E-Mobilität wird zur Norm: Zukunftsforscher Horx und aktuelle Entwicklungen in Deutschland

    02.06.2026 10 mal gelesen 0 Kommentare
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    Zukunftsforscher Tristan Horx hat beim Eröffnungsevent eines neuen Ladeparks in Oldenburg-Wechloy betont, dass die E-Mobilität zur Norm wird. Die Reichweitenangst verliert an Bedeutung, und in den nächsten zehn Jahren werden elektrische Fahrzeuge die Regel bei Neuzulassungen sein. Horx fordert eine nahtlose Integration der E-Mobilität in den Alltag und eine verbesserte Ladeinfrastruktur. Er sieht Deutschland auf dem Weg zum Elektrostate, weg vom Petrostate.
    Lidl hat die Preise für das Schnellladen an seinen Ladesäulen auf 27 Cent pro Kilowattstunde gesenkt, was eine attraktive Option für E-Auto-Fahrer darstellt. Um den Sondertarif zu nutzen, müssen Kunden jedoch ein Konto in der Lidl-Plus-App anlegen und Lidl Pay aktivieren. Diese Preissenkung gilt bis Ende Juni, ist aber an die Öffnungszeiten der Filialen gebunden. Verbraucherschützer warnen, dass Kunden für Rabatte in diesen Apps mit ihren Daten bezahlen müssen.
    E-Bikes gewinnen zunehmend an Bedeutung als umweltfreundliche Alternative zum Auto und können bis zu 60 Prozent der PKW-Kilometer ersetzen. In Deutschland besitzt mittlerweile jeder Vierte ein E-Bike, was zu einem Umsatz von 5,4 Milliarden Euro führt. Der Markt wird bis 2029 voraussichtlich auf etwa 6,96 Milliarden US-Dollar wachsen. Dennoch gibt es Herausforderungen wie hohe Anschaffungskosten und einen erhöhten Energiebedarf für die Batterien.
    In Baden-Württemberg haben Städte wie Freiburg und Mannheim das Ziel, ihre Busflotten bis 2030 vollständig auf Elektroantrieb umzustellen. Der Anteil der E-Busse ist von 80 im Jahr 2021 auf 479 im Jahr 2026 gestiegen. Das Landesverkehrsministerium fördert die Anschaffung emissionsfreier Fahrzeuge mit 48 Millionen Euro in diesem Jahr. Diese Maßnahmen sollen die Verkehrswende vorantreiben und die Luftqualität in den Städten verbessern.
    In Rheinland-Pfalz waren im ersten Quartal 2026 über 27 Prozent der neu zugelassenen Autos elektrisch, was eine Verdopplung im Vergleich zu 2024 darstellt. Die Ladeinfrastruktur hat sich mit 7.630 öffentlich zugänglichen Ladepunkten verbessert, steht jedoch in ländlichen Gebieten vor Herausforderungen. Gleichzeitig hat Brantner in Österreich neue Highpower-Ladeparks eröffnet, um die Nutzung von E-Lkw zu fördern. Diese Entwicklungen zeigen, dass die E-Mobilität in Deutschland und darüber hinaus auf dem Vormarsch ist.

    Zukunftsforscher Tristan Horx: E-Mobilität wird selbstverständlich

    Beim Eröffnungsevent eines neuen Ladeparks in Oldenburg-Wechloy erklärte Zukunftsforscher Tristan Horx, dass die Verkehrswende bereits begonnen hat und die Reichweitenangst zunehmend an Bedeutung verliert. Horx betont, dass die größte Herausforderung darin besteht, die E-Mobilität im Alltag nahtlos und zugänglich zu gestalten. Er sieht die E-Mobilität in den nächsten zehn Jahren als Norm bei Neuzulassungen an, wobei elektrische Fahrzeuge die Regel werden.

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    „Wir sind ein Elektrostate und kein Petrostate“, so Horx.

    Zusammen mit Vertretern von EWE Go und Hochtief diskutierte Horx über die Notwendigkeit, die Ladeinfrastruktur zu verbessern und die verschiedenen Anbieter besser zu vernetzen. Er fordert, dass das Laden nicht mehr als Hürde, sondern als normaler Teil der Mobilität wahrgenommen wird.

    Zusammenfassung: Horx sieht die E-Mobilität als zukünftige Norm und fordert eine bessere Vernetzung der Ladeinfrastruktur.

    Lidl senkt Preise für E-Auto-Laden

    Lidl hat angekündigt, den Preis für das Schnellladen an seinen Ladesäulen im Juni auf 27 Cent pro Kilowattstunde zu senken. Regulär lag der Preis bei 44 Cent pro Kilowattstunde, was das Angebot im Vergleich zu anderen Anbietern attraktiv macht. Um den Sondertarif nutzen zu können, müssen Kunden jedoch ein Konto in der Lidl-Plus-App anlegen und den Bezahldienst Lidl Pay aktivieren.

    Die Preissenkung gilt bis zum 30. Juni und ist an die Öffnungszeiten der jeweiligen Filialen gebunden, was bedeutet, dass nicht alle Ladepunkte rund um die Uhr verfügbar sind. Verbraucherschützer warnen, dass Kunden für Rabatte in diesen Apps mit ihren Daten bezahlen müssen.

    Zusammenfassung: Lidl senkt die Preise für das Schnellladen auf 27 Cent/kWh, jedoch mit Bedingungen und Einschränkungen.

    E-Bikes als Auto-Ersatz im Vormarsch

    Das Umweltbundesamt hebt hervor, dass E-Bikes eine umweltfreundliche Alternative zum Auto darstellen und bis zu 60 Prozent der gefahrenen PKW-Kilometer ersetzen können. In Deutschland besitzt mittlerweile jeder Vierte ein E-Bike, was zu einem Umsatz von geschätzt 5,4 Milliarden Euro führt. Prognosen deuten auf ein weiteres Wachstum des Marktes hin, mit einem erwarteten Volumen von etwa 6,96 Milliarden US-Dollar bis 2029.

    Allerdings gibt es auch Herausforderungen, wie hohe Anschaffungskosten und einen erhöhten Energiebedarf für die Batterien. Der CO2-Fußabdruck pro Kilometer ist mit 13–25 g CO2 beim E-Bike deutlich geringer als beim Auto, das 150–250 g CO2 ausstößt.

    Zusammenfassung: E-Bikes könnten eine bedeutende Alternative zum Auto werden, stehen jedoch vor Herausforderungen wie hohen Kosten und Energiebedarf.

    Elektromobilität in Baden-Württemberg

    In Baden-Württemberg haben mehrere Städte, darunter Freiburg und Mannheim, das Ziel, ihre Busflotten bis 2030 vollständig auf Elektroantrieb umzustellen. Der Anteil der E-Busse hat sich von 80 im Jahr 2021 auf 479 im Jahr 2026 erhöht. Das Landesverkehrsministerium fördert die Anschaffung von emissionsfreien Fahrzeugen mit 48 Millionen Euro in diesem Jahr.

    Aktuell sind 4,25 Prozent der Busflotte in Baden-Württemberg vollelektrisch, ergänzt durch 1.202 Hybridbusse. Die Förderung zielt darauf ab, die Verkehrswende voranzutreiben und die Luftqualität in den Städten zu verbessern.

    Zusammenfassung: Baden-Württemberg fördert die Umstellung auf E-Busse, mit einem signifikanten Anstieg der E-Bus-Zahl in den letzten Jahren.

    Rheinland-Pfalz: Jeder vierte Neuwagen elektrisch

    Im ersten Quartal 2026 waren in Rheinland-Pfalz mehr als 27 Prozent der neu zugelassenen Autos elektrisch. Dies stellt eine Verdopplung im Vergleich zu 2024 dar. Insgesamt wurden rund 26.700 Pkw neu zugelassen, wobei der Anteil klassischer Verbrenner rückläufig ist. Der ADAC sieht hierin ein Zeichen für die zunehmende Akzeptanz der Elektromobilität im Alltag.

    Die Ladeinfrastruktur hat sich ebenfalls verbessert, mit 7.630 öffentlich zugänglichen Ladepunkten, von denen 2.849 Schnellladepunkte sind. Dennoch gibt es Herausforderungen, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo die Verfügbarkeit von Ladepunkten oft unzureichend ist.

    Zusammenfassung: Rheinland-Pfalz verzeichnet einen Anstieg bei den Neuzulassungen von Elektroautos und verbessert die Ladeinfrastruktur, steht jedoch vor Herausforderungen in ländlichen Gebieten.

    Österreich: Neue Brantner-Highpower-Ladeparks

    Brantner Green Solutions hat Anfang 2026 drei neue Highpower-Ladeparks in Österreich eröffnet, um die Elektrifizierung des Fuhrparks voranzutreiben. An den Standorten Krems und Hagenbrunn stehen jeweils sieben Ladepunkte mit einer Gesamtleistung von 600 kW zur Verfügung, die es den E-Lkw ermöglichen, ihre Akkus in der Nacht aufzuladen.

    Die Ladeparks sind auch für Privatnutzer zugänglich und werden mit 100 Prozent grünem Strom betrieben. Brantner hat in die Ladeinfrastruktur investiert, um die Nutzung von E-Lkw zu fördern und die Wartung zu vereinfachen.

    Zusammenfassung: Brantner eröffnet neue Highpower-Ladeparks in Österreich, um die Elektrifizierung des Fuhrparks zu unterstützen und die Nutzung von E-Lkw zu fördern.

    Quellen:

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