Öffentliche Ladesäulen stärker genutzt – Preise bleiben uneinheitlich

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    10.10.2026 11 mal gelesen 0 Kommentare
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    Öffentliche Ladesäulen werden in Deutschland deutlich stärker genutzt. Vattenfall meldet seit Jahresbeginn bereits rund zwei Drittel mehr geladene Strommenge als im gesamten Vorjahr. Auch EWE, E.ON und Aral verzeichnen steigende Nachfrage.
    Trotz des Wachstums bleibt eine flächendeckende Überlastung aus: Im Schnitt waren nur etwa zwölf Prozent der öffentlichen Ladepunkte gleichzeitig belegt. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur wächst damit weiterhin schneller als die Zahl der reinen Elektroautos.
    Für E-Auto-Fahrer bleibt der Preisvergleich kompliziert. Je nach Anbieter, Tarif und Roaming können die Kosten von rund 35 bis 56 Cent pro Kilowattstunde bis hin zu 1,79 Euro reichen. Zusätzlich können Grundgebühren oder Blockiergebühren anfallen.
    Konkrete Erfahrungswerte zeigen, wie stark die Kosten schwanken: Ein Hyundai Ioniq 6 soll bei 51 Cent pro Kilowattstunde etwa acht Euro pro 100 Kilometer benötigen. In einem anderen Beispiel kosteten 1.200 Kilometer inklusive Abo und Aktionspreis insgesamt 89,51 Euro.
    Die Entwicklung zeigt: Öffentliches Laden wird wichtiger, aber mehr Transparenz bleibt nötig. Die tatsächlichen Kosten hängen von Verbrauch, Anbieter, Tarif und Aktionen ab. Parallel erweitert DAF sein Angebot an Elektro-Lkw für den Wechselbrückenverkehr.

    Öffentliche Ladesäulen werden stärker genutzt

    Die Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur in Deutschland melden eine steigende Auslastung. Nach einem Bericht von Caschys Blog führt Vattenfall an den eigenen Säulen hierzulande seit Jahresbeginn bereits rund zwei Drittel mehr geladene Strommenge aus als im gesamten Vorjahr.

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    Als Gründe werden neben gestiegenen Kraftstoffpreisen vor allem der kontinuierliche Ausbau der Ladeinfrastruktur und die steigenden Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen genannt. EnBW, nach Ladepunkten der größte Betreiber im Land, spricht von einer generell sehr guten Entwicklung, nennt aber mit Blick auf den Wettbewerb keine konkreten Zahlen.

    Auch E.ON und Aral verzeichnen laut dpa-Berichten einen kontinuierlichen Zuwachs. Der Energieversorger EWE meldet, dass seine Ladepunkte im Schnitt um rund 30 Prozent stärker ausgelastet sind als noch im letzten Jahr.

    Eine flächendeckende Überlastung ist den Angaben zufolge dennoch nicht erkennbar. Laut dem E-Mobilitätsmonitor des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft waren im Schnitt gerade einmal zwölf Prozent der öffentlichen Ladepunkte gleichzeitig belegt.

    Caschys Blog weist außerdem darauf hin, dass eine Ladesäule mehrere Ladepunkte umfassen kann. An einem Ladepunkt kann jeweils nur ein Fahrzeug zur gleichen Zeit Strom laden.

    „Der Ausbau des Ladeangebots wächst unterm Strich also immer noch schneller als die reine Zahl der reinen Stromer auf den Straßen.“

    Zusammenfassung: Vattenfall meldet seit Jahresbeginn rund zwei Drittel mehr geladene Strommenge als im gesamten Vorjahr. Bei EWE sind die Ladepunkte im Schnitt um rund 30 Prozent stärker ausgelastet, während im Durchschnitt zwölf Prozent der öffentlichen Ladepunkte gleichzeitig belegt waren. Quelle: Caschys Blog.

    Ladepreise und Transparenz sorgen für Diskussionen

    Im Zusammenhang mit der höheren Nutzung öffentlicher Ladepunkte wird auch über die Preisgestaltung diskutiert. In der Kommentardiskussion bei Caschys Blog werden unterschiedliche Tarife, Roaming-Preise und mögliche Blockiergebühren als Gründe genannt, warum öffentliches Laden aus Sicht einiger Nutzer schwer vergleichbar ist.

    In einem Kommentar werden für EnBW verschiedene Tarife aufgeführt: Der Ladetarif S wird für Nichtkunden mit 0,- EUR Grundgebühr und 56 cent je kWh genannt. Für den Ladetarif M werden 5,99 EUR Grundgebühr und 46 cent je kWh, für den Ladetarif L 11,99 EUR Grundgebühr und 39 cent je kWh angegeben.

    Für EnBW-Kunden nennt der Kommentar im Ladetarif S 0,- EUR Grundgebühr und 50 cent je kWh. Beim Ladetarif M werden 5,99 EUR Grundgebühr und 41 cent je kWh genannt, beim Ladetarif L 11,99 EUR Grundgebühr und 35 cent je kWh.

    TarifNichtkundeEnBW-Kunde
    Ladetarif S0,- EUR Grundgebühr, 56 cent je kWh0,- EUR Grundgebühr, 50 cent je kWh
    Ladetarif M5,99 EUR Grundgebühr, 46 cent je kWh5,99 EUR Grundgebühr, 41 cent je kWh
    Ladetarif L11,99 EUR Grundgebühr, 39 cent je kWh11,99 EUR Grundgebühr, 35 cent je kWh

    Für das Laden bei anderen Betreibern werden in der Diskussion Preise zwischen 79 cent und bis zu 1,79 EUR je kWh genannt. Zusätzlich könne eine Blockiergebühr anfallen. Als zentrales Problem wird die fehlende Preistransparenz vor Beginn des Ladevorgangs bezeichnet.

    Andere Nutzer berichten zugleich von günstigeren Ladeoptionen. Genannt werden bei Tesla 38cent zwischen 9-23 Uhr und 22cent zwischen 23-9 Uhr sowie 25 Cent beim Laden bei den Eltern. Ein weiterer Erfahrungsbericht nennt 34 statt der 39 Cent je kWh während einer Aktion.

    Zusammenfassung: Die Diskussion zeigt eine große Spannweite bei Grundgebühren und Preisen je kWh. Genannt werden unter anderem 35 cent je kWh, 56 cent je kWh sowie Preise zwischen 79 cent und bis zu 1,79 EUR je kWh. Quelle: Caschys Blog.

    Beispiele zu den Kosten des elektrischen Fahrens

    In der Kommentardiskussion werden mehrere konkrete Beispiele zur Kostenentwicklung beim Laden genannt. Ein Hyundai Ioniq 6 Allrad soll im bayerischen Wald 16 kWh verbrauchen; bei 51 Cent am Schnelllader an einer EnBW-Ladesäule werden dafür ca 8€ pro 100km genannt.

    Ein weiterer Bericht beschreibt eine vierwöchige Nutzung eines EnBW-Abos für 11,99 EUR pro Monat. Bei einem Aktionspreis von 34 statt der 39 Cent je kWh, rund 1.200 km Fahrleistung und einem Verbrauch von 19 kWh je 100 km seien 77,52 EUR fürs Laden und 11,99 EUR Grundgebühr angefallen, insgesamt 89,51 EUR.

    BeispielAngabe
    Hyundai Ioniq 6 Allrad16 kWh, 51 Cent, ca 8€ pro 100km
    EnBW-Abo4 Wochen, 11,99 EUR Grundgebühr, 34 statt der 39 Cent je kWh
    Fahrleistung im EnBW-Beispiel1.200 km, 19 kWh je 100 km, 77,52 EUR fürs Laden, insgesamt 89,51 EUR
    Norwegen-Fahrt mit EV32600 km für 111,99, davon 100 Euro Ladekosten und 11,99 für das Ionity-Abo

    Ein anderer Nutzer berichtet von einer Fahrt mit einem EV3 in Norwegen. Für 2600 km seien 100 Euro Ladekosten und 11,99 für das Ionity-Abo angefallen, insgesamt 111,99. Dabei sei die Strecke auch über Höhen von über 1000m geführt worden.

    Die Erfahrungsberichte stellen außerdem unterschiedliche Verbrauchswerte gegenüber. In der Diskussion werden 18 kWh / 100 km, 19 kWh je 100 km und 20 kWh auf 100 km genannt; zugleich wird darauf hingewiesen, dass viele batterieelektrische Fahrzeuge deutlich über 18 kWh / 100 km liegen können.

    Zusammenfassung: Die genannten Beispiele reichen von ca 8€ pro 100km bis zu 111,99 für 2600 km inklusive Ionity-Abo. Die tatsächlichen Kosten hängen laut den Berichten vom Verbrauch, vom Tarif, vom Ladeanbieter und von möglichen Aktionen ab. Quelle: Caschys Blog.

    DAF erweitert Elektro-Lkw-Angebot für den Wechselbrückenverkehr

    DAF erweitert sein Angebot an Elektro-Lkw für den Wechselbrückenverkehr. Das berichtet Logistra.de in einer Fotostrecke.

    Der Beitrag ist den Bereichen Nutzfahrzeuge, Fuhrpark und Flottenmanagement sowie Nutzfahrzeug-Technik und -Komponenten zugeordnet. Weitere technische Daten oder konkrete Fahrzeugwerte sind im vorliegenden Quelltext nicht nutzbar enthalten.

    Zusammenfassung: DAF baut laut Logistra.de das Elektro-Lkw-Angebot für den Wechselbrückenverkehr aus. Quelle: Logistra.de.

    Quellen:

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