Dieser Artikel basiert auf aktuellen Twitter-Posts und den darin aufgegriffenen Berichten.
Die Freigabe von Teslas Fahrassistenten „FSD (überwacht)“ in der Europäischen Union rückt nach Informationen von Auto Bild näher. Bundesverkehrsminister Bilger setzt sich demnach für eine EU-weite Zulassung des Systems ein. In sieben EU-Ländern soll Tesla bereits die Genehmigung erhalten haben, den Assistenten unter Aufsicht des Fahrers anzubieten.
„FSD (überwacht)“ steht für „Full Self-Driving (Supervised)“. Trotz des Namens handelt es sich nicht um vollständig autonomes Fahren: Der Fahrer muss die Verkehrssituation dauerhaft beobachten, jederzeit eingreifen können und bleibt für das Fahrzeug verantwortlich. Das System unterstützt je nach Freigabe unter anderem beim Lenken, Beschleunigen, Bremsen und bei Fahrmanövern.
Eine EU-weite Genehmigung wäre für Tesla ein wichtiger Schritt. Automatisierte Fahrfunktionen unterliegen in Europa jedoch umfangreichen technischen und rechtlichen Vorgaben. Entscheidend ist insbesondere, unter welchen Bedingungen ein Fahrzeug bestimmte Fahraufgaben übernehmen darf und wie die Verantwortung zwischen Fahrer, Hersteller und Zulassungsbehörden verteilt wird.
Parallel dazu berichtet Auto Bild über ein ungewöhnliches Audi-Patent für künftige Elektromodelle. Um Elektroautos emotionaler und erlebnisreicher wirken zu lassen, könnte Audi demnach künstliche Fahreindrücke integrieren. Dazu zählt offenbar ein simuliertes „Turboloch“: Beim Beschleunigen würde die Leistungsabgabe kurz verzögert, bevor ein stärkerer Schub einsetzt.
Ein Turboloch bezeichnet traditionell die kurze Verzögerung bei Fahrzeugen mit Abgasturbolader, bevor der Lader ausreichend Druck aufgebaut hat. Elektroautos benötigen diese Verzögerung technisch normalerweise nicht, weil Elektromotoren ihr Drehmoment unmittelbar bereitstellen. Audi könnte den Effekt daher gezielt als künstliche Klang-, Vibrations- oder Beschleunigungsinszenierung einsetzen.
Das Patent soll außerdem die Simulation von Funken oder weiteren visuellen und akustischen Effekten vorsehen. Solche Funktionen könnten den Charakter konventioneller Verbrennerfahrzeuge nachahmen und Elektroautos stärker emotionalisieren. Ob Audi die beschriebenen Ideen tatsächlich in Serienfahrzeugen verwendet, ist jedoch offen: Eine Patentanmeldung schützt zunächst nur eine technische Entwicklung und stellt keine Produktionszusage dar.
Nun folgen die Quellen:
Auto Bild: EU-Freigabe für „FSD (überwacht)“ rückt näher
Auto Bild: Audis Elektromodelle mit künstlichem Turboloch und Funken?














