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Neue E-Auto-Förderung: Bis zu 6.000 Euro für Käufer
Ab Mai 2026 können Käufer von Elektroautos und Plug-in-Hybriden eine neue staatliche Förderung beantragen, die rückwirkend zum 1. Januar 2026 gilt. Die Prämien variieren je nach Fahrzeugtyp und persönlicher Situation und liegen zwischen 1.500 und 6.000 Euro. Diese Maßnahme soll den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität unterstützen und ist Teil eines Programms mit einem Gesamtvolumen von drei Milliarden Euro, das bis 2029 bis zu 800.000 Fahrzeuge fördern soll. (Quelle: MDR)
„Die neuen Zahlen aus dem März machen wirklich Laune“, sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider.
Die Förderung ist für Privathaushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 80.000 Euro vorgesehen. Für Haushalte mit einem Einkommen von maximal 60.000 Euro erhöht sich die Prämie auf 4.000 Euro, während Haushalte mit einem Einkommen unter 45.000 Euro bis zu 5.000 Euro erhalten können. Ein Kinder-Bonus von 500 Euro pro Kind kann ebenfalls beantragt werden, wobei maximal zwei Kinder berücksichtigt werden. (Quelle: FOCUS online)
Die Antragstellung erfolgt über ein digitales Portal, für das eine Identifizierung über BundID erforderlich ist. Die notwendigen Unterlagen, wie Einkommenssteuerbescheide und gegebenenfalls Kindergeldnachweise, müssen bereitgestellt werden. (Quelle: MDR)
Volkswagen: Rückbesinnung auf Vertrautheit in der E-Mobilität
Martin Sander, der Marketing- und Vertriebsvorstand von Volkswagen, betont die Notwendigkeit, bei der Entwicklung neuer Elektrofahrzeuge auf vertraute Bedienkonzepte zurückzugreifen. Er kritisiert, dass nicht alles, was neu ist, automatisch besser ist, und verweist auf die Bedeutung von Solidität und Benutzerfreundlichkeit. (Quelle: ecomento.de)
Volkswagen plant, mit neuen Modellen wie dem ID. Polo und ID. Cross in Preissegmente vorzustoßen, die für Elektrofahrzeuge bisher nicht erschlossen waren. Die Preise sollen ab 25.000 Euro beginnen, um mehr Kunden den Einstieg in die Elektromobilität zu ermöglichen. (Quelle: ecomento.de)
Die staatliche Förderung für Elektroautos wird als entscheidend für die Nachfrage angesehen, auch wenn die digitale Plattform für die Antragstellung noch nicht vollständig verfügbar ist. Sander erwartet, dass die Klarheit über die Details der Förderung einen positiven Einfluss auf die Verkaufszahlen haben wird. (Quelle: ecomento.de)
Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mitteldeutschland
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Mitteldeutschland schreitet voran. Im Oktober 2025 gab es bundesweit knapp 180.000 öffentliche Ladepunkte, darunter etwa 44.250 Schnellladepunkte. Thüringen und Sachsen schneiden hierbei besonders gut ab, mit 11,7 und 12 Fahrzeugen pro Ladepunkt. (Quelle: MDR)
Die Bundesregierung hat zudem ein Förderprogramm für Ladesäulen an Mehrfamilienhäusern gestartet, das eine Förderung von bis zu 2.000 Euro pro Ladepunkt vorsieht. Dies soll insbesondere Bewohnern von Mehrfamilienhäusern helfen, die oft keine Möglichkeit haben, Elektroautos zu Hause zu laden. (Quelle: MDR)
Quellen:
- Bis zu 6.000 Euro Förderung: So kann die neue Prämie für E-Autos beantragt werden
- "Zahlen machen Laune": E-Auto-Förderung wirkt vor Start
- VW-Vertriebsvorstand Sander: "Die Tonalität in der Diskussion über E-Mobilität ist nicht richtig"
- 500 Millionen Euro für E-Mobilität: Kommt nun der Ladesäulen-Boom in Schönebeck?
- E-Mobilität: Experten klären über Vorurteile und Vorteile auf
- Es hat Tesla vom Thron gestoßen: Das ist jetzt das beliebteste E-Auto in Deutschland
















