Elektromobilität 2026: Mehr Akzeptanz, neue Ladeparks und wachsender Strukturwandel

    KI-generiert
    15.08.2026 17 mal gelesen 0 Kommentare
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    Elektromobilität gewinnt 2026 weiter an Akzeptanz, doch Vorbehalte bleiben. Viele Pkw-Halter fürchten Pannen, Batteriebrände, hohe Reparaturkosten oder einen schlechten Wiederverkaufswert. Gleichzeitig bewerten 79 Prozent der E-Auto-Besitzer die Technologie positiv, 83 Prozent schätzen die leise Fahrt.
    Der Alltag zeigt aber auch offene Baustellen: 74 Prozent der Besitzer bemerken Wettereffekte auf die Reichweite, 67 Prozent kritisieren die intransparenten Preise an Ladesäulen. Mit steigenden Spritpreisen und günstigeren Elektromodellen könnten die Bedenken dennoch weiter sinken.
    Auch im Güterverkehr wächst die Infrastruktur. An den Autobahnen 2 und 9 entstehen insgesamt 14 Ladepunkte für Elektro-Lkw, darunter zwei Megawatt-Lader mit jeweils 1.000 Kilowatt. Die ersten Anlagen sollen ab Januar 2027 beziehungsweise bis Juli 2027 verfügbar sein und mit erneuerbarem Strom betrieben werden.
    Regional entwickelt sich die Elektromobilität sehr unterschiedlich. Stuttgart führt unter den Großstädten bei der Dynamik und erreicht 5,3 Prozent elektrische Privatautos, im Landkreis Starnberg sind es sogar 7,4 Prozent. Insgesamt bewerteten im zweiten Quartal 2026 erstmals mehr als die Hälfte der Befragten Elektroautos positiv.
    Der Wandel verändert jedoch auch die Autoindustrie: Seit 2018 gingen rund 142.500 Arbeitsplätze verloren. Das CAM sieht neben der Elektrifizierung vor allem hohe Energie- und Arbeitskosten, Bürokratie sowie den wachsenden Wettbewerb aus China als Ursachen. Gleichzeitig richtet Bentley sein Design auf die elektrifizierte Zukunft aus und überträgt T. Jon Mayer die Leitung des Exterieurdesigns.

    Elektromobilität im Pressespiegel: Zwischen Akzeptanz, Ladeinfrastruktur und Strukturwandel

    DAT-Report: Vorbehalte treffen auf gemischte Alltagserfahrungen

    Der DAT Report 2026 untersucht laut VISION mobility erstmals in dieser Form die Bedenken von Pkw-Haltern gegenüber batterieelektrischen Fahrzeugen und stellt ihnen die Erfahrungen tatsächlicher BEV-Besitzer gegenüber. Dabei zeigt sich, dass die Skepsis unter den durchschnittlichen Pkw-Haltern weiterhin deutlich ausgeprägt ist.

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    67% aller Pkw-Halter gaben an, Angst zu haben, mit einem BEV liegen zu bleiben. 65% befürchteten plötzlich auftretende Batteriebrände. Auch finanzielle Risiken spielen eine zentrale Rolle: 70% erwarteten, dass Reparaturen bei BEV sehr teuer sein könnten, während 72% Vorbehalte gegenüber dem Wiederverkaufswert eines batterieelektrischen Fahrzeugs äußerten.

    Die befragten BEV-Besitzer haben ihr E-Auto im Schnitt seit knapp drei Jahren im Besitz. Ihre Erfahrungen fallen gemischt aus: 74% bestätigten einen spürbaren Einfluss der Witterung auf die Reichweite, und 67% ärgerten sich über die weiterhin bestehende Preis-Intransparenz an Ladesäulen.

    Gleichzeitig bewerteten 79% der BEV-Besitzer die Technologie ihrer Fahrzeuge positiv. 83% schätzten die ruhige und leise Fahrt. VISION mobility verweist außerdem auf weiterhin hohe Spritpreise und immer mehr günstige elektrische Neuwagen als mögliche Faktoren, durch die Vorbehalte 2026 massiv sinken dürften.

    ThemaAnteil
    Angst, mit einem BEV liegen zu bleiben67%
    Angst vor plötzlich auftretenden Batteriebränden65%
    Befürchtung sehr teurer Reparaturen70%
    Vorbehalte gegenüber dem Wiederverkaufswert72%
    Spürbarer Einfluss der Witterung auf die Reichweite74%
    Ärger über Preis-Intransparenz an Ladesäulen67%
    Begeisterung für die Fahrzeugtechnologie79%
    Wertschätzung der ruhigen und leisen Fahrt83%

    Infobox: Der DAT Report 2026 zeigt hohe Vorbehalte bei Pkw-Haltern, aber zugleich positive Erfahrungen bei BEV-Besitzern. Besonders die Preis-Intransparenz an Ladesäulen bleibt ein Ärgernis.

    14 neue Ladepunkte für Elektro-Lkw an A2 und A9

    Wie TRANSPORT – die Zeitung für den Güterverkehr berichtet, plant Engie Vianeo an zwei Euro-Rastpark-Standorten den Ausbau der Ladeinfrastruktur für elektrische Lkw. Insgesamt sind 14 Ladepunkte vorgesehen, darunter zwei Ladepunkte mit jeweils 1.000 Kilowatt Leistung.

    Am Euro Rastpark Lippetal/Hamm an der Autobahn 2 sollen bis Juli 2027 sechs Ladepunkte mit jeweils 400 Kilowatt sowie zwei Ladepunkte nach dem Megawatt Charging System mit jeweils 1.000 Kilowatt entstehen. Der Standort verfügt über mehr als 215 Lkw-Stellplätze.

    Am Euro Rastpark Pfaffenhofen/Schweitenkirchen an der Autobahn 9 sollen ab Januar 2027 sechs Ladepunkte mit jeweils 400 Kilowatt zur Verfügung stehen. Der Standort liegt an einer Nord-Süd-Verbindung für Güterverkehre in Richtung München, Österreich und Italien.

    Der Lkw-Verkehrswert an diesem Standort liegt laut TRANSPORT aktuell bei rund 13.500 Fahrzeugen pro Tag. Beide Ladeparks befinden sich damit an stark vom Straßengüterverkehr geprägten Verkehrsachsen.

    Engie Vianeo übernimmt die Investitionen, die Planung, den Bau und den Betrieb der Ladeinfrastruktur. Euro Rastpark soll keine unmittelbaren eigenen Investitionen für die Ladeparks tätigen und langfristige Einnahmen aus der Zusammenarbeit erzielen.

    Zum Angebot von Engie Vianeo gehören neben der Ladeinfrastruktur ein Reservierungssystem und Volumenverträge für den Ladebedarf. Die Ladepunkte sollen mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden.

    Die beiden Projekte bilden den Beginn einer weitergehenden Zusammenarbeit. Weitere gemeinsame Standorte sind vorgesehen. Engie Vianeo entwickelt derzeit rund 50 Standorte in Deutschland mit Ladeinfrastruktur speziell für Nutzfahrzeuge.

    StandortGeplante LadepunkteLeistungBereitstellung
    Lippetal/Hamm, Autobahn 2sechsjeweils 400 Kilowattbis Juli 2027
    Lippetal/Hamm, Autobahn 2zweijeweils 1.000 Kilowattbis Juli 2027
    Pfaffenhofen/Schweitenkirchen, Autobahn 9sechsjeweils 400 Kilowattab Januar 2027
    „Mit 18 Autohöfen ist Euro Rastpark ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Verkehrsinfrastruktur. Wir freuen uns, erstmals mit Engie Vianeo als kompetentem Partner Ladelösungen für den elektrischen Schwerlastverkehr umzusetzen.“

    Infobox: An den Autobahnen 2 und 9 sollen 14 Ladepunkte für Elektro-Lkw entstehen. Engie Vianeo finanziert und betreibt die Ladeparks; weitere Standorte sind vorgesehen.

    Stuttgart führt bei der regionalen Dynamik der Elektromobilität

    Die Autogazette.de berichtet über deutliche regionale Unterschiede bei der Verbreitung privater Elektroautos. Bereits mehr als 29 Prozent aller Neuzulassungen waren im Vormonat batterie-elektrische Fahrzeuge.

    Die stärkste Dynamik im bisherigen Jahresverlauf verzeichneten Schleswig-Holstein und Niedersachsen, gefolgt von Bayern. In Sachsen und Berlin lag das Wachstum dagegen nur ungefähr bei der Hälfte der Spitzenwerte.

    Unter den 15 deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern weist Stuttgart die größte Wachstumsdynamik auf. Zugleich besitzt die baden-württembergische Landeshauptstadt mit 5,3 Prozent den höchsten Anteil rein elektrischer Privatautos unter den Metropolen.

    Im ländlichen Raum liegt der Landkreis Starnberg mit 7,4 Prozent an der Spitze. Am unteren Ende stehen Frankfurt an der Oder mit 1,4 Prozent sowie die Landkreise Görlitz und Vogtlandkreis mit jeweils 1,5 Prozent.

    Die geringste aktuelle Wachstumsdynamik weist Gelsenkirchen auf. Dort steigt die E-Auto-Quote weniger als ein Sechstel so stark wie in den führenden Landkreisen Cloppenburg und Schweinfurt.

    Grundlage des HUK-E-Barometers sind Versicherungsdaten der bei HUK Coburg versicherten privaten Fahrzeuge. Der Versicherer hat nach eigenen Angaben rund 14,5 Millionen Fahrzeuge unter Vertrag. Anders als die Zulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes berücksichtigt die Analyse auch Wechsel zu Gebrauchtwagen, nicht jedoch gewerbliche Flotten.

    Auch bei der Zustimmung zur Elektromobilität zeigen sich Veränderungen. Im zweiten Quartal 2026 bewerteten 45 Prozent der weiblichen Befragten reine Stromer als „gut“ oder „sehr gut“; drei Monate zuvor waren es 37 Prozent. Bei den Männern stieg die Zustimmung im gleichen Zeitraum von 54 auf 59 Prozent.

    Insgesamt äußerten sich erstmals seit Beginn der vierteljährlichen Erhebung im Jahr 2024 mehr als die Hälfte der Deutschen positiv über Elektroautos. Der Anteil erreichte 52 Prozent. Grundlage der aktuellen Werte ist eine YouGov-Umfrage unter 4.121 Personen ab 16 Jahren, die im Mai 2026 durchgeführt wurde.

    Region oder GruppeWert
    Anteil batterie-elektrischer Fahrzeuge an den Neuzulassungenmehr als 29 Prozent
    Anteil rein elektrischer Privatautos in Stuttgart5,3 Prozent
    Anteil rein elektrischer Privatautos im Landkreis Starnberg7,4 Prozent
    Frankfurt an der Oder1,4 Prozent
    Landkreise Görlitz und Vogtlandkreisjeweils 1,5 Prozent
    Zustimmung bei Frauen im zweiten Quartal 202645 Prozent
    Zustimmung bei Frauen drei Monate zuvor37 Prozent
    Zustimmung bei Männern im zweiten Quartal 202659 Prozent
    Zustimmung bei Männern drei Monate zuvor54 Prozent
    Positive Bewertung von Elektroautos insgesamt52 Prozent
    Teilnehmer der YouGov-Umfrage4.121 Personen ab 16 Jahren

    Infobox: Stuttgart führt unter den deutschen Metropolen bei der Wachstumsdynamik und erreicht einen Anteil von 5,3 Prozent rein elektrischer Privatautos. Insgesamt bewerteten im zweiten Quartal 2026 52 Prozent der Deutschen Elektroautos positiv.

    Deutsche Autoindustrie verliert 142.500 Arbeitsplätze

    Nach einer Auswertung des Center of Automotive Management, über die InsideEVs.de berichtet, sind in der deutschen Autoindustrie seit 2018 rund 142.500 Arbeitsplätze weggefallen. Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 waren in der Branche nur noch rund 691.500 Menschen beschäftigt.

    Damit wurde laut CAM der niedrigste Stand seit Beginn der Erhebung durch das Statistische Bundesamt im Jahr 2005 erreicht. Gegenüber dem Beschäftigungshöchststand von 834.000 im Jahr 2018 entspricht der Rückgang rund 142.500 Arbeitsplätzen oder 17 Prozent.

    Die Fachleute des CAM führen den Stellenabbau jedoch nicht allein auf die Transformation zur Elektromobilität zurück. Eine CAM-Studie aus dem Jahr 2017 hatte einen Beschäftigungseffekt von minus 135.000 Stellen beziehungsweise minus 17 Prozent gegenüber 2016 erwartet, wenn Elektroautos und Plug-in-Hybride 50 Prozent des Absatzes ausmachen.

    Im ersten Halbjahr 2026 lag der tatsächliche Marktanteil von BEVs und PHEVs jedoch erst bei rund 36 Prozent und damit deutlich unter der damals angenommenen Marke von 50 Prozent. Daraus schließt das CAM, dass der Stellenabbau nicht allein durch die Umstellung auf Elektromobilität erklärbar sei.

    Als weitere Faktoren nennt die Studie sich verschlechternde Bedingungen am Standort Deutschland. Dazu zählen hohe Energie- und Arbeitskosten, Bürokratie sowie der zunehmende Konkurrenzdruck durch chinesische Hersteller, auch auf traditionellen Exportmärkten.

    Besonders stark betroffen sind die Zulieferer. Ihre Beschäftigung sank zum Ende des ersten Halbjahres 2026 um 7,6 Prozent. Bei den Fahrzeugherstellern lag der Rückgang bei 6,1 Prozent. Beide Werte liegen über dem Durchschnitt des verarbeitenden Gewerbes insgesamt, der bei minus 2,7 Prozent lag.

    Das CAM plädiert dafür, die Standortbedingungen zu verbessern, statt den Stellenabbau pauschal der Elektromobilität zuzuschreiben. Zugleich solle die Abhängigkeit von ausländischen Zulieferern bei Elektromobilität sowie Software und KI reduziert und Wertschöpfung nach Deutschland zurückgeholt werden. Wachstumsfelder wie automatisiertes Fahren und Robotik sollten „mutig erschlossen werden“.

    KennzahlWert
    Beschäftigte in der deutschen Autoindustrie zum Ende des ersten Halbjahres 2026rund 691.500
    Beschäftigungshöchststand im Jahr 2018834.000
    Rückgang seit 2018rund 142.500 Arbeitsplätze
    Rückgang seit 201817 Prozent
    Marktanteil von BEVs und PHEVs im ersten Halbjahr 2026rund 36 Prozent
    Beschäftigungsrückgang bei Zulieferern7,6 Prozent
    Beschäftigungsrückgang bei Fahrzeugherstellern6,1 Prozent
    Durchschnitt des verarbeitenden Gewerbes-2,7 Prozent

    Infobox: Die deutsche Autoindustrie beschäftigte zum Ende des ersten Halbjahres 2026 rund 691.500 Menschen. Laut CAM erklären Elektromobilität, hohe Kosten, Bürokratie und wachsender Wettbewerb gemeinsam den Stellenabbau.

    Bentley: T. Jon Mayer übernimmt Exterieurdesign

    VISION mobility berichtet, dass T. Jon Mayer mit sofortiger Wirkung die Leitung des Exterieurdesigns und der Design Operations bei Bentley übernimmt. Er folgt auf Domen Rucigaj, der eine neue Position innerhalb des Volkswagen-Konzerns übernommen hat.

    Mayer verantwortet künftig die äußere Gestaltung der Serien- und Konzeptfahrzeuge sowie die künftige Designsprache der britischen Luxusmarke. Die Personalentscheidung fällt in eine Phase, in der Bentley seine Strategie „Beyond100+“ und den Übergang zur Elektrifizierung vorantreibt.

    Als erstes Fahrzeug in diesem Zusammenhang nennt das Unternehmen den „Torcal“. Neben dem Exterieurdesign behält Mayer die Leitung der Design Operations. Dazu gehören unter anderem digitale Modellierung und Visualisierung sowie die Weiterentwicklung digitaler Designprozesse und der virtuellen Fahrzeugentwicklung.

    Mayer kam 2024 als Leiter Nutzererlebnis-Design und Design Operations zu Bentley. Er verfügt über mehr als 20 Jahre internationale Erfahrung im Automobildesign. Zuvor war er 13 Jahre bei Volvo Cars tätig und bekleidete dort verschiedene Führungspositionen, darunter die des Leiters Exterieurdesign sowie die des Leiters Design von Volvo Cars USA.

    Während seiner Zeit bei Volvo verantwortete Mayer das Exterieurdesign mehrerer Modelle. Dazu zählen der EX60, EX30, S60, V60 und V60 Cross Country. Außerdem war er an der Concept-Coupé-Familie beteiligt und wirkte an der als „Thors Hammer“ bekannten Scheinwerfer-Signatur der schwedischen Marke mit.

    Seine akademische Ausbildung absolvierte Mayer zunächst an der Carnegie Mellon University und anschließend am ArtCenter College of Design im kalifornischen Pasadena. In seiner neuen Position berichtet er an Design Director Robin Page.

    Mayer führt ein interdisziplinäres Team mit 45 Mitarbeitern. Dieses Team ist für die Entwicklung des Exterieurdesigns des aktuellen und künftigen Bentley-Portfolios zuständig. Zu seinem Verantwortungsbereich gehören außerdem die operativen Teams für digitale Oberflächenmodellierung und Visualisierung.

    Infobox: T. Jon Mayer übernimmt bei Bentley die Leitung von Exterieurdesign und Design Operations. Er führt ein Team mit 45 Mitarbeitern und soll die Gestaltung der kommenden, elektrifizierten Modellgeneration mitverantworten.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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