Tesla und BYD bauen Elektromobilität aus, MAN startet MCS-Lkw-Produktion

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    01.08.2026 7 mal gelesen 0 Kommentare
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    Tesla baut die Produktion in Grünheide aus: 1.000 neue Beschäftigte sind bereits eingestellt, weitere 1.000 sollen ab September folgen. So soll die Fertigung zunächst von 5.000 auf 6.200 und ab Oktober auf 7.500 Fahrzeuge pro Woche steigen.
    Insgesamt plant Tesla gemeinsam mit dem Ausbau der Batteriezellfertigung 3.500 neue Arbeitsplätze. Zuletzt arbeiteten knapp 11.000 Menschen im Werk, das mehr als 30 Märkte beliefert. Auch BYD wächst in Deutschland stark und verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 ein Zulassungsplus von 315,2 Prozent.
    Der VDA räumt mit Vorurteilen zur Elektromobilität auf: Je nach Batterie sind Reichweiten von etwa 200 bis über 700 Kilometern möglich, aktuelle Spitzenmodelle schaffen bis zu 900 Kilometer. In Deutschland gibt es inzwischen rund 206.000 öffentliche Ladepunkte, darunter mehr als 53.000 Schnelllader.
    Bei Nutzfahrzeugen geht MAN den nächsten Schritt und produziert batterieelektrische Lkw mit Megawatt Charging System. Die Ladeleistung steigt von bis zu 375 auf 750 Kilowatt, wodurch sich große Batterien in weniger als 30 beziehungsweise 40 Minuten von 20 auf 80 Prozent laden lassen. Reichweiten von bis zu 570 Kilometern ermöglichen Tagesdistanzen von mehr als 1.000 Kilometern.
    Auch die Ladeinfrastruktur entwickelt sich weiter: Kanada investiert 10,9 Millionen kanadische Dollar in 22 Ausbau- und Aufklärungsprojekte, während go-e und Kraken intelligentes Laden für geringere Kosten und weniger Netzlast verknüpfen. In Starnberg eröffnet Harmony zudem ein neues BYD- und DENZA-Zentrum mit Beratung, Verkauf und Werkstatt.

    Tesla startet Beschäftigungsoffensive in Grünheide

    Im Tesla-Werk in Grünheide hat die Aufstockung der Mitarbeiterzahl um mehrere Tausend begonnen. Wie Logistik Heute unter Berufung auf eine Tesla-Sprecherin und die Deutsche Presse-Agentur berichtet, sind die ersten 1.000 Mitarbeiter für die erste Produktionsphase bereits eingestellt.

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    Mit den Neueinstellungen soll die Fertigung von 5.000 auf 6.200 Fahrzeuge pro Woche steigen. Die nächste Rekrutierungsrunde mit weiteren 1.000 Beschäftigten soll im September beginnen, damit die Produktion ab Oktober auf 7.500 Fahrzeuge pro Woche ausgeweitet werden kann.

    Tesla hatte im April angekündigt, die Produktion angesichts der gestiegenen Nachfrage deutlich auszubauen. Die erste Ausbaustufe sollte ursprünglich ab Juli umgesetzt werden und die Fahrzeugzahl um ein Fünftel auf 6.200 pro Woche erhöhen. In einer weiteren Stufe ist ein erneuter Anstieg um ein Fünftel auf 7.500 Fahrzeuge pro Woche vorgesehen.

    Ursprünglich hatte Tesla für Grünheide eine Jahresproduktion von 500.000 Autos angepeilt. Ein Ausbau auf eine Million im Jahr sollte diese Kapazität verdoppeln, wurde zunächst jedoch abhängig von der Marktlage auf Eis gelegt. Bei 7.500 Fahrzeugen pro Woche wären laut Quelle rechnerisch rund 375.000 im Jahr möglich.

    Zusammen mit dem geplanten Ausbau der Batteriezellfertigung sollen insgesamt 3.500 neue Arbeitsplätze entstehen. Davon entfallen 1.500 neue Mitarbeiter auf die Batteriezellfertigung. Tesla will dafür nach früheren Zahlen knapp 250 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 220 Millionen Euro, investieren.

    Zuletzt arbeiteten knapp 11.000 Menschen im Werk. Nach Unternehmensangaben werden von Grünheide aus bereits mehr als 30 Märkte beliefert. Bei den Neuzulassungen legte Tesla im ersten Halbjahr 2026 nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes um 224,6 Prozent zu; BYD verzeichnete ein Plus von 315,2 Prozent.

    Erste Produktionsphase5.000 auf 6.200 Fahrzeuge pro Woche
    Weitere Produktionsphase6.200 auf 7.500 Fahrzeuge pro Woche
    Neue Arbeitsplätze insgesamt3.500
    Beschäftigte zuletztknapp 11.000

    Infobox: Tesla stellt in Grünheide zunächst 1.000 Mitarbeiter ein und plant weitere 1.000 Beschäftigte ab September. Zusammen mit dem Ausbau der Batteriezellfertigung sollen 3.500 neue Arbeitsplätze entstehen.

    VDA nennt zehn Fakten zur Elektromobilität

    Elektroauto-News berichtet über eine aktuelle Mitteilung des Verbandes der Automobilindustrie, in der zehn Fakten, Daten und Zahlen zur Elektromobilität zusammengetragen werden. VDA-Präsidentin Hildegard Müller verweist dabei sowohl auf die wachsende Beliebtheit von E-Autos als auch auf weiterhin bestehende Unsicherheiten beim Laden und bei den Ladestrompreisen.

    Nach Angaben des VDA hängt die Reichweite eines Elektroautos von der Batteriegröße ab. Diese variiert je nach Fahrzeugklasse zwischen etwa 30 kWh und mehr als 100 kWh; damit seien Reichweiten von etwa 200 bis über 700 km möglich. Aktuelle Spitzenmodelle erreichen laut Quelle bis zu 900 km, bei einigen Modellen seien je nach Fahrweise mit nur einem Ladestopp mehr als 1000 Kilometer auf der Autobahn möglich.

    Der tatsächliche Energiebedarf wird laut VDA häufig überschätzt: 95 Prozent aller Strecken im motorisierten Individualverkehr seien kürzer als 50 Kilometer. Diese Distanz lasse sich mit allen E-Modellen problemlos zurücklegen. Die Reichweite hängt wie bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor unter anderem von Fahrstil, Außentemperatur, Klimatisierung und Beladung ab.

    Beim Laden unterscheidet der VDA zwischen verschiedenen Ladearten. An einer AC-Ladesäule mit bis zu 22 kW dauert der Ladevorgang je nach Modell in der Regel zwischen 2 bis 5 Stunden. DC-Ladesäulen mit bis zu 350 und mehr kW ermöglichen eine Ladung auf 80 Prozent in rund einer halben Stunde; neue Spitzenmodelle erreichen diesen Ladezustand in unter 20 min.

    In Deutschland gibt es laut Quelle aktuell rund 206.000 öffentliche Ladepunkte, darunter gut 53.000 Schnellladepunkte. Beim Batteriebestand gelten in Europa Batteriegarantien von mindestens 70 Prozent der ursprünglich nutzbaren Kapazität nach 8 Jahren Nutzung oder 160.000 Kilometer Laufleistung als üblich.

    In der Praxis hätten E-Autos nach dieser Zeit meist noch eine Kapazität zwischen 80 und 90 Prozent. Nach der Euro-7-Norm müssen Batterien nach fünf Jahren oder 100.000 Kilometern-Laufleistung mindestens 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität aufweisen. Nach acht Jahren oder 160.000 Kilometern sind mindestens 72 Prozent vorgeschrieben.

    Auch bei mehr als 200.000 Kilometern Laufleistung weisen die meisten getesteten Batterien laut den im Artikel genannten Studien noch eine Restkapazität von über 80 Prozent auf. Die nutzbare Restkapazität bleibe auch bei höheren Laufleistungen stabil. Dies gelte laut Quelle ebenfalls für die Nutzung des bidirektionalen Ladens.

    Über den gesamten Lebenszyklus verursachen Elektroautos nach den genannten wissenschaftlichen Untersuchungen rund 40 Prozent weniger Treibhausgase als vergleichbare Verbrennerfahrzeuge. Wer mit Grünstrom lädt, kann die Emissionen laut VDA um bis zu 70 Prozent senken.

    Over-the-air-Software-Updates sollen Fahrzeuge ohne Werkstattbesuch auf dem neuesten Stand halten. Diese Möglichkeit gilt laut Artikel sowohl für Elektrofahrzeuge als auch für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

    Beim bidirektionalen Laden sieht der VDA zusätzliche Erlöspotenziale. Im laufenden Jahr 2026 sollen seitens der deutschen Hersteller bereits 20 verfügbare Fahrzeugmodelle für die Rückspeisung in das Stromnetz vorbereitet sein. Umgerechnet auf die Laufleistung seien Erlöse für deutlich mehr als 10.000 kostenlose Elektro-Kilometer möglich.

    Auch bei Nutzfahrzeugen sieht der Verband Potenzial. Knapp 30 Prozent der CO2-Emissionen auf Europas Straßen werden dem Artikel zufolge durch den Schwerlastverkehr verursacht. Bereits heute seien batterieelektrische Lkw mit Reichweiten von bis zu 700 Kilometern verfügbar.

    Für Forschung und Entwicklung wollen deutsche Unternehmen der Automobilindustrie in den Jahren 2026 bis 2030 weltweit etwa 320 Milliarden Euro investieren. Weitere circa 220 Milliarden Euro sollen in Sachinvestitionen, darunter den Umbau von Werken, fließen.

    Deutschland ist laut Quelle nach China der weltweit zweitgrößte Standort für die Produktion von E-Autos. Im Jahr 2025 wurden hierzulande 1,7 Millionen E-Fahrzeuge gefertigt, darunter 1,2 Millionen rein-batterie-elektrische Autos. Der Anteil der E-Pkw an der Gesamt-Pkw-Produktion lag bei 40,2 Prozent.

    Auf dem deutschen Markt gibt es derzeit rund 110 verschiedene E-Modelle, weltweit etwa 160. Die zehn am häufigsten in Deutschland zugelassenen E-Auto-Modelle des Jahres 2025 stammten laut Artikel von deutschen Herstellern und Konzernmarken. Im laufenden Jahr stamme knapp zwei von drei in Deutschland neu zugelassenen E-Autos von einem deutschen Automobilhersteller, in Europa fast jedes zweite.

    Zum Brandrisiko erklärt der Artikel, dass dieses bei Elektroautos nicht höher als bei Verbrennern sei und tendenziell sogar niedriger liege. Bei Bränden mit Beteiligung von Lithium-Ionen-Akkus seien zwar eine längere Löschdauer und ein höherer Löschmittelbedarf möglich; Feuerwehren verfügten jedoch über entsprechende Einsatzstrategien, Rettungsdatenblätter und Hinweise für die Brandbekämpfung.

    Bei der Beschleunigung profitieren E-Autos laut VDA vom sofort verfügbaren Drehmoment. E-Sportwagenmodelle können in unter 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und grundsätzlich Geschwindigkeiten von deutlich mehr als 300 km/h erreichen. Viele Modelle sind je nach Fahrzeug bei zwischen 160 und 200 km/h elektronisch abgeregelt.

    „Aufklärung und Fakten helfen, um noch mehr Menschen von der E-Mobilität zu überzeugen“, zitiert Elektroauto-News VDA-Präsidentin Hildegard Müller.

    Infobox: Der VDA stellt Reichweiten von etwa 200 bis über 700 km, rund 206.000 öffentliche Ladepunkte und eine über den Lebenszyklus um rund 40 Prozent niedrigere Treibhausgasbilanz als bei vergleichbaren Verbrennerfahrzeugen heraus.

    Harmony eröffnet neues BYD- und DENZA-Zentrum in Starnberg

    In Starnberg ist ein neues Auto-Center für BYD und DENZA angekündigt. kreisbote.de berichtet über eine Niederlassung von Harmony Auto, die als Sales- und Service-Center mit Beratung, Verkauf und Werkstatt für die beiden Marken konzipiert ist.

    Der Beitrag ist mit dem Stand 31.07.2026, 14:15 Uhr gekennzeichnet. Weitere verwertbare Angaben zum Standort, zum Eröffnungsumfang oder zu den angebotenen Fahrzeugen enthält der vorliegende Quelltext nicht.

    Infobox: Harmony Auto eröffnet in Starnberg ein neues Sales- und Service-Center für BYD und DENZA mit Beratung, Verkauf und Werkstatt.

    MAN produziert Serien-E-Lkw mit MCS-Ladetechnik

    MAN Truck & Bus hat die Serienproduktion batterieelektrischer Lkw mit Megawatt Charging System aufgenommen. Wie TRANSPORT – die Zeitung für den Güterverkehr berichtet, lief im Werk München das erste Serienfahrzeug vom Band; MAN bezeichnet sich als ersten Hersteller in Europa, der diese Ladetechnologie serienmäßig für Lkw anbietet.

    Bislang laden die Fahrzeuge über das Combined Charging System mit bis zu 375 Kilowatt. Mit dem Megawatt Charging System steigt die Ladeleistung laut MAN auf bis zu 750 Kilowatt. Dadurch soll sich die Ladezeit deutlich verkürzen.

    Ein Fahrzeug mit sechs Batterien und einer Gesamtkapazität von 534 Kilowattstunden kann laut Quelle von 20 auf 80 Prozent in weniger als 30 Minuten geladen werden. Fahrzeuge mit sieben Batterien und einer Gesamtkapazität von 623 Kilowattstunden erreichen diesen Ladezustand in weniger als 40 Minuten.

    Die Ladezeiten ermöglichen es nach Darstellung von MAN, einen Elektro-Lkw während der gesetzlich vorgeschriebenen Pausen des Fahrpersonals nachzuladen. Der Hersteller sieht darin Vorteile für die Fahrzeugauslastung und für den Einsatz im Fernverkehr.

    Die Fahrzeuge erreichen zwischen zwei Ladevorgängen Reichweiten von bis zu 570 Kilometern. Damit seien Tagesreichweiten von mehr als 1.000 Kilometern innerhalb derselben Arbeitszeit wie mit einem Diesel-Pendant möglich.

    Die ersten MCS-fähigen Serienfahrzeuge werden schrittweise in Belgien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Spanien und Tschechien ausgeliefert. MAN will damit zugleich den Aufbau eines europaweiten Ökosystems aus Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur unterstützen.

    Der Hersteller arbeitet nach eigenen Angaben eng mit Ladeinfrastrukturherstellern zusammen. Neben dem MCS-Anschluss vorne links können die Fahrzeuge optional mit weiteren CCS-Ladeanschlüssen ausgestattet werden, sodass öffentliche und betriebliche Ladepunkte genutzt werden können.

    Die Beratungsangebote von MAN Transport Solutions berücksichtigen bestehende und geplante MCS-Ladepunkte. Über MAN Charge&Go sollen Kunden MCS- und CCS-Ladestationen in Europa nutzen können.

    „Mit den ersten MCS-Fahrzeugen trägt MAN aktiv dazu bei, den neuen Ladestandard in Europa zu etablieren und die Interoperabilität im Gesamtsystem weiter zu stärken“, zitiert TRANSPORT Roman Sitte, Head of Sales Area Europe bei MAN Truck & Bus.

    Infobox: MAN startet die Serienproduktion von E-Lkw mit bis zu 750 Kilowatt Ladeleistung. Je nach Batterieausstattung dauert das Laden von 20 auf 80 Prozent weniger als 30 beziehungsweise weniger als 40 Minuten.

    Kanada investiert in Ladeinfrastruktur und Aufklärung

    Die kanadische Bundesregierung investiert 10,9 Mio. kanadische Dollar, umgerechnet ca. 6,75 Mio. Euro, in 22 Projekte zum Ausbau der Ladeinfrastruktur und in Aufklärungsprogramme. Ziel ist es laut electrive.net, die Verbreitung der Elektromobilität landesweit zu beschleunigen.

    Knapp neun Millionen kanadische Dollar, ca. 5,6 Mio. Euro, fließen direkt in neun große Infrastrukturprojekte. Dadurch sollen fast 400 neue Ladepunkte in ganz Kanada entstehen. Ein Schwerpunkt liegt neben dem öffentlichen Ladenetz auf Lademöglichkeiten in Mehrfamilienhäusern.

    Hydro-Québec erhält fünf Millionen kanadische Dollar und will damit rund 100 neue Schnelllader im Netz „Electric Circuit“ realisieren. Die zusätzlichen Ladepunkte sollen die steigende Nachfrage bedienen, Ladezeiten an stark frequentierten Standorten verkürzen und Kapazitätsengpässe während der Spitzenzeiten abfedern.

    Weitere Projektpartner wie das Ivy Charging Network und QuantumEV erhalten ebenfalls Millionenbeträge für den Ausbau in Ontario und weiteren Provinzen. Neben den Infrastrukturmitteln stellt die Regierung rund zwei Millionen kanadische Dollar, rund 1,2 Mio. Euro, für 13 Bildungs- und Aufklärungsprojekte bereit.

    Die geförderten Initiativen sollen Berührungsängste abbauen und das Vertrauen in emissionsfreie Fahrzeuge stärken. Dazu gehören Schulungsprogramme für Rettungskräfte sowie Testfahrten in ländlichen und indigenen Gemeinden.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Wissenstransfer für Ladeinfrastruktur in und an Mehrfamilienhäusern. Eigentümergemeinschaften sollen angesprochen werden, da fast ein Drittel der kanadischen Familien in Eigentumswohnungen, Wohnanlagen und Appartements lebt und häufig keine eigene Lademöglichkeit besitzt.

    Der Canadian Charging Infrastructure Council erhält für ein nationales Projekt 200.000 kanadische Dollar. Ziel ist es, die kosteneffiziente und gerechte Installation von Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern zu beschleunigen, Entscheidungsprozesse zu unterstützen und konkrete Umsetzungshürden abzubauen.

    Auch ein Projekt der Canadian Parking Association wird mit 200.000 kanadischen Dollar gefördert. Es soll forschungsbasierte Werkzeuge für Parkplatzbesitzer und -betreiber entwickeln, die bei der Planung und Installation von Ladeinfrastruktur helfen.

    „Elektromobilität kann einem kanadischen Haushalt über einen Zeitraum von zehn Jahren Einsparungen zwischen 23.000 und 32.000 kanadischen Dollar ermöglichen“, zitiert electrive.net Travis Allan, Präsident des Canadian Charging Infrastructure Council.

    Die Orientierungshilfen sollen Eigentümergemeinschaften, Hausverwaltungen und Vermietern rechtliche und technische Leitfäden für Ladepunkte in Tiefgaragen und auf Gemeinschaftsparkplätzen bieten. Die Maßnahmen ergänzen die im vergangenen Winter vorgestellte nationale Automobilstrategie Kanadas.

    Nach Angaben der Quelle wird das kanadische Stromnetz zu rund 80 Prozent aus sauberen Quellen gespeist. Branchenverbände begrüßen zudem die Unterstützung für Flottenmanagement, bidirektionales Laden und die Integration von Elektrofahrzeugen in das lokale Stromnetz.

    Infobox: Kanada fördert 22 Projekte mit 10,9 Mio. kanadischen Dollar. Fast 400 neue Ladepunkte, darunter rund 100 neue Schnelllader von Hydro-Québec, sollen entstehen; weitere Mittel fließen in 13 Bildungs- und Aufklärungsprojekte.

    go-e und Kraken verknüpfen Wallboxen mit Energiemanagement

    Die Ladegeräte des österreichischen Herstellers go-e werden in die KI-gestützte Energieplattform von Kraken integriert. Nach Angaben von VISION mobility sollen Energieversorger dadurch private Ladevorgänge automatisiert an Stromangebot und Netzsituation anpassen können.

    Die Integration soll Ladevorgänge in Zeiträume verschieben, in denen Strom günstiger, sauberer und in größerem Umfang verfügbar ist. Damit sollen Lastspitzen im Stromnetz reduziert und erneuerbare Energien besser genutzt werden, während Verbraucher von geringeren Ladekosten profitieren können, ohne den Ladevorgang selbst steuern zu müssen.

    Kraken betreibt eine KI-gestützte Plattform für mehr als 90 Millionen Kundenkonten von Energieversorgern auf mehreren Kontinenten. Die Software übernimmt unter anderem Aufgaben in den Bereichen Abrechnung, Kundenservice, Netzflexibilität und Steuerung intelligenter Geräte.

    Mit der Einbindung der Wallboxen erweitert Kraken seine Plattform um Funktionen für die Elektromobilität. go-e zählt sich laut Artikel zu den zehn größten Anbietern von Wechselstrom-Ladelösungen für Elektrofahrzeuge in Europa und sieht eine wachsende Nachfrage nach intelligenten Ladelösungen.

    „Gemeinsam mit go-e helfen wir Fahrern von Elektrofahrzeugen, intelligenter zu laden, ihre Kosten zu senken und ein widerstandsfähiges, modernes Energiesystem in Europa zu unterstützen“, zitiert VISION mobility Devrim Celal, Chief Flexibility Officer bei Kraken.

    Die Kooperation soll Energie und Mobilität stärker miteinander verbinden und das Heimladen in das Energiesystem integrieren. Ob die erwarteten Einsparungen bei Kosten und Netzbelastung im praktischen Einsatz erreicht werden, hängt laut Quelle maßgeblich davon ab, wie viele Energieversorger und Haushalte die Lösung nutzen.

    Infobox: go-e-Wallboxen werden in die Kraken-Plattform integriert. Das intelligente Laden soll Stromverbrauch verschieben, Kosten senken, erneuerbare Energien unterstützen und Netzlastspitzen reduzieren.

    Quellen:

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