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E-Auto-Fahrer zufrieden – Kritik richtet sich vor allem gegen Reichweite und Laden
Eine aktuelle Umfrage des ADAC zeigt laut HNA eine hohe Zufriedenheit unter Besitzerinnen und Besitzern von Elektroautos. Für die Untersuchung wurden mehr als 1000 Personen befragt. Rund zwei Drittel nutzen ihr Fahrzeug an mindestens 200 Tagen im Jahr elektrisch, in 84 Prozent der Haushalte ist das E-Auto der Erstwagen. Für 73 Prozent war es das erste Elektroauto im Haushalt.
Insgesamt sind 97 Prozent der Befragten mit ihrem Fahrzeug zufrieden oder sehr zufrieden. Nur knapp ein Prozent äußert sich unzufrieden. Mehr als 90 Prozent derjenigen, die zuvor ein Fahrzeug mit anderem Antrieb gefahren hatten, empfanden den Umstieg als einfach oder sehr einfach.
Verbesserungsbedarf sehen die Befragten insbesondere bei der Reichweite. Jeder vierte Befragte empfindet die Unterschiede zwischen Sommer- und Winterreichweite als störend oder sehr störend, weitere 29 Prozent fühlen sich zumindest gelegentlich davon genervt. Die Abweichung zwischen Herstellerangabe und tatsächlich erreichbarer Alltagsreichweite stört 24 Prozent, weitere 24 Prozent teilweise.
Auch das öffentliche Laden sorgt für Kritik. Zwar sind rund zwei Drittel mit der Ladeinfrastruktur in Deutschland zufrieden oder sehr zufrieden, doch Preise, unterschiedliche Tarife und fehlende Transparenz bei den Abrechnungsmodellen werden bemängelt. Bei Schnellladestationen wünschen sich die Nutzer zudem bessere Angebote vor Ort.
Nach Angaben des HUK-E-Barometers sind rund 81 Prozent der privaten E-Auto-Halter in Deutschland Eigenheimbesitzer, häufig mit Zugang zu einer privaten Wallbox. Laternenparker und Menschen, die auf öffentliche Ladesäulen angewiesen sind, sind deshalb stärker von Preis- und Tarifproblemen betroffen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist das Laden in der Nacht. Mehr als die Hälfte fühlt sich dabei aus Sicherheitsgründen unwohl. Bei Frauen passen 67 Prozent ihr Ladeverhalten an, bei Männern sind es 49 Prozent. Ein Drittel meidet öffentliche Ladeparks nachts grundsätzlich. Als mögliche Verbesserungen werden bessere Beleuchtung und Videoüberwachung genannt. Eine Umfrage von Civey im Auftrag von DA Direkt verweist außerdem auf fehlende Überdachungen sowie fehlende Sanitäranlagen an vielen öffentlichen Ladestationen.
Trotz der Kritik würden 90 Prozent beim nächsten Autokauf wieder ein Elektroauto wählen. Nur fünf Prozent schließen dies aus.
Infobox – Quelle HNA: Die ADAC-Umfrage zeichnet ein insgesamt positives Bild. Die größten offenen Punkte sind Reichweitenunterschiede, Preis- und Tariftransparenz beim öffentlichen Laden sowie die Sicherheit in der Nacht.
EU-Zölle und Auflagen könnten E-Autos verteuern
Der Spiegel berichtet über eine Studie, nach der EU-Zölle und zusätzliche Auflagen zu höheren Preisen für Elektroautos führen könnten. Der Beitrag ist in der vorliegenden Quelle nicht vollständig abrufbar und kann daher nur anhand der dort sichtbaren Angaben eingeordnet werden.
Im Mittelpunkt steht der Wandel zur Elektromobilität und die Frage, wie sich politische Vorgaben und handelspolitische Maßnahmen auf die Preise auswirken. Der Spiegel verweist dabei auf die Bedeutung der Autoindustrie für Europa und auf Millionen Arbeitsplätze, die am Automobil hängen.
Als verwandte Themen nennt der Spiegel unter anderem die mögliche Aufweichung des Verbrenner-Aus, die Antriebswende sowie eine „Made in Europe“-Vorgabe der EU-Kommission. Weitere konkrete Zahlen oder Details zur Studie sind im zugänglichen Quelltext nicht enthalten.
Infobox – Quelle Spiegel: Die sichtbaren Angaben warnen vor möglichen Preissteigerungen bei E-Autos durch EU-Zölle und Auflagen. Der vollständige Studieninhalt ist in der Quelle nicht abrufbar.
BMW iX3 und Mercedes GLC: Reichweite gegen Komfort
VISION mobility hat beim Wettbewerb German Car of the Year 2027 den BMW iX3 50 xDrive und den Mercedes-Benz GLC 400 4MATIC miteinander verglichen. Der Vergleich beschreibt zwei elektrische Premium-SUVs, die bei Leistung und Allradantrieb ähnlich positioniert sind, sich bei Reichweite, Ladeleistung, Komfort und Materialanmutung aber deutlich unterscheiden.
Der Mercedes leistet bis zu 360 kW (489 PS) und stellt 800 Nm Drehmoment bereit. Der BMW kommt auf 345 kW (469 PS) und 645 Nm. Beide Fahrzeuge verfügen über Allradantrieb und erreichen maximal 210 km/h. Beim Sprint von 0 auf 100 km/h liegt der GLC mit 4,3 Sekunden vor dem iX3 mit 4,9 Sekunden.
| Merkmal | BMW iX3 50 xDrive | Mercedes-Benz GLC 400 4MATIC |
|---|---|---|
| Leistung | 345 kW (469 PS) | bis zu 360 kW (489 PS) |
| Drehmoment | 645 Nm | 800 Nm |
| Höchstgeschwindigkeit | 210 km/h | 210 km/h |
| 0 auf 100 km/h | 4,9 Sekunden | 4,3 Sekunden |
| Nutzbare Batteriekapazität | 108,7 kWh | 94 kWh |
| WLTP-Reichweite | 673 bis 805 km | 568 bis 715 km |
| WLTP-Verbrauch | 15,1 bis 18,1 kWh/100 km | 14,9 bis 18,9 kWh/100 km |
| Maximale DC-Ladeleistung | 400 kW | 330 kW |
| Ladezeit von 10 auf 80 Prozent | 21 Minuten | 22 Minuten |
| Preis | 70.900 Euro inklusive Mehrwertsteuer, jedoch ohne Überführungskosten | 72.471 Euro |
Der iX3 bietet auf dem Papier bis zu 90 km mehr maximale Reichweite. Im Test meldeten beide Fahrzeuge jeweils gut 21 kWh/100 km. Unter diesen Bedingungen zeigte der GLC eine reale Reichweite von gut 440 Kilometern an, während der BMW 515 Kilometer anzeigte.
Beide Modelle nutzen 800-Volt-Technik. Beim BMW sind bis zu 400 kW DC möglich, wodurch die Batterie laut Quelle in 21 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden kann. Der Mercedes erreicht maximal 330 kW und benötigt dafür 22 Minuten. Innerhalb von zehn Minuten lädt der GLC Energie für etwa 240 bis 305 km nach, der BMW für rund 309 bis 372 km. Beide laden serienmäßig mit 11 kW an AC, beim iX3 sind optional 22 kW möglich.
Bei den Abmessungen ist der Mercedes mit 4,84 Metern etwas länger als der 4,78 Meter lange BMW. Der GLC ist ohne Spiegel 1,91 Meter breit und 1,64 Meter hoch, der BMW 1,89 Meter breit und 1,63 Meter hoch.
Deutlicher fällt der Gewichtsunterschied aus. Der GLC wiegt 2.535 kg und bietet 570 Liter Kofferraum. Der iX3 wiegt 2.360 kg und verfügt über 520 bis 1.750 Liter Gepäckraum sowie zusätzlich einen 58-Liter-Frunk. Bei der gebremsten Anhängelast erreicht der Mercedes bis zu 2.400 kg, der BMW 2.000 kg.
Im Fahrverhalten beschreibt VISION mobility den BMW als straffer und direkter. Der Mercedes ist komfortabler abgestimmt und kaschiert Unebenheiten besser, lässt aber mehr Wankbewegungen zu. Beim Materialeindruck wirke der Mercedes insgesamt wertiger, während der BMW in Teilen preisgünstiger anmutende Materialien verwende.
Beide Fahrzeuge verfügen laut Quelle über eine überzeugende Sprachbedienung und eine feine Fahrassistenz. Beim BMW wird das Anzeigenkonzept besser bewertet, während der Mercedes mit einer Screenwand und Touchslidern arbeitet. Bei den Preisen startet der BMW iX3 50 xDrive aktuell bei 70.900 Euro inklusive Mehrwertsteuer, jedoch ohne Überführungskosten. Mercedes weist für den elektrischen GLC 400 4MATIC zum Zeitpunkt der Recherche 72.471 Euro aus.
Infobox – Quelle VISION mobility: Der BMW punktet mit größerer Batterie, höherer Reichweite, schnellerem Laden und geringerem Gewicht. Der Mercedes bietet mehr Leistung, mehr Drehmoment, eine höhere Anhängelast und mehr Komfort.
Photovoltaik-Rechnung: E-Auto, Speicher und Stromtarif gewinnen an Bedeutung
WELT beschreibt eine neue Rechnung für die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen. Demnach entscheidet nicht mehr allein die Einspeisevergütung darüber, ob sich eine Anlage für Hausbesitzer lohnt. Stattdessen rücken Speicher, E-Auto und neue Stromtarife in den Mittelpunkt.
Die Quelle stellt heraus, dass Hausbesitzer den erzeugten Solarstrom stärker selbst nutzen können. Ein Elektroauto kann dabei als zusätzlicher Verbraucher dienen, während ein Speicher die Nutzung des erzeugten Stroms zeitlich verschieben kann.
Konkrete Zahlen, Preise oder Rechenbeispiele sind im vorliegenden Quelltext nicht enthalten. Die Meldung beschränkt sich auf den Hinweis, dass die bisherige Solar-Rechnung ausgedient habe und neue Modelle für die Nutzung von Photovoltaik relevant werden.
Infobox – Quelle WELT: Für die Rentabilität von Photovoltaik werden laut WELT künftig insbesondere E-Auto, Stromspeicher und neue Stromtarife wichtiger. Konkrete Berechnungswerte enthält der zugängliche Quelltext nicht.
AUTO BILD nennt sparsame Elektroautos mit höchstens 18 kWh/100 km
AUTO BILD stellt Elektroautos vor, die im eigenen Test höchstens 18 kWh/100 km verbrauchen. Nach Angaben der Quelle müssen Käufer bei einem niedrigen Verbrauch nicht zwingend auf Reichweite, Leistung oder Komfort verzichten. Teilweise erreichen auch große und kräftige Elektroautos mehr als 500 Kilometer.
Besonders profitieren laut AUTO BILD Pendler, Vielfahrer, Langstreckenfahrer, kostenbewusste Fahrer und Stadtfahrer. Ein niedriger Verbrauch senkt die Stromkosten, erhöht die Reichweite mit derselben Akkukapazität und kann häufigere Ladestopps vermeiden.
- Pendler profitieren von niedrigen Stromkosten im täglichen Einsatz.
- Vielfahrer sparen durch den geringen Verbrauch besonders viele Kilowattstunden und damit Geld.
- Langstreckenfahrer kommen mit derselben Akkukapazität weiter und müssen seltener laden.
- Kostenbewusste benötigen für hohe Reichweiten nicht zwingend einen riesigen Akku.
- Stadtfahrer können mit sparsamen Kleinwagen lange ohne Ladestopp unterwegs sein.
Als Testsieger nennt AUTO BILD den Renault Twingo E-Tech 80 Urban Range. Der VW ID.3 Neo wird als Bremsweg-Bester geführt, der Tesla Model 3 Standard Hinterradantrieb als Preis-Leistungs-Sieger. Als Reichweiten-Champion nennt die Quelle den Mercedes CLA EQ 250+.
Beim Tesla Model 3 Standard Hinterradantrieb hebt AUTO BILD die hohe Effizienz und das geringe Leergewicht hervor. Als Nachteile nennt die Quelle schlecht bedienbare Türgriffe sowie kleine, weiche Sitze. Beim Mercedes CLA 250+ EQ werden hohe Effizienz, Reichweite und ein sehr gutes Ladekonzept positiv bewertet, während das Bedienkonzept erlernt werden müsse und Einstieg sowie Platz im Fond kritischer gesehen werden.
AUTO BILD unterscheidet außerdem zwischen Kaufvarianten. Neuwagen bieten aktuelle Technik und volle Garantie, sind aber teuer. Gebrauchtwagen ermöglichen einen günstigeren Einstieg, wobei die Batterie genau geprüft werden sollte. Leasing wird als planbar und bequem beschrieben, führt aber nicht zum Eigentum am Fahrzeug.
Infobox – Quelle AUTO BILD: Der Test zeigt Elektroautos mit höchstens 18 kWh/100 km. Genannt werden der Renault Twingo E-Tech 80 Urban Range als Testsieger, der VW ID.3 Neo als Bremsweg-Bester, das Tesla Model 3 Standard Hinterradantrieb als Preis-Leistungs-Sieger und der Mercedes CLA EQ 250+ als Reichweiten-Champion.
Wallbox für Mieter: Anspruch vorhanden, Hausanschluss kann fünfstellig werden
Der Merkur berichtet über die Kosten und Voraussetzungen für private Ladepunkte in Mehrfamilienhäusern. Seit 2020 dürfen Mieter eine Wallbox auf eigene Kosten installieren lassen. Die entscheidende Frage ist jedoch, ob der Hausanschluss die zusätzliche Leistung bereitstellen kann.
Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland 296.378 Autos neu zugelassen. Davon waren 84.057 reine Elektroautos, was einem Plus von 78,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einem Marktanteil von 28,4 Prozent entspricht. Laut Merkur waren reine Elektroautos damit erstmals die stärkste einzelne Antriebsart.
Eine Wallbox selbst wird als überschaubare Investition beschrieben. Für ein zugelassenes, solides Gerät fallen laut Quelle ein paar hundert Euro an. In Mehrfamilienhäusern ist die Wallbox jedoch häufig nur der kleinste Teil der Gesamtkosten.
Eine Wallbox zieht bis zu 11 kW Strom. Bei einer einzelnen Wallbox ist dies laut Quelle in der Regel kein Problem. Wenn mehrere Mieter Ladepunkte wünschen, kann der normale Hausanschluss unter Umständen nicht ausreichen. Für einen neuen Stromanschluss am Haus werden die Kosten laut Merkur schnell fünfstellig.
Als Alternative kommen intelligente Lademanagement-Lösungen infrage. Sie verteilen den verfügbaren Strom auf die Ladepunkte, damit keine Überlastung eintritt. Für Lademöglichkeiten in Mehrfamilienhäusern gibt es zudem Fördermöglichkeiten. Bei drei oder mehr Wohnungen mit sechs oder mehr Stellplätzen kann ein Maximalbetrag von 2000 Euro pro Stellplatz beantragt werden.
Die Förderbedingungen sind laut Quelle kompliziert. Wenn mehrere Hausnummern eine Tiefgarage gemeinsam nutzen, kann die Antragstellung schwieriger werden. Baulich seien die Vorgaben hingegen überschaubar: Leitungen müssten nicht aufwendig eingeschlitzt werden, sondern könnten auf Putz mit Schellen befestigt werden.
Der Beitrag beschreibt außerdem gemeinschaftliche Lösungen. Ein gut einsehbarer Stellplatz im Freien könnte mit einer Ladelösung ausgestattet werden, die Mieter im Voraus für drei Stunden reservieren. Sie authentifizieren sich mit einer Karte, zahlen für den geladenen Strom und fahren anschließend weg.
Kritisch bewertet der im Merkur zitierte Andreas Scharli Lösungen, bei denen externe Firmen die Ladeinfrastruktur errichten und anschließend die Ladepreise festlegen. In solchen Fällen könnten die Preise so unattraktiv sein, dass die Technik nicht genutzt werde, weil das Laden am Schnelllader im Zweifelsfall günstiger sei.
„Ob Neu- oder Bestandsgebäude: Wer als Mieter eine Lademöglichkeit haben will, der muss sie auch bezahlen“, erklärt Andreas Scharli laut Merkur.
Infobox – Quelle Merkur: Mieter haben seit 2020 Anspruch darauf, eine Wallbox auf eigene Kosten installieren zu lassen. Eine Wallbox zieht bis zu 11 kW, und ein neuer Hausanschluss kann schnell fünfstellig werden. Für bestimmte Mehrfamilienhaus-Konstellationen kann ein Maximalbetrag von 2000 Euro pro Stellplatz beantragt werden.
Quellen:
- E-Auto-Umfrage zeigt große Zufriedenheit – doch vor allem ein Problem sorgt für Verdruss
- (S+) Autoindustrie: Studie warnt vor teureren E-Autos durch EU-Zölle und Auflagen
- GCOTY2027: BMW iX3 gegen Mercedes GLC - Plötzlich ist alles wieder wie früher
- E-Auto, Stromtarif, Speicher – so lukrativ ist die neue Photovoltaik-Rechnung
- Diese E-Autos verbrauchen höchstens 18 kWh/100 km im Test
- Mieter haben Anspruch auf Wallbox – doch der Hausanschluss wird schnell fünfstellig














