Elektroautos werden günstiger und erobern den deutschen Markt zügig

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    20.07.2026 20 mal gelesen 0 Kommentare
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Elektroautos werden zunehmend erschwinglicher: Zwischen 2020 und 2025 sanken ihre inflationsbereinigten Listenpreise um 18 Prozent, während Verbrenner um 2 Prozent teurer wurden. Gleichzeitig bieten neue Modelle mehr Reichweite und Leistung.
    Auch die Produktion wächst: Tesla will in Grünheide künftig bis zu 7.500 Fahrzeuge pro Woche bauen und 3.500 neue Arbeitsplätze schaffen. Die geplante Erweiterung der Batteriezellfertigung stößt jedoch wegen möglicher Auswirkungen auf das Grundwasser auf Kritik.
    Mit dem Geely E5 kommt ein weiterer preisorientierter Stromer nach Deutschland. Das Kompakt-SUV bietet bis zu 450 Kilometer Reichweite, 160 kW Leistung, LFP-Batterien und startet bei 37.990 Euro.
    Nicht jedes Elektroauto-Projekt überzeugt: Jaguars Konzept Type 00 wird vom früheren Designchef Ian Callum wegen fehlender Schönheit kritisiert. Jaguar hält dennoch an seiner Strategie fest und plant den elektrischen GT Type 01 für Ende 2026.
    Die Nachfrage steigt: Bis Ende Juni 2026 wurden 368.006 neue Elektroautos zugelassen, fast ein Viertel aller Neuzulassungen. Der Skoda Elroq führt mit 20.183 Fahrzeugen vor dem Tesla Model Y, während die staatliche Kaufprämie bereits 53,9 Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt hat.

    Elektroautos werden günstiger, während Hersteller ihre Produktion und Modelle ausweiten

    Elektroautos seit 2020 inflationsbereinigt deutlich günstiger

    Elektroautos sind in den vergangenen fünf Jahren deutlich billiger geworden. Wie STERN.de unter Berufung auf eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung und des International Council on Clean Transportation berichtet, sanken die inflationsbereinigten Listenpreise von 2020 bis 2025 um 18 Prozent.

    Werbung

    Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor stiegen die inflationsbereinigten Preise im gleichen Zeitraum um 2 Prozent. Dadurch verschieben sich laut der Untersuchung auch die tatsächlichen Kosten pro Kilometer zugunsten der Elektroautos.

    Für die Analyse werteten die Forschenden mehr als 100.000 Einzelangaben aus einer ADAC-Datenbank aus. Statt die Durchschnittspreise aller Elektroautos und aller Verbrenner zu vergleichen, wurden gleiche oder vergleichbare Fahrzeuge über die Zeit betrachtet. Hintergrund ist, dass sich das Angebot an Elektroautos insbesondere bei eher teureren Fahrzeugen ausgeweitet hat.

    Peter Mock vom ICCT erklärt, die Fahrzeuge böten heute im Durchschnitt größere Reichweiten und mehr Motorleistung, während die realen Preise vergleichbarer Modelle gesunken seien. Patrick Plötz vom ISI sieht außerdem weiteres Potenzial: Gesunkene Batteriepreise seien noch nicht vollständig an die Kundinnen und Kunden weitergegeben worden. Steigende Stückzahlen und der Druck auf die Hersteller durch CO2-Grenzwerte könnten die Entwicklung zusätzlich zugunsten der Elektroautos beeinflussen.

    Nach Einschätzung von Plötz könnten Elektroautos in Europa bis etwa 2030 genauso viel kosten wie vergleichbare Verbrenner. Bei den Gesamtkosten pro Kilometer wären sie dann klar günstiger. Erfahrungen aus anderen Märkten zeigten laut dem Bericht, dass Elektroautos bei gleichen Preisen auf rund 50 Prozent Marktanteil kommen könnten.

    Die Untersuchung vergleicht Listenpreise, weil echte Transaktionspreise nicht in der notwendigen Breite verfügbar seien. Große Verzerrungen erwarten die Autoren dadurch jedoch nicht. Daten zur Entwicklung der Rabatte bei Elektroautos zeigten in den vergangenen Jahren insgesamt eher einen Aufwärtstrend, was den Preisvorteil der Stromer zusätzlich verstärken könnte.

    „Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich der Markt für Elektroautos in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt hat. Die Fahrzeuge bieten heute im Durchschnitt größere Reichweiten und mehr Motorleistung, während die realen Preise vergleichbarer Modelle gesunken sind“, sagt Peter Mock vom ICCT.

    Zusammenfassung: Laut STERN.de sanken die inflationsbereinigten Listenpreise von Elektroautos zwischen 2020 und 2025 um 18 Prozent, während Verbrenner um 2 Prozent teurer wurden. Bis etwa 2030 wird in Europa mit Preisgleichheit zwischen vergleichbaren Elektroautos und Verbrennern gerechnet.

    Tesla plant Ausbau des Werks in Grünheide

    DIE ZEIT berichtet über Pläne von Tesla, die Produktion im Werk Grünheide bei Berlin auszubauen. Im Geschäftsbericht der Tesla Manufacturing Brandenburg SE für 2025 heißt es, dass für das Geschäftsjahr 2026 eine deutlich steigende Produktionsmenge im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert werde.

    Die Kapazitätsauslastung soll entsprechend steigen. Das Werk beliefert bereits mehr als 30 Märkte, weitere Märkte sollen erschlossen werden. Tesla profitiert dabei laut dem Bericht von einer erneuten staatlichen Förderung.

    Das Unternehmen kündigte an, die Produktion in Grünheide auf bis zu 7.500 Fahrzeuge pro Woche hochzufahren. Das entspräche 375.000 Fahrzeugen im Jahr. Zusätzlich soll die Batteriezellfertigung ausgebaut werden.

    Insgesamt sollen 3.500 neue Arbeitsplätze entstehen. Tesla will die gesamte Wertschöpfungskette von der Batteriezelle bis zum fertigen Fahrzeug an einem Standort bündeln. Das Unternehmen bezeichnet dieses Konzept als „in dieser Form einzigartig in Europa“.

    Gleichzeitig weist Tesla darauf hin, dass die Zellproduktion in Europa großen Herausforderungen unterliege. Dazu gehörten insbesondere die ökonomischen Rahmenbedingungen und Lieferketten.

    KennzahlWert
    Geplante Produktion pro Woche7.500 Fahrzeuge
    Entsprechende Jahresproduktion375.000 Fahrzeuge
    Geplante neue Arbeitsplätze3.500
    Produktion 2025202.000 Fahrzeuge
    Kapazitätsauslastung 202554 Prozent
    Kapazitätsauslastung 202456 Prozent
    Jahresüberschuss 202577,1 Millionen Euro
    Umsatzerlöse 20257,1 Milliarden Euro
    Umsatzerlöse 20247,7 Milliarden Euro
    Beschäftigte Ende 2025 inklusive Leiharbeiterrund 11.000

    Die Tesla-Tochtergesellschaft erzielte 2025 trotz des schwierigen Marktumfelds einen Jahresüberschuss von 77,1 Millionen Euro. Das waren rund 20 Millionen Euro mehr als 2024. Die Umsatzerlöse sanken dagegen von 7,7 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 7,1 Milliarden Euro im Jahr 2025, was laut Bericht vor allem auf gesunkene Produktionskosten zurückging.

    2025 wurden in Grünheide 202.000 Fahrzeuge produziert, 9.000 weniger als im Vorjahr. Als Gründe nennt Tesla die Modellumstellung und die Integration neuer Varianten. Trotzdem sei eine stabile Produktionsmenge erreicht worden. Derzeit wird im Werk das Model Y produziert.

    Das im März 2022 eröffnete Werk ist Brandenburgs größter Industriebetrieb. Die Expansionspläne werden von Bedenken wegen des Grundwassers begleitet, da sich die Fabrik zum Teil in einem Wasserschutzgebiet befindet. Umweltschützer kritisieren diesen Standort. Tesla teilt hingegen mit, dass die Fabrik das Grundwasser nicht belaste.

    Zusammenfassung: Tesla will in Grünheide bis zu 7.500 Fahrzeuge pro Woche produzieren und 3.500 neue Arbeitsplätze schaffen. Die Pläne treffen auf Kritik von Umweltschützern, während Tesla die Grundwasserbelastung verneint.

    Geely E5 startet mit LFP-Batterien und Preisen ab 37.990 Euro

    Das Fachmedium electrive.net hat den Geely E5 bei einer ersten Ausfahrt getestet. Das 4,61 Meter lange Elektro-SUV tritt im umkämpften Kompaktsegment an und soll mit solidem Platzangebot, moderner Technik, alltagstauglicher Reichweite und einem attraktiven Einstiegspreis eine breite Käuferschicht ansprechen.

    Zum Marktstart wird der Geely E5 ausschließlich mit Frontantrieb angeboten. Die Antriebseinheit an der Vorderachse leistet 160 kW (218 PS) und stellt ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern bereit.

    Für den Energiespeicher stehen zwei Batteriegrößen zur Verfügung. Die Basisversion nutzt einen Akku mit 58,41 kWh Netto-Kapazität, die beiden größeren Ausstattungslinien greifen auf 66,33 kWh netto zurück. Geely setzt bei beiden Varianten auf eine Lithium-Eisenphosphat-Zellchemie und bezeichnet die Batterie als „Short Blade Battery“.

    Die kobalt- und nickelfreien Akkus sollen laut Hersteller bis zu 3.500 Ladezyklen erreichen. Das entspricht laut electrive.net einer Million Kilometer Laufleistung. Die Batterie ist im Cell-to-Body-Verfahren direkt in die Fahrzeugstruktur integriert, wodurch die Steifigkeit erhöht und Platz eingespart werden soll.

    Im Stadtverkehr fiel beim Test die europäische Abstimmung auf. Das Fahrwerk mit McPherson-Federbeinen vorn und einer Mehrlenkerachse hinten wurde als straff, aber souverän beschrieben. Auf kurvigen Landstraßen greift das elektronische Stabilitätsprogramm dagegen früh und restriktiv ein, um die Antriebseinflüsse der 160 kW an den Vorderrädern zu begrenzen.

    Auf der Autobahn beschleunigt der E5 laut Test auch bei höheren Geschwindigkeiten zügig. Der Sprint von null auf 100 km/h gelingt je nach Version in rund 7,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 175 km/h begrenzt.

    MerkmalAngabe
    Leistung160 kW (218 PS)
    Drehmoment320 Newtonmeter
    Batterie netto, Basisversion58,41 kWh
    Batterie netto, größere Ausstattungslinien66,33 kWh
    Reichweite mit großem Akku nach WLTPbis zu 450 Kilometer
    Reichweite mit kleinem Akku430 Kilometer
    Normverbrauch15,8 bis 16,9 kWh pro 100 Kilometer
    Praxisverbrauch im Test15,7 bis 19,8 kWh/100 km
    Höchstgeschwindigkeit175 km/h
    DC-Ladeleistung großer Akkubis zu 135 kW
    DC-Ladeleistung kleiner Akku120 kW
    AC-Ladeleistung11 kW

    Das Infotainment läuft über das Flyme-Auto-Betriebssystem und den E04-Hochleistungschip. Serienmäßig sind 16 Fahrerassistenzsysteme an Bord. Dazu gehören unter anderem ein adaptiver Tempomat, ein automatischer Spurwechselassistent und eine Querverkehrswarnung.

    In der höchsten Ausstattung Max+ ist ein Head-up-Display enthalten. Während der Testfahrt zeigte die Software vereinzelt noch einen Sprach-Mix aus Englisch und Deutsch an.

    Der E5 erreicht mit dem großen 68,4-kWh-Akku nach WLTP bis zu 450 Kilometer. Die Version mit dem kleineren Akku kommt auf 430 Kilometer. Den Normverbrauch gibt Geely mit 15,8 bis 16,9 kWh pro 100 Kilometer an. Im Praxistest lag der Verbrauch je nach Fahrweise zwischen 15,7 und 19,8 kWh/100 km.

    Am DC-Schnelllader nimmt der E5 mit großem Akku bis zu 135 kW auf, beim kleinen Akku sind es 120 kW. Im Idealfall soll sich die Batterie in 20 Minuten von 30 auf 80 Prozent laden lassen. Wechselstrom kann der E5 serienmäßig mit 11 kW aufnehmen.

    Zusätzlich unterstützt das Modell Vehicle-to-Load und Vehicle-to-Vehicle. Damit kann das Fahrzeug externe Geräte mit Strom versorgen oder andere Elektroautos laden.

    Der Geely E5 bietet einen Kofferraum mit 461 Litern Ladevolumen. Bei umgeklappter Rückbank wächst das Volumen auf bis zu 1.877 Liter. Ein 108 Liter großes Unterbodenfach im Heck nimmt die Ladekabel auf. Der Radstand von 2,75 Metern ermöglicht laut Test großzügige Platzverhältnisse.

    Die Preise beginnen für die Pro-Version mit 60,2 kWh großem Akku und 58,41 kWh netto bei 37.990 Euro. Die Ausstattungslinie Pro+ mit 68,4 kWh großem Akku und 66,33 kWh netto kostet 39.990 Euro. Die Topausstattung Max+ ist für 42.990 Euro erhältlich und umfasst unter anderem ein Panoramadach und Premium-Audio.

    VersionPreis
    Pro37.990 Euro
    Pro+39.990 Euro
    Max+42.990 Euro

    Als besonderen Vorteil hebt electrive.net die Garantie von acht Jahren oder 200.000 Kilometern hervor. Insgesamt bewertet das Fachmedium den Geely E5 als soliden Einstand im deutschen Markt, der Platzangebot, LFP-Akku und modernes Infotainment miteinander verbindet.

    Zusammenfassung: Der Geely E5 startet in Deutschland bei 37.990 Euro. Er bietet 160 kW, bis zu 450 Kilometer WLTP-Reichweite, Schnellladen mit bis zu 135 kW und eine Garantie von acht Jahren oder 200.000 Kilometern.

    Jaguar-Konzept Type 00 stößt auf Kritik des früheren Designchefs

    Der Merkur berichtet über scharfe Kritik des früheren Jaguar-Designchefs Ian Callum an der neuen elektrischen Ausrichtung der britischen Marke. Callum prägte Jaguar zwischen 1999 und 2019 als Design-Direktor und entwarf unter anderem den XF, den XJ und den F-Type.

    Jaguar hatte Ende 2024 unter dem Motto „Copy Nothing“ ein Rebranding vorgestellt. Für Aufmerksamkeit sorgten ein Werbespot ohne Auto, eine Elektro-Studie in Miami-Pink und ein neuer Markenname in serifenloser Schrift. Der Teaser-Film zeigte Models in farbenfrohen Kulissen, aber keinen Jaguar.

    Das dazugehörige Showcar Type 00 wurde im Dezember 2024 während der Miami Art Week in Miami-Pink und London-Blau präsentiert. Der Name verweist auf null Emissionen und null Kontinuität zur Vergangenheit. Im Internet lösten sowohl das Fahrzeug als auch die Kampagne laut Merkur überwiegend negative Reaktionen aus.

    „Das Konzept ist sehr kühn und dramatisch. Aber es fehlt ihm an Schönheit. Und Schönheit ist ein Kriterium von Jaguar“, sagt Ian Callum.

    Callum erkennt die Kühnheit und Dramatik des Konzepts an, bezweifelt jedoch, dass das Design die wesentlichen Merkmale der Marke treffe. Auch den elektrischen Antrieb sieht er als große Herausforderung für das Projekt.

    „Die größte Herausforderung wird sein, dass das Auto elektrisch ist“, sagt Callum. „Wenn man sich alle elektrischen Supercars anschaut – niemand scheint diese Autos zu wollen.“

    Nach Callums Einschätzung ist der typische Käufer in diesem Segment eher 65 als 25 Jahre alt. Diese Kundengruppe schätze Motorklang und Schaltgefühl und lasse sich von niedrigen Verbrauchswerten nur wenig beeindrucken.

    Der Merkur verweist darauf, dass auch Mate Rimac, CEO von Bugatti-Rimac, eine geringe Begeisterung für Elektro-Hypercars einräumen musste. Lamborghini strich sein EV-Projekt vollständig. Porsche kündigte an, dass es keinen elektrischen 911er geben werde. Ferrari setzte seine E-Auto-Entwicklung dagegen fort, musste bei der Vorstellung des Ferrari Luce jedoch ebenfalls Spott hinnehmen.

    Jaguar hält an seiner elektrischen Strategie fest. Der Serienableger des Type 00 soll als Type 01 bezeichnet werden, ein elektrischer GT werden und Ende 2026 auf den Markt kommen. Das Modell soll sich im Preissegment von Range Rover und Bentley positionieren.

    Zusammenfassung: Ian Callum kritisiert beim Jaguar Type 00 vor allem fehlende Schönheit und bezweifelt die Nachfrage nach elektrischen Supercars. Jaguar plant dennoch, den elektrischen GT Type 01 Ende 2026 auf den Markt zu bringen.

    Staatliche E-Auto-Prämie: 53,9 Millionen Euro bis Ende Juni ausgezahlt

    Über die neue staatliche Kaufprämie für Elektroautos sind bis zum 30. Juni bereits 53,9 Millionen Euro ausgezahlt beziehungsweise bewilligt worden. Das berichtet der SPIEGEL unter Berufung auf eine Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage eines Abgeordneten der Grünenfraktion.

    Das Förderprogramm der schwarz-roten Bundesregierung umfasst bis zu drei Milliarden Euro. Die bislang genannten Zahlen beziehen sich auf bewilligte Anträge seit dem Start des Antragsportals am 19. Mai und stellen laut Ministerium zunächst nur eine Momentaufnahme dar.

    Nach Marken lag Tesla bei den bewilligten Förderfällen bis Ende Juni mit 2.086 Fahrzeugen vorn. Es folgten Skoda mit 1.197 Fahrzeugen und Renault mit 784 Fahrzeugen.

    Bei der Betrachtung nach Autokonzernen führte Volkswagen mit 2.720 Fahrzeugen der Marken Audi, Cupra/Seat, Porsche, Skoda und VW. Stellantis folgte mit 2.278 Fahrzeugen der Marken Citroën, DS, Fiat, Jeep, Leapmotor, Opel und Peugeot. Tesla kam als Konzern auf 2.086 Fahrzeuge.

    KennzahlWert
    Bis 30. Juni ausgezahlte Fördermittel53,9 Millionen Euro
    Gesamtvolumen des Förderprogrammsbis zu drei Milliarden Euro
    Start des Antragsportals19. Mai
    Bewilligte Tesla-Fahrzeuge nach Marken2.086
    Bewilligte Skoda-Fahrzeuge nach Marken1.197
    Bewilligte Renault-Fahrzeuge nach Marken784
    Volkswagen-Konzern nach Konzernen2.720
    Stellantis nach Konzernen2.278
    Tesla nach Konzernen2.086

    Das Programm unterstützt den Kauf und das Leasing von Elektroautos, bestimmten Plug-in-Hybriden sowie Elektroautos mit Reichweitenverlängerern. Voraussetzung ist eine Neuzulassung seit 1. Januar 2026.

    Die Höhe der Förderung hängt vom Fahrzeug, vom Einkommen und von der Familiengröße ab. Der Zuschuss kann bis zu 6000 Euro betragen. Die Fördermittel sollen für bis zu 800.000 Fahrzeuge reichen.

    Das Ministerium warnt davor, aus den bisherigen Marken- und Konzernzahlen belastbare Rückschlüsse auf die Verteilung der Förderung über die gesamte Laufzeit zu ziehen. Als Gründe werden der kurze Förderzeitraum und die hohe Marktdynamik mit fortlaufenden Einführungen neuer Modelle genannt.

    Zusammenfassung: Bis zum 30. Juni wurden 53,9 Millionen Euro aus dem bis zu drei Milliarden Euro umfassenden Förderprogramm bewilligt. Bei den Marken lag Tesla mit 2.086 Fahrzeugen vorne, bei den Konzernen Volkswagen mit 2.720 Fahrzeugen.

    Skoda Elroq führt Zulassungsranking der Elektroautos an

    Das Business Insider Deutschland berichtet unter Berufung auf die Statistik der Fahrzeugneuzulassungen des Kraftfahrt-Bundesamtes über die beliebtesten Elektroautos in Deutschland. Grundlage sind die Neuzulassungen bis einschließlich Juni 2026.

    In der Übersicht wird der Skoda Elroq als beliebtestes Elektroauto des Jahres genannt. Er kommt auf 20.183 Neuzulassungen und verdrängt damit das Tesla Model Y vom ersten Platz. Auf den weiteren Plätzen folgen der Volkswagen ID.3, der Skoda Enyaq und der Volkswagen ID.7.

    Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes wurden 2026 bereits 368.006 neue Elektroautos zugelassen. Elektroautos machen damit insgesamt fast 25 Prozent aller Neuzulassungen aus.

    PlatzModellNeuzulassungen bis einschließlich Juni 2026
    1Skoda Elroq20.183
    2Tesla Model Y19.701
    3Volkswagen ID.318.240
    4Skoda Enyaq16.484
    5Volkswagen ID.714.658
    6Mercedes-Benz CLA EQ11.032
    7Volkswagen ID.4, ID.510.359
    8BMW iX110.160
    9Audi A6 e-tron9914
    10Tesla Model 38896

    Das Ranking zeigt eine breite Präsenz von Volkswagen, Skoda und Tesla. Neben dem Elroq und dem Enyaq finden sich der Tesla Model Y, der Volkswagen ID.3, der Volkswagen ID.7, der Volkswagen ID.4 und ID.5 sowie das Tesla Model 3 in der Top Ten.

    Business Insider Deutschland nennt außerdem Leasingangebote für die fünf bestplatzierten Modelle. Der Skoda Elroq wird mit 279 Euro im Monat genannt, das Tesla Model Y mit 451 Euro im Monat, der Volkswagen ID.3 mit 232,50 Euro im Monat, der Skoda Enyaq mit 400 Euro im Monat und der Volkswagen ID.7 mit 459 Euro im Monat.

    Für den Skoda Elroq nennt der Bericht 0 Gramm CO2 pro Kilometer, kombiniert 15,1 Kilowattstunden pro 100 Kilometer und die CO2-Klasse A. Beim Tesla Model Y werden 0 Gramm CO2 pro Kilometer, kombiniert 13,1 Kilowattstunden pro 100 Kilometer und die CO2-Klasse A genannt. Der Volkswagen ID.3 wird mit 0 Gramm CO2 pro Kilometer, kombiniert 14 Kilowattstunden pro 100 Kilometer und der CO2-Klasse A aufgeführt.

    Für den Skoda Enyaq nennt Business Insider Deutschland 0 Gramm CO2 pro Kilometer, kombiniert 15,1 Kilowattstunden pro 100 Kilometer und die CO2-Klasse A. Beim Volkswagen ID.7 werden 0 Gramm CO2 pro Kilometer, kombiniert 14 Kilowattstunden pro 100 Kilometer und die CO2-Klasse A angegeben.

    Zusammenfassung: Bis einschließlich Juni 2026 wurden in Deutschland 368.006 neue Elektroautos zugelassen. Der Skoda Elroq führt das Modellranking mit 20.183 Neuzulassungen vor dem Tesla Model Y mit 19.701 und dem Volkswagen ID.3 mit 18.240 an.

    Quellen:

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Keine Kommentare vorhanden
    Counter