E-Auto-News: China-Zölle, Dacia Hipster, VW ID. Tiguan und Ladefallen

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    29.08.2026 4 mal gelesen 0 Kommentare
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    Umweltminister Carsten Schneider fordert für Plug-in-Hybride aus China ähnliche Ausgleichszölle wie für vollelektrische Fahrzeuge. Gleichzeitig setzt er auf Joint Ventures, damit Batterien und wichtige Komponenten künftig stärker in Europa produziert werden. Ziel ist es, Abhängigkeiten zu reduzieren und Know-how in Deutschland zu sichern.
    Dacia plant mit dem Hipster ein besonders kleines und erschwingliches Elektroauto für die Stadt. Der rund drei Meter lange Viersitzer könnte 2027 für etwa 12.000 bis 15.000 Euro starten und rund 140 bis 150 Kilometer Reichweite bieten. Das Konzept setzt auf geringes Gewicht, reduzierte Ausstattung und maximale Alltagstauglichkeit.
    Volkswagen bringt den Nachfolger des ID.4 unter dem Namen ID. Tiguan. Die Weltpremiere ist für den 9. Oktober angekündigt, mit überarbeiteter MEB+-Plattform, neuem Einstiegsmotor und möglicherweise günstigeren LFP-Batterien. Produziert wird das Elektro-SUV künftig ausschließlich in Emden, während der ID.5 eingestellt wird.
    Eine Studie aus dem Jahr 2026 zeigt: Den typischen E-Auto-Fahrer gibt es nicht mehr. Die größte Gruppe bilden mit 38 Prozent pragmatische Informationssucher, gefolgt von entspannten Einsteigern und kostenbewussten Alltagsfahrern. Hersteller und Ladeanbieter müssen ihre Angebote deshalb stärker an unterschiedlichen Bedürfnissen ausrichten.
    Laden am Sonntag auf einem Supermarktparkplatz ist nicht automatisch erlaubt. Öffnungszeiten, Beschilderung und die Regeln des jeweiligen Parkplatzbesitzers entscheiden, auch wenn die Ladesäule in einer App angezeigt wird. Vor dem Start sollten Fahrer deshalb die Hinweise vor Ort prüfen, denn öffentlich zugängliche Ladepunkte müssen nicht rund um die Uhr nutzbar sein.

    China-Zölle für Plug-in-Hybride: Umweltminister Schneider fordert Gleichbehandlung

    Für Plug-in-Hybridfahrzeuge aus China soll es nach dem Willen von Umweltminister Carsten Schneider vergleichbare Zölle geben wie für vollelektrische Fahrzeuge. „Für rein batterieelektrische Autos gibt es schon Ausgleichszölle, für chinesische Plug-in-Hybride bislang nicht“, sagte Schneider laut STERN.de.

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    Der SPD-Politiker begründete seine Forderung mit dem Ziel, wichtige Kompetenzen der Automobilindustrie in Deutschland zu halten oder neu aufzubauen. Dazu zählt er insbesondere die Batterieproduktion. „Wir sind weltoffen, aber nicht naiv“, erklärte Schneider dem Bericht zufolge.

    Für den Aufbau einer eigenen Batteriewertschöpfung in Deutschland brachte Schneider außerdem Joint Ventures mit chinesischen Unternehmen ins Gespräch. Chinesische Firmen hätten bei Batterien einen „großen Know-how-Vorsprung“. Batterien und Komponenten sollten deshalb nach seiner Vorstellung in Europa produziert werden und nicht ausschließlich aus Asien kommen.

    ForderungBegründung
    Vergleichbare Zölle für chinesische Plug-in-Hybride wie für vollelektrische FahrzeugeSchutz und Erhalt von Kompetenzen im Fahrzeugbau und bei der Batterieproduktion
    Produktion von Batterien und Komponenten in EuropaNutzung von Joint Ventures und Verringerung der Abhängigkeit von Importen aus Asien

    Zusammenfassung: Umweltminister Carsten Schneider fordert Ausgleichszölle für chinesische Plug-in-Hybride und plädiert zugleich für den Aufbau einer europäischen Batterieproduktion, gegebenenfalls gemeinsam mit chinesischen Unternehmen. Quelle: STERN.de

    Dacia Hipster: Ultrakompaktes Elektroauto könnte 2027 auf den Markt kommen

    Der Dacia Hipster soll ein besonders kleines, einfaches und erschwingliches Elektroauto für die urbane Mobilität werden. Nach den Angaben von FOCUS online könnte das Serienmodell im Laufe des Jahres 2027 auf den Markt kommen und in der Größenordnung von 12.000 bis 15.000 Euro kosten.

    Das Fahrzeug soll rund 3 Meter lang und 1,55 Meter breit sein. Trotz der kompakten Abmessungen ist das Konzept auf vier Sitzplätze ausgelegt. Die kurze Karosserie soll vor allem das Parken und Rangieren in Innenstädten erleichtern.

    Beim Kofferraum werden rund 70 Liter Ladevolumen erwartet. Bei umgeklappten Rücksitzen könnte das Volumen auf etwa 500 Liter anwachsen.

    Dacia setzt beim Hipster auf eine reduzierte Ausstattung. Das Konzeptfahrzeug zeigte unter anderem Sitzbänke, ein einfach gehaltenes Armaturenbrett und die Nutzung des Smartphones als Ersatz für ein klassisches Multimediasystem. Mehrere YouClip-Befestigungspunkte sollen eine einfache und modulare Anpassung des Innenraums ermöglichen.

    Das Zielgewicht soll bei rund 800 kg liegen. Endgültige Angaben zur Batterie und zum Motor wurden laut FOCUS online noch nicht genannt. Für die hauptsächlich städtische Nutzung wird eine Reichweite in der Größenordnung von 140 bis 150 km als möglich beschrieben.

    MerkmalAngabe
    Geplanter Marktstartim Laufe des Jahres 2027
    Preis12.000 bis 15.000 Euro
    Längerund 3 Meter
    Breite1,55 Meter
    Sitzplätzevier
    Kofferraumrund 70 Liter, bei umgeklappten Rücksitzen etwa 500 Liter
    Zielgewichtrund 800 kg
    Mögliche Reichweite140 bis 150 km

    Zusammenfassung: Der Dacia Hipster soll als rund 3 Meter langes Elektroauto mit vier Sitzplätzen, reduziertem Konzept und einem Preis von 12.000 bis 15.000 Euro positioniert werden. Quelle: FOCUS online; Original: Motor1.com

    VW ID. Tiguan: Nachfolger des ID.4 feiert im Oktober Weltpremiere

    Der Nachfolger des VW ID.4 soll künftig den Namen ID. Tiguan tragen. Wie electrive.net berichtet, wird Volkswagen das Elektro-SUV am 9. Oktober vollständig vorstellen; dabei sollen auch die technischen Daten veröffentlicht werden.

    Erste Bilder und ein Kurzvideo des teilweise folierten Fahrzeugs geben dem Bericht zufolge bereits Hinweise auf die Gestaltung. Die Front soll kantiger ausfallen und eine durchgehende Lichtsignatur erhalten. Am Heck werden weniger zerklüftete Formen und eckige Leuchten erwartet.

    Auch technisch steht ein Wechsel an. Das E-SUV soll auf den überarbeiteten MEB+ wechseln, einen neuen Einstiegsmotor erhalten und in der Basisvariante voraussichtlich Batterien mit kostengünstigerer LFP-Zellchemie verwenden. Außerdem sollen die bisherigen Griffmulden in den Türen durch klassische Bügelgriffe ersetzt werden.

    Produziert werden soll der ID. Tiguan künftig ausschließlich im Werk Emden. Die IG Metall hatte laut electrive.net geäußert, dass die Produktion dort bis Ende 2031 laufen solle. Die ID.4-Fertigung im sächsischen Zwickau läuft aus.

    In Zwickau sollen der Audi Q4 e-tron sowie voraussichtlich der Cupra Born und teilweise der VW ID.3 verbleiben. Das dort gebaute SUV-Coupé ID.5 wird eingestellt und nicht nach Emden verlagert.

    • Weltpremiere: 9. Oktober
    • Produktion: künftig ausschließlich in Emden
    • Technik: überarbeitete MEB+-Plattform
    • Weitere Änderungen: neuer Einstiegsmotor, mögliche LFP-Batterien in der Basisvariante und klassische Bügelgriffe
    • ID.5: wird eingestellt

    Der Wechsel zu bekannten Modellnamen mit vorangestelltem ID.-Kürzel soll laut Volkswagen eine stärkere Verbindung zu etablierten Baureihen schaffen. Als weitere Beispiele nennt der Bericht den ID. Polo und den Wechsel vom ID.s2 X zum ID. Cross.

    Zusammenfassung: Volkswagen zeigt am 9. Oktober den ID. Tiguan als Nachfolger des ID.4. Das Elektro-SUV wird künftig ausschließlich in Emden gebaut und erhält neben dem neuen Namen auch Änderungen bei Design, Plattform, Motor und Batterie. Quelle: electrive.net

    Studie: Die Gruppe der E-Auto-Fahrer wird vielfältiger

    Den einen typischen E-Auto-Fahrer gibt es laut einer neuen Untersuchung nicht mehr. Die von Elektroauto-News vorgestellte EV Charging Persona Study 2026 der UScale GmbH basiert auf einer Befragung von insgesamt 1016 rein batterieelektrisch fahrenden Personen in Deutschland im Juni 2026.

    Die Studie unterscheidet zwischen dem Ladeverhalten und den Motiven beim Autokauf. Beim Laden wurden fünf Verhaltensprofile von den nahezu ausschließlich zu Hause ladenden Homebodies bis zu den Vielfahrern unterschieden, die an unterschiedlichen Orten laden.

    Bei den Kauf- und Lade-Personas identifizierte die Untersuchung vier Gruppen. Die größte Gruppe bilden die pragmatischen Informationssucher mit 38 Prozent. Es folgen die entspannten Einsteiger mit 24 Prozent, die kostenbewussten Alltagsfahrer mit 23 Prozent und die statusorientierten Komfortkäufer mit 15 Prozent.

    Lade-PersonaAnteilCharakterisierung
    Pragmatischer Informationssucher38 ProzentEigene Recherche und ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis stehen im Mittelpunkt.
    Entspannter Einsteiger24 ProzentEine gelassene Herangehensweise prägt die Kaufentscheidung.
    Kostenbewusster Alltagsfahrer23 ProzentDer Preis und die Alltagstauglichkeit sind besonders wichtig.
    Statusorientierter Komfortkäufer15 ProzentMarke und Komfort haben einen höheren Stellenwert als der reine Preisvergleich.

    Die pragmatischen Informationssucher werden in der Studie überwiegend als männlich und mehrheitlich der Generation Y zugehörig beschrieben. 37 Prozent dieser Gruppe seien überdurchschnittlich oft akademisch gebildet. Das Einkommen liege meist zwischen 3000 und 7000 Euro netto im Monat, außerdem arbeiteten vier von zehn überwiegend vor Ort statt im Homeoffice.

    „Ich will wissen, was ich kaufe. Bezahlen will ich dafür nicht mehr als nötig.“

    Als Gegenpol nennt die Studie die statusorientierten Komfortkäufer. Bei ihnen zählen Marke und Komfort stärker als ein reiner Preisvergleich. Die entspannten Einsteiger und die kostenbewussten Alltagsfahrer liegen zwischen diesen beiden Polen.

    Für Hersteller, Energieversorger und Ladepunktbetreiber ergibt sich daraus die Notwendigkeit einer differenzierten Ansprache. Angebote für Home Charging und Public Charging könnten genauer an den jeweiligen Bedürfnissen und Problemen der Gruppen ausgerichtet werden.

    Zusammenfassung: Die Studie beschreibt vier unterschiedlich motivierte Gruppen von E-Auto-Fahrenden. Die pragmatischen Informationssucher stellen mit 38 Prozent die größte Persona dar, während statusorientierte Komfortkäufer 15 Prozent ausmachen. Quelle: Elektroauto-News; Studie: UScale GmbH, EV Charging Persona Study 2026

    Laden am Sonntag auf dem Supermarktparkplatz: Öffnungszeiten und Beschilderung entscheiden

    Ob ein E-Auto am Sonntag oder an Feiertagen auf einem Supermarktparkplatz geladen werden darf, hängt vom jeweiligen Standort ab. CHIP berichtet über einen Fall aus Miesbach, bei dem ein Autofahrer trotz des Ladevorgangs eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 30 Euro erhielt.

    Der Fahrer aus Moers bei Duisburg hatte an einem Sonntag auf dem Parkplatz zweier Supermärkte am Windfeld in Miesbach geladen. Während des 36-minütigen Ladevorgangs soll er nach Angaben der zuständigen Überwachungsfirma gegen die Parkregeln verstoßen haben, weil das Parken dort nur während der Öffnungszeiten der beiden Supermärkte erlaubt sei.

    Auf dem Parkplatz standen zwar Schilder mit Hinweisen zu den Regeln. Laut dem Bericht war jedoch nicht ausdrücklich erwähnt, dass diese Vorgaben auch für die blau markierten Stellplätze der Schnellladesäulen gelten. Der Fahrer hatte die Ladestation über die App des Betreibers EnBW gefunden und erklärte, dort keine Hinweise zu den Nutzungsregeln gesehen zu haben.

    Nach Angaben von CHIP berichteten auch mehrere andere E-Auto-Fahrer in Google-Rezensionen der EnBW-Ladesäule von ähnlichen Erfahrungen. EnBW zeigte Verständnis für den Ärger und kündigte an, sich erneut mit dem Standorteigner und der Parkraumbewirtschaftung abzustimmen, damit die Regeln vor Ort transparenter werden.

    Die Verantwortung für die Bewirtschaftung der Flächen und Vorgaben wie die maximale Parkdauer liegt laut EnBW beim jeweiligen Parkplatzbesitzer. Die geltenden Bestimmungen seien vor Ort ausgeschildert.

    Die Bundesnetzagentur stellt laut CHIP klar, dass Ladesäulen auf Supermarktparkplätzen grundsätzlich öffentlich zugänglich sein können, aber nicht rund um die Uhr erreichbar und nutzbar sein müssen. Auch für öffentlich zugängliche Ladesäulen können eingeschränkte Öffnungszeiten gelten.

    Ein anderes Modell verfolgt Aldi Süd. Das Unternehmen teilte Auto Bild mit, dass dort, wo es möglich ist, zwischen 6 und 22 Uhr auch sonntags und feiertags geladen werden kann. An einigen Standorten sei das Laden sogar rund um die Uhr möglich.

    1. Vor dem Laden die Parkplatzschilder und die Ladezeiten am Standort prüfen.
    2. Nicht ausschließlich auf die Angaben in der Lade-App vertrauen.
    3. Beachten, dass öffentlich zugängliche Ladesäulen nicht dauerhaft nutzbar sein müssen.

    Zusammenfassung: Das Laden am Sonntag auf einem Supermarktparkplatz ist nicht automatisch erlaubt. Entscheidend sind die örtlichen Öffnungszeiten, die Parkplatzbeschilderung und die Regeln des jeweiligen Eigentümers. Quelle: CHIP; Angaben zur Rechtslage: Bundesnetzagentur; weitere Standortangaben: Aldi Süd und EnBW

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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