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Umweltbundesamt fordert gezielte Hilfen für den Umstieg auf Elektromobilität
Angesichts hoher Spritpreise spricht sich das Umweltbundesamt für einen schnelleren Umstieg auf Elektromobilität aus. Präsident Dirk Messner sagte der Deutschen Presse-Agentur, kurzfristige Maßnahmen wie ein Tankrabatt oder Steuerbefreiungen griffen zu kurz und seien teuer.
Nach Messners Einschätzung würden pauschale Entlastungen nach dem „Gießkannenprinzip“ auch Haushalte unterstützen, die sich ihre Mobilität trotz hoher Spritkosten leisten könnten. Bundeskanzler Friedrich Merz hat Entlastungen bei den Spritpreisen angekündigt, konkrete Maßnahmen sind laut heise online jedoch noch offen.
Das Umweltbundesamt favorisiert gezielte Entlastungen über einen Direktauszahlungsmechanismus für einkommensschwache Haushalte. Zusätzlich sollten staatliche Mittel in den Umstieg auf Elektromobilität fließen, wobei der soziale Aspekt im Mittelpunkt stehen müsse.
Messner verweist darauf, dass sich Haushalte mit geringem Einkommen ein Elektroauto häufig nicht leisten könnten. Die bestehende Kaufprämie solle deshalb durch zinsgünstige Kredite oder andere Finanzierungshilfen ergänzt werden.
„Kurzfristige Maßnahmen wie ein Tankrabatt oder Steuerbefreiungen greifen zu kurz und sind teuer“, sagte Dirk Messner laut heise online.
Zusammenfassung: Das Umweltbundesamt setzt auf gezielte Direktauszahlungen sowie Kredite und Finanzierungshilfen, um einkommensschwache Haushalte beim Wechsel zur Elektromobilität zu unterstützen. Quelle: heise online.
Kfz-Werkstätten zwischen hoher Auslastung und strukturellem Wandel
Die Stimmung in deutschen Kfz-Werkstätten trübt sich trotz einer hohen Auslastung von über 93 Prozent im zweiten Quartal 2026 ein. Darüber berichtet ecomento.de unter Berufung auf die Automobilwoche.
Der europäische Ersatzteilmarkt soll demnach bis 2035 auf 270 Milliarden Euro wachsen. Gleichzeitig sorgen die wirtschaftliche Lage der Kunden, steigende Kosten und die technische Entwicklung der Fahrzeuge für Unsicherheit in der Branche.
Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge in Deutschland liegt mit 10,9 Jahren auf einem Allzeithoch. Nach einer der Automobilwoche vorliegenden Umfrage erwägt mehr als die Hälfte der Autofahrer, gebrauchte Teile einzusetzen, um Kosten zu sparen.
Steigende Preise für Ersatzteile und Stundenverrechnungssätze führen laut dem Bericht dazu, dass Reparaturen an Dellen oder Kratzern aufgeschoben werden. Detlef Peter Grün vom Bundesinnungsverband des Kfz-Handwerks berichtet, dass häufig nur noch das Nötigste erledigt werde.
Zusätzlicher Investitionsdruck entsteht durch Elektroautos und Assistenzsysteme. Werkstätten müssen in neue Ausrüstung investieren, während die Kosten für diese Technik deutlich gestiegen sind.
„Die Stimmung kippt langsam“, sagte Zoran Nikolic von Wolk & Nikolic After Sales Intelligence laut ecomento.de.
Die Elektromobilität wird als langfristige Herausforderung beschrieben, weil technikbedingt viele Wartungsarbeiten entfallen. Für freie Werkstätten prognostiziert Nikolic dadurch einen Umsatzverlust von rund 20 Prozent.
Bei Vertragswerkstätten mit vor allem jüngeren Fahrzeugen zwischen einem und drei Jahren nimmt laut dem Bericht der Wettbewerb um ältere Fahrzeuge bereits zu. Dirk Weddigen von Knapp wird mit der Aussage zitiert, dass jeder versuche, Verbrenner im Pkw-Bestand möglichst lange in der eigenen Werkstatt zu halten.
- Über 93 Prozent Auslastung im zweiten Quartal 2026
- 270 Milliarden Euro erwartetes Volumen des europäischen Ersatzteilmarkts bis 2035
- 10,9 Jahre Durchschnittsalter der Fahrzeuge in Deutschland
- Rund 20 Prozent prognostizierter Umsatzverlust für freie Werkstätten durch Elektromobilität
Neben Konjunktur, neuen Technologien und wachsendem Wettbewerb belasten Fachkräftemangel und Unternehmensnachfolge die Betriebe. ecomento.de verweist als Quelle auf die kostenpflichtige Automobilwoche.
Zusammenfassung: Die Werkstätten sind stark ausgelastet, sehen sich aber mit steigenden Kosten, sinkender Zahlungsfähigkeit der Kunden, Investitionen in Elektrotechnik und weniger Wartungsarbeiten bei Elektroautos konfrontiert. Quelle: ecomento.de, unter Berufung auf die Automobilwoche.
EnBW eröffnet Schnellladestandort in Hagenow
Die EnBW hat am Rewe-Markt in der Rudolf-Tarnow-Straße 62 in Hagenow einen öffentlichen Schnellladestandort für Elektroautos eröffnet. Der Standort ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr nutzbar und ergänzt das bundesweite EnBW-HyperNetz.
Nach Angaben des Nordkurier stehen vor Ort vier Schnellladepunkte mit einer maximalen Leistung von bis zu 200 Kilowatt zur Verfügung. Je nach Fahrzeug und Aufnahmeleistung lässt sich in etwa 15 Minuten Strom für bis zu 200 Kilometer Reichweite laden.
Die Platzierung an einem Einzelhandelsstandort soll das Laden während ohnehin geplanter Aufenthalte ermöglichen. EnBW verweist darauf, dass Schnellladestandorte vor allem dort entstehen, wo Fahrzeuge kurz stehen, etwa im Einzelhandel, in Städten oder an Autohöfen entlang der Autobahnen.
Das Unternehmen will Elektromobilität damit auch für Menschen ermöglichen, die über keine eigene Wallbox verfügen. Für den weiteren Ausbau kooperiert EnBW unter anderem mit der Rewe Group.
Alle Ladepunkte in Hagenow werden laut Nordkurier mit 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energien betrieben. EnBW betreibt nach eigenen Angaben bundesweit mehr als 9.000 Schnellladepunkte.
Europaweit bietet das EnBW-HyperNetz Autofahrern Zugang zu mehr als 900.000 Ladepunkten. Die EnBW mobility+ App soll die nächste Lademöglichkeit finden und kontaktloses Bezahlen ermöglichen.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Standort | Rewe-Markt, Rudolf-Tarnow-Straße 62, Hagenow |
| Schnellladepunkte | Vier |
| Maximale Leistung | Bis zu 200 Kilowatt |
| Ladezeit | In etwa 15 Minuten Strom für bis zu 200 Kilometer Reichweite |
| Ökostrom | 100 Prozent |
| EnBW-Schnellladepunkte bundesweit | Mehr als 9.000 |
| Ladepunkte im EnBW-HyperNetz europaweit | Mehr als 900.000 |
Zusammenfassung: In Hagenow stehen vier Schnellladepunkte mit bis zu 200 Kilowatt zur Verfügung. Der Standort ist rund um die Uhr geöffnet und wird mit 100 Prozent Ökostrom betrieben. Quelle: Nordkurier.
BYD und E.ON planen gemeinsamen Ladetarif ab November 2026
BYD und E.ON wollen ab November 2026 in Deutschland einen gemeinsamen Ladetarif anbieten. Die Kooperation verbindet den Kauf oder das Leasing eines vollelektrischen BYD-Fahrzeugs mit einem intelligent gesteuerten Stromtarif von E.ON.
Das Angebot soll für sämtliche rein elektrischen Modelle von BYD verfügbar sein. Nach Angaben der Unternehmen können Nutzer ihre monatlichen Kosten um bis zu 20 Euro reduzieren, wenn sie die intelligenten Ladefunktionen des Tarifs verwenden.
E.ON soll den Ladevorgang abhängig von den Bedingungen im Stromnetz automatisch steuern. Für das flexible Laden erhalten Kunden einen Bonus.
Das Angebot richtet sich laut connect.de nicht nur an Käufer neuer Fahrzeuge. Auch Besitzer eines bereits vorhandenen elektrischen BYD-Modells sollen bei einem Wechsel zum entsprechenden E.ON-Tarif teilnehmen können.
BYD und E.ON wollen ihre Angebote bereits beim Kauf oder Leasing eines Elektroautos miteinander verbinden. Geplant ist außerdem eine stärkere Integration in digitale Angebote und Apps; auch Mixed-Reality-Anwendungen werden geprüft.
Nach dem Start in Deutschland soll die Kooperation schrittweise auf weitere europäische Märkte ausgeweitet werden. Welche Länder als Nächstes folgen und wann dort entsprechende Angebote verfügbar sein werden, haben die Unternehmen laut connect.de noch nicht konkretisiert.
Als weiteren Schritt wollen BYD und E.ON Vehicle-to-Grid, also bidirektionales Laden, erproben. Dabei kann ein entsprechend ausgerüstetes Elektroauto nicht nur Energie aus dem Stromnetz aufnehmen, sondern gespeicherte Energie bei Bedarf auch wieder in das Netz zurückspeisen.
Die Fahrzeugbatterien könnten dadurch zeitweise als dezentrale Energiespeicher eingesetzt werden. Konkrete Konditionen für ein künftiges V2G-Angebot wurden bislang nicht genannt.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Start | November 2026 in Deutschland |
| Geltungsbereich | Sämtliche rein elektrische Modelle von BYD |
| Möglicher Bonus | Bis zu 20 Euro pro Monat |
| Weitere Perspektive | Vehicle-to-Grid und bidirektionales Laden |
Zusammenfassung: BYD und E.ON starten im November 2026 in Deutschland einen intelligenten Ladetarif mit einem möglichen Bonus von bis zu 20 Euro pro Monat. Später sollen weitere europäische Märkte und Vehicle-to-Grid-Anwendungen folgen. Quelle: connect.de.
Hyundai bringt elektrischen Staria Cargo für Gewerbe- und Flottenkunden
Hyundai kehrt mit dem batterieelektrischen Staria Cargo Elektro in das deutsche Nutzfahrzeugsegment zurück. Der N1-Transporter richtet sich an Gewerbe- und Flottenkunden und bietet bis zu 450 Kilometer Reichweite, Platz für drei Europaletten und eine Nutzlast von bis zu 1.102 Kilogramm.
Das Fahrzeug verfügt über eine 84-Kilowattstunden-Batterie und 800-Volt-Technik. Der kombinierte Energieverbrauch liegt bei 20,7 Kilowattstunden je 100 Kilometer, die CO₂-Emissionen bei null Gramm je Kilometer und die CO₂-Klasse bei A.
Der Staria Cargo Elektro ist laut Logistra.de ab sofort zu einem Netto-Listenpreis von 48.315 Euro bestellbar. Der Elektromotor leistet 160 Kilowatt beziehungsweise 218 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern.
Die 800-Volt-Architektur soll kurze Ladezeiten ermöglichen. Innerhalb von 15 Minuten lassen sich bis zu 280 Kilometer Reichweite nachladen; unter optimalen Bedingungen kann die Batterie an einer Gleichstrom-Schnellladestation innerhalb von 20 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden.
Der Transporter bietet drei Sitzplätze und einen Laderaum für bis zu drei Europaletten. Die maximale Anhängelast beträgt 2.000 Kilogramm. Beidseitige Schiebetüren, eine niedrige Ladekante und ein rutschhemmender Ladeboden sollen den gewerblichen Einsatz erleichtern.
Optional ist eine Vehicle-to-Load-Funktion erhältlich. Das für 460 Euro netto angebotene V2L-Paket umfasst einen Adapter und eine 230-Volt-Steckdose im Laderaum, über die beispielsweise Elektrowerkzeuge, Ladegeräte oder Beleuchtung mit Energie aus der Fahrzeugbatterie versorgt werden können.
Zur Serienausstattung gehören ein digitales 12,3-Zoll-Kombiinstrument und ein ebenfalls 12,3 Zoll großer Touchscreen. Das Connected Car Navigation Cockpit unterstützt Over-the-Air-Updates sowie kabelloses Apple CarPlay und Android Auto.
Serienmäßig sind außerdem ein autonomer Notbremsassistent, Spurhalte- und Spurfolgeassistent, Totwinkelassistent und Querverkehrsassistent an Bord. Rückfahrkamera, Einparkhilfen vorne und hinten, Wärmepumpe und Batterieheizsystem ergänzen die Ausstattung.
Hyundai bietet mehrere Ausstattungspakete an. Das Navigations-Paket kostet 840 Euro netto, das Winter-Paket 340 Euro netto und das Licht-Paket 660 Euro netto. Eine Heckklappe mit Fenster kostet in Verbindung mit dem Licht-Paket weitere 300 Euro netto.
Serienmäßig wird der Transporter in Creamy White Uni angeboten. Shimmering Silver, Ecotronic Grey, Abyss Black und Classy Blue kosten jeweils 850 Euro netto Aufpreis.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Batterie | 84 Kilowattstunden |
| Reichweite | Bis zu 450 Kilometer |
| Leistung | 160 Kilowatt beziehungsweise 218 PS |
| Drehmoment | 350 Newtonmeter |
| Höchstgeschwindigkeit | 184 km/h |
| Nutzlast | Bis zu 1.102 Kilogramm |
| Anhängelast | 2.000 Kilogramm |
| Netto-Listenpreis | 48.315 Euro |
| V2L-Paket | 460 Euro netto |
Seine Messepremiere soll der Elektrotransporter auf dem Pariser Autosalon feiern. Hyundai will dort auch seine europäische Nutzfahrzeugstrategie und die künftige Rolle elektrischer Transporter im eigenen Fahrzeugangebot vorstellen.
Zusammenfassung: Der elektrische Hyundai Staria Cargo Elektro ist ab sofort bestellbar und kombiniert 800-Volt-Technik, bis zu 450 Kilometer Reichweite, eine Nutzlast von bis zu 1.102 Kilogramm und Platz für drei Europaletten. Quelle: Logistra.de.
VW ID. Buzz umrundet die Welt ohne technischen Defekt
Ein serienmäßiger VW ID. Buzz hat laut Taxi Heute eine Weltumrundung ohne technischen Defekt absolviert. Rekordfahrer Rainer Zietlow legte dabei fast 100.000 Kilometer zurück und durchquerte 92 Länder.
Die Fotostrecke stellt die Tour als praxisnahes Argument in der Debatte über Elektromobilität dar. Besonders hervorgehoben wird, dass während der Weltumrundung kein einziger technischer Defekt aufgetreten sei.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Fahrzeug | Serienmäßiger VW ID. Buzz |
| Fahrtstrecke | Fast 100.000 Kilometer |
| Durchquerte Länder | 92 |
| Technische Defekte | Kein einziger |
Zusammenfassung: Der serienmäßige VW ID. Buzz absolvierte eine Weltumrundung über fast 100.000 Kilometer durch 92 Länder ohne technischen Defekt. Quelle: Taxi Heute.
Quellen:
- Spritpreise: Umweltbundesamt schlägt Hilfen zum Umstieg auf E-Mobilität vor
- Stimmung in Kfz-Werkstätten trübt sich ein, E-Mobilität als langfristige Herausforderung
- Neuer Schnellladestandort der EnBW in Hagenow
- Ab November: BYD und E.ON starten gemeinsamen Ladetarif
- Hyundai bringt elektrischen Staria Cargo für Gewerbe- und Flottenkunden
- Fotostrecke: E-Mobilität funktioniert: VW ID. Buzz umrundet die Welt ohne Panne und stellt Guinness-Rekord auf














