Wie das Keba Lastmanagement M20 die Effizienz in der Elektromobilität steigert

    KI-generiert
    11.10.2026 54 mal gelesen 0 Kommentare
    • Das Keba Lastmanagement M20 verteilt die verfügbare Ladeleistung dynamisch auf mehrere Elektrofahrzeuge und verhindert dadurch kostspielige Lastspitzen.
    • Durch die optimale Nutzung des Netzanschlusses können mehr Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden, ohne den Hausanschluss oder die Infrastruktur zu überlasten.
    • Die Integration in Photovoltaik- und Energiemanagementsysteme ermöglicht einen höheren Eigenverbrauch und senkt langfristig die Lade- und Betriebskosten.

    KEBA Lastmanagement M20: Zentrale Steuerung für bis zu 40 Ladepunkte

    Das KEBA Lastmanagement M20 medium 122008 bündelt die Steuerung eines größeren Ladeverbunds an zentraler Stelle. Als keba lastmanagement controller koordiniert das Gerät bis zu 40 kompatible Ladepunkte und schafft damit eine technische Basis für Standorte mit vielen Elektrofahrzeugen.

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    Mehrere KEBA KeContact Wallboxen lassen sich über eine gemeinsame Logik verwalten, statt jeden Ladepunkt isoliert zu behandeln. Dadurch kann die verfügbare Anschlussleistung gezielter verteilt werden. Gerade in Bürostandorten, Mehrfamilienhäusern oder betrieblichen Fahrzeugflotten verhindert dieses Prinzip, dass einzelne Wallboxen unnötig viel Leistung beanspruchen, während andere Fahrzeuge warten.

    Bis zu 15 Ladestations-Cluster erlauben eine feinere Aufteilung des Verbunds. Ein Cluster kann etwa einen Gebäudeteil, eine Tiefgarage oder eine bestimmte Nutzergruppe abbilden. So bleibt die Ladeinfrastruktur übersichtlich und kann schrittweise wachsen.

    • Zentrale Verwaltung von bis zu 40 Ladepunkten
    • Aufteilung in bis zu 15 logisch getrennte Cluster
    • Geeignet für größere Ladeverbünde mit mehreren KeContact Wallboxen
    • Gezieltere Nutzung der vorhandenen Netzanschlussleistung

    Für die Effizienz zählt nicht allein die maximale Ladeleistung, sondern auch deren Verteilung über den gesamten Standort. Ein Fahrzeug, das nur kurze Zeit parkt, kann bevorzugt geladen werden. Fahrzeuge mit längerer Standzeit erhalten ihre Energie dagegen über einen größeren Zeitraum. So wird aus vielen einzelnen Ladepunkten ein besser abgestimmtes Gesamtsystem.

    Dynamisches Lastmanagement senkt Lastspitzen im Ladeverbund

    Beim gleichzeitigen Laden vieler Fahrzeuge entsteht die höchste Netzbelastung oft nur kurzzeitig. Hier setzt das dynamische Lastmanagement des KEBA Lastmanagement M20 medium 122008 an: Der keba lastmanagement controller verteilt die verfügbare Anschlussleistung fortlaufend neu, statt jedem Ladepunkt dauerhaft eine feste Leistung zuzuweisen.

    Steigt der Strombedarf am Standort, kann die Ladeleistung einzelner Fahrzeuge vorübergehend sinken. Entspannt sich die Situation, wird sie wieder angehoben. Dieser Ausgleich glättet kurzfristige Spitzen und nutzt die Netzkapazität besser aus – besonders dann, wenn zusätzlich Wärmepumpen, Aufzüge, Produktionsanlagen oder eine Photovoltaikanlage am selben Netzanschluss arbeiten.

    Der Netzanschluss muss dadurch nicht allein auf einen seltenen Maximalwert aller Ladevorgänge ausgelegt werden. Hohe Leistungsspitzen und daraus entstehende Netzentgelte können sinken. Eine feste Zusage zur Kostenersparnis gibt es jedoch nicht, denn Tarif, Anschlussbedingungen und Konfiguration vor Ort entscheiden.

    Auch die Ladezeit bleibt planbarer. Das M20 kann Fahrzeuge mit niedrigerer Priorität langsamer laden, ohne den gesamten Ladeverbund zu stoppen. Eine Priorisierung nach Abfahrtszeit, Flotteneinsatz oder gewünschter Energiemenge ist möglich, sofern die jeweilige Systemkonfiguration diese Regeln unterstützt.

    • Die Gesamtleistung bleibt innerhalb des festgelegten Anschlusslimits.
    • Kurzzeitige Verbrauchsspitzen werden durch reduzierte Ladeleistung abgefangen.
    • Freie Kapazität wird anderen Ladepunkten unmittelbar zugänglich gemacht.
    • Der Netzanschluss wird gleichmäßiger und besser ausgenutzt.

    Die Stärke des keba lastmanagement controller liegt damit nicht in einer pauschal höheren Ladegeschwindigkeit einzelner Fahrzeuge, sondern in der koordinierten Nutzung der gesamten Ladeleistung.

    Effizienzvorteile und mögliche Einschränkungen des KEBA Lastmanagements M20

    Aspekt Beitrag zur Effizienz Zu beachten
    Zentrale Steuerung Koordiniert bis zu 40 Ladepunkte und verteilt die verfügbare Anschlussleistung bedarfsgerecht. Die eingesetzten Wallboxen und die Systemkonfiguration müssen kompatibel sein.
    Dynamisches Lastmanagement Reduziert Ladeleistungen bei hoher Netzbelastung und nutzt freie Kapazitäten automatisch. Einzelne Fahrzeuge können zeitweise langsamer laden.
    Vermeidung von Lastspitzen Kann kurzzeitige Spitzen im Stromverbrauch glätten und den Netzanschluss gleichmäßiger auslasten. Eine tatsächliche Kostenersparnis hängt von Tarif, Anschlussbedingungen und Konfiguration ab.
    Symmetrisches Laden Unterstützt eine gleichmäßigere Verteilung der Ladeleistung auf die Außenleiter und verringert das Risiko von Schieflasten. Ersetzt keine fachgerechte Prüfung von Netzform, Leitungen und Absicherung.
    Bis zu 15 Cluster Ermöglicht die getrennte Verwaltung von Gebäudeteilen, Nutzergruppen oder Fahrzeugflotten. Die Clusterstruktur muss passend zu den betrieblichen Regeln geplant werden.
    Kommunikation über LAN, LTE/4G und OCPP Erleichtert Überwachung, Steuerung und die Anbindung an Backend- oder Managementsysteme. Netzwerkzugang, SIM-Karte, OCPP-Version und IT-Sicherheit müssen abgestimmt werden.
    Ladeprotokolle Bis zu drei Monate gespeicherte Daten machen Auslastung, Ladezeiten und Energieverbrauch nachvollziehbar. Für langfristige Analysen ist ein regelmäßiger Export erforderlich; Datenschutzvorgaben sind zu beachten.
    Skalierbarkeit Die Infrastruktur kann in größeren Ladeverbünden strukturiert erweitert werden. Bei der Planung müssen Platzbedarf, Lieferumfang und Kompatibilität geprüft werden.

    Symmetrisches Laden vermeidet Schieflasten im Stromnetz

    Beim dreiphasigen Netzanschluss kann eine Wallbox den Strom auf einzelne Außenleiter verteilen. Zieht sie deutlich mehr Energie über eine Phase als über die anderen, entsteht eine Schieflast. Das belastet die elektrische Anlage ungleichmäßig und kann die nutzbare Anschlussleistung begrenzen.

    Das KEBA Lastmanagement M20 medium 122008 berücksichtigt deshalb neben der gesamten Ladeleistung auch deren Verteilung auf die Phasen. Als keba lastmanagement controller koordiniert es die Ladevorgänge so, dass vorhandene Kapazitäten phasengerechter genutzt werden. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden und ihre Ladegeräte unterschiedliche Stromaufnahmen zeigen.

    Eine Phase wird dadurch nicht unnötig zum Engpass, während auf den übrigen Leitern Reserve bleibt. Die Ladeinfrastruktur arbeitet ausgeglichener, und das Risiko sinkt, dass Schutzorgane wegen einer einseitigen Belastung auslösen. Der Controller ersetzt jedoch keine fachgerechte Planung: Leitungsquerschnitte, Absicherung, Netzform und Vorgaben des Netzbetreibers müssen vor der Inbetriebnahme geprüft werden.

    • Gleichmäßigere Auslastung der Außenleiter
    • Weniger ungenutzte Reserve auf einzelnen Phasen
    • Geringeres Risiko einer einseitigen Überlastung
    • Bessere Nutzung dreiphasiger Netzanschlüsse

    Für Standorte mit Photovoltaik ist die Phasenbetrachtung ebenfalls wertvoll. Erzeugung und Verbrauch können sich im Tagesverlauf ändern. Eine phasengerechte Regelung hilft dabei, verfügbare Energie sauberer in den Ladeprozess einzubinden, sofern Messkonzept und Anlagenplanung dies unterstützen.

    15 Ladestations-Cluster für eine flexible Ladepunkt-Verteilung

    Mit bis zu 15 Ladestations-Clustern bildet das KEBA Lastmanagement M20 medium 122008 unterschiedliche Nutzungsbereiche strukturiert ab. Ein Cluster kann zum Beispiel eine Tiefgarage, einen Firmenparkplatz oder einen Bereich für Dienstfahrzeuge repräsentieren. Die Ladepunkt-Verteilung passt sich dadurch besser an die Organisation vor Ort an.

    Bereiche können eigene Leistungsgrenzen oder Prioritäten erhalten. So bleibt etwa eine feste Reserve für Einsatzfahrzeuge bestehen, während private Fahrzeuge die verbleibende Kapazität nutzen. Der keba lastmanagement controller schafft damit eine Grundlage für betriebliche Regeln, ohne jeden Ladepunkt einzeln behandeln zu müssen.

    • Räumliche Bereiche lassen sich logisch voneinander trennen.
    • Fahrzeuggruppen können nach Nutzung oder Dringlichkeit geordnet werden.
    • Leistungsbudgets lassen sich gezielter auf verschiedene Bereiche verteilen.
    • Erweiterungen können in die bestehende Struktur eingeordnet werden.

    Ist ein Cluster am Vormittag kaum belegt, kann seine freie Kapazität in die Standortplanung einfließen. Treffen später mehrere Fahrzeuge ein, greifen wieder die festgelegten Grenzen. Diese Anpassungsfähigkeit verhindert starre Insellösungen und hält den Ladebetrieb beweglich.

    Auch die Auswertung wird übersichtlicher: Störungen, Nutzungsmuster und Ladebedarf lassen sich nach Bereichen betrachten. So wird sichtbar, wo zusätzliche Ladepunkte sinnvoll sind oder wo eine bestehende Infrastruktur nur selten genutzt wird.

    OCPP, LAN und LTE/4G sichern die Kommunikation

    Das KEBA Lastmanagement M20 medium 122008 nutzt mehrere Kommunikationswege, damit Steuerbefehle, Zustände und Messwerte zuverlässig zwischen Ladeinfrastruktur und übergeordneten Systemen fließen. Für den keba lastmanagement controller sind aktuelle Statusdaten entscheidend für eine abgestimmte Regelung.

    LAN eignet sich besonders für einen festen Standort mit vorhandener Netzwerkinfrastruktur. Die kabelgebundene Verbindung bietet kurze Reaktionswege und lässt sich meist gut in ein abgeschirmtes Betriebsnetz einbinden. Netzwerksegment, IP-Vergabe und Zugriffsrechte sollten vorab mit der IT oder dem Elektrofachbetrieb abgestimmt werden.

    LTE/4G ist eine Alternative, wenn kein nutzbares Standortnetz vorhanden ist oder eine separate Verbindung gewünscht wird. Die externe Antenne mit zwei Metern Kabel kann dabei helfen, einen geeigneten Montageort im Schaltschrankumfeld zu erreichen. Empfang, SIM-Karte und laufende Mobilfunkkosten muss der Betreiber prüfen.

    Über OCPP kann der M20 mit kompatiblen Backend- oder Managementsystemen kommunizieren. Das erleichtert Überwachung, Zustandsabfrage und Austausch von Ladeinformationen. OCPP ersetzt jedoch keine belastbare Netzplanung: Protokollversion, unterstützte Funktionen und Freigaben müssen zusammenpassen.

    • LAN: stabile Standortverbindung für lokale Netzwerke
    • LTE/4G: unabhängiger Kommunikationsweg über das Mobilfunknetz
    • OCPP: standardisierte Anbindung an geeignete Managementsysteme

    Je nach Konfiguration kann ein weiterer Übertragungsweg verfügbar sein, wenn die primäre Verbindung ausfällt. Ob ein automatischer Wechsel möglich ist, hängt von Firmware, Netzaufbau und Betreiberkonzept ab und sollte vor der Freigabe dokumentiert werden. Für den sicheren Betrieb gehören außerdem starke Zugangsdaten, aktuelle Firmware und ein klar begrenzter Netzwerkzugriff dazu.

    Ladeprotokolle schaffen Transparenz über den Energieverbrauch

    Der KEBA Lastmanagement M20 medium 122008 speichert Ladesitzungen für bis zu drei Monate. Die Historie zeigt, wann geladen wurde, wie lange ein Vorgang dauerte und welche Energiemengen anfielen. Betreiber erhalten damit eine Datengrundlage für die Analyse des Ladebetriebs.

    Wiederkehrende Muster werden erkennbar: Häufen sich Ladevorgänge zu bestimmten Uhrzeiten? Bleiben einzelne Ladepunkte häufig ungenutzt? Werden Fahrzeuge regelmäßig mit hoher Leistung geladen, obwohl sie lange stehen?

    • Erkennen von Spitzenzeiten und ruhigen Ladephasen
    • Vergleich der Auslastung einzelner Ladepunkte
    • Nachvollziehbare Zuordnung von Ladevorgängen im Betriebszeitraum
    • Grundlage für die Planung zusätzlicher oder anders verteilter Ladeinfrastruktur

    Die Protokolle unterstützen auch die interne Abrechnung. Unternehmen können Ladeenergie nach Fahrzeug, Nutzergruppe oder Kostenstelle auswerten, sofern die eingesetzten Systeme diese Zuordnung technisch ermöglichen. Für eine rechtssichere Abrechnung müssen Betreiber jedoch Datenschutz, Nutzerinformation und Anforderungen an Messung und Abrechnung separat prüfen.

    Ein Vergleich von Ladebedarf und tatsächlicher Standzeit zeigt, ob Betriebsannahmen stimmen. Wird ein Fahrzeug nur kurz angeschlossen, kann eine hohe Ladeleistung sinnvoll sein. Steht es dagegen über Nacht, reicht meist eine gleichmäßigere Versorgung.

    Die dreimonatige Speicherdauer eignet sich vor allem für kurzfristige Betriebsanalysen und saisonale Vergleiche innerhalb eines begrenzten Zeitfensters. Wer längere Trends benötigt, sollte die Daten regelmäßig exportieren und nach einem klaren Lösch- und Zugriffskonzept archivieren.

    Hutschienen-Montage erleichtert die Installation im Schaltschrank

    Die Montage des KEBA Lastmanagement M20 medium 122008 auf einer Hutschiene ordnet den keba lastmanagement controller sauber im Schaltschrank ein. Leitungen, Sicherungen und Kommunikationsanschlüsse bleiben dadurch leichter erreichbar.

    Für die Installation wird eine geeignete Hutschiene vorbereitet. Das Gerät wird darauf befestigt und anschließend mit dem mitgelieferten 230-Volt-Netzteil verbunden. Da der Netzanschluss fest verdrahtet wird, gehört die elektrische Installation in die Hände einer qualifizierten Elektrofachkraft. Arbeiten unter Spannung sind tabu.

    • Montage des Controllers auf einer passenden Hutschiene
    • Einbau in einen ausreichend großen und belüfteten Schaltschrank
    • Prüfung von Platzbedarf, Leitungswegen und Zugänglichkeit
    • Fachgerechter Anschluss der Versorgung und Kommunikationsleitungen
    • Dokumentation der Klemmen, Netzwerkwege und Schutzmaßnahmen

    Der Lieferumfang enthält neben der Hutschiene auch eine externe LTE-Antenne mit zwei Metern Kabel und einen Schraubenzieher. Bei einem Einbau im Metallgehäuse sollte die Antenne so positioniert werden, dass der Mobilfunkempfang nicht unnötig abgeschirmt wird. Eine kurze Empfangsprüfung vor der endgültigen Montage ist daher sinnvoll.

    Wärmeentwicklung, Abstand zu anderen Betriebsmitteln, Biegeradien und Zugentlastungen müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Ein sauberer Aufbau erleichtert spätere Prüfungen, Firmware-Arbeiten und den Austausch einzelner Leitungen.

    KEBA Lastmanagement Controller M20 medium 122008 im technischen Überblick

    Der KEBA Lastmanagement Controller M20 medium 122008 ist für den festen Einsatz in größeren Ladeanlagen ausgelegt. Mit einer Breite von 22 cm, einer Tiefe von 12,12 cm und einer Höhe von 22 cm benötigt das Gerät ausreichend Raum im Schaltschrank. Das Gewicht beträgt 0,75 kg.

    Die fest verdrahtete Netzanbindung sorgt für eine dauerhafte elektrische Verbindung. Für den Anschluss ist kein herkömmlicher Gerätestecker vorgesehen. Das mitgelieferte 230-Volt-Netzteil übernimmt die Versorgung des Controllers. Die elektrische Ausführung muss zur vorhandenen Schaltschrankplanung und Schutztechnik passen.

    Der keba lastmanagement controller arbeitet mit Ladeinfrastruktur über den Typ-2-Standard zusammen. Die angegebene Kabellänge beträgt je nach Produktdarstellung zwei beziehungsweise vier Meter. Dieser Unterschied sollte vor dem Kauf anhand des konkreten Lieferumfangs geprüft werden. Die Variante 122008 steht für die Medium-Ausführung, während die Small-Version für bis zu 20 Ladepunkte vorgesehen ist.

    • Modell: KEBA Lastmanagement M20 medium
    • Herstellernummer: 122008
    • Abmessungen: 22 × 12,12 × 22 cm
    • Eigengewicht: 0,75 kg
    • Versorgung: 230-Volt-Netzteil
    • Netzanschluss: fest verdrahtet
    • Kommunikationsoptionen: LAN, LTE/4G und OCPP

    Entscheidend sind außerdem die unterstützten Wallbox-Modelle, die Firmwarestände und die geplante Netzwerktopologie. Vor der Bestellung empfiehlt sich ein Abgleich der Kompatibilitätsliste mit dem vorhandenen Ladepark.

    Die angegebenen Herstellungs- und Ursprungsangaben nennen China, Deutschland und Österreich. Das Erscheinungsdatum des Modells ist der 20. Oktober 2022. Produktdaten können sich durch Händlerpflege oder unterschiedliche Variantenangaben ändern; besonders bei Abmessungen, Kabellänge und Zubehör lohnt ein Blick in das aktuelle technische Datenblatt.

    Preis, Verfügbarkeit und Varianten des KEBA Lastmanagement Controllers

    Für den KEBA Lastmanagement Controller M20 medium 122008 werden aktuell unterschiedliche Preisniveaus ausgewiesen. Die günstigsten Angebote liegen bei etwa 2.268,60 € inklusive Versand. Weitere Angebote reichen bis rund 3.408,66 €. Der Preisunterschied kann durch Händler, Lieferzeit, Serviceumfang und Lagerbestand entstehen.

    Der ausgewiesene Durchschnittspreis liegt bei ungefähr 2.278 €. Der günstige Marktpreis liegt damit nur knapp darüber. Bei der Beschaffung sollten jedoch auch Lieferumfang, Rückgabebedingungen, Garantieabwicklung und zugesicherte Kompatibilität mit dem bestehenden Ladeverbund berücksichtigt werden.

    • Günstigstes Angebot: 2.268,60 € inklusive Versand
    • Durchschnittspreis: etwa 2.278 €
    • Höchster erfasster Preis: 3.408,66 €
    • Verglichene Angebote: 12
    • Preisstand: 25. September 2026

    Als weitere Preisreferenz wird das Gerät in der Schweiz mit CHF 2.289.– angeboten. Währung, mögliche Steuern, Versandkosten und Importbedingungen machen einen direkten Vergleich mit Europreisen jedoch nur eingeschränkt sinnvoll. Maßgeblich ist der tatsächlich zu zahlende Endbetrag.

    Bei der Verfügbarkeit zeigen sich unterschiedliche Lieferfenster. Einige Angebote sind sofort oder innerhalb weniger Werktage lieferbar, andere nennen mehrere Wochen. Für Projekte mit engem Zeitplan sollten Käufer die Lieferzusage schriftlich bestätigen lassen.

    Neben der Medium-Version existiert eine Small-Variante für bis zu 20 Ladepunkte. Der M20 medium 122008 ist dagegen auf bis zu 40 Ladepunkte ausgelegt. Die kleinere Ausführung kann bei einem überschaubaren Standort wirtschaftlicher sein; ein späterer Wechsel verursacht jedoch zusätzlichen Planungs- und Montageaufwand.

    Die genannten Marktpreise stammen aus einem Preisvergleich mit Datenstand vom 25. September 2026. Angebote, Lagerbestände und Versandkosten können sich ändern. Vor der Bestellung sollten Modellnummer, Kapazitätsstufe und vollständiger Lieferumfang nochmals abgeglichen werden.

    Fazit: Ladeleistung bündeln, Netzkapazität nutzen und den Betrieb effizient planen

    Das KEBA Lastmanagement M20 medium 122008 ist besonders dann sinnvoll, wenn viele Ladepunkte an einem begrenzten Netzanschluss betrieben werden sollen. Der zentrale Nutzen liegt in der Abstimmung von Energiebedarf, Anschlussgrenzen und Betriebszielen – nicht in einer pauschal höheren Ladeleistung.

    Als keba lastmanagement controller schafft das M20 eine technische Grundlage für planbare Ladeprozesse. Betreiber können den Ladebetrieb stärker an Abfahrtszeiten, Fahrzeugklassen und verfügbaren Energiereserven ausrichten. Das erleichtert auch spätere Entscheidungen über Erweiterungen oder neue Nutzungsregeln.

    • Geeignet für Standorte mit wachsendem Ladebedarf
    • Hilfreich bei begrenzter Anschlussleistung
    • Unterstützt eine nachvollziehbare Betriebsplanung
    • Erleichtert die Bewertung von Auslastung und Erweiterungsbedarf

    Vor der Anschaffung sollte eine Wirtschaftlichkeitsprüfung stehen. Dazu gehören der vorhandene Netzanschluss, die erwartete Zahl aktiver Fahrzeuge, die tägliche Standzeit und die gewünschte Ladeenergie. Auch Kosten für Installation, Messkonzept, Kommunikation und Wartung fließen ein. Erst diese Gesamtsicht zeigt, ob die Medium-Variante gegenüber einer kleineren Lösung den besseren Nutzen bringt.

    Der Controller kann Ladeprozesse koordinieren, aber keine zu klein dimensionierte elektrische Anlage ersetzen. Netzplanung, Schutzkonzept und Inbetriebnahme gehören in die Hände qualifizierter Fachleute. Sind diese Punkte geklärt, macht das M20 aus vielen Ladeanforderungen einen besser planbaren, messbaren und erweiterbaren Betriebsprozess.


    FAQ zum effizienten Laden mit dem KEBA Lastmanagement M20

    Wie steigert das KEBA Lastmanagement M20 die Effizienz in der Elektromobilität?

    Das KEBA Lastmanagement M20 verteilt die verfügbare Anschlussleistung bedarfsgerecht auf mehrere Ladepunkte. Dadurch werden Lastspitzen reduziert, freie Kapazitäten besser genutzt und größere Ladeverbünde planbarer betrieben.

    Wie viele Ladepunkte kann der KEBA Lastmanagement Controller M20 medium verwalten?

    Die Medium-Variante des KEBA Lastmanagement Controllers M20 kann bis zu 40 Ladepunkte koordinieren. Zusätzlich lassen sich bis zu 15 Ladestations-Cluster für unterschiedliche Gebäudeteile, Nutzergruppen oder Fahrzeugflotten bilden.

    Was ist der Vorteil des dynamischen Lastmanagements?

    Beim dynamischen Lastmanagement wird die Ladeleistung fortlaufend an die aktuelle Auslastung des Netzanschlusses angepasst. Bei hoher Belastung kann der Controller die Ladeleistung vorübergehend reduzieren und bei verfügbarer Kapazität wieder erhöhen. So lassen sich Lastspitzen abfangen, ohne den gesamten Ladebetrieb zu unterbrechen.

    Wie unterstützt der KEBA Lastmanagement Controller die Vermeidung von Schieflasten?

    Der Controller berücksichtigt neben der Gesamtleistung auch die Verteilung der Ladeleistung auf die einzelnen Phasen. Durch symmetrisches und phasengerechtes Laden wird die elektrische Anlage gleichmäßiger belastet und vorhandene Netzkapazität besser ausgenutzt. Die fachgerechte Prüfung von Leitungen, Absicherung und Netzform bleibt dennoch erforderlich.

    Welche Kommunikationsmöglichkeiten bietet das KEBA Lastmanagement M20?

    Das KEBA Lastmanagement M20 unterstützt die Kommunikation über LAN, LTE/4G und OCPP. LAN eignet sich für die feste Einbindung in ein Standortnetzwerk, LTE/4G ermöglicht eine separate Mobilfunkverbindung und OCPP kann die Anbindung an kompatible Backend- oder Managementsysteme erleichtern.

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    Zusammenfassung des Artikels

    KEBA M20 steuert bis zu 40 Ladepunkte in 15 Clustern, verteilt Leistung dynamisch, reduziert Lastspitzen und unterstützt phasengerechtes Laden.

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    Nützliche Tipps zum Thema:

    1. Prüfen Sie zunächst die Anschlussleistung: Ermitteln Sie, wie viel Leistung am Standort tatsächlich verfügbar ist und welche weiteren Verbraucher – etwa Wärmepumpen oder Produktionsanlagen – berücksichtigt werden müssen. Das M20 kann die vorhandene Leistung verteilen, aber einen zu klein dimensionierten Netzanschluss nicht ersetzen.
    2. Planen Sie Ladeprioritäten nach dem tatsächlichen Bedarf: Fahrzeuge mit naher Abfahrtszeit oder hoher Einsatzrelevanz sollten bevorzugt geladen werden. Fahrzeuge mit langer Standzeit können dagegen mit reduzierter Leistung versorgt werden, ohne den gesamten Ladeverbund zu blockieren.
    3. Strukturieren Sie größere Standorte mit Clustern: Nutzen Sie die bis zu 15 Cluster beispielsweise für Tiefgaragen, Gebäudeteile oder verschiedene Nutzergruppen. So lassen sich Leistungsbudgets, Prioritäten und Auswertungen übersichtlicher organisieren.
    4. Beziehen Sie die Phasenverteilung in die Planung ein: Lassen Sie Netzform, Leitungsquerschnitte, Absicherung und mögliche Schieflasten durch eine Elektrofachkraft prüfen. Das symmetrische Laden des M20 unterstützt eine gleichmäßigere Auslastung, ersetzt aber keine fachgerechte Elektroplanung.
    5. Werten Sie die Ladeprotokolle regelmäßig aus: Analysieren Sie Auslastung, Ladezeiten und Energieverbrauch, um ungenutzte Ladepunkte, wiederkehrende Spitzen oder zusätzlichen Bedarf zu erkennen. Da die Daten nur begrenzt gespeichert werden, sollten langfristige Auswertungen regelmäßig exportiert werden.

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