Elektro-News: Ferrari Luce erzielt Rekordpreis, Frankreich startet Gebrauchtwagenförderung

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    17.08.2026 16 mal gelesen 0 Kommentare
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    Ferraris erster Elektro-Sportwagen Luce sorgt für Schlagzeilen: Das Produktionsfahrzeug mit der Chassis-Nummer 0 wurde in Pebble Beach für 40 Millionen Dollar versteigert. Der gesamte Erlös geht an die Ferrari-Stiftung.
    Damit erzielte der Luce laut Bericht einen Rekordpreis für einen Neuwagen. Trotz heftiger Kritik am ungewohnten Design spricht Ferrari von einer gesunden Nachfrage. Das Verkaufsziel von rund 500 Fahrzeugen war bereits Anfang Juli erreicht.
    Der Einstiegspreis für den Luce liegt bei 550.000 Euro. Für das Interieur arbeitete Ferrari mit dem früheren Apple-Designchef Jony Ive zusammen, der analoge und digitale Bedienelemente kombinierte.
    Frankreich führt ab dem 1. September 2026 wieder eine Förderung für gebrauchte Elektroautos ein. Standardmäßig sind voraussichtlich etwa 295 bis 380 Euro möglich, aktuell werden rund 337 Euro genannt. Für Pflegekräfte und weitere Beschäftigte in persönlichen Dienstleistungen kann die Prämie bis zu 2.360 Euro betragen.
    Förderfähig sind gebrauchte Elektroautos mit französischer Erstzulassung zwischen 2017 und 2023, mindestens 80 Prozent Batteriegesundheit oder entsprechender Reichweite sowie einer Haltedauer von mindestens drei Jahren. Der Kauf muss bei einem Händler erfolgen, das Fahrzeug darf weniger als 25.000 Euro kosten. Zusätzlich plant Frankreich Sozialleasing für rund 100.000 Elektroautos und Förderungen für elektrische Taxis von etwa 3.500 bis 5.500 Euro.

    Erster Elektro-Ferrari „Luce“ für 40 Millionen Dollar versteigert

    Der erste Ferrari mit Stromantrieb hat bei einer Auktion am Rand der Autoshow im kalifornischen Pebble Beach ein Rekordgebot erzielt. Das Fahrzeug der Baureihe Ferrari Luce wurde für 40 Millionen Dollar, rund 34,5 Mio. Euro, versteigert.

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    Bei dem Fahrzeug handelt es sich um das Produktionsfahrzeug mit der Chassis-Nummer 0. Der Erlös geht laut RP Online vollständig an die wohltätige Ferrari-Stiftung. Abgesehen von seinem Status als Unikat gelten die 40 Millionen Dollar dem Bericht zufolge als Rekord für einen Neuwagen.

    Der Ferrari Luce war bereits nach seiner Vorstellung im Mai kontrovers diskutiert worden. Besonders das Design, das deutlich vom bisherigen typischen Erscheinungsbild der Ferrari-Sportwagen abweicht, sorgte für Kritik und führte zunächst dazu, dass der Aktienpreis des Unternehmens sank.

    Inzwischen liegt der Kurs laut RP Online jedoch deutlich höher als vor der Vorstellung des Luce. Ferrari spricht trotz der Debatten von einer „gesunden Nachfrage“ bei der zahlungskräftigen Kundschaft. Das diesjährige Verkaufsziel von rund 500 Fahrzeugen sei nach Angaben der „Financial Times“ bereits Anfang Juli erreicht worden.

    Der Preis für den Luce beginnt bei 550.000 Euro. Für die Gestaltung des Innenraums holte Ferrari den früheren Apple-Designchef Jony Ive hinzu. Er entwickelte eine Kombination aus analogen und digitalen Bedienelementen.

    Jony Ive prägte laut dem Bericht über Jahre das Aussehen der iPhones und Mac-Computer. Der iPhone-Konzern hatte selbst über Jahre an einem Elektroauto gearbeitet, das Projekt nach Milliardenausgaben jedoch aufgegeben.

    „gesunde Nachfrage“

    Zusammenfassung: Das erste Produktionsfahrzeug des Ferrari Luce erzielte 40 Millionen Dollar. Der Luce kostet ab 550.000 Euro, trägt die Chassis-Nummer 0 und soll trotz heftiger Designkritik auf eine zahlungskräftige Kundschaft treffen.

    Frankreich führt Förderung für gebrauchte Elektroautos wieder ein

    Frankreich führt zum 1. September 2026 erneut eine Förderung für gebrauchte Elektroautos ein. Die Prämie fällt deutlich kleiner aus als die frühere Umweltprämie, für bestimmte Berufsgruppen sind jedoch höhere Beträge möglich.

    Die Förderung wird über sogenannte Energieeinsparzertifikate, kurz CEE, finanziert. Energie- und Kraftstoffanbieter wie EDF, Engie oder TotalEnergies müssen dafür aufkommen; es handelt sich laut Auto Motor und Sport nicht um einen staatlichen Zuschuss.

    Die Höhe der Prämie hängt deshalb vom Wert der CEE-Zertifikate ab. Nach derzeitigen Schätzungen sind rund 295 bis 380 Euro pro Fahrzeug möglich, aktuell werden etwa 337 Euro genannt. Der tatsächliche Betrag kann sich abhängig von der Preisentwicklung der Zertifikate noch verändern.

    Wegen der vergleichsweise geringen Fördersumme gibt es bereits Kritik. Deutlich höher kann die Prämie für Pflegekräfte sowie weitere Dienstleister im Bereich der häuslichen Pflege und persönlicher Dienstleistungen ausfallen.

    FörderbereichAngabe
    Standardförderungrund 295 bis 380 Euro pro Fahrzeug
    Aktuell genannter Betragetwa 337 Euro
    Maximale Prämie für bestimmte Berufsgruppenbis zu 2.360 Euro
    Preisgrenze des gebrauchten Elektro-Pkwweniger als 25.000 Euro

    Für Pflegekräfte und weitere Beschäftigte in den genannten Bereichen gelten bis zum Jahresende spezielle Multiplikatoren. Wer einen gebrauchten Elektro-Pkw für weniger als 25.000 Euro kauft, kann dadurch eine CEE-Prämie von bis zu 2.360 Euro erhalten.

    Damit richtet sich ein wesentlicher Teil der Maßnahme an Nutzer, die beruflich auf ein Fahrzeug angewiesen sind. Gerade im Pflegebereich können niedrigere Betriebskosten eines Elektroautos mit der Förderung kombiniert werden.

    Voraussetzungen für die Förderung

    Das gebrauchte Elektroauto muss in Frankreich zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. Dezember 2023 erstmals zugelassen worden sein. Außerdem muss die Batterie noch mindestens 80 Prozent ihres ursprünglichen Gesundheitszustands aufweisen.

    Alternativ gilt die Voraussetzung als erfüllt, wenn die verbleibende Reichweite mindestens 80 Prozent des ursprünglichen Werts der Typgenehmigung oder mindestens 200 Kilometer beträgt. Zusätzlich muss der Käufer das Fahrzeug mindestens drei Jahre nutzen.

    • Erstzulassung in Frankreich zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. Dezember 2023
    • Batteriegesundheitszustand von mindestens 80 Prozent des ursprünglichen Werts
    • Alternativ mindestens 80 Prozent der ursprünglichen Reichweite der Typgenehmigung oder mindestens 200 Kilometer verbleibende Reichweite
    • Mindesthaltedauer von drei Jahren
    • Kein Kauf zwischen Privatpersonen
    • Kauf oder Leasing bei einem Autohaus oder professionellen Gebrauchtwagenhändler

    Einkommensgrenzen für Privatpersonen gibt es nicht. Auch Unternehmen und andere Körperschaften können die Förderung in Anspruch nehmen.

    Infobox: Förderfähig sind gebrauchte Elektroautos mit einer Erstzulassung in Frankreich zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. Dezember 2023. Neben Anforderungen an Batterie und Reichweite gilt eine Mindestnutzung von drei Jahren.

    Frankreich kombiniert mehrere Fördermodelle

    Die Förderung für gebrauchte Elektroautos ist nur ein Bestandteil der französischen Elektrifizierungsstrategie. Parallel setzt die Regierung auf Sozialleasing für elektrische Neuwagen, bei dem ausgewählte Haushalte und Vielfahrer Fahrzeuge zu vergleichsweise niedrigen monatlichen Raten nutzen können.

    In der inzwischen dritten Runde sollen rund 100.000 Elektroautos zu vergünstigten Konditionen bereitgestellt werden. Das Sozialleasing richtet sich damit insbesondere an Haushalte mit geringerem Einkommen und an Menschen mit hoher Fahrleistung.

    Zusätzlich gibt es weitere Kaufanreize für Elektrofahrzeuge. Für elektrische Taxis wurde ebenfalls ein neues Programm gestartet. Bei Bestellungen zwischen dem 1. September und dem 31. Dezember 2026 sind rund 3.500 Euro Förderung vorgesehen.

    Wenn Fahrzeug und Batterie in Europa produziert werden, kann sich der Betrag auf etwa 5.500 Euro erhöhen. Frankreich kombiniert damit Förderinstrumente für unterschiedliche Preissegmente und Nutzergruppen.

    MaßnahmeFörderangabe
    Sozialleasing für elektrische Neuwagenrund 100.000 Elektroautos
    Elektrische Taxisrund 3.500 Euro
    Elektrische Taxis bei Produktion von Fahrzeug und Batterie in Europaetwa 5.500 Euro
    Bestellzeitraum für das Taxi-Programm1. September bis 31. Dezember 2026

    Nach Einschätzung von Auto Motor und Sport dürfte die Standardförderung von derzeit rund 337 Euro nur einen begrenzten Kaufanreiz darstellen. Gleichzeitig soll die neue CEE-Prämie den Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos stärken.

    Frankreich verfolgt damit einen anderen Ansatz als bei der früheren Umweltprämie. Statt eines einheitlichen staatlichen Zuschusses werden verschiedene Fördermodelle kombiniert und teilweise über verpflichtete Energieunternehmen finanziert.

    Zusammenfassung: Frankreich startet am 1. September 2026 wieder eine Förderung für gebrauchte Elektroautos. Die Standardprämie liegt derzeit bei etwa 337 Euro, kann für bestimmte Berufsgruppen jedoch bis zu 2.360 Euro erreichen; hinzu kommen weitere Programme für Neuwagen und elektrische Taxis.

    Quellen:

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