E-Autos und chinesische Marken geben dem deutschen Automarkt neuen Schwung

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    08.09.2026 9 mal gelesen 0 Kommentare
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    Der deutsche Automarkt bekommt trotz Krisenmeldungen neuen Schwung: Steigende Elektroauto-Verkäufe und preisaggressive chinesische Marken sorgen von Januar bis Juli für wichtige Impulse.
    Auch der Dacia Spring entwickelt sich weiter: Das neue Modell ist 15 Zentimeter länger und 18 Zentimeter breiter. Es basiert nun auf der Plattform RGEV Small und teilt sich den Unterbau mit dem Renault Twingo.
    Wie alltagstauglich Elektromobilität inzwischen ist, zeigt eine BDEW-Umfrage: 91 Prozent der befragten E-Auto-Fahrer finden, dass das öffentliche Ladeangebot ihre Erwartungen mindestens erfüllt. Innerstädtische Ladehubs werden dabei deutlich beliebter und legten von 21 auf 39 Prozent zu.
    Bei der Wahl einer Ladestation zählen vor allem die passende Route und die Ladeleistung, erst danach folgt der Preis. 82 Prozent nutzen zum Bezahlen eine App oder Ladekarte, und viele frühere Sorgen wie Reichweite oder Laden zuhause erweisen sich im Alltag als weniger problematisch.
    Die Bilanz fällt klar aus: 94 Prozent würden sich erneut für ein Elektroauto entscheiden und ebenso viele empfehlen den Kauf weiter. Die Käufer werden vielfältiger, chinesische Marken gewinnen mit Preis, Ausstattung und Garantie an Bedeutung, während Elektroautos laut einer Studie im vergangenen Jahr 33 Prozent günstiger im Betrieb waren als Benziner.

    Deutscher Automarkt erhält Rückenwind durch Elektroautos und chinesische Marken

    Der deutsche Automarkt wächst trotz zahlreicher negativer Nachrichten aus der Branche. Horizont.net berichtet, dass von Januar bis Juli steigende Verkäufe von Elektroautos sowie preisaggressive Marken aus China für ein Plus im deutschen Markt sorgen.

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    Damit verschiebt sich die Wahrnehmung des Marktes: Während die Nachrichtenlage von Problemen in der Autoindustrie geprägt ist, sprechen die Zulassungszahlen laut Horizont.net eine positivere Sprache. Konkrete Zahlen zum Wachstum von Januar bis Juli nennt die vorliegende Meldung jedoch nicht.

    Zusammenfassung: E-Autos und chinesische Automarken geben dem deutschen Automarkt laut Horizont.net wichtige Impulse.

    Dacia Spring wächst und wechselt auf eine neue technische Basis

    Der Dacia Spring steht im Mittelpunkt mehrerer Meldungen. Capital.de beschreibt das Modell unter dem Titel „Kleines Lebenszeichen vom europäischen Automarkt“ und ordnet es in die Entwicklung des europäischen Automarkts sowie der Elektromobilität ein.

    VISION mobility hebt bei der Sitzprobe des neuen Dacia Spring vor allem die größeren Abmessungen hervor. Das Fahrzeug hat in der Länge um 15 und in der Breite um 18 Zentimeter zugelegt. Anders als bisher basiert der neue Spring nicht mehr auf Dongfeng, sondern auf RGEV Small und teilt sich den Unterbau mit dem Renault Twingo.

    Veränderung der Länge15 Zentimeter
    Veränderung der Breite18 Zentimeter
    Neue technische BasisRGEV Small
    Gemeinsamer UnterbauRenault Twingo

    Die Meldung von VISION mobility stellt damit eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber dem bisherigen Fahrzeug heraus. Der Dacia Spring soll nicht mehr auf der bisherigen Dongfeng-Basis „umher“ springen, sondern auf der neuen Plattform solider auf der Straße stehen.

    Zusammenfassung: Der neue Dacia Spring ist 15 Zentimeter länger und 18 Zentimeter breiter, basiert auf RGEV Small und nutzt den Unterbau des Renault Twingo. Quelle: Capital.de und VISION mobility.

    Öffentliches Laden erfüllt für viele Fahrer die Erwartungen

    Eine Nutzerumfrage des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft zeigt laut electrive.net eine hohe Zufriedenheit mit dem öffentlichen Laden. 91 Prozent der Befragten, die öffentliche Ladepunkte nutzen, sagen, dass das aktuelle Angebot ihre Erwartungen mindestens erfüllt. Bei 55 Prozent werden die Erwartungen sogar übertroffen.

    Für die fünfte Nutzerumfrage des BDEW befragte UScale im Auftrag des Verbands im Juli und August 2026 insgesamt 1.009 Fahrer reiner Elektroautos in Deutschland online. Plug-in-Hybride waren nicht Teil der Untersuchung. 775 Teilnehmer beziehungsweise 77 Prozent nutzen mindestens einen öffentlichen Ladeort.

    Nach Angaben von electrive.net ist die Stichprobe hinsichtlich der regionalen Verteilung über die Bundesländer repräsentativ. 83 Prozent der Befragten fahren einen Neuwagen, die Dienstwagenquote liegt bei neun Prozent.

    Befragte Fahrer reiner Elektroautos1.009
    Nutzer mindestens eines öffentlichen Ladeorts775 Teilnehmer beziehungsweise 77 Prozent
    Erwartungen mindestens erfüllt91 Prozent
    Erwartungen übertroffen55 Prozent
    Neuwagenanteil83 Prozent
    Dienstwagenquoteneun Prozent

    Gleichzeitig bleiben strukturelle Herausforderungen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur bestehen. Der BDEW veröffentlichte Anfang 2026 einen Musterwortlaut für technische Anschlussbedingungen in der Mittelspannung, um Netzanschlüsse unter anderem für größere Schnellladeparks stärker zu vereinheitlichen.

    Zusammenfassung: Die Mehrheit der befragten E-Auto-Fahrer bewertet das öffentliche Ladeangebot positiv. Gleichzeitig arbeitet die Branche an einfacheren und einheitlicheren Bedingungen für den Ausbau.

    Innerstädtische Ladehubs werden deutlich häufiger genutzt

    Das Ladeverhalten der E-Auto-Fahrer hat sich gegenüber 2025 verändert. Besonders stark stieg die Nutzung innerstädtischer Ladehubs: 39 Prozent der Befragten laden dort inzwischen ihr Elektroauto, nachdem der Anteil im Vorjahr bei 21 Prozent gelegen hatte.

    Auch Kundenparkplätze legten leicht zu. Ihr Anteil stieg von 43 auf 47 Prozent. Das Laden zuhause bleibt mit 75 Prozent der am häufigsten genannte Ladeort, verlor gegenüber dem Vorjahr jedoch sieben Prozentpunkte.

    LadeortVorjahrAktuelle Umfrage
    Innerstädtische Ladehubs21 Prozent39 Prozent
    Kundenparkplätze43 Prozent47 Prozent
    Laden zuhausenicht genannt75 Prozent
    Laden unterwegs, etwa an Autobahnen50 Prozent34 Prozent
    Am Arbeitsplatz42 Prozent40 Prozent
    Öffentlich am Straßenrand42 Prozent40 Prozent

    Beim Laden unterwegs, etwa an Autobahnen, sank der Anteil von 50 auf 34 Prozent. Am Arbeitsplatz ging er von 42 auf 40 Prozent zurück, ebenso beim öffentlichen Laden am Straßenrand.

    electrive.net weist darauf hin, dass die Angaben nicht mit dem Anteil der jeweils geladenen Strommenge gleichgesetzt werden dürfen. Die Befragten konnten mehrere Ladeorte nennen; die Ergebnisse zeigen deshalb, welche Orte genutzt werden, nicht wie viele Kilowattstunden dort geladen werden.

    Zusammenfassung: Das Laden zuhause bleibt der wichtigste Ladeort, während innerstädtische Ladehubs binnen eines Jahres von 21 auf 39 Prozent zulegten.

    Route und Ladeleistung sind bei der Stationswahl wichtiger als der Preis

    Bei der Auswahl einer öffentlichen Ladestation kommt es laut der BDEW-Umfrage vor allem auf die Lage und die technische Leistung an. Für 46 Prozent muss der Ladepunkt zur Route passen, 43 Prozent nennen die Ladeleistung als entscheidendes Kriterium.

    Der Ladepreis folgt mit 34 Prozent erst an dritter Stelle. Der jeweilige Anbieter der Ladesäule ist für 23 Prozent ausschlaggebend. Bei dieser Frage waren maximal zwei Antworten möglich.

    • Zur Route passender Ladepunkt: 46 Prozent
    • Ladeleistung: 43 Prozent
    • Ladepreis: 34 Prozent
    • Jeweiliger Anbieter der Ladesäule: 23 Prozent

    Beim Bezahlen dominiert weiterhin das vertragsbasierte Laden. 82 Prozent der öffentlich ladenden Teilnehmer nutzen eine Lade-App oder Ladekarte mit hinterlegtem Zahlungsmittel. Als häufigsten Grund nennen 58 Prozent die einfachere Abwicklung, 43 Prozent erwarten günstigere Preise und 38 Prozent transparente Abrechnungen.

    Der Preis bleibt dennoch relevant: 59 Prozent der öffentlich ladenden Befragten verwenden Preisvergleichs-Apps. Drei Viertel zahlen laut Umfrage beim AC-Laden höchstens 59 Cent pro kWh und beim Schnellladen höchstens 69 Cent pro kWh. Abgefragt wurde jeweils der am häufigsten verwendete Tarif.

    Route als Auswahlkriterium46 Prozent
    Ladeleistung als Auswahlkriterium43 Prozent
    Ladepreis als Auswahlkriterium34 Prozent
    Vertragliches Laden per App oder Ladekarte82 Prozent
    Preisvergleichs-Apps59 Prozent
    AC-Ladenhöchstens 59 Cent pro kWh
    Schnellladenhöchstens 69 Cent pro kWh

    Zusammenfassung: Standort und Ladeleistung sind bei der Stationswahl wichtiger als der Preis. Beim Bezahlen setzen 82 Prozent der öffentlich ladenden Befragten auf eine App oder Ladekarte.

    Viele Sorgen vor dem Kauf erweisen sich im Alltag als weniger problematisch

    Die Umfrage vergleicht außerdem die Themen, die E-Auto-Käufer vor dem Kauf beschäftigten, mit ihrer späteren Einschätzung. Vor der Anschaffung war die Reichweite für 66 Prozent ein Thema. 57 Prozent beschäftigte das Laden zuhause, jeweils 48 Prozent die Betriebs- und Anschaffungskosten und 39 Prozent die Verfügbarkeit öffentlicher Ladesäulen.

    Bei der späteren Bewertung wurden viele dieser Punkte deutlich seltener als Problem genannt. Von denjenigen, die sich vor dem Kauf mit der Reichweite beschäftigt hatten, bewerteten drei Prozent diese später als großes und neun Prozent als kleines Problem.

    ThemaVor dem KaufSpätere Bewertung als großes ProblemSpätere Bewertung als kleines Problem
    Reichweite66 Prozent3 Prozent9 Prozent
    Laden zuhause57 Prozent2 Prozent4 Prozent
    Betriebs- und Anschaffungskostenjeweils 48 Prozentnicht genanntnicht genannt
    Verfügbarkeit öffentlicher Ladesäulen39 Prozent5 Prozent10 Prozent

    Beim Laden zuhause lagen die entsprechenden Werte bei zwei und vier Prozent. Bei der Verfügbarkeit öffentlicher Ladesäulen waren es fünf beziehungsweise zehn Prozent.

    Anders fiel die Bewertung beim Wertverlust aus. Nur 18 Prozent hatten ihn vor dem Kauf als relevantes Thema genannt. Von dieser Gruppe sahen ihn später 15 Prozent als großes und weitere 24 Prozent als kleines Problem an. Auch die Lieferzeiten wurden in der nachträglichen Bewertung vergleichsweise kritisch beurteilt.

    electrive.net betont eine methodische Besonderheit: Bei der heutigen Einschätzung wurden jeweils nur diejenigen Teilnehmer befragt, die das betreffende Thema bereits vor dem Kauf beschäftigt hatte. Die Prozentwerte vor und nach dem Kauf beziehen sich daher nicht auf dieselbe Grundgesamtheit und lassen sich nicht unmittelbar gegeneinander aufrechnen.

    Zusammenfassung: Reichweite, Laden zuhause und die Verfügbarkeit öffentlicher Ladepunkte werden nach dem Kauf seltener als Problem wahrgenommen als vor der Anschaffung. Wertverlust und Lieferzeiten schneiden in der späteren Bewertung kritischer ab.

    94 Prozent würden sich erneut für ein Elektroauto entscheiden

    Die Bindung der Befragten an den Elektroantrieb fällt laut electrive.net hoch aus. 94 Prozent würden sich nach ihren bisherigen Erfahrungen „eher“ oder „auf jeden Fall“ erneut für ein Elektroauto entscheiden. Ebenfalls 94 Prozent würden den Kauf eines Elektroautos grundsätzlich weiterempfehlen.

    Unterschiede zeigen sich bei der Dauer der Elektroauto-Erfahrung. Unter Nutzern mit mehr als drei Jahren Erfahrung würden 71 Prozent die Antriebsart „auf jeden Fall“ empfehlen. Bei Befragten mit weniger als zwei Jahren Erfahrung liegt dieser Anteil bei 56 Prozent.

    Die Ergebnisse sind jedoch vor allem als Stimmungsbild bereits elektrifizierter Autofahrer zu verstehen. Da ausschließlich BEV-Fahrer befragt wurden, lassen sich daraus nur eingeschränkt Rückschlüsse auf die deutsche Bevölkerung insgesamt ziehen. Zudem leben 53 Prozent der Teilnehmer in einem Einfamilienhaus und 70 Prozent der Befragten sind männlich.

    Erneute Entscheidung für ein Elektroauto94 Prozent
    Weiterempfehlung eines Elektroauto-Kaufs94 Prozent
    „Auf jeden Fall“ empfehlen bei mehr als drei Jahren Erfahrung71 Prozent
    „Auf jeden Fall“ empfehlen bei weniger als zwei Jahren Erfahrung56 Prozent
    Teilnehmer in einem Einfamilienhaus53 Prozent
    Männliche Befragte70 Prozent

    Zusammenfassung: 94 Prozent würden sich erneut für ein Elektroauto entscheiden und 94 Prozent würden den Kauf weiterempfehlen. Die Aussagekraft bleibt auf bereits elektrifizierte Autofahrer begrenzt.

    Die Käufer von Elektroautos werden vielfältiger

    Die Frankfurter Rundschau berichtet, dass es keinen einheitlichen typischen E-Auto-Fahrer mehr gibt. Grundlage ist die „EV Charging Persona Study 2026“ des Marktforschungsunternehmens Uscale, für die über 1000 Fahrer von Elektroautos befragt wurden.

    Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden im August insgesamt 94.336 Fahrzeuge mit Elektroantrieb neu zugelassen. Davon waren 25.406 Plug-in-Hybride, der Rest waren reine Elektrofahrzeuge. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Plus von fast 49 Prozent. Der Anteil dieser Antriebstypen an den Gesamtneuzulassungen lag bei 44,4 Prozent.

    Neuzulassungen mit Elektroantrieb im August94.336
    Davon Plug-in-Hybride25.406
    Plus gegenüber dem Vorjahresmonatfast 49 Prozent
    Anteil an den Gesamtneuzulassungen44,4 Prozent

    Uscale-Geschäftsführer Axel Sprenger erklärt laut Frankfurter Rundschau, dass mit der wachsenden Marktbreite das Bild eines einzigen typischen E-Auto-Fahrers immer weniger trage. Die Studie identifiziert vier sogenannte Lade-Personas.

    • Pragmatische Informationssucher
    • Statusorientierte Komfortkäufer
    • Entspannte Einsteiger
    • Kostenbewusste Alltagsfahrer

    In der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2024 war der Öko-Techie noch mit Abstand die größte Gruppe unter den E-Auto-Fahrenden. Der pragmatische Informationssucher steht diesem Typ am nächsten, recherchiert viel selbst und lässt sich nicht von Markenversprechen beeindrucken.

    Statusorientierte Komfortkäufer legen großen Wert auf Marken und Komfortmerkmale. Entspannte Einsteiger entscheiden eher spontan und vertrauen auf Empfehlungen aus ihrem Umfeld. Für kostenbewusste Alltagsfahrer ist dagegen fast ausschließlich der Preis von Bedeutung.

    „Je breiter der Markt wird, desto weniger trägt das Bild des einen typischen E-Auto-Fahrers.“ – Axel Sprenger, Uscale

    Zusammenfassung: Die zunehmenden Zulassungen führen zu einer vielfältigeren Käuferschaft. Uscale unterscheidet vier Lade-Personas mit unterschiedlichen Erwartungen an Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Preise.

    Hersteller und Ladeanbieter müssen Angebote stärker differenzieren

    Die vier Gruppen unterscheiden sich laut Frankfurter Rundschau deutlich bei Ladehäufigkeit, Infrastrukturbedarf und Preissensibilität. Energieversorger, Ladepunktbetreiber und Automobilhersteller müssen sich nach Einschätzung der Studienmacher auf diese Unterschiede einstellen.

    Ein einheitliches Angebot für alle E-Auto-Fahrer funktioniert laut Studie immer weniger. Einige Gruppen erwarten Auto, Wallbox und Ladevertrag möglichst individuell und aus einer Hand und bleiben einer überzeugenden Marke treu. Andere lassen sich leicht für ein neues Angebot begeistern, wechseln aber ebenso leicht wieder, sobald ihr Umfeld etwas anderes empfiehlt.

    Wieder andere vertrauen stärker auf die eigene Recherche als auf Werbeversprechen. Für einen weiteren Teil des Marktes ist vor allem der Preis entscheidend, unabhängig davon, wie das konkrete Angebot aussieht.

    „Wer seine Kommunikation und Produkte nicht an dieser Ausdifferenzierung ausrichtet, kommuniziert im schlimmsten Fall an seiner Zielgruppe vorbei und verbrennt Budget bei denen, die am schwersten erreichbar sind.“ – Axel Sprenger, Uscale

    Zusammenfassung: Die Anbieter müssen ihre Kommunikation und Produkte an unterschiedlichen Bedürfnissen ausrichten. Die Studie sieht kein dauerhaft tragfähiges Standardangebot für alle E-Auto-Fahrer.

    Kaufentscheidung richtet sich nicht primär nach dem Herkunftsland

    Eine Anfang September veröffentlichte Studie von BearingPoint bestätigt laut Frankfurter Rundschau die wachsende Differenzierung des Marktes. Bei der Einschätzung der Markenattraktivität orientiert sich die Gesamtbevölkerung vor allem an Bekanntheit, Image und dem Vertrauen in etablierte Namen.

    Für eine konkrete Kaufentscheidung bei Elektroautos sind dagegen andere Kriterien ausschlaggebend. Genannt werden der Kaufpreis, die Fahrzeugsicherheit, die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit des Akkus, die Reichweite sowie die Garantieabdeckung.

    Das Herkunftsland der Marke zählt laut der BearingPoint-Studie nicht zu den entscheidenden Kaufkriterien. Die Frankfurter Rundschau führt dies als mögliche Erklärung für die wachsende Bedeutung von BYD in volumenstarken Fahrzeugklassen an.

    Wettbewerbsfähige Preise, eine umfangreiche Ausstattung, hohe Ladeleistungen und umfangreiche Garantien bilden laut der Meldung ein attraktives Gesamtpaket. Dieses trage zur steigenden Markenattraktivität von BYD auf dem deutschen Markt bei.

    • Kaufpreis
    • Fahrzeugsicherheit
    • Zuverlässigkeit und Langlebigkeit des Akkus
    • Reichweite
    • Garantieabdeckung

    Zusammenfassung: Bei der konkreten Kaufentscheidung zählen vor allem Preis, Sicherheit, Akku, Reichweite und Garantie. Das Herkunftsland einer Marke gehört laut BearingPoint nicht zu den entscheidenden Kriterien.

    E-Autos waren im vergangenen Jahr 33 Prozent günstiger im Betrieb

    Der Deutschlandfunk berichtet über eine Studie zu den laufenden Kosten von Elektroautos und Verbrennern. Das Fahren mit batteriebetriebenen Elektroautos war Berechnungen zufolge im vergangenen Jahr 33 Prozent günstiger als das Fahren mit Benzinern.

    Die Meldung stellt damit die Betriebskosten in den Mittelpunkt und vergleicht batteriebetriebene Elektroautos mit Benzinern. Weitere Angaben zur Berechnung oder zu einzelnen Kostenpositionen enthält der vorliegende Text nicht.

    Kostenvorteil batteriebetriebener Elektroautos gegenüber Benzinern33 Prozent
    Bezugszeitraumvergangenes Jahr

    Zusammenfassung: Laut Deutschlandfunk waren die Fahrkosten von batteriebetriebenen Elektroautos im vergangenen Jahr 33 Prozent niedriger als bei Benzinern.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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