Elektromobilität im Aufschwung: E-Lkw und Elektroautos erobern den Markt

    26.06.2026 5 mal gelesen 0 Kommentare
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    Elektromobilität boomt! Laut dem Argos-BCG Barometer 2026 erkennen 65 Prozent der europäischen Transport- und Logistikunternehmen einen Wettbewerbsvorteil durch Dekarbonisierung. Die Nachfrage nach Elektro-Lkw steigt rasant, mit einer Verdreifachung der Kaufanfragen für den Renault „Master E-Tech“ im ersten Quartal 2026. Der Trend zeigt, dass über 30 Prozent der verkauften Nutzfahrzeuge bald elektrifiziert sein könnten.
    In der EU stieg die Zahl der zugelassenen Lkw über 16 Tonnen im Jahr 2025 um 51 Prozent, was 5.000 neuen E-Lkw entspricht. Besonders beeindruckend ist das Wachstum in den Niederlanden mit 205 Prozent bei mittelschweren und schweren Lkw. Diese Entwicklung zeigt, dass die Elektromobilität in der Logistik nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist.
    Norwegen setzt Maßstäbe mit über 6.000 Elektro-Lkw und -Bussen auf den Straßen. Im Mai 2026 wurde ein Zulassungsrekord aufgestellt, und der Anteil der neu zugelassenen schweren Elektro-Lkw stieg auf 14,3 Prozent. Dies verdeutlicht, wie Fördermittel und Unterstützung die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in der Transportbranche steigern können.
    In den ersten fünf Monaten 2026 wurden in der EU rund 1,25 Millionen batterieelektrische Autos neu zugelassen, ein Anstieg von 31,2 Prozent. Deutschland bleibt der größte Markt für Elektroautos, gefolgt von Großbritannien und Frankreich. In Skandinavien, insbesondere Norwegen, entfallen sogar 98 Prozent der Neuzulassungen auf reine Stromer.
    Philipp Senoner von Alpitronic betont, dass Elektromobilität nicht nur ein Klimathema ist, sondern auch wirtschaftliche Chancen bietet. Die verbesserte Ladeinfrastruktur und die Akzeptanz von E-Fahrzeugen sind entscheidend für die Zukunft der Mobilität. Zudem plant die Chery Group, 2027 in Deutschland mit elektrischen SUV-Modellen zu starten, was den internationalen Einfluss auf den deutschen Markt unterstreicht.

    Elektromobilität: Warum Transport- und Logistikdienstleister jetzt E-Lkw kaufen

    65 Prozent der europäischen Firmen aus dem Transport- und Logistiksektor stellen laut dem Argos-BCG Barometer 2026 bereits heute einen Wettbewerbsvorteil durch die Dekarbonisierung fest. Infolgedessen steigen ihre Investitionen in Elektro-Lkw signifikant. Florian Kraft, CEO der Renault Deutschland AG, berichtet von einer Verdreifachung der Kaufanfragen für den Transporter „Master E-Tech“ im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr.

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    „Letztes Jahr waren rund fünf Prozent der verkauften Nutzfahrzeuge elektrifiziert, wir gehen jetzt in Richtung von über 30 Prozent. Ich glaube, das wird weiter wachsen.“ - Florian Kraft, CEO der Renault Deutschland AG

    Die Entwicklung zur Elektromobilität beschleunigt sich in der Logistik: Im Jahr 2025 stieg die Zahl der zugelassenen Lkw über 16 Tonnen in der EU um 51 Prozent, was rund 5.000 neuen batterieelektrischen Lkw entspricht. In den Niederlanden gab es sogar ein Wachstum von 205 Prozent bei den elektrischen mittelschweren und schweren Lkw.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Dekarbonisierung im Transport- und Logistiksektor nicht nur als umweltfreundliche Maßnahme, sondern auch als wirtschaftliche Chance wahrgenommen wird.

    Elektromobilität: Zulassungsrekord - mehr als 6.000 Elektro-Lkw und -Busse in Norwegen

    In Norwegen sind bereits über 6.000 Elektro-Lkw und -Busse auf den Straßen unterwegs, darunter 1.410 schwere Elektro-Trucks und 3.103 leichte E-Lkw. Im Mai 2026 wurde ein neuer Zulassungsrekord aufgestellt, als Fördermittel für 318 Fahrzeuge bewilligt wurden, was 381 Millionen Kronen (34,23 Millionen Euro) entspricht.

    Die norwegische Förderagentur Enova berichtet, dass der Anteil der neu zugelassenen schweren Lkw, die elektrisch sind, von 10,2 Prozent im Jahr 2025 auf 14,3 Prozent im Jahr 2026 gestiegen ist. Dies zeigt das wachsende Interesse an Elektrofahrzeugen in der Transportbranche.

    Zusammenfassend zeigt Norwegen, wie eine konsequente Förderung von Elektrofahrzeugen zu einem signifikanten Anstieg der Zulassungen führen kann.

    Elektroautos in Europa: E-Anteil auf Rekordniveau

    In den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 wurden in der EU, den EFTA-Staaten und Großbritannien rund 1,25 Millionen batterieelektrische Autos neu zugelassen, was einem Anstieg von 31,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Anteil der Elektroautos am Gesamtmarkt erreichte mit 21,5 Prozent einen neuen Höchststand.

    Deutschland bleibt der größte europäische Markt für reine Elektroautos mit knapp 284.000 Neuzulassungen, gefolgt von Großbritannien und Frankreich. Besonders hoch ist der Elektroanteil in Skandinavien, wo in Norwegen 98 Prozent der Neuzulassungen auf reine Stromer entfallen.

    Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Europa stark wächst und die Marktanteile kontinuierlich steigen.

    Senoner: "Wer elektrisch fährt, macht sich unabhängiger vom Ölpreis"

    Philipp Senoner, CEO von Alpitronic, betont, dass die Elektromobilität hochwertige Arbeitsplätze schafft und die Abhängigkeit von Ölpreisen verringert. Er sieht die Fortschritte in der Elektromobilität als Ergebnis eines Zusammenspiels von Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Nutzerakzeptanz.

    Senoner hebt hervor, dass die Ladeinfrastruktur in den letzten Jahren erheblich verbessert wurde, was die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen steigert. Er fordert ein stabiles regulatorisches Umfeld, um Investitionen in Ladeinfrastruktur und E-Fahrzeuge zu fördern.

    Zusammenfassend ist die Elektromobilität nicht nur ein Klimathema, sondern auch ein wirtschaftliches und sicherheitspolitisches Thema, das für die Zukunft der Mobilität entscheidend ist.

    Chery: Chinesischer Autobauer startet 2027 in Deutschland

    Die Chery Group plant, ihre Automarke im ersten Halbjahr 2027 in Deutschland einzuführen und hat dafür eine Niederlassung in Raunheim gegründet. Zum Marktstart sind SUV-Modelle der Tiggo-Baureihe vorgesehen, die an die Anforderungen deutscher Kunden angepasst werden.

    Der Aufbau eines flächendeckenden Vertriebs- und Servicenetzes soll bereits im Juli 2026 beginnen. Chery setzt auf Elektrifizierung und lokale Strukturen, um im deutschen Markt Fuß zu fassen.

    Zusammenfassend zeigt der Markteintritt von Chery, dass der deutsche Automobilmarkt zunehmend von internationalen Herstellern geprägt wird, die innovative Produkte anbieten.

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