TÜV-Report 2026: Hyundai Kona Elektro überzeugt, VW Sharan enttäuscht

TÜV-Report 2026: Hyundai Kona Elektro überzeugt, VW Sharan enttäuscht

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: Der Hyundai Kona Elektro überzeugt im TÜV-Report 2026, während der VW Sharan häufiger Mängel zeigt und vor dem Kauf gründlich geprüft werden sollte.

Bei den aktuellen Twitter-Posts stehen zwei Gebrauchtwagen im Mittelpunkt des TÜV-Reports 2026: der Hyundai Kona Elektro und der VW Sharan.

Wie AUTO BILD berichtet, schneidet der Hyundai Kona Elektro der ersten Generation bei der Hauptuntersuchung insgesamt fast makellos ab. Das Elektro-SUV wird seit 2018 angeboten. Bei der Hauptuntersuchung prüfen die Sachverständigen unter anderem Bremsen, Fahrwerk, Beleuchtung, Karosserie und sicherheitsrelevante Bauteile. Der gute Eindruck des Kona ist besonders bemerkenswert, weil Elektroautos wegen ihres hohen Gewichts und des kräftigen Antriebsmoments bei Fahrwerk und Reifen besonderen Belastungen ausgesetzt sein können.

Beim Kauf eines gebrauchten Kona Elektro sollten Interessenten dennoch auf den Zustand der Hochvoltbatterie achten. Ihre nutzbare Kapazität beeinflusst Reichweite und Alltagstauglichkeit. Außerdem sind Ladefunktion, Ladeanschluss, Reifen, Bremsen und das Vorhandensein aktueller Software- beziehungsweise Rückrufmaßnahmen wichtige Prüfpunkte. Die gute TÜV-Bilanz ersetzt daher keine individuelle Kontrolle des konkreten Fahrzeugs.

Weniger erfreulich fällt der Blick auf den VW Sharan aus. Laut AUTO BILD bietet der große Van zwar viel Platz, hohen Komfort und gute Langstreckeneigenschaften, erhält bei einem wichtigen Prüfkapitel jedoch vergleichsweise früh die rote Karte. Eine solche Bewertung weist typischerweise auf überdurchschnittlich häufige oder früh auftretende Mängel hin. Für Käufer eines gebrauchten Sharan ist deshalb besonders wichtig, die betroffene Baugruppe vor dem Kauf gezielt von einer Werkstatt oder einem Sachverständigen prüfen zu lassen.

Die Hauptuntersuchung ist in Deutschland regelmäßig vorgeschrieben und wird umgangssprachlich meist als TÜV bezeichnet, obwohl auch andere zugelassene Prüfstellen die Untersuchung durchführen. Der TÜV-Report wertet die dabei festgestellten Mängel nach Fahrzeugmodellen und Altersklassen aus. Er liefert damit eine statistische Orientierung, sagt aber nichts über die Wartung oder den tatsächlichen Zustand eines einzelnen Autos aus.

Im direkten Vergleich deutet der Report damit auf zwei sehr unterschiedliche Gebrauchtwagenprofile hin: Der Kona Elektro erscheint als potenziell zuverlässige Wahl für Käufer, die ein kompaktes Elektro-SUV suchen. Beim VW Sharan sollten die großzügigen Platzverhältnisse und der Reisekomfort mit einem besonders sorgfältigen Technik-Check abgewogen werden.

Nun folgen die Quellen:

AUTO BILD: „Kona Elektro gebraucht: fast makellos durch den TÜV“
AUTO BILD: „Hier zieht der TÜV früh die rote Karte“