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Audi A2 e-tron: Sparsamkeit soll das Comeback prägen
Der Audi A2 kehrt als rein elektrisches Modell zurück. Wie Autogazette.de berichtet, übernimmt der A2 e-tron viel Technik vom VW ID.3, soll sich aber durch eigene Akzente und einen besonderen Fokus auf Effizienz auszeichnen.
In der Variante mit 140 kW/190 PS soll der kompakte Stromer mit optionalem Effizienzpaket nach vorläufigen WLTP-Messungen 12,8 kWh Strom je 100 Kilometer verbrauchen. Damit wäre der neue A2 laut Quelle das bislang effizienteste Audi-Modell.
Zur Verbrauchsreduzierung trägt eine aerodynamisch optimierte Karosserie mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,24 bei. Luftvorhänge an den vorderen Radhäusern, kleinere Spalte zwischen Reifen und Radläufen sowie ein aktiv gesteuerter Kühllufteinlass sollen den Energiebedarf gegenüber einem Modell ohne Effizienzmaßnahmen um bis zu 0,9 kWh pro 100 Kilometer senken.
Auch der elektrische Antrieb wurde auf einen möglichst niedrigen Energieverbrauch ausgelegt. Siliziumkarbid-Halbleiter sollen die Verluste in der Leistungselektronik reduzieren, während dünnere Bleche und eine geänderte Verschaltung den Wirkungsgrad des permanenterregten Synchronmotors steigern. Ein reibungsärmeres Getriebeöl und eine lange Übersetzung senken bei höherem Tempo die Motordrehzahl. Insgesamt soll der überarbeitete Antrieb bis zu zehn Prozent effizienter arbeiten.
Die 140-kW-Version kombiniert Audi mit einer 61 kWh großen Lithium-Eisenphosphat-Batterie in Cell-to-Pack-Bauweise. Der LFP-Akku kann im Alltag regelmäßig auf 100 Prozent geladen werden, die Ladeleistung bleibt mit knapp über 100 kW jedoch begrenzt. Eine Reichweite nennt Audi noch nicht. Beim technisch eng verwandten VW ID.3 Neo erreicht eine vergleichbare Kombination knapp 500 Kilometer nach WLTP.
Der A2 e-tron und der ID.3 Neo nutzen die weiterentwickelte MEB-Architektur des VW-Konzerns und teilen sich wesentliche Antriebskomponenten. Zusätzlich soll der Audi bidirektionales Laden beherrschen: Vehicle-to-Load kann externe Geräte mit Strom versorgen, während Vehicle-to-Home in Verbindung mit einer geeigneten Wallbox die Nutzung des Fahrzeugs als Heimspeicher beziehungsweise Strompuffer ermöglicht. Diese Funktion soll zunächst in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten werden.
Seine ungetarnte Premiere soll der A2 e-tron im Herbst feiern. Der Marktstart dürfte Ende 2026 oder Anfang 2027 folgen. Als Einstiegspreis sind rund 38.000 Euro im Gespräch. Damit läge der in Ingolstadt gebaute Fünftürer deutlich über dem ID.3 Neo, wäre zugleich aber das günstigste Elektroauto von Audi.
„Vor allem Effizienz steht wie beim historischen Vorbild im Mittelpunkt der Neuauflage.“ – Autogazette.de
Infobox – Quelle: Autogazette.de
- Leistung: 140 kW/190 PS
- Verbrauch: 12,8 kWh Strom je 100 Kilometer
- Luftwiderstandsbeiwert: 0,24
- Batterie: 61 kWh
- Ladeleistung: knapp über 100 kW
- Premiere: im Herbst
- Marktstart: Ende 2026 oder Anfang 2027
- Einstiegspreis: rund 38.000 Euro
DHL Group investiert rund 160 Millionen Euro in Frankreich
Die DHL Group will zwischen 2026 und 2027 rund 160 Millionen Euro in Frankreich investieren. Nach Angaben von TRANSPORT – die Zeitung für den Güterverkehr soll damit das langfristige Engagement in einem der wichtigsten europäischen Märkte des Unternehmens bekräftigt werden.
Durch die neuen Investitionen steigt das Gesamtvolumen der DHL-Investitionen in Frankreich im Zeitraum von 2018 bis 2027 auf rund 900 Millionen Euro. Die Ankündigung erfolgte am Rande der 9. Ausgabe des „Choose France Summit“, bei dem internationale Investoren den französischen Markt präsentieren.
Geplant sind der Ausbau logistischer Kapazitäten, die Modernisierung der Infrastruktur und die Beschleunigung von Dekarbonisierungsmaßnahmen in allen Geschäftsbereichen der DHL Group in Frankreich. Die Maßnahmen sollen außerdem die Resilienz der Lieferketten stärken und nachhaltiges Wirtschaftswachstum in Frankreich und Europa fördern.
„Frankreich ist ein bedeutender Logistik-Hub im Herzen Europas und ein Schlüsselmarkt für die DHL Group“, sagte Tobias Meyer, CEO der DHL Group, laut TRANSPORT – die Zeitung für den Güterverkehr.
DHL Express will in die Modernisierung seiner Flotte, die Elektrifizierung, den Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie in operative Betriebsausstattung und die Weiterentwicklung seines Netzwerks investieren. Seit 2018 wurden 20 Immobilienprojekte realisiert, darunter der Hub am Flughafen Paris Charles de Gaulle im Jahr 2021 und das Gateway Lyon-Saint Exupéry im Jahr 2025.
DHL Global Forwarding treibt alternative Antriebe voran und investiert in moderne Umschlagtechnik sowie Lagerinfrastruktur. DHL Freight setzt seine Investitionen in alternative Antriebstechnologien und Standorte fort. Seit 2018 wurden sechs Projekte abgeschlossen, weitere sechs sollen bis 2030 realisiert werden.
DHL Supply Chain plant weitere Investitionen in hochmoderne Lagerlösungen und will seine Präsenz im Großraum Paris, in Orléans und in Lyon ausbauen. Im Mittelpunkt stehen dabei 3PL-Dienstleistungen für die Bereiche Life Sciences & Healthcare, Industrie, Technologie und E-Commerce. Zusätzlich sollen die 4PL-Kompetenzen über den Control Tower in Toulouse gestärkt werden, um komplexe Lieferketten ganzheitlich zu steuern.
Ein erheblicher Teil der Investition von 160 Millionen € soll in Nachhaltigkeitsinitiativen fließen. Genannt werden der Ausbau der Elektrofahrzeugflotte und der Ladeinfrastruktur, die verstärkte Nutzung von nachhaltigem Flugkraftstoff, Solarenergielösungen an Logistikstandorten sowie kohlenstoffärmere Kraftstoffe wie Biodiesel für schwere Nutzfahrzeuge. Auch die Elektrifizierung der Lagertechnik und energieeffiziente Gebäudetechnologien sollen weiter vorangetrieben werden.
Darüber hinaus baut die DHL Group ihre Aktivitäten in strategischen Zukunftsbranchen wie Life Sciences & Healthcare, Luft- und Raumfahrt sowie High-Tech-Fertigung aus. Dienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie für den E-Commerce sollen ebenfalls weiterentwickelt werden. Zu den jüngsten Entwicklungen zählen laut Quelle neue Partnerschaften und Kundenprojekte im Pharma- und Industriesektor sowie der Ausbau spezialisierter Logistik- und Fulfillmentlösungen.
Die DHL Group ist seit 1976 in Frankreich aktiv. Mit dem neuen Investitionsplan will das Unternehmen die regionale Entwicklung unterstützen, Arbeitsplätze schaffen und nachhaltige Geschäftsmodelle ausbauen. Zugleich soll die Wettbewerbsfähigkeit der französischen Wirtschaft gestärkt und Unternehmen jeder Größe der Zugang zu internationalen Märkten ermöglicht werden.
Infobox – Quelle: TRANSPORT – die Zeitung für den Güterverkehr
- Investitionen zwischen 2026 und 2027: rund 160 Millionen Euro
- Investitionsvolumen von 2018 bis 2027: rund 900 Millionen Euro
- „Choose France Summit“: 9. Ausgabe
- DHL Express: 20 Immobilienprojekte seit 2018
- DHL Freight: sechs abgeschlossene Projekte seit 2018
- Weitere DHL-Freight-Projekte bis 2030: sechs
- Aktiv in Frankreich seit: 1976
- Ziel: Netto-Null-Treibhausgasemissionen aus Logistikaktivitäten bis 2050
Quellen:














