Rennteams testen nachhaltige Kraftstoffe beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

    17.05.2026 19 mal gelesen 0 Kommentare
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    Am 16. Mai 2026 haben beim ADAC RAVENOL 24h-Rennen auf dem Nürburgring mehrere Rennteams alternative Kraftstoffe getestet. Max Kruse Racing und Griesemann Motorsport zeigten, wie umweltschonende Antriebe unter extremen Bedingungen funktionieren können.
    Max Kruse Racing setzte auf eine innovative Kraftstoffmischung, die zu 60 Prozent aus nachhaltigen Reststoffen besteht. Benjamin Leuchter, Mitbegründer des Teams, betont, dass ein Mix aus Elektromobilität und alternativen Kraftstoffen entscheidend für die Erreichung von Klimazielen ist.
    Der getestete Kraftstoff hat einen Oktanwert von 103 und kann ohne Modifikationen in vielen Fahrzeugen der VW-Gruppe ab Baujahr 2015 verwendet werden. Max Kruse Racing strebt eine vollständige Umstellung auf regenerative Energieträger an, um nachhaltig zu starten.
    Griesemann Motorsport hingegen setzt auf synthetisch hergestellte eFuels, die auf eMethanol aus grünem Wasserstoff basieren. Teamchef Björn Griesemann sieht diese Technologie als wichtige Lösung für nicht elektrifizierbare Transportsektoren.
    Die Tests beim 24h-Rennen sind ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität. Die Kombination aus Elektromobilität und alternativen Kraftstoffen könnte entscheidend für die Zukunft der Automobilindustrie sein.

    Rennteams testen alternative Kraftstoffe beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

    Am Samstag, den 16. Mai 2026, haben mehrere Motorsportteams beim ADAC RAVENOL 24h-Rennen auf dem Nürburgring alternative Kraftstoffe unter extremen Bedingungen getestet. Die Teams Max Kruse Racing und Griesemann Motorsport setzten dabei auf Biofuels sowie eFuels, um die Leistungsfähigkeit umweltschonender Antriebe zu demonstrieren.

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    Das Team Max Kruse Racing trat mit zwei Audi R8 LMS GT3 Evo II in der AT-Klasse an und verwendete eine von Volkswagen und Shell entwickelte Kraftstoffmischung, die zu 60 Prozent aus nachhaltigen Reststoffen und zu 40 Prozent aus herkömmlichen Komponenten besteht. Benjamin Leuchter, Mitbegründer von Max Kruse Racing, betonte die Relevanz dieser Technologie für die gesamte Automobilbranche und verwies auf das Erreichen von Klimazielen durch einen Technologiemix.

    "Die Autoindustrie ist sich einig: Klimaziele erreichen wir nur durch einen Mix aus Elektromobilität und alternativen Kraftstoffen", erklärt Benjamin Leuchter.

    Der verwendete Kraftstoff hat einen Oktanwert von 103 und ist als sogenannter Drop-in-Kraftstoff ohne Modifikationen für die meisten Konzernfahrzeuge ab dem Baujahr 2015 geeignet. Leuchter fügte hinzu: "Unser Kraftstoff ist ein sogenannter ‚Drop-in‘-Kraftstoff. Er könnte theoretisch in jedem Fahrzeug der VW-Gruppe ab Baujahr 2015 genutzt werden und beweist mit 103 Oktan: Nachhaltigkeit schließt Performance nicht aus."

    Das Team strebt eine vollständige Umstellung auf regenerative Energieträger an, um langfristig mit vollständig nachhaltigen Kraftstoffen zu starten. Max Kruse, Mitbegründer von Max Kruse Racing, äußerte sich optimistisch über die Platzierung seines Teams im vorderen Drittel des Rennens, trotz starker Konkurrenz in der GT3-Kategorie.

    Parallel dazu setzte Griesemann Motorsport bei einem Porsche 911 GT3 Cup MR auf synthetisch hergestellte eFuels, die auf eMethanol aus grünem Wasserstoff und CO2 basieren. Diese Kraftstoffvariante wird im DeCarTrans-Projekt an der TU Bergakademie Freiberg mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr erforscht. Teamchef Björn Griesemann sieht in der synthetischen Variante eine essenzielle Lösung für Transportsektoren, die nicht elektrifiziert werden können.

    "Ein Containerschiff kann nicht mit Batterien fahren, es würde sinken. Ein Flugzeug würde nicht abheben", erklärt Björn Griesemann.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Tests der alternativen Kraftstoffe beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität darstellen. Die Kombination aus Elektromobilität und alternativen Kraftstoffen könnte entscheidend für die Erreichung der Klimaziele in der Automobilindustrie sein.

    Wichtigste Erkenntnisse:

    • Max Kruse Racing testete eine Kraftstoffmischung aus 60% nachhaltigen Reststoffen und 40% herkömmlichen Komponenten.
    • Der Kraftstoff hat einen Oktanwert von 103 und ist als Drop-in-Kraftstoff für Fahrzeuge ab Baujahr 2015 geeignet.
    • Griesemann Motorsport setzt auf synthetisch hergestellte eFuels, die auf eMethanol basieren.

    Quelle: AsatuNews.co.id

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    Zusammenfassung des Artikels

    Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring testeten Teams alternative Kraftstoffe wie Biofuels und eFuels, um nachhaltige Mobilität und Klimaziele in der Automobilindustrie zu fördern. Max Kruse Racing nutzte eine innovative Kraftstoffmischung, während Griesemann Motorsport synthetische eFuels erforschte.

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