Haan plant innovative Ladebordsteine für Elektroautos zur Verbesserung der Infrastruktur

    04.06.2026 8 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die Stadt Haan plant, innovative Ladebordsteine für Elektroautos zu prüfen, um die Infrastruktur zu verbessern. Diese sollen unter Gehwegplatten installiert werden, sodass E-Auto-Besitzer ihre Fahrzeuge direkt am Bordstein aufladen können. Der Vorschlag fand in einer Ratssitzung großen Anklang und soll auf positiven Erfahrungen aus Köln und Düsseldorf basieren. Die Stadtwerke werden nun die Machbarkeit dieser Idee untersuchen und die Ergebnisse im Oktober 2026 präsentieren.
    Die Ladebordsteine bieten eine platzsparende und vandalismusresistente Alternative zu herkömmlichen Ladesäulen. Die SPD-Fraktion hebt hervor, dass diese Technik unauffällig in den Straßenraum integriert werden kann. Damit könnte Haan einen wichtigen Schritt in Richtung einer besseren Ladeinfrastruktur für Elektroautos machen. Die Diskussion über die Standorte der Ladebordsteine wird in den kommenden Jahren weitergeführt.
    In Deutschland zeigt die Elektromobilität weiterhin ein starkes Wachstum. Im Mai 2026 wurden fast 60.000 neue batterieelektrische Pkw zugelassen, was einem Anstieg von 39,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der ZDK betont, dass die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen durch ein breiteres Angebot und hohe Kraftstoffpreise unterstützt wird. Dies könnte auch die Akzeptanz von Ladebordsteinen in Städten wie Haan fördern.
    Parallel dazu wird ein Hochleistungs-Ladenetz für E-Lkw zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet aufgebaut. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Einsatzfähigkeit von batterieelektrischen Lkw im Fernverkehr zu demonstrieren. Mit Ladeleistungen von bis zu 1,2 Megawatt sollen die Lkw schnell und effizient aufgeladen werden, was die Reichweite erheblich erhöht. Solche Entwicklungen könnten auch die Notwendigkeit für Ladebordsteine in städtischen Gebieten unterstreichen.
    Abschließend wurde in Oldenburg der größte überdachte Ladepark eröffnet, der Teil eines bundesweiten Plans zur Schaffung von Schnellladeinfrastruktur ist. Mit zwölf Schnellladepunkten und einer nachhaltigen Bauweise zeigt dieser Ladepark, wie wichtig die Integration von Ladeinfrastruktur in die Mobilitätswende ist. Die Entwicklungen in Haan und anderen Städten könnten somit einen entscheidenden Beitrag zur Förderung der Elektromobilität leisten.

    Stadt Haan prüft Ladebordsteine für E-Autos

    Die Stadt Haan plant, Ladebordsteine als Alternative zu herkömmlichen Ladesäulen für Elektroautos zu prüfen. In einer Ratssitzung fand ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion großen Anklang. Die Idee ist, die notwendige Infrastruktur unter Gehwegplatten zu installieren, sodass E-Auto-Besitzer ihre Fahrzeuge direkt am Bordstein aufladen können.

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    Die Stadt möchte dabei auf positive Erfahrungen aus Köln und Düsseldorf zurückgreifen, wo Ladebordsteine von Rheinmetall installiert wurden. Diese Technik integriert die Ladetechnik unauffällig in den Straßenraum und ist weniger anfällig für Vandalismus. Die Stadtwerke sollen nun prüfen, wo solche Ladebordsteine in Haan sinnvoll sein könnten, und die Ergebnisse sollen im Oktober 2026 im Ausschuss für Umwelt und Mobilität diskutiert werden.

    „Ladesäulen brauchen in der Regel Platz und sind anfällig für Vandalismus. Ladebordsteine lassen sich in den Straßenrand integrieren, nehmen kaum Platz weg und sind robust.“ - SPD-Fraktion Haan

    Zusammenfassung: Haan plant die Einführung von Ladebordsteinen für E-Autos, um Platzprobleme und Vandalismus zu vermeiden. Die Stadtwerke sollen die Machbarkeit prüfen.

    Elektromobilität auf Wachstumskurs

    Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) sieht die Elektromobilität in Deutschland weiterhin im Aufwind. Im Mai 2026 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) knapp 60.000 batterieelektrische Pkw neu zugelassen, was einem Anstieg von 39,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Der Anteil dieser Fahrzeuge an allen Pkw-Neuzulassungen stieg auf 25 Prozent.

    Der ZDK hebt hervor, dass die Elektromobilität zunehmend die Mitte des Automarktes erreicht. Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen wird durch ein breiteres Angebot und hohe Kraftstoffpreise unterstützt. Zudem erwartet der ZDK zusätzliche Impulse durch ein neues Förderportal der Bundesregierung für E-Autos, das vor kurzem gestartet ist.

    „Die Elektromobilität erreicht zunehmend die Mitte des Automarktes.“ - Thomas Peckruhn, ZDK-Präsident

    Zusammenfassung: Die Elektromobilität in Deutschland wächst, mit einem Anstieg der Neuzulassungen um 39,3 Prozent im Mai 2026. Der ZDK fordert eine praxisnahe Umsetzung von Fördermaßnahmen.

    Hochleistungsladenetz für E-Lkw zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet

    In Niedersachsen wurde eine Hochleistungs-Ladestation für E-Lkw eröffnet, die Teil des Projekts „Hola“ ist. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Einsatzfähigkeit von batterieelektrischen Lkw im Fernverkehr zu demonstrieren. Insgesamt werden fünf Standorte entlang der Autobahnachse Ruhrgebiet–Berlin mit moderner Ladeinfrastruktur ausgestattet.

    Die Ladestationen bieten Ladeleistungen von bis zu 1,2 Megawatt und sind für eine 45-minütige Fahrerpause ausgelegt. Ziel ist es, die Reichweite der E-Lkw auf mehrere hundert Kilometer zu erhöhen und einen praxisorientierten Betrieb zu realisieren.

    „Für den Markthochlauf von E-Lkw im Güterverkehr ist entscheidend, dass diese verlässlich und schnell geladen werden können.“ - Dr. Claudia Elif Stutz, Bundesministerium für Verkehr

    Zusammenfassung: Ein neues Hochleistungsladenetz für E-Lkw wird zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet aufgebaut, um die Einsatzfähigkeit von E-Lkw im Fernverkehr zu fördern.

    Größter überdachter Ladepark Oldenburgs eröffnet

    Ewe Go hat in Oldenburg einen neuen Ladepark mit zwölf Schnellladepunkten eröffnet, die Ladeleistungen von bis zu 400 Kilowatt bieten. Der Standort am Bahnhof Oldenburg-Wechloy ist Teil des bundesweiten Deutschlandnetzes und soll bis Ende 2027 auf insgesamt 850 Schnellladepunkte in Nordwest- und Westdeutschland erweitert werden.

    Der Ladepark kombiniert Schnellladetechnik mit einer überdachten Holzbauweise und Photovoltaikmodulen zur lokalen Energieerzeugung. Dies zeigt, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur zunehmend mit nachhaltigen Energiekonzepten verknüpft wird.

    „Die Mobilitätswende braucht nicht nur Technologien, sondern leistungsfähige Infrastruktur.“ - Piotr Soltyski, Geschäftsführer Hochtief Ladepartner

    Zusammenfassung: Ewe Go hat den größten überdachten Ladepark in Oldenburg eröffnet, der Teil eines größeren Plans zur Schaffung von Schnellladeinfrastruktur in Deutschland ist.

    Studie zu CO2-Emissionen von Plug-in-Hybriden

    Eine neue Studie zeigt, dass Plug-in-Hybride in der Realität viel mehr CO2 ausstoßen als von den Herstellern angegeben. Zwischen 2021 und 2025 wurden in der EU schätzungsweise 100 Millionen Tonnen mehr CO2 emittiert, als offiziell berichtet. Dies wirft Fragen zur zukünftigen Förderung dieser Fahrzeuge auf.

    Die Bundesregierung plant, die Zulassung von Plug-in-Hybriden auch nach 2035 fortzusetzen, trotz der hohen realen Emissionen. Experten warnen, dass die tatsächlichen Verbrauchswerte von Plug-in-Hybriden vier bis fünf Mal höher sind als die angegebenen Werte.

    „Plug-in-Hybride verbrauchen im Durchschnitt auf der Straße vier bis fünf Mal so viel Kraftstoff wie vom Hersteller beworben.“ - Peter Mock, ICCT-Europa Geschäftsführer

    Zusammenfassung: Eine Studie zeigt, dass Plug-in-Hybride deutlich mehr CO2 ausstoßen als angegeben, was die zukünftige Förderung dieser Fahrzeuge in Frage stellt.

    Quellen:

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