E-Mobilität im Fokus: Ladeausbau, E-Roadtrip, Formel E und bidirektionales Laden

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    15.08.2026 13 mal gelesen 0 Kommentare
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    In Jüchen treffen zwei ungewöhnliche Nachbarn aufeinander: eine Ladesäule und ein Wegekreuz an der Kölner Straße. Gemeinsam mit NEW baut die Stadt ihre Ladeinfrastruktur aus: 15 Stationen mit insgesamt 30 Ladepunkten gibt es bereits. Neun Ladesäulen entstanden in den vergangenen 1,5 Jahren, weitere konkrete Pläne gibt es aktuell noch nicht.
    Dass E-Autos auch lange Strecken schaffen, zeigt ein Roadtrip in die Bretagne. 4000 Kilometer legte der Autor durch Europa zurück und setzte sich dabei mit Reichweitenängsten, Klimawandel und nachhaltigem Reisen auseinander. Laut Bericht würde sich nur jeder vierte Deutsche mit dem E-Auto ins Ausland trauen.
    Auf der Rennstrecke zeigt der Formel-E-Citroën ë-CX Gen3 Evo, was elektrische Performance bedeutet: In nur 1,86 Sekunden beschleunigt er auf 100. Der Tracktest macht aber auch die Herausforderungen sichtbar. Bremsen ohne echte Hinterradbremse und ein sorgfältiger Umgang mit der verfügbaren Energie gehören zum Alltag der Profis.
    Noch mehr Potenzial steckt im Akku selbst: Bidirektionales Laden kann ein E-Auto zum mobilen Stromspeicher machen. Überschüssiger Solarstrom wird tagsüber im Fahrzeug gespeichert und später im eigenen Haus genutzt oder perspektivisch ins Netz eingespeist. Dafür müssen Auto, Wallbox und Energiemanagement technisch geeignet sein.
    Das Interesse an dieser Funktion ist groß: 77 Prozent würden sich bei einem Stromausfall sicherer fühlen, wenn sie auf den Autoakku zugreifen könnten. 64 Prozent halten das E-Auto als Stromspeicher für praktisch, doch erst 46 Prozent kennen bidirektionales Laden überhaupt. Für den Durchbruch braucht es deshalb kompatible Fahrzeuge, einfache Angebote und bessere politische Rahmenbedingungen.

    Ladesäule und Wegekreuz teilen sich in Jüchen den Bürgersteig

    In Jüchen steht an der Kölner Straße eine Ladesäule unweit eines Kreuzes. RP Online beschreibt das Zusammentreffen als Nachbarschaft einer „spirituellen Tankstelle“ und einer elektrischen Tankstelle.

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    Die Stadt Jüchen und der Energieanbieter NEW bauen die Ladeinfrastruktur für Elektroautos aus. Nach Angaben von NEW gibt es mittlerweile 15 Ladestationen mit insgesamt 30 Ladepunkten in der Stadt.

    Neun der 15 Ladesäulen seien in den vergangenen 1,5 Jahren errichtet worden, erklärt NEW-Sprecherin Katrin Lange. Aktuell seien keine weiteren Stationen konkret geplant; zugleich strebe NEW einen kontinuierlichen Ausbau in den nächsten Jahren an.

    Infobox – Quelle: RP Online

    • Standort: Kölner Straße in Jüchen
    • 15 Ladestationen
    • 30 Ladepunkte
    • 9 Ladesäulen in den vergangenen 1,5 Jahren gebaut
    • Aktuell keine weiteren konkret geplanten Stationen

    Roadtrip mit dem E-Auto: 4000 Kilometer bis in die Bretagne

    SZ.de berichtet über einen Roadtrip mit einem Elektroauto durch Europa bis in die Bretagne. Der Autor legte dabei 4000 Kilometer zurück und beschreibt die Reise vor dem Hintergrund des Klimawandels und der verbreiteten Sorge vor langen Fahrten mit dem E-Auto.

    Nach dem Bericht würde sich nur jeder vierte Deutsche trauen, mit einem Elektroauto ins Ausland zu fahren. Die Reise soll den Blick des Autors auf das Unterwegssein verändert haben.

    Der Artikel setzt sich außerdem kritisch mit der Darstellung von Reisezielen auseinander. Tourismusmarketing lasse die Welt häufig schöner und komfortabler erscheinen, als sie sei; problematische oder wenig attraktive Orte würden aus dem Fokus gerückt. Reisende hätten sich deshalb daran gewöhnt, bestimmte Mängel in die Selbstdarstellung einer Destination einzurechnen.

    Infobox – Quelle: SZ.de

    • Reiseziel: Bretagne
    • Zurückgelegte Strecke: 4000 Kilometer
    • Nur jeder vierte Deutsche würde mit dem E-Auto ins Ausland fahren
    • Themen: Reichweitenängste, E-Mobilität, Klimawandel und nachhaltiges Reisen

    Formel-E-Citroën beschleunigt in 1,86 Sekunden auf 100

    AUTO BILD berichtet in einem Tracktest über den Formel-E-Citroën ë-CX Gen3 Evo. Im Mittelpunkt steht die Beschleunigung: Das Fahrzeug erreicht 100 in 1,86 Sekunden.

    Der Beitrag beschreibt eine brutale Beschleunigung und ein plötzliches Ende. Zudem geht es um das Bremsen ohne echte Hinterradbremse sowie um den Energieverbrauch, mit dem auch die Profis kämpfen.

    Damit rückt der Test nicht nur die Beschleunigungsleistung des Gen3 Evo in den Mittelpunkt, sondern auch die besonderen technischen Anforderungen eines Formel-E-Fahrzeugs. Bremsvorgänge und der Umgang mit der verfügbaren Energie gehören laut AUTO BILD zu den entscheidenden Herausforderungen.

    Infobox – Quelle: AUTO BILD

    • Fahrzeug: Citroën ë-CX Gen3 Evo
    • Beschleunigung auf 100: 1,86 Sekunden
    • Weitere Themen: Bremsen ohne echte Hinterradbremse und Energieverbrauch

    Bidirektionales Laden: 77 Prozent fühlen sich bei Stromausfall sicherer

    ifun.de berichtet über eine Bitkom-Umfrage zum Einsatz von Elektroautos als Stromspeicher. 77 Prozent würden sich bei einem Stromausfall sicherer fühlen, wenn sie auf den Akku ihres E-Autos zurückgreifen könnten.

    Grundlage ist das bidirektionale Laden. Ein entsprechend ausgerüstetes Elektroauto kann Energie aus dem Stromnetz oder einer heimischen Solaranlage aufnehmen und später wieder abgeben. Im einfachsten Fall versorgt der Fahrzeugakku das eigene Haus; perspektivisch kann Energie auch in das öffentliche Stromnetz fließen.

    Besonders in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage sieht ifun.de einen praktischen Nutzen. Überschüssiger Solarstrom kann tagsüber im Auto gespeichert und am Abend im Haus genutzt werden.

    Ein E-Auto mit beispielsweise 60 oder 80 kWh Akku biete dabei deutlich mehr Speicherkapazität als typische Heimspeicher. 64 Prozent der befragten Haushalte halten die Nutzung eines E-Autos als Stromspeicher für praktisch. Für 55 Prozent wird ein Elektroauto dadurch attraktiver.

    Gleichzeitig ist die Technik noch nicht allgemein bekannt: Erst 46 Prozent haben bereits von bidirektionalem Laden gehört. Zudem können noch nicht alle Elektroautos diese Funktion nutzen.

    Für die Rückspeisung müssen Fahrzeug, Wallbox und Energiemanagement geeignet sein. Unterschieden wird zwischen Vehicle-to-Home für das eigene Haus und Vehicle-to-Grid für die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz.

    Bitkom fordert bessere regulatorische Rahmenbedingungen, mehr intelligente Messsysteme und einfacher nutzbare Angebote. 52 Prozent glauben, dass E-Autos als Speicher zu einer sicheren Energieversorgung beitragen können; 44 Prozent wünschen sich eine stärkere politische Förderung.

    Infobox – Quelle: ifun.de

    AspektAnteil
    Sicherheitsgefühl bei Stromausfall durch Zugriff auf den Autoakku77 Prozent
    Halten ein E-Auto als Stromspeicher für praktisch64 Prozent
    Finden ein Elektroauto dadurch attraktiver55 Prozent
    Haben bereits von bidirektionalem Laden gehört46 Prozent
    Erwarten einen Beitrag zur sicheren Energieversorgung52 Prozent
    Wünschen sich stärkere politische Förderung44 Prozent

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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