Reifenwechsel, Winterreifen und Rückruf: Die AUTO-BILD-Themen der Woche

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    08.10.2026 8 mal gelesen 0 Kommentare
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    Der Reifenwechsel steht an: AUTO BILD erklärt, warum Aufziehen und Auswuchten besser Fachleute übernehmen. Sie prüfen außerdem Luftdruck, Reifen, Radbefestigung und das passende Anzugsdrehmoment. Die Kosten hängen unter anderem von Fahrzeug, Reifengröße, Arbeitsaufwand und Region ab.
    Wer selbst wechselt, braucht einen ebenen Untergrund, sichere Unterstellpunkte und einen Drehmomentschlüssel. Danach sollten Luftdruck und bei Fahrzeugen mit RDKS auch eine mögliche Kalibrierung kontrolliert werden. Bei Schnee können Sommerreifen den Bremsweg deutlich verlängern, während Winterreifen mit Lamellen mehr Halt bieten.
    Beim Kauf zählen nicht nur Preis und Marke, sondern auch Bremsleistung, Nasshaftung, Schneeeigenschaften, Aquaplaning, Verschleiß und Geräuschentwicklung. Das Mindestprofil beträgt 1,6 Millimeter, doch Winterreifen sollten wegen nachlassender Wintereigenschaften früher ersetzt werden. Auch Alter, Größe, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex und Produktionsdatum sind entscheidend.
    AUTO BILD vergleicht günstige Reifen aus China mit Premiumprodukten und zeigt, warum unabhängige Tests wichtiger sind als Werbeversprechen. ATU bringt mit dem Norauto Wintersys 2 einen Winterreifen mit 14-tägigem Probefahren, dessen Bedingungen genau geprüft werden sollten. Kurios sind Glasräder als Experiment, während ein spezieller Pirelli P Zero im Brabus Bodo Cabriolet bis zu 1000 PS und 360 km/h bewältigen muss.
    Zusätzlich geht es um einen möglichen Volkswagen-Rückruf: Eine korrodierende Schraube am Lenkgetriebe könnte nahezu eine Million Fahrzeuge in Deutschland betreffen. Halter sollten die Betroffenheit prüfen und Rückrufarbeiten nur bei autorisierten Werkstätten durchführen lassen. Außerdem stellt AUTO BILD sechs 80er-Jahre-Klassiker mit möglichem Wertzuwachs bis 2030 vor, warnt aber vor Reparaturkosten und spekulativen Prognosen.

    Dieser Artikel fasst aktuelle Twitter-Posts und die dahinterstehenden AUTO-BILD-Beiträge vom 6. bis 8. Oktober 2026 zusammen. Im Mittelpunkt steht der saisonale Reifenwechsel – von Kosten und Sicherheit bis zu neuen Produkten und außergewöhnlichen Reifenkonstruktionen.

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    Zum Beginn der kalten Jahreszeit rückt die Reifenwahl wieder in den Fokus. AUTO BILD erklärt im Beitrag „Das kostet der Reifenwechsel“, dass das Aufziehen und Auswuchten von Reifen besser einem Fachbetrieb überlassen werden sollte. Beim Auswuchten werden kleine Gewichte am Rad angebracht, damit es sich ohne störende Vibrationen dreht. Zusätzlich prüfen Fachleute unter anderem den Luftdruck, den Zustand der Reifen und die korrekte Befestigung der Räder. Die konkreten Kosten hängen vom Fahrzeug, der Reifengröße, dem Arbeitsumfang und der Region ab. Die Informationen stammen von AUTO BILD.

    Wer den Radwechsel selbst erledigt, muss laut AUTO BILD mehr beachten als Wagenheber und Radkreuz. Wichtig sind ein sicherer, ebener Untergrund, geeignete Unterstellpunkte und das vom Fahrzeughersteller vorgeschriebene Anzugsdrehmoment. Dieses wird mit einem Drehmomentschlüssel kontrolliert und verhindert sowohl lockere Radschrauben als auch Schäden durch Überlastung. Nach dem Wechsel sollte der Reifendruck geprüft werden. Fahrzeuge mit RDKS, also einem Reifendruckkontrollsystem, können außerdem eine Rücksetzung oder Kalibrierung benötigen. AUTO BILD beschreibt diese Arbeitsschritte in seiner Anleitung zum Reifenwechsel.

    Bei Schnee und Eis ist die Sicherheitsfrage besonders kritisch. AUTO BILD warnt, dass Sommerreifen im Schnee einen deutlich längeren Bremsweg verursachen können – in dem Beitrag ist von einer möglichen Verdoppelung die Rede. Sommerreifen sind bei niedrigen Temperaturen und winterlicher Fahrbahn nicht auf die gleiche Gummimischung und Profilgestaltung ausgelegt wie Winterreifen. Winterreifen besitzen typischerweise feinere Einschnitte, sogenannte Lamellen, die auf Schnee zusätzlichen Halt ermöglichen. In Deutschland gilt bei winterlichen Straßenverhältnissen eine situative Winterreifenpflicht. AUTO BILD betont zugleich, dass auch Winterreifen bei großer Hitze Nachteile haben können.

    Für den Kauf empfiehlt AUTO BILD, nicht nur auf den Preis zu achten. Entscheidend sind unter anderem Bremsleistung auf nasser und trockener Fahrbahn, Haftung auf Schnee, Aquaplaning-Eigenschaften, Verschleiß und Geräuschentwicklung. Das gesetzliche Mindestprofil liegt bei 1,6 Millimetern; für Winterreifen wird häufig ein deutlich früherer Austausch empfohlen, weil die Wintereigenschaften bei geringer Profiltiefe nachlassen. Auch das Reifenalter spielt eine Rolle: Gummi altert durch Zeit, Wärme, UV-Strahlung und Lagerung. AUTO BILD erklärt, worauf Käufer bei Größe, Geschwindigkeitsindex, Tragfähigkeit und dem Produktionsdatum achten sollten.

    Ein weiterer AUTO-BILD-Beitrag vergleicht günstige Reifenmarken aus China mit Produkten etablierter Premiumhersteller wie Continental, Michelin, Pirelli und Bridgestone. Marken wie Linglong, Goodride, Westlake, Giti oder Tracmax können online deutlich günstiger angeboten werden. Der Preis allein sagt jedoch nichts über die Sicherheitsreserven aus. Gerade bei Notbremsungen auf nasser oder winterlicher Fahrbahn können Unterschiede bei Haftung und Bremsweg entscheidend sein. Der Beitrag ordnet die Ergebnisse eines AUTO-BILD-Tests ein und zeigt, warum unabhängige Reifentests für die Kaufentscheidung wichtiger sind als Werbeversprechen.

    Mit dem Norauto Wintersys 2 stellt ATU nach Angaben von AUTO BILD einen neuen Winterreifen seiner Eigenmarke vor. Eine Besonderheit ist das angekündigte 14-tägige Probefahren. Für Käufer kann eine solche Regelung das Risiko reduzieren, die genauen Bedingungen sollten jedoch vor dem Kauf geprüft werden – etwa mögliche Kilometergrenzen, Montagekosten oder Ausschlüsse. Ob der Reifen im Alltag überzeugt, hängt letztlich von den Testergebnissen bei Nässe, Schnee und trockener Fahrbahn ab.

    Für Aufmerksamkeit sorgt außerdem ein Video über ein Auto mit Glasrädern. AUTO BILD zeigt den ungewöhnlichen Umbau, der vor allem als Experiment und Blickfang zu verstehen ist. Für den normalen Straßenverkehr wären transparente Räder aus Glas wegen Belastbarkeit, Bruchrisiko und fehlender sicherheitsrelevanter Reifeneigenschaften keine praktikable Lösung. Ein zugelassener Fahrzeugreifen muss hohe Kräfte beim Bremsen, Beschleunigen und in Kurven aufnehmen und zugleich zuverlässig mit der Felge verbunden bleiben.

    Am anderen Ende des Leistungsspektrums steht ein eigens entwickelter Pirelli P Zero für das Brabus Bodo Cabriolet. Laut AUTO BILD muss der Reifen mit bis zu 1000 PS, 1200 Newtonmetern Drehmoment und einer Höchstgeschwindigkeit von 360 km/h umgehen können. Das Newtonmeter ist die Einheit für Drehmoment, also die Kraft, mit der der Motor die Räder antreibt. Bei einem solchen Fahrzeug müssen Reifen, Felgen, Fahrwerk und Bremsen nicht nur hohe Geschwindigkeiten, sondern auch enorme Antriebskräfte sicher übertragen.

    Neben Reifenthemen berichtet AUTO BILD über einen großen Volkswagen-Rückruf. Eine korrodierende Schraube am Lenkgetriebe könnte laut dem Beitrag nahezu eine Million Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns in Deutschland betreffen. Das Lenkgetriebe überträgt die Bewegung des Lenkrads auf die Räder; ein Problem an dieser Stelle kann deshalb die Lenkbarkeit und damit die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Halter sollten prüfen, ob ihr Fahrzeug betroffen ist, und Rückrufmaßnahmen ausschließlich über autorisierte Werkstätten durchführen lassen. AUTO BILD verweist zudem darauf, dass bei manchen Fahrzeugen möglicherweise mehr als ein Werkstattbesuch erforderlich sein könnte.

    Schließlich stellt AUTO BILD sechs ungewöhnliche Fahrzeuge aus den 1980er-Jahren vor, die bis 2030 an Wert gewinnen könnten. Bei solchen Klassikern bestimmen nicht nur Seltenheit und Design den Preis. Entscheidend sind auch Originalität, Wartungshistorie, Rostfreiheit, Ersatzteilversorgung und der technische Zustand. Ein vermeintliches Schnäppchen kann wegen versteckter Reparaturkosten schnell teuer werden. Die Wertprognose bleibt zudem eine Einschätzung und keine Garantie für eine tatsächliche Preissteigerung.

    Nun folgen die Quellen:

    AUTO BILD: Das kostet der Reifenwechsel
    AUTO BILD: Was taugen Billigreifen aus China im AUTO BILD-Test?
    AUTO BILD: Dieser Winterreifen darf 14 Tage ausprobiert werden
    AUTO BILD: Doppelter Bremsweg! So gefährlich sind Sommerreifen im Schnee
    AUTO BILD: Kann das gut gehen? Dieses Auto hat Glasräder!
    AUTO BILD: Der passende Winterreifen für mein Auto
    AUTO BILD: So klappt der Reifenwechsel auch zu Hause
    AUTO BILD: Dieser Reifen muss mit 1000 PS und 1200 Nm klarkommen
    AUTO BILD: Elf Jahre lang verbaut: Jetzt wird diese Schraube zum VW-Problem
    AUTO BILD: Sechs Modelle, die künftig an Wert gewinnen

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