Mehrheit der Autoindustrie unterstützt Ausstieg aus Verbrennertechnologie bis 2035

    07.05.2026 8 mal gelesen 0 Kommentare
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    Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der deutschen Autoindustrie den Ausstieg aus der Verbrennertechnologie bis 2035 unterstützt. Über 20 Prozent der Unternehmen sind bereits vollständig auf E-Mobilität ausgerichtet, während fast 40 Prozent als Vorreiter gelten. Diese Transformation wird von einem starken Innovationsdrang begleitet, wobei über drei Viertel der Unternehmen in den letzten drei Jahren aktiv waren. Die Branche fordert klare politische Rahmenbedingungen zur Förderung der Elektromobilität.
    Die Umfrage des Fraunhofer ISI verdeutlicht, dass mehr als 80 Prozent der Unternehmen stärkere staatliche Investitionen in Bildung und Forschung wünschen. Gleichzeitig gibt es Bedenken gegenüber einer Lockerung der CO2-Flottengrenzwerte, da dies die Planungssicherheit gefährden könnte. Projektleiterin Prof. Dr. Karoline Rogge betont, dass ein Zickzackkurs die Innovationskraft der deutschen Automobilindustrie schwächen würde. Die Unternehmen setzen auf eine verlässliche politische Unterstützung für die Elektromobilität.
    Zusätzlich zeigt eine Studie, dass über 60 Prozent der befragten Unternehmen bereits weit in der Transformation zur Elektromobilität fortgeschritten sind. Trotz politischer Unsicherheiten bleibt die Autoindustrie optimistisch und fordert eine klare Unterstützung für den Ausstieg aus der Verbrennertechnologie. Die Unternehmen warnen, dass häufige politische Regeländerungen Investitionen in die Elektromobilität behindern könnten. Eine stabile politische Unterstützung ist entscheidend für den Erfolg der Transformation.
    In der Zwischenzeit verzeichnet der Autozulieferer Schaeffler einen Umsatzanstieg in der Elektromobilitätssparte und bleibt optimistisch für das Jahr 2026. Toyota plant, den elektrischen bZ4X auch als Kombi anzubieten, was das Angebot im wachsenden Markt für Elektrofahrzeuge erweitert. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Nachfrage nach E-Autos steigt und die Branche sich aktiv anpasst.
    Abschließend warnt das Fraunhofer ISI, dass die Innovationsdynamik der Autobranche durch politische Entscheidungen gefährdet werden könnte. Die Unternehmen fordern eine Stabilisierung des bestehenden Politik-Mixes und Maßnahmen zur Stärkung der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen. Nur mit glaubwürdiger politischer Unterstützung kann die Transformation der deutschen Automobilindustrie gelingen.

    Mehrheit in der Autoindustrie befürwortet Ende des Verbrenners

    Eine aktuelle Umfrage des Fraunhofer ISI zeigt, dass die Transformation der deutschen Automobilindustrie zur Elektromobilität weiter fortgeschritten ist als oft angenommen. Über 20 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, bereits vollständig auf E-Mobilität ausgerichtet zu sein, während knapp 40 Prozent einen fortgeschrittenen Transformationsstatus berichteten. Diese Unternehmen werden als „Vorreiter“ bezeichnet, während die restlichen als „Nachzügler“ klassifiziert werden.

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    Die Umfrage ergab auch, dass mehr als drei Viertel der Unternehmen in den letzten drei Jahren Innovationsaktivitäten durchgeführt haben, wobei der Schwerpunkt auf Elektromobilität und Digitalisierung lag. Über 80 Prozent der Befragten wünschen sich stärkere staatliche Investitionen in Bildung, Forschung und Innovationen sowie geringere Strompreise. Die Lockerung der CO2-Flottengrenzwerte wurde von rund drei Fünfteln der Unternehmen skeptisch betrachtet.

    „Ein Zickzackkurs schwächt Planungssicherheit und die deutsche Innovationsstärke in Zukunftstechnologien“, sagt Projektleiterin Prof. Dr. Karoline Rogge.

    Zusammenfassung: Die Mehrheit der deutschen Automobilunternehmen unterstützt das Ende des Verbrenners und fordert verlässliche politische Rahmenbedingungen zur Förderung der Elektromobilität.

    E-Autos: Autozulieferer Schaeffler legt bei Elektromobilität zu

    Der Autozulieferer Schaeffler verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Umsatzanstieg von sechs Prozent in der Elektromobilitätssparte, während der Gesamtumsatz währungsbereinigt um ein Prozent auf 5,76 Milliarden Euro stieg. Trotz eines Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr konnte das Unternehmen einen Gewinn von 60 Millionen Euro erzielen. Die Schaeffler-Aktie stieg daraufhin um 6,6 Prozent.

    Vorstandschef Klaus Rosenfeld äußerte, dass die Schaeffler-Gruppe trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds gut in das Jahr 2026 gestartet sei. Die Prognose für das laufende Jahr bleibt unverändert, mit einem erwarteten Umsatz zwischen 22,5 und 24,5 Milliarden Euro.

    Zusammenfassung: Schaeffler profitiert von der steigenden Nachfrage nach E-Autos und bleibt optimistisch für das Jahr 2026, trotz eines insgesamt schwierigen Marktes.

    Elektromobilität: Toyota bringt bZ4X auch als Kombi

    Toyota plant, den elektrischen bZ4X künftig auch als Kombi anzubieten, der unter dem Namen „Touring“ im Mai 2026 in den Handel kommen soll. Der Preis für das Modell wird bei mindestens 51.990 Euro liegen. Der Touring wird mit einer Länge von 4,83 Metern und einem Ladevolumen von bis zu 669 Litern angeboten, was eine Steigerung von fast 50 Prozent im Vergleich zum Standardmodell darstellt.

    Die größere Batterie mit einer Kapazität von 74,7 kWh ermöglicht eine Normreichweite von bis zu 591 Kilometern. Der Touring wird sowohl als Fronttriebler mit 165 kW/224 PS als auch als Allradler mit zwei E-Maschinen und einer Gesamtleistung von 280 kW/380 PS angeboten.

    Zusammenfassung: Toyota erweitert sein E-Auto-Angebot mit dem bZ4X Touring, der mehr Platz und Reichweite bietet, und positioniert sich damit im wachsenden Markt für Elektrofahrzeuge.

    Fraunhofer ISI: Bundesregierung darf Innovationsdynamik der Autobranche nicht ausbremsen

    Das Fraunhofer ISI warnt in einem Strategiepapier, dass die Innovationsdynamik der deutschen Automobilindustrie durch politische Entscheidungen gefährdet werden könnte. Die Umfrage zeigt, dass viele Unternehmen bereits weit fortgeschritten in der Transformation zur Elektromobilität sind, jedoch eine Mehrheit der Vorreiter gegen eine Lockerung der CO2-Flottengrenzwerte ist.

    Die Glaubwürdigkeit der politischen Maßnahmen zur Unterstützung der Elektromobilität ist laut den Forschenden gesunken, insbesondere nach den abrupten Kürzungen bei der E-Mobilitätsförderung im November 2023. Die Unternehmen fordern eine Stabilisierung des bestehenden Politik-Mixes und Maßnahmen zur Stärkung der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen.

    „Nur mit glaubwürdiger und verlässlicher politischer Unterstützung kann die Transformation der deutschen Automobilindustrie gelingen“, so Prof. Dr. Karoline Rogge.

    Zusammenfassung: Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Innovationsdynamik der Autobranche nicht zu bremsen und die Glaubwürdigkeit ihrer politischen Maßnahmen zu stärken.

    Studie überrascht: Mehrheit der deutschen Autoindustrie will weg vom Verbrenner

    Eine neue Studie zeigt, dass über 60 Prozent der deutschen Automobilunternehmen bereits weit in der Transformation zur Elektromobilität fortgeschritten sind. Die Mehrheit der befragten Unternehmen spricht sich gegen eine Aufweichung des Verbrenner-Aus ab 2035 aus und fordert stattdessen stärkere staatliche Investitionen in Bildung und Forschung.

    Die Studie, die im Rahmen des EMPOCI-Projekts durchgeführt wurde, zeigt, dass die Autoindustrie trotz politischer Unsicherheiten auf E-Mobilität setzt. Die Unternehmen warnen, dass häufige politische Regeländerungen die Planungssicherheit gefährden und Investitionen in die Elektromobilität behindern könnten.

    Zusammenfassung: Die Mehrheit der deutschen Autoindustrie befürwortet den Ausstieg aus der Verbrennertechnologie und fordert eine klare politische Unterstützung für die Elektromobilität.

    E-Auto-Bestand 2030: Prognosen brechen deutlich ein

    Aktuelle Analysen von Dataforce und der Now GmbH zeigen, dass die Erwartungen an den E-Auto-Bestand in Deutschland bis 2030 nach unten korrigiert werden müssen. Dataforce prognostiziert, dass bis 2030 nur knapp sechs Millionen batterieelektrische Autos auf den Straßen sein werden, während die Now GmbH von rund acht Millionen ausgeht. Beide Werte liegen deutlich unter den bisherigen politischen Zielen von bis zu 15 Millionen E-Autos.

    Die langsame Erneuerung des Fahrzeugbestands in Deutschland, die durch die jährlichen Neuzulassungen von etwa 2,8 Millionen Pkw bedingt ist, wird als Hauptgrund für diese pessimistische Prognose angesehen. Die Verzögerung in der Elektrifizierung hat auch Auswirkungen auf die zukünftige Stromnachfrage.

    Zusammenfassung: Die Prognosen für den E-Auto-Bestand in Deutschland bis 2030 wurden deutlich nach unten korrigiert, was die politischen Ziele in Frage stellt und die Herausforderungen der Elektrifizierung verdeutlicht.

    Quellen:

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