Großbritannien plant Kilometersteuer, während BYD Deutschlands Automarkt herausfordert

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    28.07.2026 8 mal gelesen 0 Kommentare
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    Großbritannien plant ab 2028 eine kilometerabhängige Abgabe für Elektroautos. Weil E-Autos keinen Kraftstoff tanken, entfallen langfristig Einnahmen aus der Energiesteuer. Mit der neuen Regelung soll die Finanzierung von Straßen und Infrastruktur gesichert werden.
    Wie die Kilometer erfasst werden, ist noch offen: Denkbar sind regelmäßige Meldungen des Kilometerstands oder technische Lösungen. Kritiker sehen Datenschutzrisiken und soziale Fragen, denn Vielfahrer wären stärker belastet. Ob Deutschland ein ähnliches Modell einführt, ist derzeit nicht entschieden.
    In Deutschland gelten für reine Elektroautos aktuell weiterhin Steuervergünstigungen, während der Staat noch Einnahmen aus Kraftstoff- und Kfz-Steuer erhält. Eine künftige Reform müsste nicht zwingend nur E-Autos betreffen. Möglich wäre auch eine kilometerabhängige Abgabe für alle Fahrzeuge oder eine Neuordnung bestehender Steuern.
    Parallel dazu erhöht BYD den Druck auf den deutschen Automarkt. Der chinesische Konzern expandiert mit Elektroautos und Plug-in-Hybriden und will laut Vizechefin Stella Li zum führenden Unternehmen der Autoindustrie werden. BYD tritt dabei gegen europäische Hersteller, andere chinesische Marken und Tesla an.
    Einen Wettbewerbsvorteil sieht BYD in der eigenen Fertigung, darunter Batterien und die robuste Blade Battery auf LFP-Basis. Die Expansion bringt mehr Auswahl und Preisdruck, stellt den Konzern in Europa aber auch vor Herausforderungen wie Importzölle, Zulassungsvorschriften, Servicenetze und Kundenvertrauen. Ob BYD tatsächlich an die Weltspitze gelangt, hängt deshalb nicht nur von Verkaufszahlen, sondern auch von Profitabilität und dauerhaft zuverlässigem Service ab.

    Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Zusammenfassung aktueller Twitter-Posts und der darin aufgegriffenen Berichte.

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    Großbritannien plant Kilometersteuer für Elektroautos

    Großbritannien will ab 2028 eine kilometerabhängige Abgabe für Elektroautos einführen. Darüber berichtet AUTO BILD. Hintergrund ist der schrittweise Wegfall klassischer Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer: Elektroautos verbrauchen kein Benzin oder Diesel und zahlen deshalb keine entsprechende Energiesteuer.

    Eine Kilometersteuer knüpft nicht an den Verbrauch, sondern an die tatsächlich gefahrene Strecke an. Je nach Ausgestaltung könnten Fahrzeughalter ihre Kilometerstände regelmäßig melden oder die Fahrleistung technisch erfassen lassen. Ziel wäre, die Finanzierung von Straßen und Verkehrsinfrastruktur langfristig zu sichern. Gleichzeitig steht ein solches Modell vor Fragen zum Datenschutz, zur Kontrolle der Angaben und zur sozialen Ausgewogenheit, da Vielfahrer stärker belastet würden.

    Ob ein vergleichbares Modell auch in Deutschland eingeführt wird, ist damit nicht entschieden. Der deutsche Staat nimmt bislang weiterhin erhebliche Beträge über die Energiesteuer auf Kraftstoffe sowie über die Kfz-Steuer ein. Für reine Elektroautos gilt zudem derzeit eine befristete Befreiung von der Kfz-Steuer. Änderungen könnten politisch diskutiert werden, sobald der Anteil elektrischer Fahrzeuge deutlich steigt und die Einnahmen aus Benzin- und Dieselsteuern langfristig sinken.

    Eine zusätzliche Abgabe wäre nicht automatisch eine „Extrasteuer“ ausschließlich für Elektroautos. Denkbar wären auch Modelle, die später alle Fahrzeuge nach gefahrenen Kilometern belasten oder bestehende Steuern neu ordnen. Der Bericht von AUTO BILD ordnet daher vor allem ein, warum Großbritannien diesen Schritt erwägt und weshalb die Debatte auch Deutschland betreffen könnte.

    BYD greift nach der Spitze der Autoindustrie

    Der chinesische Elektroauto- und Technologiekonzern BYD expandiert zugleich mit weiteren Marken und Modellen nach Deutschland. Im AUTO-BILD-Interview erklärt Vizechefin Stella Li, das Unternehmen wolle „das beste Unternehmen in der Industrie werden“. BYD tritt damit nicht nur gegen etablierte europäische Hersteller an, sondern auch gegen andere chinesische Marken und Tesla.

    BYD verfügt über eine breite Palette elektrifizierter Fahrzeuge. Neben reinen Elektroautos produziert der Konzern sogenannte Plug-in-Hybride. Diese können sowohl mit einem Verbrennungsmotor als auch elektrisch fahren und lassen sich an einer Ladestation aufladen. Die Kombination erlaubt größere Reichweiten, führt aber zu einer komplexeren Technik als bei einem reinen Elektroantrieb.

    Ein wichtiger Wettbewerbsvorteil von BYD ist die starke eigene Fertigungstiefe. Der Konzern produziert unter anderem Batterien und nutzt die sogenannte Blade Battery. Dabei handelt es sich um eine besonders flach angeordnete Lithium-Eisenphosphat-Batterie, kurz LFP. Dieser Batterietyp gilt als vergleichsweise robust und langlebig, erreicht jedoch in der Regel eine geringere Energiedichte als manche nickelhaltigen Akkus.

    Die Expansion chinesischer Hersteller verändert den europäischen Automarkt. Sie erhöhen den Preisdruck, bringen neue Ausstattungsangebote und beschleunigen den Wettbewerb bei Software, Batterien und Ladefunktionen. Gleichzeitig müssen sie sich in Europa mit Importzöllen, strengeren Zulassungsvorschriften, dem Aufbau von Händler- und Servicenetzen sowie dem Vertrauen der Kunden auseinandersetzen.

    Die Aussagen von Stella Li zeigen den langfristigen Anspruch von BYD. Ob der Konzern tatsächlich zur Nummer eins der weltweiten Autoindustrie aufsteigt, hängt jedoch nicht allein von Verkaufszahlen ab. Entscheidend sind auch profitable Geschäfte, zuverlässiger Kundendienst, eine stabile Lieferkette und die Fähigkeit, sich dauerhaft an regionale Regeln und Erwartungen anzupassen.

    Nun folgen die Quellen:

    AUTO BILD: Extrasteuer für E-Autos auch bei uns?
    AUTO BILD: Interview mit BYD-Vizechefin Stella Li

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