Schweinfurt veranstalten am 17. Juni 2026 eine kostenfreie Online-Informationsveranstaltung, die sich mit dem Thema Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern beschäftigt. Diese Veranstaltung zielt darauf ab, Wohnungseigentümern und anderen Interessierten einen Überblick über die Fördermöglichkeiten des Bundesministeriums für Verkehr zu geben, die den Aufbau von Ladeinfrastruktur in und an bestehenden Mehrparteienhäusern unterstützen.
Mit rund 20 Millionen Wohnungen in Mehrparteienhäusern und 9 Millionen zugehörigen Stellplätzen in Deutschland bietet das Förderprogramm erhebliches Potenzial. Die Stadtwerke werden die wesentlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen erläutern, die für die Umsetzung von Ladeinfrastruktur erforderlich sind.
Zusammenfassung: Die Stadtwerke Schweinfurt bieten eine Informationsveranstaltung zur Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern an, um Eigentümern und Interessierten die Fördermöglichkeiten des Bundes näherzubringen.
Elektromobilität: Zwischen Interesse und Vorbehalt
Laut dem DAT Report 2026 können sich rund 40 Prozent der Pkw-Halter vorstellen, ein rein batterieelektrisches Fahrzeug zu fahren. Trotz eines gestiegenen Interesses bleiben viele skeptisch, insbesondere aufgrund von Bedenken hinsichtlich Kosten, Batterie und Reichweite. Die persönliche Erfahrung mit E-Autos spielt eine entscheidende Rolle für die Bereitschaft zum Umstieg, wobei über die Hälfte der E-Auto-Fahrer den Wechsel befürworten.
Die Studie zeigt auch, dass viele Pkw-Halter Bedenken hinsichtlich der praktischen Nutzung haben, insbesondere in Bezug auf die Reichweite und die Kosten für Reparaturen. Gleichzeitig sind 80 Prozent der BEV-Besitzer mit ihren Fahrzeugen zufrieden und schätzen die ruhige und leise Fahrt.
Zusammenfassung: Der DAT Report 2026 zeigt ein wachsendes Interesse an Elektromobilität, jedoch bestehen weiterhin Vorbehalte, die vor allem durch persönliche Erfahrungen und Bedenken hinsichtlich der Kosten geprägt sind.
Mercedes-Benz Trucks: eActros 600 startet als Expeditions-Lkw
Der batterieelektrische eActros 600 von Mercedes-Benz Trucks wird im Herbst 2026 zu einer Weltreise durch mehr als 35 Länder aufbrechen. Auf der Offroad- und Erlebnismesse Abenteuer Allrad wurde das Fahrzeug erstmals präsentiert. Der eActros 600 wurde speziell für den Expeditionseinsatz umgebaut und erhält eine zusätzliche Lade- und Offroad-Ausstattung.
Die geplante Route umfasst rund 45.000 Kilometer und soll mit maximal 80 Ladevorgängen durchgeführt werden. Dies wäre die erste Weltumrundung mit einem rein batterieelektrisch angetriebenen Lkw, was die Praxistauglichkeit von Elektromobilität im Fernverkehr demonstrieren soll.
Zusammenfassung: Der eActros 600 von Mercedes-Benz Trucks wird als Expeditions-Lkw für eine Weltreise umgebaut, um die Praxistauglichkeit von batterieelektrischen Lkw im Fernverkehr zu testen.
Quellen:
- Elektromobilität | Rabatte für Elektroautos sinken
- Mercedes-Benz: Serienfertigung für Axial-Fluss-Motor in Berlin gestartet
- E-Auto: Bis zu 1.000 Euro Ersparnis und kaum Reichweitenprobleme
- Elektromobilität: Stadtwerke Schweinfurt laden zur Informationsveranstaltung „Laden im Mehrparteienhaus“ ein
- Elektromobilität: Zwischen Interesse und Vorbehalt
- Mercedes-Benz Trucks: eActros 600 startet als Expeditions-Lkw
- Frust bei E-Auto-Fahrern: Schnittstelle für Drittanbieter weg – VW arbeitet dran
- Lithium-Luft-Akkus: CATL glaubt an E-Autos mit 1.600 km Reichweite
- Norwegen hat den Verbrenner besiegt – und entdeckt nun die Kosten dafür
- 24 Elektroautos im Reichweiten-Test: BMW iX3 überzeugt in Norwegen
- China verschärft Regeln für E-Autos mit Range Extender
- „Wir dachten, E-Autos seien die Zukunft”: Nächster Hersteller kehrt zum Verbrenner zurück
- Fotostrecke: IAA TRANSPORTATION 2026: Messe rückt Ladeinfrastruktur, Wasserstoff und KI in den Fokus
- Ausbau der Ladeinfrastruktur: Fokus verschiebt sich auf Schnelllader
- Elmi Power flexibilisiert das Depotladen
- KMU-Förderung für Lkw-Lader nach gut sechs Stunden ausgeschöpft
- Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus
- Bayern nimmt Förderung von Ladeinfrastruktur wieder auf
- Solidion Technology: Sieben neue US-Patente stärken Portfolio für Batterietechnologie
- Kann man ein E-Auto bei zu geringer Reichweite reklamieren? Das hat ein Gericht entschieden
- Über 5 Meter lang, unter 35.000 Euro: XXL-SUV verblüfft mit 1.585 km Reichweite
- Schwere Lkw | Das Hola-Netz für E-Lkw wächst weiter
- Netze BW startet Reallabor für netzdienliches E-Lkw-Laden
- Baden-Württemberg baut Schnellladenetz für E-Lkw aus
- Thüga-Konsortium baut 14 Schnellladeparks für E-Lkw im Ländle
- Lidl Niederlande: E-Lkw beliefern ab 2027 alle Filialen
- Sany startet Auslieferung von Elektro-Fernstrecken-Lkw in Deutschland













