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Denkfehler beim E-Auto: Warum der Heimvorteil per Wallbox alles verändert
Eine eigene Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) auf dem Dach und ein E-Auto vor der Tür sind eine ideale Kombination, um selbst erzeugten Strom zu nutzen. Doch die Frage bleibt, ob ein E-Auto ohne PV-Anlage ein schlechter Deal ist. Tatsächlich ist dies nicht immer der Fall, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.
Die Kosten für das Laden eines E-Autos an öffentlichen Ladestationen können schnell ansteigen. Bei einem Preis von 60 Cent pro Kilowattstunde (kWh) und einem Verbrauch von 20 kWh auf 100 km belaufen sich die Kosten auf 12 Euro. Im Vergleich dazu kosten 100 km mit einem Diesel bei 1,80 Euro pro Liter und einem Verbrauch von 6 Litern nur 10,80 Euro. Zuhause an einer Wallbox zu laden, ist jedoch deutlich günstiger, da die Arbeitspreise in den günstigsten Stromtarifen bei 26 bis 27 Cent pro kWh liegen.
„Zuhause laden Sie deutlich günstiger – auch ohne PV-Anlage.“
Mit einer Wallbox können die Kosten auf nur 6 Euro pro 100 km sinken, und bei einem separaten Stromzähler sind sogar nur 5 Euro möglich. Auch ohne eigene PV-Anlage kann sich ein E-Auto lohnen, aber mit PV-Strom wird es besonders günstig, da dieser oft nur 10 Cent pro kWh kostet.
Zusammenfassung: E-Autos können auch ohne PV-Anlage wirtschaftlich sein, besonders wenn sie zuhause geladen werden. Die Kosten für das Laden an öffentlichen Stationen sind im Vergleich deutlich höher.
Dienstwagen: Warum kommt die E-Mobilität in den Firmenflotten so langsam voran?
Die E-Auto-Zulassungszahlen in Firmenflotten sind im Vergleich zu Privatkunden eher gering. Unternehmen könnten als Treiber der E-Mobilität fungieren, doch viele Firmen zögern noch. Laut der Süddeutschen Zeitung gibt es jedoch Beispiele, wie die Elektrifizierung des Fuhrparks erfolgreich umgesetzt werden kann.
Ein Grund für die langsame Akzeptanz könnte die unzureichende Ladeinfrastruktur sein. Viele Unternehmen haben nicht genügend Ladesäulen, was die Nutzung von E-Autos erschwert. Zudem sind die Anschaffungskosten für E-Autos im Vergleich zu Verbrennern oft höher, was viele Firmen abschreckt.
Zusammenfassung: E-Mobilität in Firmenflotten kommt nur langsam voran, hauptsächlich aufgrund unzureichender Ladeinfrastruktur und höherer Anschaffungskosten.
Boom bei gebrauchten E-Autos: Wie der Markt jetzt den Umstieg bezahlbar macht
Der Markt für gebrauchte Elektroautos wächst rasant. Laut dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) haben sich gebrauchte E-Autos von einem Nischensegment zu einem etablierten Markt entwickelt. In den ersten vier Monaten des Jahres wechselten bundesweit knapp 120.000 gebrauchte Elektroautos den Besitzer, was fast doppelt so viele sind wie im gleichen Zeitraum 2025.
Die Qualität der Fahrzeuge hat sich ebenfalls verbessert, und die Preise sind transparent. Die typischen Nutzungszyklen liegen bei drei bis vier Jahren, was bedeutet, dass viele E-Autos aus den ersten Jahren des Jahrzehnts jetzt auf den Markt kommen. Die Preise für gebrauchte E-Autos sind oft vergleichbar mit denen von Benzinern oder Dieseln, was den Umstieg erleichtert.
Zusammenfassung: Der Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos boomt, was den Umstieg auf E-Mobilität für viele Verbraucher bezahlbar macht.
Elektroauto: Brennen E-Autos häufiger als Benziner und Diesel?
Ein weit verbreiteter Mythos besagt, dass Elektroautos häufiger brennen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Laut Auto Bild ist dies jedoch nicht der Fall. Statistiken zeigen, dass die Brandgefahr bei E-Autos nicht höher ist als bei herkömmlichen Fahrzeugen.
Ein weiterer Mythos besagt, dass ein brennendes E-Auto nicht gelöscht werden kann. Dies ist ebenfalls falsch, da Feuerwehrleute spezielle Techniken und Löschmittel verwenden können, um auch E-Autos sicher zu löschen. Die Bedenken bezüglich der Brandgefahr sind oft unbegründet und beruhen auf Missverständnissen.
Zusammenfassung: Elektroautos brennen nicht häufiger als Verbrenner, und die Brandbekämpfung ist mit den richtigen Techniken möglich.
Kaufzwang für Ferraris Elektroauto Luce? Hersteller dementiert
Gerüchte besagen, dass Käufer des neuen Elektroautos Luce von Ferrari verpflichtet sind, das Fahrzeug zu erwerben, um Zugang zu limitierten Sondermodellen zu erhalten. Ferrari hat diese Behauptungen jedoch dementiert und erklärt, dass ein solcher Kaufzwang ein großer Fehler wäre, da er den Restwert des Fahrzeugs gefährden könnte.
Der Marketing- und Vertriebschef von Ferrari, Enrico Galliera, betonte, dass es wichtig sei, negative Botschafter zu vermeiden, die das Fahrzeug nach kurzer Zeit weiterverkaufen könnten. Dies würde dem Luxussektor der Elektrofahrzeuge schaden.
Zusammenfassung: Ferrari dementiert die Gerüchte über einen Kaufzwang für das Elektroauto Luce, um den Restwert der Fahrzeuge zu schützen.
Energiekrise: E-Auto-Fahrer fühlen sich besser geschützt
Eine Umfrage zeigt, dass E-Auto-Fahrer sich in der aktuellen Energiekrise besser geschützt fühlen als Fahrer von Verbrennern. 79 Prozent der E-Auto-Fahrer sind überzeugt, dass Haushalte mit Elektroautos besser vor Energiepreissteigerungen geschützt sind, während nur 35 Prozent der Verbrennerfahrer diese Meinung teilen.
Die Mehrheit der Deutschen erwartet, dass die hohen Energiepreise langfristig bestehen bleiben. Viele Verbraucher ziehen in Betracht, auf Elektroautos umzusteigen, um von den Kostenvorteilen zu profitieren. Die Anschaffungskosten sind mittlerweile vergleichbar, und das Laden ist in den meisten Alltagssituationen günstiger als Tanken.
Zusammenfassung: E-Auto-Fahrer fühlen sich in der Energiekrise besser geschützt, und der Umstieg auf Elektroautos wird für viele Verbraucher attraktiver.
Quellen:
- Denkfehler beim E-Auto: Warum der Heimvorteil per Wallbox alles verändert
- Dienstwagen: Warum kommt die E-Mobilität in den Firmenflotten so langsam voran?
- Boom bei gebrauchten E-Autos: Wie der Markt jetzt den Umstieg bezahlbar macht
- Elektroauto: Brennen E-Autos häufiger als Benziner und Diesel?
- Kaufzwang für Ferraris Elektroauto Luce? Hersteller dementiert – „würde seinen Restwert zerstören“
- Energiekrise: E-Auto-Fahrer fühlen sich besser geschützt













